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Hundeforum Der Hund
Aurora39

Mein Hund frisst alles vom Boden - Maulkorb sinnvoll oder nicht?

Empfohlene Beiträge

 

Wie lange hats bei deinen gedauert bis sie das Interesse an ungeeigneten Dingen verloren haben bzw unterschieden haben was okay und essbar is, und was nicht?

Hast du einfach gelassen, oder hast du ihnen beim Unterscheiden geholfen?

 

 

Diese beiden Sätze sind schon ein Widerspruch in sich.

Wie soll ein Welpe lernen, Genießbares von Ungenießbarem zu unterscheiden, wenn der Mensch die Entscheidungen trifft?

 

Hat man nur einen Welpen, kann man den rund um die Uhr beaufsichtigen.

Mir ist das zu anstrengend, weil ich auch ganze Würfe aufgezogen hab, die einfach freien Zugang zum Garten hatten.

In meinem Garten wachsen viele giftige Pflanzen und Pilze. Die kann man gar nicht alle entfernen.

 

Ich vertraue erstmal darauf, dass Welpen keine Selbstmörder sind.

Die Natur hat ihnen auch eine gewisse Vorsicht mitgegeben, sonst würden sie in der Natur gar nicht überleben.

Eine Hundemutter kann auch nicht ständig jeden Welpen im Blick haben.

 

Ich habe darum nur selten etwas weggenommen, sondern beobachtet, was die Welpen zum Beispiel mit giftigen Efeubeeren machen.

Sie haben die ins Maul genommen und dann ausgespuckt. Nachdem ich das mehrmals beobachtet habe, habe ich sie auch alleine draußen gelassen.

Die Welpen sind nicht an giftige Pflanzen gegangen, wußten aber, dass man Nüsse knacken und fressen kann.

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Also giftige Dinge würde ich natürlich in meiner näheren Umgebung schon entfernen. Da würde ich nicht drauf vertrauen dass die Welpen da nicht dran gehen.

Vor allem haben sie gerne gesammelt. Aber natürlich wurde auch probiert. Aber wie meint du dass wie ich ihnen geholfen habe zu unterscheiden was gut ist und was nicht? Also draußen "dürfen" meine grundsätzlich nichts gefundenes fressen. Wenn ich das sehen kann verhindere ich natürlich dass sie Essensreste, Fäkalien, Aas oder sonst was fressen. An einem Stock dürfen sie natürlich kauen oder Gras fressen. Was anderes bleibt da irgendwie dann nicht mehr übrig. Ob mein Welpe aber kurz ein Stück Plastik durch die Gegend trägt hat mich aber nie interessiert.

 

Wann hat das aufgehört? Hm.. lass mich nicht lügen. Meine Kleine wird jetzt 11 Monate alt. Mit 5, 6 Monaten (das ausgiebige Sammeln)? Oder etwas später? Die intensivste Sammelphase war auf jeden Fall als noch recht kleiner Welpe. Da konnte sie an keinem gebrauchten Taschentuch vorbei gehen ohne es zur Haustüre zu tragen :)  Ich weiß es nicht mehr so genau. Ich mache da einfach keine große Sache draus und irgendwann haben sie das Interesse verloren. In Sachen mal reinbeißen und gucken was es ist aber wesentlich später. Ich würde sagen seit 1, 2 Monaten macht sie dass so gut wie gar nicht mehr. Bei meiner vorigen muss es ähnlich gewesen sein.

Es wäre jetzt gelogen wenn ich sagen würde sie würden an einem runter gefallenen Eis vorbei gehen ohne mal zu schlecken. Aber da meine Hunde nie gelernt haben dass Frauchen hinter ihnen her ist und ihnen die tollen Schen ganz schnell abnehmen will, habe ich keine Hunde die schnell alles runter schlingen oder im Gebüsch verschwinden.

 

Jetzt sammelt die Kleine nichts mehr außer manchmal einen tollen Stock. Der wird dann aber meist auf dem Weg dann vor der Haustüre einfach fallen gelassen. Kommt auch sehr selten vor. Naja.. neulich hat sie meinen Eltern einen Frosch ins Wohnzimmer getragen. Da war aber wirklich ne absolute Ausnahme :D

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Also giftige Dinge würde ich natürlich in meiner näheren Umgebung schon entfernen. Da würde ich nicht drauf vertrauen dass die Welpen da nicht dran gehen.

 

Ich habe ein großes Haus, das ist zur Hälfte mit Efeu bewachsen. Wäre eine große Aktion gewesen, den zu entfernen.

Die meisten (Zier)Pflanzen im Garten sind giftig. (Goldregen, Eibe, div. Pilze, Aronstab, Forsythie, Fingerhut, usw.)

Da würden viele Gärten ganz schon kahl aussehen, wenn man sie Welpensicher macht.

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Diese beiden Sätze sind schon ein Widerspruch in sich.

Wie soll ein Welpe lernen, Genießbares von Ungenießbarem zu unterscheiden, wenn der Mensch die Entscheidungen trifft?

 

Hat man nur einen Welpen, kann man den rund um die Uhr beaufsichtigen.

Mir ist das zu anstrengend, weil ich auch ganze Würfe aufgezogen hab, die einfach freien Zugang zum Garten hatten.

In meinem Garten wachsen viele giftige Pflanzen und Pilze. Die kann man gar nicht alle entfernen.

 

Ich vertraue erstmal darauf, dass Welpen keine Selbstmörder sind.

Die Natur hat ihnen auch eine gewisse Vorsicht mitgegeben, sonst würden sie in der Natur gar nicht überleben.

Eine Hundemutter kann auch nicht ständig jeden Welpen im Blick haben.

 

Ich habe darum nur selten etwas weggenommen, sondern beobachtet, was die Welpen zum Beispiel mit giftigen Efeubeeren machen.

Sie haben die ins Maul genommen und dann ausgespuckt. Nachdem ich das mehrmals beobachtet habe, habe ich sie auch alleine draußen gelassen.

Die Welpen sind nicht an giftige Pflanzen gegangen, wußten aber, dass man Nüsse knacken und fressen kann.

 

Darauf würde ich mich nicht verlassen. Emma holt sich z.B. Mandeln vom Baum, knackt sie sehr gekonnt und frisst das Innere. Aber: Am Strand liegen öfter mal Pfirsichkerne und die sieht sie scheinbar als Mandel an - und würde sie gerne knacken.

 

Meine vorige Hündin hat alles gefressen. Sie kam allerdings als erwachsener Hund zu mir. So fraß sie Köder,der am Angelhaken hing (natürlich samt Haken) oder Menschenkacke, die aus einem Chemie-Klo von Campern stammte (natürlich inkl. Chemie) oder biss herzhaft in eine Feuerqualle oder nahm sich eine der Prozessionsraupen ins Maul. 

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Na gut, auf Angelköder oder Giftköder, die bewusst zum Ködern gemacht wurden, fällt natürlich auch ein Hund rein.

 

Pfirsichkerne (der Inhalt im Kern) sind nicht giftig.

 

http://www.alternativheilung.eu/html/vitamin_b17.html

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Man kann natürlich nicht zu 100% alles sicher machen. Aber für die Welpizeit die giftigen Sachen außer Reichweite stellen, im Garten einen kleinen Zaun drum machen... das ist ja nicht für immer. Und es ist ja auch ein Unterschied ob ich ein riesen Grundstück habe mit ganz vielen spannenden Dingen -oder eine 3 Zimmerwohnung wo die giftige Pflanze (aus Welpensicht) das Highlight ist.

 

Meine Hunde waren bisher auch immer sehr schlau. Essen wurde ausgepackt, nie mit Verpackung gemopst etc. Aber es soll ja auch Hunde geben die Socken fressen...

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Danke euch allen für eure Antworten! :)

Bei Pflanzen hab ich das bei meinem kleinen Kerl auch schon beobachtet; die lutscht er evtl mal an und spuckts gleich wieder aus. Er mampft (wie auch unsere Hündin und unser leider schon verstorbener erster Rüde) auch nur bestimmtes Gras, der Rest wird zwar inspiziert aber nicht weiter beachtet.

Wo keine Gefahren sind, lass ich ihn auch tun und beobachte nur. (Da liebe ich Bauernfelder, auf denen Futterheu wächst. Die Bauern haben auch kein Problem damit wenn man auch seinen Hund grasen lässt, da dort ausschließlich Futterheu wächst. Und die Häufchen machen wir eh prinzipiell immer weg - Tretmienen braucht keiner.)

Plastik an sich is auch kein Problem für mich - Voraussetzung ist allerdings, dass es zu groß zum Verschlucken ist. Die Plastikteile, die bei mir Sorge veranlasst haben, waren kleine Teile, die vermutlich beim Aufreißen einer Zigarettenschachtel mal so fallengelassen wurden. Größeres Plastik, wie zB die Verpackung von Getränkeflaschen, ist jetzt auch kein Weltuntergang für mich, da er es mal anlutscht, dann drauf rumzupft und draufspringt weils so lustig raschelt und das wars dann. ^^

Bei der Pipirunde grad eben ist Samson übrigens grad von selbst an Müll vorbeigetappst. *freu*

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