Jump to content
polar-chat.de  Der Hund
DogLove

Früh kastrieren eine Lösung?

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

ich hatte heute Morgen eine interessante Unterhaltung mit einem Halter einer Rhodesian Ridgeback-Hündin. Der HH meinte das man Rassen die allgemein schwierig im Umgang mit anderen Hunden sind sobald sie erwachsen werden einfach schon mit 6 Monaten kastrieren sollte. So würden die Hunde immer kindlich im Verhalten bleiben und es gäbe keine Probleme.

Ich sehe das ja eher als Quatsch an aber ich würde gerne mal eine Meinung dazu hören.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Das kann man so nicht sagen.

Meine jetzt 15 jährige Hündin war zeitlebens eher schwierig mit fremden Hunden, obwohl frühkastriert, keine Spur von kindlich.

Unsere beiden 2 jährigen Griechen (Rüde und Hündin) sind sehr freundlich, lassen sich aber nix gefallen.

Auch die beiden empfinde ich bis jetzt nicht als "in der Entwicklung" stecken geblieben.

Ich würde nicht frühkastrieren lassen, wenn ich meine, mit einer Rasse, der "same sex aggression" nachgesagt wird, nicht zurecht zu kommen, dann muss ich halt darauf verzichten (auf diese Rassen) und mich anders orientieren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich sehe es ja auch so wie du. Und deine Beispiele zeigen auch das ich recht hatte das als Quatsch abzutun. Aber der Mann war so überzeugt von seiner Idee... :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meine wurde früh kastriert, ist jetzt 2,5 und wird nicht erwachsen.

Ich würde mit einer Kastration warten, bis der Hund erwachsen ist, denn dieses Kindliche ist sehr anstrengend und wird auch nicht von allen Hunden verstanden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Seit Julchen von anderen Hunden gemobbt wurde, mag sie andere Hunde nicht mehr so gerne. Und das blieb auch so trotz Frühkastration :motz: . Und gegen dieses Problem hilft nur Erziehung und Training :D .

Kindlich ist sie überhaupt nicht!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meine Jule ist auch nicht kindlich aber frühkastriert.

lg Bj

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Gehört habe ich von dieser Theorie auch schon mal.

Der Rüde meiner Kollegin ist frühkastriert. Micky ist unkastriert. Beide Hunde sind ca. 14 Monate alt und bisher mit allem und jedem verträglich. Wenn Du noch 1 1/2 Jahre wartest, kann ich Dir sagen, ob sich da Unterschiede herauskristalisieren :D Die Studie wäre dann aber auf zwei Hunde begrenzt ;)

Ich denke, dass auch ein unkastrierter Rüde durchaus sozialverträglich bleiben kann, wenn er in der Prägephase (und natürlich auch später) viele gute Erfahrungen mit Hunden macht und generell recht "selbstsicher" ist. Da "plappere" ich jetzt aber "Theoriewissen" nach. Praktische Erfahrungen habe ich in dem Bereich noch nicht sammeln können ;) Dazu ist mein Ersthund noch zu jung.

liebe Grüße

Kerstin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Auch mit 100 guten Gegenbeispielen würde es mir persönlich einfach widerstreben, einen Hund zu kastrieren bevor er "fertig" ist im Kopf.

Von daher könnte mir der Mann das noch so oft erzählen, ich würde es nie tun. Und wenn ich auf Krawall aus bin, kann ich dann zustimmen und voller Inbrunst erzählen, dass jugendliche Menschen ja auch oft Probleme mit Artgenossen gleichen Geschlechts haben, und dass sich die Idee doch dann ausweiten ließe ... :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Auch mit 100 guten Gegenbeispielen würde es mir persönlich einfach widerstreben, einen Hund zu kastrieren bevor er "fertig" ist im Kopf.

Das unterschreib ich mal , vor allem da es hier ja nur ums Verhalten geht.

Die Hormone die dann fehlen sind aber so wichtig ua fürs Wachstum.....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hmmm, wieso WILL man denn überhaupt einen niemals erwachsen erdenden Hund?

Erwachsen werden gehört doch zu Leben, auch zum Hundeleben dazu.

Abgesehen davon besteht dieses "Erwachsen werden" nicht nur aus Hormonen. Zu einem ziemlich sehr großen Anteil gehören da Lebenserfahrungen (negative wie positive) zu, Lernprozesse, die Folge jeder einzelnen noch so winzigen unbedeutenden Erfahrung sind.....

Bei meinen Hunden würde ich eher sagen sie beiden nicht kastrierten Damen (5 und 3 Jahre) sind die "Kindsköpfe der Familie", der nicht kastrierte Rüde wird nun mit 3 Jahren doch erwachsener und die kastrierte (10 jährige) Hündin wurde erwachsen nachdem ihre (sehr "erwachsene") Lehrerin und Gefährtin Minou (kastriert mit 1,5 Jahren) starb. Da aber schlagartig, von einem Tag auf den anderen, war das Kind, dass sich bei jeder Hundebegegnung auf den Rücken schmiss und rumalberte, plötzlich eine sehr souveräne in sich ruhende Hündin. Obwohl die Kastration 3,5 oder 4 Jahre zurücklag.....

Nein, ich glaube nicht, dass man durch Kastrationen sein "Wunschwesen" erhält ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.