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Hundeforum Der Hund
Ribanna03

Zweite Pubertät?

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Hallo, ich habe ein Problemchen. Wir haben Lou, der im Juni 6 wird, jetzt fast geanu ein Jahr. Die erste Zeit, so gut ein halbes Jahr, war nicht leicht, Lou kannte nichts, war sehr unruhig, ängstlich, dabei aber nach vorn gehend, schwer zu führen und unberechenbar.

Wir hatten dann Einzelstunden bei einer guten Trainerin, Lou lernte, dass das Leben toll sein kann, es ging immer weiter bergauf. Heute ist eigentlich nur noch zu vermerken, dass er, wenn er sich zu sehr eingeengt fühlt, gern mal bellt - auch mal fremde Leute anbellt. Aber wir arbeiten auch hieran.

Zuhause war er eigentlich immer ein Traumhund.

So jetzt kommt das Problemchen: Lou hat in der Wohnung drei ihm fest zugewiesene Plätze, und ein,zwei, wo er liegen darf, wenn er uns nicht stört. Das hat von Anfang an gut funktioniert.

Seit ein paar Tagen aber legt er sich an Plätze, die absolut tabu für ihn sind - und es immer schon waren. Er lässt sich dort kaum wegholen, reagiert gar nicht bis sehr stur und muss mit der Leine herausgeholt werden, alles andere wirkt nicht (Leckerchen, locken, Spielzeug). Ich habe keine Idee, warum er das macht. Die Plätze sind weder bequemer, noch kühler (oder wärmer), für mich nicht erkennbar besser. Es nervt, ihn jedes Mal sanft zu zwingen, den Platz wieder zu verlassen, aber er lässt mir keine Wahl. Auch der Versuch, ihn zu hindern sich dort niederzulassen, ist äußerst schwierig. Er legt sich dann 3 Minuten auf seinen Platz und versucht es dann von Neuem.

Heißt das, er ist jetzt angekommen und probiert nun aus, wie weit er gehen kann? Oder ist das eine Art "zweite Pubertät", weil er sich anfangs bei uns wie ein Welpe benommen hat (wenn auch wie ein 40kg schwerer Welpe)? Oder was ist das? Hat jemand eine Idee?

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Welchen Namen es auch immer trägt...unterbinde es ;) und setze die Regeln in eurem Haus konsequent um.

Du hast sein Selbstbewußtsein aufgebaut und nun testet er seine Grenzen. Unser Rüde macht das täglich.... ;)

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Hay nabend

ja das ist würde ich eher nach eigene Erfahrungen sagen immer noch die Pubertät. Nach eigenen erfahrungen hält die on und off Phase gut und gerne bis 2 Jahre ca. an.

Bei meiner kl. Hündin wurden die Abstände des durchdrehens und testen etwas länger aber bis sie gute 2 Jahre war als Kleinhunde (denke bei nem größeren Kaliber dauert das garantiert gerne noch was länger) hat sie immer wieder gerne ihre Grenzen getestet.

Also langen Atem beweisen,und weiter konsequent sein.

So oder so, aber wenn die Testphase ist ist es schon am wichtigsten das alles klar gesetzt wird für den Hund.

Wenn die Rüpel erwachsen werden passt es dann meistens umso besser. [sMILIE] :winken: [/sMILIE]

Viee grüße sandra

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Originalbeitrag

Hay nabend

ja das ist würde ich eher nach eigene Erfahrungen sagen immer noch die Pubertät. Nach eigenen erfahrungen hält die on und off Phase gut und gerne bis 2 Jahre ca. an.

Bei meiner kl. Hündin wurden die Abstände des durchdrehens und testen etwas länger aber bis sie gute 2 Jahre war als Kleinhund (denke bei nem größeren Kaliber dauert das garantiert gerne noch was länger) hat sie immer wieder gerne ihre Grenzen getestet.

Also langen Atem beweisen,und weiter konsequent sein.

So oder so, aber wenn die Testphase ist ist es schon am wichtigsten das alles klar gesetzt wird für den Hund.

Wenn die Rüpel erwachsen werden passt es dann meistens umso besser. [sMILIE] :winken: [/sMILIE]

Viele grüße sandra

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Hallo

Ich denke auch so dein Hund ist noch in der Trotzphase in der er dich richtig aus testet , er hat auf

diese weise gemerkt das er für dieses verhalten aufmerksamkeit bekommt und damit hat er

wieder gewonnen . Lasse einfach eine Leine im Haus dran und wenn er sich wieder hinlegt

wo er nich soll ,fürst du ihn wortlos ohne in anzusehen und ohne ihn zubeachten zurück auf seinen

Platz . Bleibt er dann auf seinem Platz ruhig liegen Belohne ihn dafür. Auf seinem Platz bekommt

er aufmerksamkeit in verschieden Formen Streicheln oder Leckerchen oder über Stimme mal

so und mal anders. Dann ist es Positiv auf seinem Platz wir wollen ja das er es gerne tut oder .

Er kann auch noch eine Angstphase durch leben so von 10 bis ca 11 ten Monat .

Gruß Sabine

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Also ich bin etwas irritiert, ich verstehe es eher so, dass der Hund 6 Jahre alt ist, schließlich hat sie ihn schon ein Jahr, 6 Monate ist dann eher unwahrscheinlich *g*

Deswegen, ich denke Pubertät können wir ausschließen *g*

Ich neige eher dazu, dass der Hund nun wirklich angekommen ist und anfängt auszutesten. Wobei ich da 1 Jahr eine ziemlich lange Zeit finde...vielleicht hat sich auch irgendwas im Umgang mit dem Hund verändert? Oder es ist wirklich das gestiegene Selbstvertrauen?

Was sagt denn der Trainer zu dem Problem? Wie läuft es sonst im Alltag?

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KEIN Hund pubertiert mehr mit 6 Jahren.

Irgendwann sind sie erwachsen ;)

Ist er kastriert? Riechen in der Umgebung jetzt die Damen vielleicht interessant? das könnte dazu führen, dass er einen auf "dicke Hose macht". Auch kann es sein, dass er sich jetzt (erst) in seinem zu Hause heimisch und sicher fühlt und SEINE Regeln einführen möchte.

Oder er hat einfach Bock darauf...

Es gibt sicherlich einige Gründe, was in seinem Kopf wirklich vor geht wirst Du wohl kaum rausfinden. Wenn Du Deine Regeln durchsetzen möchtest: Hausleine dran und wie bei einem Welpen von vorne beginnen.

(Wobei: meine Hunde würden mir was husten, wenn ich sie räumlich so eingrenzen würde, aber da hat eben jeder seine eigene Meinung :) )

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:Oo

Ich habe auch gerade ganz irritiert noch mal im EP nachgelesen...Pubertät mit 6 :???

Skita hat es schön ausgedrückt - keine Ahnung, was dein Hund sich dabei denkt.

Ich fände auch wichtiger, was du dabei denkst:

Stört dich sein Verhalten massiv, hat er sich ansonsten im Verhalten dir gegenüber (negativ) verändert?

Dann stimmt vielleicht am Gesamtkonzept etwas nicht - wenn diese Regeln vorher so unumstößlich waren und er sie jetzt tatsächlich in Frage stellt, solltest du dir einmal sein Gesamtverhalten dir gegenüber ansehen.

Ich persönlich bin auch der Auffassung, dass meine Hunde sich selber aussuchen dürfen wo sie liegen möchten - mir ist wichtiger, dass sie mir jederzeit Platz machen, wenn ich sie darum bitte :) (Ja, ich sage tatsächlich "Bitte" :D - und habe noch nie erlebt, dass sie dieser Bitte nicht nachkommen :kaffee: ).

Manche Liegeplätze, die wir für Hunde ausgesucht haben, sind diesen auch nicht angenehm, ich würde tatsächlich nur dann eingreifen, wenn ein vom Hund ausgesuchter Liegeplatz ein Problem für MICH wäre - z. B. wenn der Hund von dort "bewacht" und Besucher kontrolliert.

Es ist gut möglich, dass Lou jetzt - nach einem Jahr - endgültig bei euch angekommen ist, und noch mal euer Verhältnis prüft. Das heißt aber nicht zwingend, dass er jetzt die Weltherrschaft übernehmen will, indem er austestet inwieweit er die Regeln selber bestimmen kann.

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Hallo, allen vielen Dank für eure Antworten! Das mit der "zweiten Pubertät" war nicht ganz ernst gemeint, ist mir schon klar, dass das in dem Alter nicht mehr möglich ist - war nur, weil er sich vor einem Jahr noch wie ein Welpe verhalten hat! :)

Ich glaube tatsächlich, dass er jetzt erst richtig angekommen ist, wie gesagt, das erste halbe - 3/4 Jahr waren extrem schwierig für ihn und uns.

Und ja, es stört mich enorm, wenn er beispielsweise hinter den PC kriechen will, um auf dem Kabelsalat zu liegen! Und auch der Platz direkt vor der Wohnungstür ist absolut tabu!

Die Trainerin habe ich noch nicht gesprochen, er macht es ja erst seit ein paar Tagen. Mal sehen, was ihm sonst noch so einfällt!

LG

M.

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Hallo, ich hole das Thema noch mal hoch, weil es mich noch immer beschäftigt.

Ich habe Lou jetzt jedesmal, wenn er sich an einen unangebrachten Platz legen will, an der Leine in sein Körbchen geführt. Dagegen hat er extrem!!! getrotzt, und es ist gar nicht so einfach, einen sturen Husky-Mix dahin zu bewegen, wo er nicht hin will! :wall:

Liegt er dann erst im Körbchen, ist plötzlich alles gut, und er sucht den Platz, an den er wollte und nicht sollte auch nicht mehr auf.

Er hört täglich besser, alles, was ich mit ihm übe, führt er begeistert aus...eigentlich läuft alles wunderbar! Wir haben eine gute Beziehung aufgebaut, in schwierigen Situationen kommt er jetzt meist zu mir, statt wütend und unsicher nach vorne zu gehen...

Er zeigt keine weiteren "Trotzreaktionen", kein "rebellieren" - nur beinah allabendlich versucht er, sich an eben die Stelle zu verkriechen, an die er nicht soll. Nehm ich ihn dort weg, und er hat später die Möglichkeit, zurück zu gehen, macht er das nicht.

Ich weiß, es gibt Schlimmeres... aber es reizt mich schon zu wissen WARUM er das macht?

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