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Hundeforum Der Hund
Balu23

Agressives, ängstliches oder unsicheres Verhalten?

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Hallooo :)

Kurz zu meinem Hündchen: Jackrussel-Zwergspitz, 11 Monate, Rüde, nicht kastriert

Nun ja, wir sind viel ohne Leine spatzieren gewesen und er hat sich immer mit allen Hunden, egal ob groß oder klein, m oder w gut verstanden. Aber er wurde einmal von einem großen Hund übergerannt und zurechtgewiesen und seit dem fing es an:

Egal was uns für ein Hund entgegen kommt: Er bellt in agressives Tönen und ist gar nicht mehr zu bändigen. Er dreht völlig am Rad... Ohne Leine laufen ist nun nicht mehr und wir müssen allen Hunden aus dem Weg gehen, außer sie kennen sich schon und ich weiß, dass es gut laufen wird. Aber ansonsten bin ich nur noch dabei, Ausschau zu halten, dass wir keine anderen Hunde treffen beim Spatzieren.

Nun frag ich mich natürlich:

Ist das ein unsicheres/ängstliches Verhalten wegen dem Vorfall? (Denn seit dem ist es ja erst so..)

Oder kann es damit zusammenhängen, dass er nun voll in der Pubertät ist und denkt er ist der Größte und kann allen zeigen, wos lang geht? Denn es passiert wesentlich seltener, wenn wir auf kastrierte Hunde treffen....

Ich hoffe, man kann verstehen, was ich meine und jemand hat vielleicht eine Antwort parat :)

Lg

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Wie reagiert er denn, bevor er mit dem Bellen anfängt? Was machen Ohren, Augen, Rute, Zunge und die Körperhaltung?

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Hm okay, lass mich nachdenken....

Sobald er den Hund sieht:

Brust raus, Kopf hoch, Ohren nach vorne, Rute aufgestellt, Mund zu.

Und jenachdem, welches Gefühl ich dabei habe versuche ich an dem Hund vorbei oder ich versuch die Richtung zu ändern. Und sobald ich seinem Ziehen nicht nachgebe und er nicht zum Hund kann bellt er.

Gehen wir jedoch zum Hund hin ist es ein 50 zu 50 Spiel.

Wenn sie sich verstehen sollten, dann ist alles gut.

Und wenn ich merke gleich gehts los mit dem Bellen/Beißerei antäuschen, dann ziehe ich ihn weg und geh weiter -> Dann bellt er....

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(bearbeitet)

Das... klingt mir doch eher nach Pubertät... und es kann ja gut sein, dass da ein 'Schub' ausgelöst wurde, als er mal zurechtgewiesen wurde.

Für mich wäre das - je nach Charakter des Hundes - ein Anlass, zuerst an der Aufmerksamkeit mir gegenüber und dann an einem Alternativverhalten anderen Hunden gegenüber zu arbeiten. Und ja, ich wäre da bei meinen (!) nicht allzu zimperlich und würde schon das erste Geprolle mit einem Nein! quittieren und dann sofort eine Alternative anbieten. Bspw. Leckerli suchen... oder einen Bogen laufen...

Zum Hund hingehen war hier allerdings nie eine Option - praktisch keiner will für seinen Hund Kontakt mit einem pubertierenden Schäferrüden. *g

PS: Das Verhalten finde ich übrigens weder aggressiv, ängstlich oder unsicher... es ist für mich einfach eine hormonbedingte Testphase, von der ich aber in der Form nicht wollen würde, dass sie sich manifestiert.

Achte aber mal darauf, ob er beschwichtigende Signale gibt: Über die Nase lecken, Kopf wegdrehen... ob er einen Kamm stellt, sein Rücken rund wird oder seine Beine sehr gerade stehen. In so einem Fall kann ich mir gut vorstellen, dass er sehr dankbar eine Alternative annehmen wird.

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Okay, dann bin ja mal beruhigt, dass es eventuell doch einfach nur die Pubertät ist :]

Ich werde es dann mal mit Ablenkung versuchen - bisher erfolgte dann immer nur eine kurzzeitige Ablenkung...

Und er steht schon sehr steif und je nach Hund sind auch mal die Nackenhaare aufgestellt.

Es ist nur einfach doof, weil er wirklich auf jeden Hund so zugeht...egal ob Dobermann, Schäferhund oder auch mitlerweile kleinere Rassen :/

Aber schonmal danke für die ausfürliche Antwort! :)

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      Quelle: https://www.polar-chat.de/hunde/topic/108908-sprache-der-hunde-auf-h%C3%BCndisch-kommunizieren/?page=4   Dann wurde es interessant: Auf einem schmalen Gehweg, links parkende Autos und rechts ein hoher Zaun, sahen wir etwa 80m vor uns drei Personen und einen kleinen Hund stehen und den Weg blockieren. Als wir 5m davor waren, fing diese Französische Bulldogge extrem an zu kläffen und röcheln. Mein Hund stand ganz cool und erstaunt da, was das für ein komisches Etwas war. Die haben dann doch beschämt den Gehweg verlassen...   Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Richard und sein Frauchen waren: die Dame vom Bürgeramt, die uns beim Veterinäramt wegen des Stachelhalsbandes denunziert hat und dass sie wieder stalken wollte, welches Halsband mein Hund nun trägt! Ich habe mich auf die Zunge gebissen. (Von einem der Profis habe ich ganz nebenbei gesagt bekommen: Gehen sie doch einfach weiter draußen, wo sie niemand kennt... ;)   )   Wie würdet Ihr Euch verhalten?   Einige Schritte weiter steht ein großer Müllcontainer einer öffentlichen Einrichtung und daneben eine bunte Plastiktasche mit einem plüschigen Hundebettchen. Mein Hund war rasend vor Freude...   Seit der Halsbandgeschichte trägt er ein buntes Halstuch über seinem Stoffhalsband, und wenn er aus der Huschu zurück ist, bekommt er ein glänzendes, breites, silbernes Metallhalsband, damit die Tierschutzclique möglichst viel zu glotzen hat. ;) Ein Spezialist sagte mir, dass zu keiner Zeit so viel wie heute angezeigt wurde. Vielleicht waren die Blockwartinnen bei den Nazis dagegen ein "Fliegenschiss"...   "Radler greifen zum Smartphone: Falschparker per App anzeigen?" https://www.n-tv.de/ratgeber/Falschparker-per-App-anzeigen-article17458111.html Dann brauchen wir auch eine App für Radler auf dem Gehweg. Aber mit den Grünen wird das wohl nichts...   Übrigens, die Sache losgetreten hat ein (neidischer?) Psycho mit seinem Smartphone, der die Dame vom Bürgeramt kennt...   (Ich habe in meinen Hinterkopf eine kleine Liste. Würde jemand, wenn er erfährt dass er Krebs hat, hinter solche offenen Rechnungen Häkchen setzen? Ich bin nicht nachtragend, aber...)        

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