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Hundeforum Der Hund
LuzieRonja

Hund gebärdet sich in der Hundeschule

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

Habe folgendes Problem: Gehe mit meinem Muffin zur Hundeschule. Wir machen das Begleithundseminar zum zweiten mal. Das erste mal benötigte er ca. 4 Stunden zum Eingewöhnen, dann war ziemlich Ruhe mit andere Hunde anbellen im Kurs.

Diesesmal ist es total anders: Es sind 4 Rüden und 2 Hündinnen.

Muffin führt sich auf, wie die Axt im Walde. Ist er mal ruhig fangen die anderen an und er macht die Party natürlich wieder mit-

Nun nahm der Trainer Muffin bei Seite und machte genau das, was er mit mir auch machen sollte.

Und sieh da: Ohne Gebell und Gehabe: Sobald ich die Leine wieder in der Hand habe, gehts los.

Bin am Verzweifeln!

Zu Hause ist inzwischen alles ok, er ist lieb, übt mit mir usw.

Beim Gassigehen bellt er zwar noch manche Hunde an. Aber die die erkennt läßt er in Ruhe.

Er ist super ruhiger geworden. Nur in der Hundeschule klappt es nicht!

Wißt ihr einen Rat, ich glaub die Trainer sitzen auch auf dem Schlauch! Sie geben zwar Ratschläge, aber der Nutzen ist nicht groß!

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Was heißt genau, "er gebärdet sich wie die Axt im Walde"? Will er zu den anderen Hunden hin, kann er Frust schlecht ertragen, sich nicht konzentrieren, wenn die Ablenkung zu groß ist?

Dass es klappt, wenn der Hundetrainer übernimmt, finde ich nicht sonderlich verwunderlich. Da greift der "Trainereffekt". Hunde verhalten sich bei einer fremden Person, die vielleicht sogar anders auftritt, eher neutral und vorbildlicher, weil sie erst mal checken müssen, wie der Mensch tickt.

Ich gehe davon aus, dass es für Deinen Hund zu schwer ist, sich in der Gruppe unter Ablenkung zu konzentrieren.

Daher würde ich eher erst mal zu Einzeltraining raten und an Stellvertreterkonflikten üben.

Also, gucken, auf welche Distanz zu einem anderen Hund sich Dein Hund noch auf Dich konzentrieren und Übungen ableisten kann, dann die Distanz verringern.

Also erst mal Grundschule, bevor das Abitur kommt. Bei einem Hund, der schnell hoch dreht, wenn viele andere Hunde anwesend sind, kann man in dem Moment nicht mit dem Training ansetzen. Erregungslevel ist viel zu hoch und der Hund KANN dann einfach nicht lernen.

Ist ja so, als wenn Du Englisch-Vokabeln auf einer Party lernen sollst.

Von daher würde ich lieber auf einem niedrigen Erregungslevel anfangen, vielleicht hat der Trainer die Möglichkeit, erst mal mit Dir alleine an einem Hund zu trainieren. Also, einen ruhigen Hund irgendwo anbieten und Du machst Deine Übungen in Ruhe auf entsprechende Distanz zum anderen Hund. Dann vielleicht, wenn der andere Hund auch in Bewegung ist, dann mit zwei Hunden und dann klappt es vielleicht irgendwann auch mal in der Gruppe.

Kennt Dein Hund die Hundeschule (den Hundeplatz) schon von Welpe an? Wie war es da für ihn? Durften die Hunde immer zuerst spielen, ohne dass vorher erst Ruhe abverlangt wurde, bevor die Leinen los gemacht wurden? Hat er sich die Erwartungshaltung vielleicht über den Hundeplatz angewöhnt?

Da die Gruppe sehr groß ist für nur einen Trainer, gibt es vielleicht die Möglichkeit, die Gruppe zu splitten und auf zwei Gruppen aufzuteilen? Bietet der Platz die räumliche Möglichkeit, dass Du mit Deinem Hund etwas abseits zur Gruppe Ruhe üben kannst? Oder außerhalb des Platzes und dann langsam annähern?

Ist die Gruppe insgesamt unruhig und haben die anderen Leute auch Probleme?

Ich finde, dass der Trainer schon in der Lage sein sollte, Dir einen entsprechenden Vorschlag zu machen oder ggf. Einzeltraining zu empfehlen.

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Vielleicht liegt es ja an deiner Körperhaltung... Trainer gehen meist selbstbewusst auf den Hund zu und plötzlich klappt alles. Kenn ich nur zu gut ;)

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klingt böse.. aber am Hund liegt es nicht, wenn er beim Trainer in der Situation ruhig bleibt und bei dir bellt. Da musst du an dir arbeiten! Was genau solltest du mit dem Trainer abklären, also warum der Hund in welcher Situation bellt. Und wenn der Trainer dir nicht zeigen kann, dann such dir einen anderen Trainer, der vielleicht besser auf dich eingehen kann und dir den Weg zeigen kann der wirklich deiner/eurer ist..

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Also ich habe meinem Hund vor 1 1/2 Jahren zweijährig bekommen aus dem TH.

Somit weiß ich von ihm nicht, was er bis dahin schon alles mitgemacht hat.

Es sind 3 Trainer in der Gruppe.

Ja die Gruppe bzw. die Hunde sind insgsamt unruhig.

Gebärden heißt: ER kläfft sie an und möchte mit zu Ihnen hin!

Komisch ist nur, dass er in dem vorhergehenden Kurs, dann brav war und alle Übungen gut mitgemacht hat.

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klingt böse.. aber am Hund liegt es nicht, wenn er beim Trainer in der Situation ruhig bleibt und bei dir bellt. (...) Und wenn der Trainer dir nicht zeigen kann, dann such dir einen anderen Trainer, der vielleicht besser auf dich eingehen kann und dir den Weg zeigen kann der wirklich deiner/eurer ist..

Den ersten Satz würde ich so nur bedingt akzeptieren: Ich kenne einige Hunde, die sich von Fremden gerne und mehr beeinflussen lassen als von dem eigenen Halter - einfach weil da ein Fremder kommt und eine Ansage macht.

Der zweite Satz ist allerdings wahr: Ein Hundetrainer sollte erkennen können, was das Problem ist und sollte es auch benennen können. Hunde, die sich auf dem Hupla mit anderen Hunden wie Halbaffen aufführen, sind jetzt nicht gerade eine Seltenheit. Bleibt nur die Frage offen, ob sie das nicht vielleicht getan haben, du es aber nicht annehmen und umsetzen konntest - vielleicht gerade, weil du immer noch so daran festhängst, dass es beim ersten Mal ja viel besser lief.

Was ich aus deinen Postings allerdings herauslese, ist, dass du das Gebahren deines Hundes auch im Alltag nicht wirklich korrigierst, denn auch auf normalen Spaziergängen geht er ja offensichtlich andere Hunde an. Dass es dann auf einem Hupla, wo der Trieb oft schon hochgeschraubt ist und viele Hunde in relativer Dichte auftreten, nicht funktioniert, überrascht mich nicht. Für mich klingt es so, als solltest du den Begleithund gerade eher etwas ausser Acht lassen und dich allgemein mit Hundebegegnungen auseinandersetzen... und daran arbeiten, deinem Hund alternative Verhaltensweisen zu ermöglichen.

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Ich kenne das, Lou ist auch oft so. Aber ich habe festgestellt, je gelassener ich damit - und mit ihm - umgehe, desto ruhiger ist er. Am Anfang war mir sein Gebele und Getue echt peinlich, und ich habe versucht, ihn "irgendwie" ruhig zu kriegen. Irgendwann hat es dann bei mir "klick" gemacht, mir war klar, ich muss mich nicht schämen, schließlich ist die Schule zum Lernen da und Lou wird nicht der erste und nicht der letzte Hund sein, der sich so gebärdet. Also nahm ich's hin. Prompt wurde Lou ruhiger!

Versuch's mal. Vielleicht ist es bei Dir genauso, denn klar, die trainer sind viel gelassener und ruhiger, denen muss ja dein Hund nicht peinlich sein - folglich reagiert er da ganz anders.

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Ixanti,

Ja das stimmt, mir waren früher Hundebegenungen ein Greuel, zwoschenzeitlich, wie du bestimmt auch rausgelesen hat, hat sich mein Muffin gut eingewöhnt. Die kleinen Hunde läßt er alle in Ruhe und bei den großen sind es meist Schäferhunde, die er angeht. Hatte aber auch schon Erlebnisse mit denen im TH.

Ich habe fast 1 1/2 Jahre dran gearbeitet und bin mächtig stolz drauf, dass er jetzt so ist wie er ist beim täglichen Spaziergang!

Habe mich mit den Haltern besprochen, habe nach den namen der Hunde gefragt, immer gleich gesagt, wenner sich aufstellen wollte, wie der Hund heißt, war unheimlich lieb und freundliche zu den anderen Hunden und siehe da es funktioniert. Sogar mit einem weißen SH hat er keine problem mehr, welches sein Erzfeind war!

Nur in der Hundeschule klappt es nicht!

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Okay... das klingt dann ja doch eher so, als wäre meine Annahme falsch gewesen. ;)

Mit welcher Erwartungshaltung gehst du in die Hundeschule? Wie viel "Ouh nein, hoffentlich klappt das..." und "Hoffentlich ist er ruhig, das ist sooo peinlich..." schwingt da mit? Und was passiert, wenn du ihm das Kläffen einfach verbietest?

Es gibt sehr wohl einige sehr empfindsame Hunde, die auf die Anspannung des Halters mit einem Verhalten reagieren, dass die Situation nicht besser macht, auch wenn sie es nur 'gut' meinen. Und manchmal hilft es nicht, wenn einem ein Trainer zeigt, wie er es machen würde, weil man selbst als Mensch so nicht gerne oder nicht überzeugend reagieren kann. Es kann helfen, wenn man seine Grundeinstellung ändert, zB von "Ich will jetzt diesen Kurs überstehen" zu "Diesen Kurs nutze ich jetzt, um an diesem dämlichen Problem zu arbeiten" und sich dann (vorerst) darauf konzentriert. Wie man das dann macht, hängt sehr vom Hund ab: Ich quittiere affiges Gehabe mit einem Nein!, hilft das nicht, geht's zurück ins Auto - nach kurzem Warten startet ein neuer Versuch, wobei neutrales Verhalten mit ruhiger Stimme gutgeredet wird. Sobald das Theater wieder losgeht, gibt es wieder ein Nein! und ggf. die Rückkehr zum Auto. Alternativ lenke ich ab, indem ich den Hund mit einem Nein! aus der Kläffersituation nehme, seine Aufmerksamkeit fordere und wenn ich sie habe, einfach mal ein paar Leckerli streue... der Hund ist mit aufsammeln beschäftigt, entspannt sich, ich mich auch, beruhigende, positive Worte... Distanz zur Kläffersituation verringern. Usw. usf. Dafür eignet sich gut Mini-Trockenfutter oder Katzen-Trockenfutter. Vielleicht ist ja einer dieser Wege der für dich passende? (Wobei du nicht geschrieben hast, was die Trainer vorgeschlagen haben...)

Je mehr du versuchst, das Problem zu ignorieren, desto weniger wirst du erreichen. Je mehr du in eine 'Gehen wir's an'-Mentalität verfällst, desto eher wird sich was ändern, denke ich. :)

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Ich war diesen Samstag wirklich in der Gehen-Wirs-An Mentalität. Es hat auch alles geklappt, Sitz, Platz, Bleib, Fuß, durchs Tunne usw. Nur wieder das Gekläffe zu anderen Hunden in der Gruppe.

Trainer sagten, ich solle mehr mit der Stimme spielen und mehr Chef sein. Er hätte mich noch nicht ganz als Chef akzeptiert!

Nun zu Hause folgt er. Was soll ich da Chef sein?

Auf dem Spaziergang wirds immer besser. Letzte Woche haben wir Schäferhund mit Herrchen getroffen, er wollte schon wieder anfangen zu pöbeln, habe gesagt "Schluß" und mich mit den Hundebesitzer unterhalten, gefragt wie SH heißt und mit Sh gesprochen und sieh da, mein Muffin war zwar nicht ganz entspannt aber ruhig.

Wie interpretiert ihr das "mehr Chef" sein?

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