Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Karlotte

Vergiftung verhindert oder übervorsichtig?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Bei unserem Spaziergang (-lauf) vor ca. 2 Stunden - ich mit Joggingschuhen, Jerry mit der Nase auf dem Boden - , kam er an einer Stelle nicht hinterher. Ich bin dann zurückgelaufen und habe ihn im Gebüsch schmatzen gehört. Dort lagen eine leere Packung Salami, eine leere Packung Makrele und eine leere Packung Frolic Kauknochen. An den Packungen selbst war ansonsten nichts Auffälliges. Jerry wird das nicht alles leer gefressen haben, dazu war er zu kurz an der Stelle, aber mich hat die Kombination von diesen drei Packungen sehr irritiert. Alle Packungen waren nicht abgelaufen. Die Stelle, an der diese Packungen lagen, ist zu Beginn eines Waldweges, wo auch vier Parkplätze sind.

Irgendwie hatte ich ein ungutes Gefühl. Warum lagen an dieser Stelle diese drei verschiedenen Packungen? Es ist keine Stelle, wo man ein Picknick macht...

Ich bin dann direkt zum Tierarzt, wo wir ca. 20 Minuten nach dem Fressen waren. Dort hat er eine Spritze bekommen und nach kurzer Zeit alles Unverdaute und seinen Mageninhalt ausgekotzt. In dem Brei war nichts Verdächtiges zu erkennen. Ich habe noch gefragt, ob es dennoch eingeschickt werden könnte, aber das macht mein Tierarzt leider nicht.

Nun liegt Jerry schlapp und mit entleerten Magen auf seiner Decke und pennt... Das nächste Fressen bekommt er morgen erst.

Ich weiß, dass in erster Linie Erziehung angesagt ist, nichts Gefundenes zu fressen, aber das ist bei Jerry, ehemaligem Straßenhund, ziemlich schwierig. Im Allgemeinen achte ich auch darauf, dass ich mitbekomme, wo er ist und was er macht, bis auf eben die ca. halbe Minute, die er nicht nachkam...

Wärt Ihr in einer solchen Situation auch zum Tierarzt gefahren? Habt Ihr auch schon mal solche Funde gemacht? Wie würdet Ihr in solchen Situationen reagieren?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hätte genauso gehandelt!

Und auf eine Untersuchung des Erbrochenen bestanden!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi ,

Originalbeitrag

Wärt Ihr in einer solchen Situation auch zum Tierarzt gefahren?

JA !

Alles andere wäre Russisches-Roulette mit dem Leben deines Hundes.

Den Bedarf im Erziehungsbereich hast du ja erkannt...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ich hatte solche Situationen selbst schon oft...meine Kleine frisst leider auch ALLES was sie findet....einmal kam ich auch erst zu spät dazu und es lagen ebenfalls verschiedene leere Packungen herum...ich habe mir die gleichen Gedanken gemacht wie du, bin aber nicht zum Tierarzt gefahren. habe jedoch meinen Hund an dem Tag besonders beobachtet.

würde ich immer zum Tierarzt fahren, wenn sie etwas verdächtiges aufnimmt, wär ich fast jeden Tag dort :(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Du hast absolut richtig gehandelt! Schade das dein Tierarzt es nicht einschicken wollte, aber was momentan so abläuft mit Giftködern ....., du hast einfach richtig gehandelt!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

wohne im Innenstadtbereich...hier ist es leider an der Tagesordnung, dass solche Dinge da rumliegen.....:(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Crispis: Dann wäre bei meinen ein Maulkorb oder eine Leine dran!

Danach beobachten ist ja schön und gut, nur gegen einige Gifte kann man kaum was tun, wenn sie erst aus dem Darm aufgenommen wurden und Vergiftungserscheinungen sich bemerkbar machen!

Zum Erbrechen lassen ist es dann auch viel zu spät!

Also: Erziehen oder Hilfsmittel... oder eben "russisches Roulette"

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Und auf eine Untersuchung des Erbrochenen bestanden!

Obwohl ich betont habe, dass ich das natürlich bezahlen würde, hat die Ärztin eindeutig gesagt, dass sie das nicht machen; ich hätte dann zu einer Giftzentrale fahren müssen, aber wo gibt's die? / Öffnungszeiten? ...

Originalbeitrag

ich hatte solche Situationen selbst schon oft...meine Kleine frisst leider auch ALLES was sie findet....einmal kam ich auch erst zu spät dazu und es lagen ebenfalls verschiedene leere Packungen herum...ich habe mir die gleichen Gedanken gemacht wie du, bin aber nicht zum Tierarzt gefahren. habe jedoch meinen Hund an dem Tag besonders beobachtet.

würde ich immer zum Tierarzt fahren, wenn sie etwas verdächtiges aufnimmt, wär ich fast jeden Tag dort :(

Auch unser Hund frisst öfter mal was, aber meistens bin ich ganz schnell dabei, verscheuche ihn schnell und schaue mir die Stelle genau an, wo er gefressen hat und hoffe dann wie Du auf das Beste... Diesmal war es die komische Kombi der Packungen, die mich nervös gemacht hat. Abzuwarten kann leider manchmal zu spät sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ja in den meisten Fällen bin ich auch direkt da und lass sie es ausspucken. manchmal kann ichs ja auch schon verhindern, indem ichs vor ihr entdecke, und im Freilauf achte ich ja auch auf sie, aber es liegt so viel Sch.... auf der Straße rum.....beim Spazierengehen sag ich gefühlte 20mal, sie soll etwas ausspucken :(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Die warme Jahreszeit kommt, und die Hundehasser kommen aus den Häusern. Es liegt eher selten nur zufällig irgendwas im Gras.

Misstrauisch sollte man sein, wenn es so ist, wie bei Dir beschrieben - diverse Köder bunt arrangiert - oder, wie ich es neulich an einem Weg sah: ein Haufen gewürfelter Fleischwurst.

Beides wurde sicher nicht "verloren".

Ich werde, wenn ich sehe, dass mein Hund "dran" ist, immer sofort zum Tierarzt fahren.

Die Spritze, die zum Erbrechen bringt, ist in ihrer Wirkung nicht angenehm, nein.

Wir hatten das voriges Jahr.

Aber das, was passiert, wenn Hund Gift gefressen hat und sie nicht kriegt (weil man z.B. den Moment der Aufnahme nicht sah), ist so sehr viel schlimmer.

Ich hab' auch das erlebt, mit einer sehr geliebten Hündin, die dann starb (elend verreckte, weil die Tierklinik ihr nicht mehr helfen konnte) - und ich fahre seither lieber dreimal zu oft als einmal zu wenig zum Tierarzt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Leichte Vergiftung - und nun?

      Hallo,  meine Hündin hat vorgestern in einem Tierfutterladen (!!!) unangekündigt ausgelegten Rattengiftköder gefressen. bzw. evtl. auch nur kurz rein gebissen. In den Zähnen hatte sie ganz wenig bläuliches von dem Zeug.Ich bin sofort in die Tierklinik gefahren. Dort bekam sie eine Kotzspritze, Es kam nur das Futter vom Mittag und Magensäure dann raus. Sie war auch ganz normal nichts sprach für eine Vergiftung. Heute bin ich wieder hin. Ich dachte schon, ach, denn lag da wohl ein Kartonstück, was farblich so aussah (blau) wie das Gift. Kot, Urin + Verhalten waren normal. Nur vorgestern nach der Kotz- und der Aufhebungsspritze ging es ihr nicht so gut.  Es wurde ein Bluttest gemacht. von 6 Werten waren 4 ok, aber zwei eben nicht. Sie deuteten auf eine Störung in der Blugerinnung hin. Scheinbar hat sie doch einige Krümel von dem Mistzeug gefressen und doch über die Schleimhäute aufgenommen. Nun bekam ich Vitamin K Tabletten. 2 x am Tag soll sie eine mit Leberwurst (etwas Fettigem) haben. Morgen muss ich wieder zum Bluttest hin.  Über 5 Wochen geht die Therapie. Obwohl nach wie vor alles am Hund normal ist, habe ich wahnsinnige Angst.  Kann jemand etwas dazu sagen, wie schlimm das (nach meinen Beschreibungen) ist, ob man das wieder in den Griff bekommen kann und wie der Verlauf ist? (Meine vorherige Hündin ist ebenfalls vergiftet worden, wann und wo, wissen wir nicht, aber es war alles zu spät. Deshalb habe ich jetzt natürlich noch mehr Angst...)   Liebe Grüße   Gabi  

      in Gesundheit

    • Xylit Vergiftung

      Hallo ich benötige mal euer Schwarmwissen,   von meiner Großtante ist gestern der Hund verstorben. Es war bis Samstag ein quicklebendiger 5jähiger Cocker Spaniel, ohne irgendwelche erkennbaren Krankheitszeichen. Er bekam in der Nacht von Samstag auf Sonntag plötzlich Krampfanfälle und jaulte sehr stark (vermutlich starke Schmerzen). Daraufhin wurde er in der Nacht in die Tierklinik gebracht, wo er früh leider verstarb. Meine Großtante hat leider noch keine Laborbefunde, weil die Tierklinik nicht den Sinn versteht, warum sie diese haben möchte. Man hat ihr gesagt, dass der Hund eine sehr stark vergrößerte Leber mit einem hepatozellulären Ikterus hatte und eine sehr starke Hypoglykämie. Der Blutzuckerspiegel hat sich trotz mehrfachen Infusionen nicht erholt, was dann schlussendlich zum Tod führte. Die Tierklinik gab als Todesursache eine Xylit-Vergiftung an. Meiner Großtante ist absolut schleierhaft, wo er diesen Süßstoff aufgenommen haben kann. Daher meine Frage, gibt es noch weitere Ursachen, die einen hepatischen Ikterus mit extremer Hypoglykämie hervorrufen können oder kommt da nur Xylit in Frage?

      in Hundekrankheiten

    • Vergiftung durch Schokolade

      Mein Dackel-Jack Russel-Mischling muss heute etwa 250 g Nougatschokolade gefressen haben. Er war heute Nachmittag für ein paar Stunden allein, weil ich einkaufen musste. Hab die Verpackung gerade erst gefunden. Ich konnte aber bischer keine Vergiftungserscheinungen beobachten. Wie lange würde es denn dauern, bis eine Vergiftung auffällt?

      in Hundekrankheiten

    • Cumarin-Vergiftung - wann wieder der Alte?

      Hallo ihr Lieben,   Kurz zu Oreos Krankengeschichte:   Am Montagabend fing es an, dass er "husten" musste, am Dienstagmittag hat er dann Blut erbrochen. Daraufhin bin ich sofort in die Klinik. Diagnose: Speiseröhrenentzündung und Magenschleimhautentzündung. Zusätzlich ein Megaösophagus (wobei das ein anderes Thema ist, ich weiß noch nicht, ob durch die Entzündung oder zusätzlich; außer, dass er teilweise nach dem Trinken hustet, hat er keine entsprechenden Symptome und frisst sein BARF ohne Probleme, kein Erbrechen o.ä.). Er bekam Medikamente. Als es Mittwoch zusehends schlechter wurde, bin ich wieder in die Klinik. Da wollten sie ihn erstmal in der Klinik halten für eine Endoskopie. Am Donnerstag dann der Schock: Oreo hatte zahlreiche Blutungen im Magen und Lunge. Seine Gerinnungsstörung deutete eindeutig auf eine Rattengift-Vergiftung hin. Zwar hatte ich am Dienstag mehrfach nachgefragt, ob es nicht eine Vergiftung sein könnte, aber mit der Diagnose Speiseröhren- und Magenentzündung wurde ja erstmal was gefunden und keine Notwendigkeit weiter zu suchen. Ab Donnerstag, dem Tag der Endoskope, bis Samstag hat er Vitamin K, Antibiotika, Coriston Infusion bekommen. Nach 3 Tagen Klinik durften wir unseren kleinen Wuffi am Samstagabend wieder nach Hause holen. Am Abend hechelte er sehr viel. Ich habe noch um 9 in der Klinik angerufen, aber das sei ok, weil seine Lungen ja in Mitleidenschaft gezogen wurde und außerdem ist es hier in NRW ziemlich schwül-warm. Er wirkte als würde er neben sich stehen, gar nicht richtig ansprechbar und reagierte kaum auf Geräusche etc.   Heute geht es etwas besser. Sein Schwanz wedelt hin und wieder, die Atmung ist etwas ruhiger, aber immer noch wahnsinnig flach und schnell. Und er frisst seine Schonkost ganz gut. Kein Erbrechen. Nur heute Morgen zweimal gehustet, aber kein Auswurf. Die meiste Zeit liegt er einfach nur rum. Die Nacht war sehr anstrengend, weil ich bei jedem Röcheln und Atmen aufgeschreckt bin. Ich habe das Gefühl, keiner von uns hat geschlafen. Jetzt im Moment schläft er endlich.   Oreo ist genau 2 Jahre alt und ein sehr quirliger, agiler Jagdterrier-Mischling. Er ist neugierig, tobt, rennt und will immer mit der Nase dabei sein.   Heute beim Mittagessen hat er Anstalten gemacht zu betteln. darüber habe ich mich fast gefreut obwohl ich das sonst gar nicht mag.   Momentan bekommt er noch weiterhin Pantoprazol gegen die Speiseröhrenentzündung, Vitamin K wegen der Vergiftung und Antibiotika weil er ja Blut in Lunge hatte, damit sich das nicht entzündet. Er hat auch Schmerzmittel, aber die habe ich nicht gegeben heute. Davon ist er so apathisch. Woran merke ich denn, dass er Schmerzen hat? er wirkt eher total müde...     Ich weiß, dass er viel durchgemacht hat und wir hatten große Angst ihn zu verlieren. Aber hat einer von euch Erfahrungen, wie lange es wohl dauert bis er wieder der Alte ist? Ab wann muss ich mir Sorgen machen? Ich bin sehr verunsichert.   Liebe Grüße  

      in Hundekrankheiten

    • Ein großes Dankeschön an das Forum - Vergiftung durch Rindenmulch verhindert!

      Hallo zusammen, heute möchte ich mich einfach mal bei dem tollen Forum und den Usern bedanken , ohne einen bestimmten Beitrag hier würde es Poldi heute nicht so gut gehen. Einige haben den Beitrag vielleicht gelesen, dass Poldi so gut wie gar nichts mehr fressen wollte, wir haben alles beim TA durchchecken lassen ohne richtige Ergebnisse, der Verdacht war ein empfindlicher Magen ( Säureblocker verordnet) oder eine Futtermittelallergie? Dann der Beitrag ( kann ihn gerade nicht finden) über eine Vergiftung im Garten u.a. wurde auch über Rindenmulch geschrieben, dass dies für Hunde giftig ist, da gepresste Eibe darin enthalten sein kann. Bei mir gingen sämtliche Alarmglocken los verdammt wir haben Rindenmulch in den Garten gesträut kurz darauf fing Poldi an zu erbrechen und nicht mehr richtig zu fressen Poldi hat gerne an dem Rindenmulch rumgekaut leider wusste ich nicht dass dies schädlich ist. Wir haben darauf hin mit dem TA gesprochen und eine Gastro durchführen lassen, um zu schauen wie weit es Poldi geschadet hat. Die Magenschleimhaut war sehr gereizt und er muss seine Magentabletten weiterhin einnehmen. Über kurz oder lang hätte Poldi sich langsam vergiftet Darum von mir ein dickes Dankeschön an alle User und den tollen Austausch hier, musst dies einfach mal sagen

      in Plauderecke


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.