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polar-chat.de  Der Hund
Bennie258

Unser neuer Schatz aus der Tötungsstation Ungarn

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erst ist Gina gestorben und Max ging kurze Zeit hinterher. Eine gähnende Leere. Nicht zum aushalten. Habe dann eine Hundestation kennengelernt, die ich nun tatkräftig unterstütze. Beim ersten Besuch habe ich mich unsterblich in einen Jagdhund verliebt und habe ihn seit letzter Woche mit nach Hause genommen. Er ist ein so lieber Schatz und unheimlich dankbar und extrem anhänglich. Er kommt mit anderen Hunden und Katzen wunderbar aus, unterwirft sich, sobald ein dominanter Rüde kommt. Es gibt keinerlei Schwierigkeiten seinerseite.

Nun zu meinen Schwierigkeiten:

Am Anfang wollte er nicht ins Haus, jetzt will er nicht mehr raus zum Gassigehen.

Dann mit viel Geduld und vielen Leckerlis geht er mit, sobald auf dem Felde tobt er an der Leine und ist sichtlich glücklich. Ohne Leine rennt er sofort wieder nach Hause. Kein rufen hilft, wie ein geölter Blitz, nicht aufzuhalten.

Ich nehme ihn überall mit. War mit einer Freundin im Cafe verabredet, erst wollte er nicht rein, dann nicht mehr raus.

Wer kann mir diese Verhaltensweise erklären und wie kann ich ihm helfen.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

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Willkommen hier! Und bitte Fotos !!!!!

Dein Hund ist einfach noch unsicher, er braucht Zeit und Vertrauen. Wie lange hast du ihn schon?

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Hallo :winken:

Wielange hast Du den Hund schon? Wenn es erst eine kurze Zeit ist, solltest Du ihm nicht so viel zumuten. Sprich, jetzt noch keine Besuche in Cafes oder ähnlichem, Gassi gehen nur ganz kurz und dann wieder nach Hause, damit er merkt das es immer wieder dahin zurückgeht und das er dort willkommen ist.

Ableinen würde ich jetzt auf keinen Fall, wenn Du Pech hast (was Dir sicher niemand wünscht), rennt er auf die Straße vor ein Auto oder sucht einfach so das Weite, dass ihr nicht wieder findet :( .

Lass ihn erstmal in Ruhe ankommen, sich entspannen, an sein neues Leben gewöhnen. Das geht nicht ganz so schnell.

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Als erstes, lass bitte eine Leine dran.

Eine Schleppleine zum Beispiel.

Ansonsten wirst Du viel Zeit, noch mehr Geduld und etliche Wiederholungen benötigen.

Im besten Fall wurde der Hund nur ausgesetzt, im schlimmsten hat er nie etwas kennen gelernt.

Denn nichts ist schlimmer als KEINE Erfahrungen zu machen, selbst schlechte sind besser.

Ich habe mit meiner Hündin aus Ungarn immer wieder Situationen geübt, in denen sie sich unwohl fühlte.

Immer mit der Sicherheit, dass ich da bin und viel Geduld.

Tausende Leckerlis habe ich in den Hund gesteckt, damit sie merkt, dass es toll ist, eine neue Situation auszuhalten.

Es hat eine Weile gedauert, aber heute ist sie eine ziemlich coole Socke, die man nicht so schnell verunsichern kann.

Bus und Bahn sind kein Problem, in der Stad kann sie völlig entspannt sein und schläft sogar mitten im Bahnhof.

Achte auch auf ausreichend Ruhezeiten, denn jede neue Erfahrung wird im Schlaf verarbeitet.

Alles Gute für Dich und die Nase

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seit gut 8 Tagen

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Das ist sehr kurz, gib der Nase Zeit.

Bitte lass sie gesichert, denn gerade neu angekommene Hunde erschrecken sich schnell mal und sind weg.

Weil sie noch nicht genug Vertrauen haben.

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Die Zeit ist viel zu kurz! Woher soll dein Hund wissen wo er hingehört, wie soll er in dieser kurzen Zeit Vertrauen fassen? Laß ihn nicht von der Leine, gib ihm soviel positive Verstärkung wie möglich.

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Das ist noch nicht sehr lang, Du wirst noch ein bisschen Geduld mit ihm brauchen. Nachdem was Du beschreibst würde ich davon ausgehen, dass er gar nichts kennt. Also muss er es alles ganz langsam und behutsam lernen, wirf ihn nicht ins kalte Wasser.

Am besten stellst Du Dir vor, Du hättest einen Welpen der noch nicht viel machen kann.

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Bitte den Hund nicht ungesichert laufen lassen.

Zuviele dieser Hunde landen aus diesem Grund unterm Auto und der Bahn

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Hallo und herzlich willkommen!

Toll, dass Du einem Hund aus der Tötung in neues Zuhause schenken kannst!

So, wie Du ihn beschreibst, sollte seine neue Welt erstmal gaaanz klein sein - nur ihr zwei und sein neues Heim. Damit ist er sicherlich erstmal mehr als genug gefordert! Das ist wahnsinnig viel zu verdauen: Dein Tagesablauf, die neue Umgebung, Du selbst als sein neuer Mensch...

Lasst Euch Zeit, damit Ihr Euch in Ruhe kennenlernen könnt.

Auch wenn´s erstmal nicht wichtig ist - aber weisst Du, wie alt er ca. ist oder etwas über seine Vorgeschichte?

Ich kenne beides bei meiner Hündin nicht und viele Dinge erschliessen sich dann ganz langsam, wenn man beobachtet und erstmal nichts "erwartet" vom neuen Familienmitglied.

Freue mich über Deine Erfahrungen und hoffe/bin mir sicher, dass Du hier von vielen Menschen, die viel mehr wissen als ich, wertvolle Begleitung bekommst!

Gundi

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