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Hundeforum Der Hund
Ich0815

Hund kratzt sich blutig: Multiresistenter Keim festgestellt!

Empfohlene Beiträge

Hallo,

der Hund eines Freundes kratzt sich ständig und knabbert an den Pfoten.....

Es ist eine ca. 4 Jährige Frz. Bulldogge.

Dre Tierarzt stellte

a) SDU fest, dagegen gibt es jetzt Tabletten.

B) im Hautabstrich wurde massiv staphilococcus intermedius festgestellt. Das Antibiogramm zeigt, daß die Multiresistent sind.

Laut Tierarzt besteht Ansteckungsgefahr für Mensch und Tier. Besonders Kinder und immungeschwächte Personen.

Die eigentliche Ursache für das Kratzen wurde allerdings noch nicht gefunden.

Im Moment sind wir etwas Ratlos, was zu tun ist. Eigentlich gehört der Hund isoliert, da noch ein Zweithund im Haushalt lebt, damit dieser nicht angesteckt wird.

Die Nerven liegen wegen des bisherigen Krankheitsverlauf eh schon blank, mit einer Ausschluß-Diät wird versucht, der Ursache auf die Spur zu kommen, nun noch die Keime......

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Mh, im Normalfall sollte Staph. intermedius ja keine negativen Auswirkungen haben. - Ist denn gesichert, dass dies das Problem darstellt? - Welche Auswirkungen hat das? Gibt es denn Entzündungen?

Im Netz findet man den Zusammenhang SU und Kratzen ... ist das evtl. einr Wechselwirkung?

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Da kann ich ein Lied von singen :motz:

Nelli ist ja Allergikerin und reagiert ganz stark über die Haut.

Meist ist sowas ja eine Sekundärinfektion weil der Körper nicht in der Lage ist sich zu wehren und die Hautbarriere geschädigt wurde.

Bei uns lief es wie folgt:

Allergietest

Darauf hin NUR das füttern auf das sie gar nicht reagiert

alle1-2 Tage mit Octenisan baden und alles andere wurde mit Octenisept behandelt um die Keimdichte möglichst gering zu halten. Auch schön bei sich selbst aufpassen :kaffee:

Immunstimulierende Therapie (die hab ich gespritzt)

Sollte der Hund gerade Cortison bekommen muß dieses erst ausgeschlichen und abgewartet werden da es sonst die Testergebnisse verfälscht!

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Die SU ist ein kleiner Teil des Problems gewesen. Nach einstellen mit Tabletten wurde es minimal besser.

Es muß lt. Tierarzt noch etwas anderes dahinter stecken.

Die Keimzahl ist wohl extrem hoch, und soll daher mit für das Jucken verantwortlich sein.

Wie gesagt wird auch noch eine Ausschluß-Diät wg. Evtl. Futtermittel-Allergie gemacht.

TA und Labor sagen, daß der Keim aufgrund seiner multiresistenz für Andere gefährlich ist. Das ist das, was die Sorgen bereitet.

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(bearbeitet)

Du stirbst nicht davon ;)

Es ist momentan halt Hygiene hoch 10 angesagt.

Nach dem streicheln: Hände waschen

Hund nicht auf´s Sofa und ins Bett

Schlafplätze täglich säubern

Für kleine Kids und Co ist der Hund tabu

Wunden an Händen----> Einmalhandschuhe an

Meine Freundin hatte sich bei Nelli angesteckt da sie dort zur Pflege war (wir wußten es da noch nicht). Die Gute hatte 5 Pöckchen in der Kniekehle weil Nelli dort immer Nachts geschlafen hat.

Sie lebt noch aber es juckte laut ihrer Aussage wie die Pest.

Edit: Ihr Hund hat sich auch nicht angesteckt obwohl die 2 dauernd zusammen waren.

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Hallo, wegen dem multiresitenden Keim ( Dieser Beitrag ist der Grund warum ich mich hier angemeldet habe)

Was wirklich dagegen hilft ist kolloidales Silber. In Facebook gibt es eine Gruppe " kolloidales Silber als Medizin" frag mal da nach.

KS hilft bei den multiresid. Keimen.

Lieber Gruß Simona

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Aus der Humanmedizin weiß ich, dass man Personen, die multiresistente Keimträger sind, sanieren kann. Es gibt da spezielle Shampoos, Waschlotionen, Nasensalben.

Ob das in der Tiermedizin möglich ist weiß ich nicht.

Google mal nach MRSA, Sanierung

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klingt eindeutig nach einem schwachen Immunsystem. In den meisten Fällen stressbedingt.

Er kann also weiter mit allem möglichen herumlaborieren oder versuchen herauszufinden, was es ist, was seinen Hund so schwächt und das abstellen.

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. Im Moment sind wir etwas Ratlos, was zu tun ist. Eigentlich gehört der Hund isoliert, da noch ein Zweithund im Haushalt lebt, damit dieser nicht angesteckt wird.

Das finde ich sehr wiichtig. Nicht, dass beide Hunde plötzlich befallen werden.

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So,

nach längerer Zeit mal eine Rückmeldung hierzu:

Es sieht inzwischen wieder gut aus. Mit viel Geduld, Hygiene und Baden konnten gute Erfolge erzielt werden.

Die Rötung und Reizung der Haut ist nahezu verschwunden. Nur noch die Stellen, die stärker wundgekratzt waren müssen noch restlos abheilen.

Ursache des Ganzen ist wohl eine Getreide-Allergie. (Welche Sorten genau, steht noch nicht fest.)

Die Ausschluß-Diät hat ausserdem dazu geführt, daß der Hund inzwischen bei seinem Idealgewicht angekommen ist....

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