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Hundeforum Der Hund
Snooopy

Zwei Hunde zu einem Team machen

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Hallo zusammen,

wir sind seit gut einem viertel Jahr Besitzer von zwei Hunden.

Die Hündin ist mittlerweile 6 Jahre alt und lebt von Welpenbeinen an bei uns.

Der Rüde ist knapp 2 und lebt jetzt seit knapp 3 Monaten bei uns.

Nun zu unserem "Problem". Die beiden sind noch keine richtige Einheit.

Die Hündin knurrt ihn an, sobald er ihr zu nahe kommt, lässt ihn aber sonst in Ruhe, das heißt sie geht nicht von sich aus auf ihn zu und pöbelt ihn an.

Am Anfang haben sie ein paar Mal miteinander getobt, allerdings wurde der Rüde dann etwas zu stürmisch, woraufhin meine Hündin Angst vor ihm bekam.

Dazu kommt, dass er sie einmal heftig angefahren hat, als ich ein Stück Futter in der Hand hatte.

Ich habe das Gefühl, seither hat meine Hündin Angst vor ihm, auch wenn sonst nichts passiert ist.

Ansonsten denke ich aber, dass die Hündin die "Hosen an hat" und der Rüde sich ansonsten unterordnet.

Sie leben momentan einfach nebeneinander her, das heißt sie gehen sich mehr oder weniger aus dem Weg.

Meint ihr das wird noch was mit einer richtigen "Freundschaft" zwischen den beiden oder ist der Zug quasi abgefahren?

Was können wir tun um dazu beizutragen, dass sie möglichst ein richtiges Team werden?

Liebe Grüße

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was sind es denn Für Rassen !?

wie habt ihr das kennen lernen gestaltet !?

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Hallo!

Erst einmal finde ich sind ein Vierteljahr keine Zeit. :)

Dein Rüde wird jetzt sicherlich so langsam angekommen sein und seinen Charakter zeigen, weil er sich eingewöhnt hat.

Jetzt hat er eure Struktur richtig kennen gelernt und euren persönlichen Rhythmus.

Eine Frage, war deine Hündin dabei, als ihr den Rüden ausgesucht habt?

Wir haben den vorhandenen Hund immer mitgenommen, wenn ein neuer Hund einzog, deshalb frage ich dich. :)

Angst bei deiner Hündin wäre natürlich eine schlechte Basis für ein Zusammenleben.

Könntest du positiv einwirken? Hast du schon mal versucht deine Hündin mit dir zusammen in ein Spiel zu verwickeln (nur mit dir, ohne Spielzeug) und dabei den Rüden zwanglos dazuzunehmen?

Mit sowas in der Art würde ich versuchen ein Verhältnis aufzubauen.

Auch beim Streicheln deiner Hündin könntest du versuchen, den Rüden mit einzubeziehen. Weise ihm dann aber den Platz zu, den er dabei einnimmt und berücksichtige, wie nah deine Hündin das toleriert.

Das wäre jetzt so das, was mir jetzt spontan dazu einfällt. :)

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Erst mal danke für eure schnellen Antworten :)

Also der Rüde ist ein Schäferhund und kommt aus dem Tierheim.

Die Hündin ist ein Mischling, etwas kleiner als er.

Sie war bei mehrern Probespaziergängen dabei und es lief soweit alles toll. Sie war etwas zurückhaltend, aber das ist normal bei ihr wenn sie den anderen Hund noch nicht so einschätzen kann.

Zuhause war sie die ersten Tage etwas zickig und hat ihn in seine Schranken gewiesen, was er auch immer aktzeptiert hat.

Wie gesagt haben sie dann nach einer Weile auch schon schön miteinander gespielt, bis der Rüde dann halt zu wild wurde. Er ist ein "kleiner Trampel", um es mal nett auszudrücken.

Dazu kommt, dass sie vor geraumer Zeit mal von zwei anderen Hunden gebissen wurde (also nicht von meinem Rüden) , ich denke das spielt auch eine Rolle, dass sie nun bei einer Kleinigkeit so ängstlich reagiert.

Sie war regelrecht panisch, als er sie das eine mal angegangen ist, obwohl ich mir sicher bin, dass das nur heiße Luft war.

Das mit dem Streicheln ist schonmal ein guter Tipp, danke! Mit dem spielen bin ich mir nicht sicher, da ich mir vorstellen kann, dass der Rüde dann wieder leicht überdreht (er ist wirklich ein Wildfang!) und sie dann evtl wieder ängstlich reagiert, auch wenn es für ihn nur Spiel ist.

Ich bin momentan wirklich ein bisschen geknickt und hoffe das mit den beiden wird noch was :(

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Okay, jetzt kann man sich schon mal ein besseres Bild machen. :)

Das mit dem Spielen würde ich dann sein lassen, gerade wenn er etwas grobmotorisch ist. ;)

Mein Rüde, siehst du auf dem Avatar, hat meine Hündin anfangs immer über den Haufen gerannt, von daher hatte ich eine ähnliche Situation. Er war aber auch erst 5 Monate und musste das erst lernen. Meine Hündin ist nur halb so groß wie er und ihm körperlich nicht gewachsen.

Ich würde an deiner Stelle jetzt quasi erst mal deine Hündin schützen und ihr Selbstvertrauen wieder stärken. Wenn sie nach den Vorfällen jetzt so ängstlich reagiert, ist das verständlich.

Sie jedenfalls ist für den Moment davon überzeugt, dass es keine heiße Luft war, spielt aber nur bedingt eine Rolle.

Achte extrem auf sie und wenn sie sich bedrängt fühlt, dann nimm den Rüden raus. Nimm sie im Augenblick als Maßstab dafür, was sie erdulden/ertragen kann.

Vielleicht kannst du den Rüden auch stärker auslasten, damit er in ihrer Gegenwart ruhiger wird und nicht überdreht?

Lass sie viel beobachten, damit sie den Rüden wieder lesen lernt. :)

Ich kann mir gut vorstellen, dass wenn die Beiden eine Basis hatten und auch gespielt haben, sie mit Geduld und Spucke auch dorthin zurückfinden.

Dauert halt etwas, wenn deine Hündin im Augenblick etwas verstört und verängstigt ist. :)

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Das kann noch werden!!

Bislang hast Du schon gute Tipps bekommen.

Ich habe auch ein leicht ungleiches Paar, also vom Temperament her, sicherlich auch rassebedingt.

Meine Hündin (Labbi-Bretonischer Spaniel-Mix) kam zuerst und 2 Jahre später ein Rüde (DSH-X-Mix) der eine ganze Ecke größer und triebiger ist.

Anfangs hat die Hündin ihn auch angemurrt, worauf er mit Abstand reagierte.

Wenn es dann aber im Spiel zu heftig für sie wurde, bin ich dazwischen gegangen, ohne Hektik, und habe gesplittet, den Rüden "runter geholt" und die Aufmerksamkeit der beiden auf andere Dinge gelenkt.

Ruhephasen mit Kuscheln hab ich wie Fiona beschrieb, gehandhabt.

Auch gab es eine Zeit, wo ich mit beiden häufig getrennt raus gegangen bin.

Gib Deiner Hündin den Schutz, den sie braucht, ohne Deinen Rüden grob zu maßregeln. Finde heraus, was beiden gemeinsam Spaß macht, ohne dass es zu chaotisch wird.

Meine beiden haben zum Beispiel keine Futteragressionen. Fast täglich gibt es hier ein Futtersuchspiel. Sie sind seit fast 2 Jahre zusammen und wenn sie jetzt ihre 5 Minuten haben, sehe ich meine Hündin, die an Selbstbewusstsein gewonnen hat.

Sie kuscheln nicht intensiv miteinander aber akzeptieren die Nähe des anderen und haben schon so manche Dummheit gemeinsam ausgeheckt.

Das wird! Nur Mut!!

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Meine Meinung:

Sie können ein Team werden... oder auch nicht!

Denn entweder mögen sie sich (nach Beseitigung ihrer Differenzen) oder sie mögen sich nicht oder sie sind sich gleichgültig. zu einem Team MACHEN kannst Du sie nicht. Sie werden eines oder eben nicht, aber das liegt bei den Hunden!

Du kannst sie trainieren, sich zu dulden, Nähe zu akzeptieren.... aber ob sie ein wirkliches Team werden entscheiden sie selber!

Viel Glück!

(Manchmal braucht Freundschaft etwas Zeit :) )

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Wir haben hier 3 Hunde, die sich tolerieren, aber weit entfernt davon sind ein Team zu sein. Die Mädels zicken sich schon mal an, der alte Rüde war der Gruppenführer und wurde von den Mädels auch nicht in Frage gestellt. Unser Neuzugang, jetzt auch rd. 3 Monate bei uns, wird toleriert, aber frau hätte sicher auch weiterhin gut ohne ihn auskommen können. Wobei Oma Chaka , die als Angsthund sehr unter dem Tod unseres ersten Rüden gelitten hat, nun schon von der ruhigen Art unseres Kosh profitiert.

Ich bin froh, dass es keinen Futterneid gibt, man im Freilauf zumindest nebeneinander sein Ding macht und wenn es zu Streß mit fremden Hunden käme, würden sie trotzdem für die oder den anderen einstehen.

Unsere haben zwar körperlich ungefähr das gleiche Kaliber, sind aber charakterlich und in ihrer Art sich auszudrücken total unterschiedlich, von daher kommt es immer wieder zu "Verständigungsschwierigkeiten".

Manchmal finde ich es auch schade, dass die Hunde so gar keine Ambitionen haben, miteinander zu spielen, aber ich glaube, das ist einfach zu menschlich gedacht.

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Ja, es ist schon schade.

Dabei wäre es so einfach, wenn man berücksichtigen würde, wozu die Hunde geboren sind.

Sympathien , komplette Verhaltensabläufe sind dann plötzlich vorhersehbar.

Wirklich sehr schade.

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Ich frage mich eigentlich, wozu die beiden ein Team werden müssen?

Wenn ihr es schafft dass die beiden ohne größere Auseinandersetzungen miteinander leben können ist das doch schon recht viel. Manche Hunde haben sich ebe mehr zu sagen, andere weniger.

Ein eingespieltes Hundeteam kann was schönes sein, kann aber mitunter auch Probleme machen, nämlich dann wenn die Hunde sich so gut verstehen, dass sie auch ohne ihre Menschen prima klar kommen und am liebsten eigene Wege gehen ;)

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, schützt Eure Hündin ein wenig vor allzu rüpeligem, aufdringlichem Verhalten und stellt für ihn klare Regeln auf. Arbeitet an Eurer Bindung zu ihm und auch an der Führung, Futter das ihr in der Hand haltet hat er unter gar keinen Umständen zu verteidigen!

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