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polar-chat.de  Der Hund
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Migräne bei Hunden? Gibt es so etwas?

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Angeregt durch das Thema Migräne bei Menschen, bin ich zu der Frage gekommen gibt es Migräne bei Hunden ?

Ich selber habe Migräne so seit meinem 12. Lebensjahr. Die Migräne ging bis ich so um die 38 Jahre alt war, da haben sich dann meine Bandscheiben verabschiedet und die Migräne hat nach gelassen. Ich habe/hatte eine Certivical Migräne.

So : Ich denke das es so etwas auch bei den Hunden geben kann, da der Auslöser ja im Orthopädischen bereich liegt.

Hat jemand Erfahrung damit oder schon davon gehört. Kann es sein das es so etwas bei Hunden gibt.

Habe ich einen Denkfehler oder wie ist eure Meinung zu dem Thema, was haltet ihr von meinem Denkansatz ?

Gruß

Michael

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Ich schubs nochmal.

Ich finde die Frage Interesannt und würde sehr gerne eure Meinungen dazu wissen.

Ich weiß es ist evtl. für uns nicht Vorstellbar.

Gruß

Michael

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Hallo Michael,

doch, ich könnte es mir sehr wohl vorstellen. Ob jetzt Migräne, oder Kopfschmerzen, aber warum sollte dem Hund denn nichts weh tun, wenn er z. B. im Nacken Verspannungen hat, wie man das von uns Menschen kennt?

Ob und wie man das dann aber nachweist, das dürfte die Frage sein.

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So ist meine Frage auch gemeint gewesen also eher Rhetorisch.

Aber es müste doch im im Verhalten evtl. Anhaltspunkte geben.

Ich hätte aber auch schon mit etwas mehr Antworten gerechnet aber das Thema ist wohl noch nicht richtig Bekannt oder Untersucht oder es ist noch niemannd auf die Idee gekommen.

Gruß

Michael

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Migräne beim Hund gibt es auf jeden Fall, dass kann ich aus eigener Erfahrung 100% bestätigen.

Meine verstorbene Pearly litt jahrelang an zeitweisen Migräneanfällen. Durch ihre langjährige Lähmung in der Wirbelsäule konnten wir uns super verständigen. Wir waren ja auf intensive Kommunikation angewiesen.

Bei einem Migräneanfall bekam Pearly kleine Falten zwischen den Augen, die Augen wurden leicht gläsrig. Auf Geräusche und Licht reagierte sie sehr empfindlich. Man sah ihr an, dass sie Schmerzen hatte.

Auf meine Nachfragen, wo der Schmerz ist, meldete sie mir "Kopf".

Es wurden dann die Rollos runtergelassen, absolute Ruhe (auch bei den anderen Wuffls) eingehalten und Schmerzmittel (Rimifin oder Rimadyl) gegeben. Nach ca. 30-40 Minuten verbesserte sich ihr Zustand dann.

Unser Tierarzt konnte Migräne bzw. starke Kopfschmerzen ohne Auslöser (z.B. Gehirnerschütterung) zwar nicht eindeutig bestätigen, hielt es aber auf jeden Fall für sehr möglich.

Wenn ein HH zu mir sagt, dass ihr Hund "heute so unausstehlich und gereizt ist", dann sage ich, dass ihr Hund evtl. auch an Kopfschmerzen leiden könnte. Sie sehen mich dann an, als erzähl ich von rosa Elefanten. :(

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Hallo,

ich finde die Frage auch interessant.

Kleine Falten auf der Stirn oder dem Kopf kenne ich von meinem Rüden auch und ich denke, dass er da zumindest Kopfschmerzen hat. Insgesamt ist die Kopfhaut dann angespannt.

Ich hab mir erst vor ein paar Tagen die Frage gestellt, weil ich selber teilweise unter starken Nackenschmerzen leide, die im schlimmsten Fall auch zum Übergeben führen. Da musste ich an Hunde denken - wer kommt schon drauf, dass der Hund (oder allgemein das Tier) Nackenschmerzen haben könnte, wenn es kotzt??

Finde das echt schwierig bei einem Hund rauszufinden... Leider!

Vg

Claudia

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Da ist es gut, wenn man eine gute Tierphysiotherapeutin hat, die ab und zu mal auf einen Kaffee vorbeikommt. :D

Mein Henry hat zwischendurch leichte Verspannungen und mit erzielter manueller Therapie ist das schnell wieder erledigt.

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Ich kann mir das gut vorstellen.

Hunde bekommen so viele Krankheiten, die wir Menschen auch bekommen:

Diabetes, Krebs, Bandscheibenvorfälle, Schilddrüsenerkrankungen... Liste beliebig fortsetzbar.

Kopfschmerzen mit orthopädischem Zusammenhang, Migräne, Spannungskopfschmerz - klar, das sind doch die selben Mechanismen/Auslöser.

Und von der Ernährung her gibt es möglicherweise auch ähnliche Trigger, selbst wenn der Hund gebarft wird oder frisch bekocht wird.

Nachweisbar ist Migräne beim Menschen rein durch Apparate m.W. nicht. Die Anamnese und der Krankheitsverlauf ergibt das Bild und die Diagnose.

Deshalb dürfte ein echter Nachweis schwer sein.

Und ob Triptane beim Hund helfen würden? Keine Ahnung.

Das würde ich auch nicht mal eben so ausprobieren, denn viele Medikamente werden vom Hund anders verstoffwechselt. Also nicht im Alleingagn testen!

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Ich sage Danke für eure Antworten.

Klasse das ihr auch so gut Beschrieben habt woran ihr es erkannt habt das da etwas ist.

Ich war mir nicht so Sicher das es Migräne bei Tieren gibt, da sie ja auch ein anderes Schmerzempfinden haben.

Aber in euren Antworten, ist es wohl auch nicht viel anders als es beim Menschen verläuft.

Gruß

Michael

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Kopfchmerzen beim Hund erkennt man auch beim starken Strecken des Halses.

Ich könnte mir vorstellen, dass es durch das Ziehen am Halsband kommt!

Wenn ich so manche Hundehalter sehe wie sie ihre Hunde herumziehen, dann wird mir schon schwindelig und übel.

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