Jump to content
Hundeforum Der Hund
flying snow flake

Rechtsanwaltsanwärterin und trotzdem Hund

Empfohlene Beiträge

Hallo, ich weiß es gibt schon viele Threats zu dem Thema. Ich würde gerne wieder einen Hund anschaffen nur arbeite ich als Rechtsanwaltsanwärterin und mein Hund wäre am Vormittag 4 Stunden alleine, dann zu Mittag spazieren gehen und am Nachmittag nochmal 4 Stunden allein. Am Abend logischerweise Hundesport bzw. Arbeit für den Hund.

Ich hätte gerne viele Antworten von Usern die in der gleichen Situation sind und mir erklären wie das bei Ihnen funktioniert.

Bitte keine Antworten von Leuten die der Meinung sind, dass berufstätig und Hund gar nicht geht.... habe ich schon mehr als genung gelesen und gehört.

Meine Fragen wäre, wie lange wart ihr bei eurem Welpen zu Hause, wer hat Hund in der Box wenn er alleine ist, oder besser frei in der Wohnung, einfach alles.

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Unser Hund wurde als Welpe viel betreut, mit 9 Wochen haben wir angefangen ihn alleine zu lassen, sprich, mal 1min, mal 5min und so steigerte sich das dann. Er kann 7Std alleine bleiben, kein Problem, nur ist er das bei uns nicht :D

Wichtig ist das der Hund es erst richtig lernt alleine zu bleiben, du kannst Glück haben und er weiß es nach 2 Wochen, es kann aber auch 2 Monate dauern.

Hättest du eine Alternative falls der Hund es nicht so schnell lernt? Familie/Freunde wo der Hund hin könnte? ;)

Unser war bzw ist immer frei in der Wohnung, war noch nie in einer Box :)

Alternativ: Ein älterer Hund aus dem Tierheim, der das Alleinebleiben schon kennt :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bis mein Welpe 4 Stunden alleine sein konnte, hat es mehrere Monate gedauert. Bei Abwesenheit habe ich den Hund in einen Holzlaufstall gesetzt, eine Box wäre mir zu klein gewesen. Außerdem konnte sich der Hund auf einer Zeitung auch lösen, was in einer Box nicht gut möglich gewesen wäre.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mein Mann und ich gehen ganztags arbeiten und haben 2 Hunde.

Das ist alles eine Sache der Organisation :)

Ohne fleißige Helferlein gehts bei mir nicht und ich kann auch beruhigt ins Office gehen, weil ich weiß, dass meine Freundin genauso auf meine Hunde schaut, wie ich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Ich würde unter diesen Voraussetzungen nicht unbedingt einen Welpen nehmen, glaube ich, zumindest aber keinen ganz kleinen.

Klar, viele Hunde können in vier bis sechs Wochen Urlaub lernen, vier Stunden am Stück allein zu bleiben, wenn man es sorgfältig, stressfrei und für den Hund angenehm aufbaut. Aber du kannst dich nicht unbedingt darauf verlassen, dass a) ihr alles richtig macht und B) das bei dem Hund auch funktioniert, und wenn du keinen Plan B hast, bekommst du ein Problem.

Unterschätze auch nie die Pubertät oder sonstige "Phasen". Stichwort: Das hat der ja noch nie gemacht!

Bei unserer Schäferin haben wir es von Woche 10 an immer mal versucht. Wir hatten zum Glück keine Not, denn geklappt hat es überhaupt nicht. Drei Minuten ging, nach fünf Minuten gab es eine Protestpfütze an strategisch (für den Hund) sinnvollen Stellen. Erst als sie 5 Monate alt war, platzte der Knoten und dann konnten wir das Alleinbleiben ohne Probleme zügig aufbauen. Ich glaube, sie war erst dann so weit, zu begreifen, dass wir ganz sicher wiederkommen und dass sie sicher ist, auch wenn wir nicht da sind.

Unter den Umtänden: zwei oder drei Wochen Urlaub und dann MUSS es klappen, würde ich einen erwachsenen Hund aus dem Tierheim nehmen, der das Alleinbleiben schon gelernt hat.

Welpe - klar. Aber dann nur mit wesentlich mehr Zeit und einem Plan B (Hund kann mit zur Arbeit oder zu Verwandten, Hundesitter, etc.)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

Ich bin grundsätzlich nicht der Meinung dass bei Deiner Lebenssituation kein Hund möglich ist, aber mit jedem Hund ist das sicher nicht möglich. Ich frage mich spontan, warum es ein Welpe sein muss?

Du kannst Glück haben und Dein Welpe lernt innerhalb ein paar Wochen alleine zu bleiben, wenn Du aber Pech hast dauert das Monate. Manche lernen das nie, zumindest nicht so lange. Auch hast Du bei einem Welpen, selbst beim Rassehund immer ein wenig das Problem dass Du nicht abschätzen kannst, wie sich sein Charakter entwickeln wird, ob er eher ein ruhiger, genügsamer Vertreter seiner Art ist oder ein echtes Powerkerlchen. Bei einem erwachsenen Hund kannst Du deutlich besser abschätzen, wie seine Bedürfnisse sein werden und ob er mit der Situation klar kommen kann.

Zur Sauberkeitserziehung kam bei uns auch eine Box zum Einsatz, find ich im Grunde eine gute und praktische Sache, allerdings niemals für vier Stunden.

Ich bin übrigens auch berufstätig, habe aber zum Glück die Möglichkeit meine Hunde mit zur Arbeit zu nehmen :) Hast Du in diese Richtung schon überlegt?

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Muss es denn ein Welpe sein? Vielleicht bietet sich ein Erwachsener Hund eher an? 8 Stunden sind schon viel für einen Welpen oder Junghund (plus Fahrweg, nehme ich an? Und dann muss man ja auch mal einkaufen und zum Arzt etc), auch wenn es unterbrochen ist.

Was machst Du, wenn er zum Dauer-Kläffer oder Jauler wird?

Lebst Du allein? Ich hatte immer eine Mitbewohnerin / Partner, also gab es immer eine zweite Person, die die Zeiten verkürzen konnte, in welchen ich zur Arbeit musste. Trotzdem blieb der Hund / die Hunde alleine, frei in der Wohnung. Der jetzige bleibt manchmal in seiner Hütte (die ist Größer als seine Box), weil er manchmal auf die Idee kommt, was auseinander zu nehmen. Allerdings weiß ich noch vorher, an welchen Tagen er auf diese Idee kommt (alle paar Wochen mal), also ist das eher zufallsprinzip und nicht wirklich sinnhaft, aber es gibt mir mehr Ruhe, wenn ich eh irgendwie angespannt bin und denke, dass der Kleine heute so seinen Quatsch- Tag hat. Er ist aber nur knapp 3 Stunden allein, und das eben meist frei.

Also ehrlich gesagt, in der Zeit, wo ich alleine und fern der Familie gelebt habe, habe ich auf einen Hund verzichtet, ich hätte niemanden gehabt, der ihn mir abnimmt, wenn ich krank bin, auf Dienstreise muss, womoeglich aufgrund eines Unfalls ungeplant nicht nach Hause komme. Klar, dafür gibt es auch professionelle Hundepensionen / Sitter etc, aber die muss man sich auch leisten können. Ich finde es enorm beruhigend, eine Notfall-Lösung zu haben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was ich noch vergessen habe: "Abends Hundesport" ist so ne Sache ...

Ich dachte mir das auch so schön, weil ich nur abends ein Auto habe. Fakt ist: Find abends mal was :??? Klar gibt es Angebote, aber man ist doch sehr eingeschränkt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

als das Hundethema generell bei uns aufkam, haben wir uns auch im Vorfeld über Welpen informiert und sind relativ schnell zu der Entscheidung gekommen, das wir ihm zeitlich schlichtweg nicht gerecht werden können.

Somit zieht jetzt bei uns ein gerade 6jähriger Scheidungshund ein, der es gewohnt ist paar Std. alleine zu sein. Er war nicht im Tierheim, aber das wäre für uns auch kein Problem gewesen.

Ich denke, es ist für alle stressfreier und man tut noch etwas Gutes dabei.

Viel Glück bei deiner Entscheidung!

Beste Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Bis mein Welpe 4 Stunden alleine sein konnte, hat es mehrere Monate gedauert.

Bei mir ging's von jetzt auf gleich, ist also sehr stark unterschiedlich. Ich würde mich, wäre ich an Deiner Stelle für einen erwachsenen Hund entscheiden, denn da musst Du auf viele welpenspezifischen Dinge wie - nicht zuviel Bewegung, -Grundgehorsam erlernen, - Sozialisation, etc. einfach Dich nicht mehr kümmern (i.d.R.) wie bei einem Welpen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.