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polar-chat.de  Der Hund
Gabi1980

Jetzt haben wir Gewissheit - Wucherndes Narbengewebe nach Cauda Equina-OP

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Kurze Info zur Einleitung: Unser Hund (2,5 Jahre) hat einen sog. Übergangswirbel im Lendenbereich, fortgeschrittene Spondylose und daraus resultierendes Cauda Equina.

Goldakupunktur hat keinerlei Linderung gebracht.

Eine Operation im September 2012, bei der ein Nervenkanal minimalinvasiv mittels Ultraschall erweitert wurde, um die Regeneration des geschädigten Nerves zuzulassen, hat Komplikationen mit sich gezogen.

Und zwar hat sich an der Operationsstelle nun Narbengewebe gebildet, das nun seinerseits wieder auf den Nerv drückt.

Wir haben bereits mit Metacam, Rimadyl, Metamizol und Prednisolon therapiert. Mit mäßigem Erfolg. Rimadyl hat starkes Erbrechen ausgelöst.

Nun waren wir heute in der Uniklinik Gießen für eine erneute MRT. Kostete dort 760,00 Euro, falls sich dafür jmd. interessiert..

Die Aussichten sind schlecht. Auch dort die Ärzte sagen, dass im Grunde, im Hinblick auf das junge Alter unseres Hundes, nur eine weitere OP die Lösung sein kann. Allerdings ist diese sehr sehr Risikoreich, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es wiederum zu Komplikationen kommt, wenn das Narbengewebe vom Nerv gelöst wird, ist sehr hoch. Es sei schwierig, weiches Material von weichem Material zu lösen, was uns auch absolut einleuchtet.

Nun bekommt Mali die nächsten 3 Wochen erst einmal einen neuen Medikamentencocktail aus Previcox, Gabapentin und Tramadol. Das Gabapentin macht mir Angst, denn es ist ein Arzneistoff, der zur Behandlung von Epilepsie angewendet wird, aber auch bei Schmerzen helfen soll. Die Nebenwirkungen lesen sich auch nicht besonders gut.

Mein Mann und ich sind hin und her gerissen.

Sollen wir nochmal operieren lassen? Das Risiko eingehen, dass Mali durch eine Nervenverletzung seine Rute nicht mehr bewegen kann, die Urin- und Kotabsetzung nicht mehr funktionieren? Vielleicht nehmen wir ihm aber die Option auf ein beschwerdefreies Leben, wenn wir uns gegen eine OP entscheiden?

Oder doch lieber einfach mit Schmerzmitteln, so lange wir möglich therapieren. Ihm ein schmerzfreies, aber eben kurzes Leben ermöglichen. Mit spielen und rennen und schwimmen? Und ihn gehen lassen, wenn wir merken, dass es nicht mehr geht?

Wir wissen es nicht.

Wenn man ihn kennenlernt, glaubt man kaum, dass er solche Probleme hat. Er läuft hinten steifbeinig, torkelt auch schon mal, wenn er von einem Spielgefährten angestumpt wird. Aber er hat Spass am Leben. Ganz eindeutig.

Bis auf die akuten Schmerzphasen, wie wir sie nun um Ostern wieder hatten, geht es ihm recht gut. Ich achte auf die kleinsten Anzeichen von Schmerzen und steuere dagegen.

Was würdet ihr denn tun?

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Mensch Gabi,

habe heute so feste an Euch gedacht.

Gerade weil es in der letzten Zeit so gut gelaufen ist für Mali,

dachte ich, jetzt wird alles gut.

Dein Burschi ist so ein toller Kerl und sprüht bei all dem immer

noch volle Lebensfreude aus.

Ach Gabi vielleicht telefonieren wir ja mal, denn im Moment kann

ich Dir leider gar keinen Rat geben.

Ich drück Euch mal ganz feste im Gedanken.

Kerstin

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Danke Kerstin :kuss:

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Oh mann, das tut mir sehr leid! Leider kann ich dir nicht weiterhelfen, wäre ich an deiner Stelle wüsste ich auch nicht was ich tun sollte! :(

Drücke auf jeden Fall die Daumen, egal wie du dich entscheidest! mx63.gif

LG Elke

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Die Entscheidung kann Euch keiner nehmen - leider.

Bzgl. des Narbengewebes - ich habe dank schlechtem Bindegewebe ebenfalls Probleme mit Narben - innerlich wie äußerlich.

Ich nutze nach OPs Contractubex Salbe, die ich mehrmals am Tag gut einmassiere. So konnte ich schon manche Narbe "weich massieren" und sie hat nicht mehr nach innen gedrückt.

Vielleicht hilft das ja ein wenig. Ansonsten - viel Glück für Euch und Mali.

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Ach Gabi - ich möchte mich bitte vollumfänglich Kerstins Worten anschließen :(

Was ich absolut hervorheben möchte, ist, dass Mali wirklich und absolut Lebensqualität besitzt, er läuft und rennt und tobt und freut sich einfach nur, es macht so Spaß, ihm zuzusehen, dieser tapfere Kerl!

Leider bin auch ich durch diese Diagnose etwas geschockt - und kann Dir gar nicht helfen :(

Was ich weiß ist, dass Mali in Euch so unglaublich tolle Hundeeltern hat :kuss: Nehmt Euch die Zeit zum Überlegen, wägt ab, eventuell konsultiert Ihr nochmal einen anderen Arzt / eine andere Klinik und lasst Euch nochmal anderweitig beraten und könnt Euch entweder den gleichen Ratschlag anhören oder bekommt nochmal eine Alternative :think:

Gabi, wenn was ist, ruf einfach durch, oder schreibe, ich helfe wirklich gern :kuss: Jederzeit!

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Ach, Sch...., das tut mir leid! :(

Ich wüsste nicht, wie ich mich entscheiden sollte....!

Einen Rat möchte ich Euch aber geben:

Schaut doch mal, ob es in Eurer Nähe einen Osteopathen für Hunde gibt.

Bei unserem Theo hat das Wunder gewirkt.

Seine Problematik ist zwar nicht die selbe wie bei Mali, aber ich bin sicher, das könnte auch Mali sehr gut tun.

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(bearbeitet)

Vielen Dank für eure lieben Worte!

Es ist beruhigend zu lesen, dass nicht nur wir nicht wissen, was in einer solchen Situation zu tun ist. Wie man richtig entscheidet. Richtig für den Hund.

Kerstin und Silvi, ihr kennt Mali ja nun beide. Und ja, ihr habt Recht. Er hat Lebensfreude und rennt und springt. Auch wenn er nicht der Schnellste ist und mit Amy und Joss nicht mithalten kann. Aber das scheint ihn nicht zu stören.

Vielleicht braucht man erst jemanden, der einem das Blickfeld ein bischen erweitert. Nach "einmal drüber schlafen" tendiere ich im Moment dazu, erst einmal keine weitere OP zu wagen, denn ein Wagnis ist das in jedem Falle.

Diese OP sei der Horror jeden Chirurges. So die Ärzte in der Uniklinik wortwörtlich. Eine solche Aussage macht nicht gerade Mut. Wir sind trotzdem froh, dass sie dort so ehrlich waren. Und dennoch sei das im Prinzip die einzige Möglichkeit.

Ich hab keine Ahnung und hoffe, dass die "neuen" Schmerzmittel wirken.

Christiane, vielen Dank für den Tipp mit dem Osteophaten. Ist das denn so viel anders als Physiotherapie? Ich werde schauen, wer hier in der Nähe ist. Vielen Dank!

Wenn ihr mögt, berichte ich weiter..

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Das hört sich ja schlimm an!

Leider ist es halt so (meines Wissens) daß die Narbenbildung immer wieder auftreten kann,

also auch nach einer neuen OP.

Ich würde warscheinlich nicht operieren lassen und mit Schmerzmitteln arbeiten.

Wobei man natürlich den Hund sehr genau beobachten muss, weil manche die Schmerzen nicht anzeigen.

Das "hinten torkeln" kann auch von dem Epilepsie Medikament kommen (bekommt mein Hund auch) und das verschwindet dann wieder.

Alles Gute!

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Davina, genau das ist meine Angst. Selbst wenn die OP gut verläuft und er das nochmal wegsteckt. Der Körper bildet doch sicherlich gleich wieder neues Narbengewebe.

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