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Hundeforum Der Hund

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hallo, ich hoffe , hier eine antwort auf meine fragen zu bekommen.

ich habe drei bobtails , von welchen mir einer etwas sorge bereitet. Er ist aus einer Inzucht- Verpaarung entstanden, sprich die Mama ist gleichzeitig Tochter des Vaters.....

Aus dieser Verpaarung gibt es 5 Welpen, 2 Mädchen und 3 Rüden....einer der Rüden lebt nun in meiner kleinen Bobtail-Farm. 2 der Welpen hat sich nun mit 5 Monaten herausgesellt haben Displaxie in der Vorderpfote und auch optisch weisen sich einige Fehler auf an Fell und Augen.

Mein Bobtail hat Glück gehabt, ist wohl frei von Displaxie insofern dass man bei ihm schon testen kann gesund und entspricht körperlich dem Idealtyp eines Bobtails, sprich was man bei Inzucuht ja oft erreichen will, bei ihm wurden positive Gentrager opimiert.

Doch nun meine Frage.

Seine Geschwister tragen die Erbrankheit in sich.bzw. sie ist auch ausgebrochen...haben deshalb automatisch alle Welpen dieses Gen und man sollte sie alle aus der Zucht nehmen? Oder wenn wie in meinem Fall bestátigt wird, dass der Welpe Diplaxie-frei ist, besteht die möglichkeit einer WEiterucht mit diesem Welpen? Gibt es testmöglichkeiten, dass selbst wenn er frei von der Krankheit ist, herauszufinden , ob er das Gen dieser Krankheit in sich trägt oder hat er es automatisch?

Ich bin gespannt auf Antwort

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Ich finde bei Google den Begriff 'Displaxie' nicht - meinst du eine Dysplasie? Und dann in den Gelenken der Vorderpfote? Oder Ellenbogen?

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ja entschuldige, ich habe den spanischen begriff benutzt, da ich in spanien wohne. ich rede von dysplasie, in diesem fall betrifft es die ellenbogen

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Ich wüsste nicht, dass man eine Ellenbogen-Dysplasie molekulargenetisch definieren kann - gewöhnlich wird das über das Röntgen der Elterntiere schon vor deren Zuchtzulassung gemacht. Man geht dann davon aus, dass zwei Tiere, die keine solchen Dysplasien haben, sie auch nicht vererben können.

Dysplasien können aber auch aufgrund falscher Ernährung und falscher Bewegung entstehen und haben dann keinen (direkten) genetischen Ursprung.

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Ich würde mit einem Hund, dessen Geschwister mehrheitlich (?) schwere (?) Displasie haben, nicht züchten.

Genau genommen würde ich nur mit Hunden Züchten, deren Vorfahren UND Geschwister HD / ED frei sind.

Abgesehen davon ist Inzest-Zucht zumindest in DE nicht erlaubt, der Bobtail ist ja nun nicht gerade vom aussterben bedroht ... Defekte treten moeglicherweise erst in de nächsten Generation auf. Neee, ich würde es lassen (hätte allerdings den Hund auch gar nicht erst gekauft).

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Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es auch in Deutschland genehmigte und bewusste Inzucht-Verpaarungen.

Habe auch mal nach einem Bobtail gesucht...und genau dort begegnete mir das häufiger.

Die Frage ist nun, ob ein Gendefekt alle Welpen eines Wurfes betrifft und ob man dies vorher testen kann?

Ich habe selbst einen Hund mit einer Erbkrankheit (vermutet man...). Meine Tierärztin erklärte mir, dass statistisch gesehen 50% des Wurfes betroffen sind.

Somit würde dies bedeuten, dass nicht alle Welpen die gleichen Gene tragen....?

Ob Dysplasien genetisch erkennbar sind....kann ich Dir leider nicht beantworten. Aber sicher Dein TA?

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Leider ist bei den Ami Bulldogs es gang und gebe Geschwister mit den Eltern und dann die ERgebnisse wieder mit einem Elternteil zu verpaaren.....das ist auch im ZUchtverband erlaubt- wird aber immer weniger gerne gesehen, weil der Genpool gross genug ist..

DIsplasyen , HD, und andere Erbkrankheiten werden da nur so fern berücksicht, das nur ED /HD freie bzw. bis HD C es erlaubt ist zu verpaaren - meist gilt nur das aktuelle Ergebnis des Hundes .

Ich würde jetzt hier bei den Biobtails eher darauf schauen ob die Eltern/ Grosseltern auch HD/ ED frei waren

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habt vielen lieben dank für eure meinungen...der hund wird nicht zur weiterzucht verwendet....ich habe ihn nicht gekauft...er gehört meinem freund, und somit ist er ständig bei mir.er hatte den wunsch die gene seines hundes weiterzureichen und mich um rat gebeten..ich habe davon abgeraten, aber da ich von genkrankheiten nicht viel weiss, habe ich mich an euch gewendet und ihr habt es bestätigt....besser finger weg auch wenn der hund gesund ist, denn wer weiss was in seinen genen steckt...

danke vielmals :winken:

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@bulldo trio.....eltern und grosseltern sind frei von dysplasie...würde ich danach gehen, wÄre der hund durchaus geeignet zur weiterzucht...aber seine geschwister sind betroffen...

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(bearbeitet)

ED (Ellbogendysplasie) ist meines Wissens ein Komplex von Krankheiten, der sich in Veränderungen von Knochen und Gelenk der Vorderextremitäten zeigt. Wird als "ED" zusammengefaßt. Neben genetischen Ursachen gibt es auch haltungsbedingte Verstärker. Wie bei der HD (Hüftgelenkdysplasie) dürften die genetischen Ursachen auf verschiedenen "Schad"-Allelen basieren, und zum Ausbruch kommen, wenn ein Schwellenwert an "Schad"-Allelen überschritten wird. Begünstigt wird die Krankheit durch bestimmte Ernährung und Haltung.

Daraus würde ich schließen, daß eine Inzestverpaarung selbst mit gesundem Nachwuchs keineswegs der Garant sein kann, daß diese Hunde nicht doch die Anlage tragen und sie in der Verpaarung mit Zuchtpartnern, die sie genauso verdeckt weitergeben können, dann zum Ausbruch kommen kann.

Wenn nun sogar Geschwister Deines Hundes daran erkrankt sind, müssen somit beide Eltern des Inzestwurfes mit ED belastet sind. Es ist dann unwahrscheinlich, daß selbst bei Fehlen klinischer Symptome Dein Bobtail frei von der Veranlagung zu dieser komplexen Erbkankheit ist.

Ich würde die Weiterzucht mit diesem Hund sein lassen, mag er rein optisch noch so perfekt sein.

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