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Hundeforum Der Hund
mialour

Speiseröhrenerkrankung?

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Hallo ihr Lieben :)

Nach einiger Zeit mal wieder etwas von uns.

Chaos hatte ja immer wieder Mandelentzündungen, die zum Großteil mit AB behandelt werden mussten. Besonders das "leere Schlucken" bzw. das überdeutliche Schlucken war ein Zeichen dafür. Vor ca. drei Wochen hatte er das Schlucken wieder deutlich verstärkt gezeigt, doch der Tierarzt konnte keine Entzündung und/oder Schwellung der Mandeln feststellen. Auch die Lymphknoten waren unauffällig.

Das Schlucken tritt immer mal wieder auf, mal mehr, mal weniger. Der Tierarzt machte sich diesbezüglich keine Sorgen.

Nun lag Chaos vorhin auf dem Sofa und "übergab" sich plötzlich- ohne Würgen oder Kontraktion des Magens- auch fast vollkommen geräuschlos.

Die Flüssigkeit war gelblich mit kleinen Futterresten (er hatte ca. 20min zuvor Rinderkopfhaut bekommen).

Nachdem er die Kopfhaut gefressen hatte, war er trinken und hatte wieder ordentlich "gewürgt" und "gehustet", was er fast immer nach dem Trinken macht, nach dem Fressen nie.

Wir hatten das vor Jahren mal beim Tierarzt angesprochen, jedoch ohne Ergebnis.

Wir wurden mit der Aussage entlassen, dass es eben Hunde gibt, die "nicht richtig trinken können". Weil ich das auch schon von Anderen gehört hatte, machte ich mir keine Gedanken mehr darüber, zumal die Stärke des "Hustens" nach dem Trinken auch variiert.

Fressen tut er eher langsam und würgt da sehr sehr selten mal etwas vor, erbricht auch nicht.

Könnte es sich trotzdem um eine Erkrankung der Speiseröhre handeln oder sehe ich Gespenster?

Mich irritiert das heutige "Erbrechen" ohne Würgen und das gelegentliche leere Schlucken.

Ich werde (solange er nicht noch öfter erbricht) am Montag beim Tierarzt anrufen, aber vielleicht habt ihr ja auch noch Ideen, was das sein könnte bzw. auf was ich den Tierarzt konkret ansprechen könnte?!

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Das könnte ein Megaösophagus sein, das kann man mit röntgen mit Kontrastmittel diagnostizieren.

Ich würde mal überlegen ob ihr das vielleicht mal in Angriff nehmen solltet.

Vielleicht kannst du Wasser und Fressen ein wenig erhöht stellen, damit es für deine Fellnase einfacher ist. Wenn ja wäre das ein weiterer Hinweis auf MÖ.

Auf dieser Seite kannst ilft es du viele Infos erfahren, lies sie mal durch, vielleicht hilft es dir. Megaösophagus

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Huhu Tröte :)

Die Hündin einer Bekannten hat MÖ und bei der ist das doch deutlicher extremer.

Sie würgt/e nach jeder Mahlzeit und auch bei Stress, manchmal einfach so im Schlaf.

Das macht Chaos z.B. überhaupt nicht. Also wie gesagt so gut wie nie beim/nach dem Fressen und auch nicht bei Stress.

Nur nach dem Trinken. Und eben dieses Schlucken.

Wobei er ab und an mal "räuspert" als hätte er etwas im Hals, aber das kommt auch nicht oft vor und da dachte ich immer, es ist vergleichbar mit einem Frosch im Hals beim Menschen oder einem Haar etc.

Hm.. an MÖ denke ich also eigentlich dabei nicht unbedingt, aufgrund der Schwere der Symptome, aber ich werde das trotzdem mal beim Tierarzt abklopfen.

Möchte Chaos auch nicht unbedingt eine sehr unangenehme Untersuchung zumuten. Wenn es muss natürlich schon... aber ich glaube da bräuchte ich einen sehr konkreten Verdacht des TA.

Oder was meint ihr?

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Es gibt gerade bei MÖ eine ausgeprägte Speiseröhrenveränderung und eine nicht so ausgeprägte Speiseröhrenveränderung.

Mein Spike hatte ja auch MÖ und am Anfang war es so, das er nichts bei sich behalten konnte und er sein Fressen immer wieder unverdaut erbrochen hatte.

Später, als es auf Medis eingestellt war, hat er nicht mehr erbrochen und es ging ihm recht gut damit, dennoch hat er immer sehr merkwürdige Geräusche beim Trinken gemacht.

Wir haben ihn dann immer liebevoll unseren kleinen Abfluss genannt.

Vielleicht ist es ja MÖ, das nur ganz schwach ausgeprägt ist. :think:

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Was halt für einen MÖ spricht ist dieses regutieren, sprich, erbrechen ohne würgen.

Hab ich noch vergessen.

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Huhu,

Update:

Der Tierarzt sagt, es könnte tatsächlich eine sehr leichte Form von MÖ sein, man könne jedoch (wie vermutet) eigentlich kaum etwas tun.

Den Wassernapf hatten wir ja schon gleich erhöht gestellt und seit knapp zwei Wochen haben wir nun einen selbst gebauten "Napfständer", der auf Chaos' Größe angepasst ist, sodass er nun fast "normal" trinken kann.

Er konnte ja auch zuvor immer wieder normal trinken aber jetzt ist es doch nochmal deutlich besser geworden.

Erbrochen hat er seitdem nicht mehr- Futter kommt auch nach dem Fressen oder währenddessen nicht wieder hoch, auch verschluckt er sich hierbei nicht.

Sonst ist er quietschfidel :)

Man könnte das Ganze nun noch untersuchen lassen um ganz sicher zu gehen, davon hat der Tierarzt aber abgeraten, da es ihm keine Beschwerden bereitet bzw. es sich nur auf das Trinken beschränkt und dem durch den erhöhten Napf entgegengewirkt werden kann.

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Am besten ist es den Hund im Stehen fressen zu lassen, also wirklich fast aufrecht. Vielleicht die Vorderpfoten auf einen Stuhl zum fressen.

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Hm, wenn es "nur" eine leichte Form der MÖ ist, bekommt ihr das bestimmt auch gut in den Griff.

Ich kann ja nur von meinen Erfahrungen sprechen und möchte noch dazu sagen, das ich Spike´s Futter, er bekam Trockefutter, immer ca. eine halbe Stunde eingeweicht habe, das ist ihm auch recht gut bekommen.

Ich drück euch die Daumen, das ihr für euch einen Weg findet, gut damit zu leben und wenn noch Fragen da sind, versuche ich gerne zu helfen :kuss:

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