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polar-chat.de  Der Hund
sahi100

Problem allein sein!!!

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Hallo,

ganz neu hier und ein großes Hallo in die Runde :)

Habe mir 4 Wochen einen Boxer Rüden geholt, er wird dieses Jahr 3 Jahre alt. Alles super mit ihm, hat ne gute Erziehung hinter sich wie ich das einschätzen kann ABER das mit dem alleine sein bei ihm bringt mich langsam zur Verzweiflung.

In der Wohnung selber läuft er mir nicht hinter her, er liegt auf seinen Platz und pennt .......

Sobald ich allerdings die Wohnung verlasse dreht er durch, springt an die Türe, versucht sich durch die Türe durchzubeißen und das schlimmste, er pinkelt mir alles voll :(

Habe versucht bevor ich das Haus verlasse ihn so auszupowern das er tot müde wäre, hilft nichts!

Oder ihm was zu fressen zu geben (Kausachen) das er beschäftigt wäre, hilft nichts!

Er jault oder bellt nicht.

Kein Tierheimhund, kommt von Privat.

Er müsste 3x die Woche für 3 Std. alleine bleiben

Bekomm schon Magenschmerzen vor morgen wenn er wieder 3 Std. alleine bleiben muss

Hat jemand einen Rat??? HILFE!!

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Wenn der Hund von Privat komt, kannst du dort nicht erfragen ob er dort alleine geblieben ist?

War er dort im Zwinger wenn keiner da war?

Du wirst das auf jeden Fall bei dir neu aufbauen müssen, das dauert...

Aber es würde helfen zu wissen welche Erfahrungen der Hund gemacht hat und ob und wie alleinebleiben schonmal trainiert wurde.

lG Steffi

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Ok.

Zuerst die mögliche schnelle Lösung:

Wie verhält er sich anderen Menschen gegenüber? Wenn er sie grundsätzlich mag, wäre ein Hundesitter eine erste Option.

Zweitens:

Und dann - trainieren. Das Grundproblem angehen, sich dazu Urlaub nehmen, Minimum zwei Wochen, eher mehr, sobald es geht.

Denn:

Vielleicht ist es das Allein-sein per se.

Er kennt es evtl. nicht, oder er kannte es früher - aber sein Leben ist auf den Kopf gestellt.

Vielleicht ist es die Tatsache, dass er meint, die Wohnung "bewachen" zu sollen, und damit überfordert ist.

Beides führt zu Stress, und Stress wird abgebaut durch Aktivität. Und, wenn er sehr stark ist, der Stress, kommt es auch zu körperlichen Reaktionen wie Unsauberkeit.

Also sachte, daher der Urlaub.

Dann dem Hund dem einen Schutzraum - das kann eine Box sein (kuschelig machen, was Leckeres 'reintun) oder einen Raum und damit einen Platz zuweisen, wohin er sich zurückziehen kann - und soll, wenn Du es willst. Anfangs ihn einfach dorthin bringen, dann dahin schicken. Ein immer gleiches Wort dazu: "Warte", "Bleib", "Geh' schlafen!". Irgendwas. Das einige Tage machen, auch wenn Du da bist. (Manche Hunde mögen Musik dabei, menschliche Stimmen, das beruhigt sie. Meiner z.B. mag Max Raabe. Den höre ich sowieso oft, wenn ich arbeite und er bei mir liegt.)

:) )

Dann steigern. Kurz vor die Wohnungstür, paar Minuten vor die Wohnungstür, kurz vor die Haustür, paar Minuten vor die Haustür. Langsam (!!!) steigern, nicht innerhalb von wenigen, sondern vielen Tagen.

Wiederkommen immer ohne Aktion. Hund nicht groß beachten, egal, was er tut. Erst, wenn er sich wieder auf sein Lager verzogen hat, hingehen, kurz begrüßen. Kein Tamtam, weder beim Gehen noch beim Wiederkommen. Dass Du weggehst, soll unspektakulär und unbedrohlich werden.

Und:

Ja, das klappt. Mein jetziger Hund war auch so einer. Und er kommt mir in der Wohnung nach wie vor gern hinterher. Ich ignoriere ihn dann. Bei mir ist nix los.

Aber Alleinbleiben, zur Not auch 3 h, kann er inzwischen.

Viel Erfolg!

:)

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Was meinst du mit Auspowern?

Toben, Radfahren...sowas? Wahrscheinlich pushst du ihn dadurch noch mehr auf.

Am Besten bekommt man seinen Hund durch Kopf- und Nasenarbeit müde, nicht durch powern.

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