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polar-chat.de  Der Hund
Fiona01

Tierarztbesuch - wer outet sich als "Weichei", wenn er bei der Behandlung dabei ist?

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Hallo ihr Lieben,

worum es geht, steht ja schon oben. :)

Ich hole aber noch etwas aus, weil ich da wirklich echte Probleme habe.

Vor Jahren ist meine Fly an einem Analdrüsenabszess erkrankt. Bei der Untersuchung, wo ich sie auch festhielt, hatte sie Schmerzen und schrie dementsprechend. Nach 2 Minuten gab ich Bescheid, dass ich sie nicht länger festhalten könnte und eine Arzthelferin die Position übernehmen sollte.

Kreidebleich zog ich ab, die Ärztin dann hinter mir her, weil sie Angst hatte, ich kippe um. Ich saß aber schon. ;)

Einen Schnaps hat sie mir dann auch noch angeboten, wir sind hier sehr ländlich. ;)

Jetzt lassen wir die Analdrüsen alle 8 Wochen entleeren, was Part meines Mannes ist, mit Fly dorthin zu fahren und dem ich dafür echt dankbar bin.

So, heute lag dann die Impfung der Hunde an. Minos war zuerst dran und weil er eben mein Hund ist, hielt ich ihn auch fest. Nadeln kann ich sehen und bleibe dabei auch ruhig. Minos "sagt" dann auch nichts.

Dann mussten die Wolfskrallen gekürzt werden und ich fing an zu schwitzen. :Oo Ich weiß, dass Minos bei der Ärztin in guten Händen ist und sie ist auch total locker dabei, nur ich nicht.

Danach wurde Zahnstein geprüft und festgestellt, dass ein bisschen davon da war.

"Och das versuchen wir mal eben wegzumachen".

Astrid steht da und wird immer blasser.

Vom Kopf her weiß ich, dass das totaler Unsinn ist, aber als Minos dann auch noch einmal kurz jammerte - es war war wohl ein kurzes Erschrecken - ist bei mir Schluss.

Die Ärztin erklärte mir, dass Minos nur auf meine Reaktion so reagiert hätte, was mir auch verständlich ist.

Ich kann es nicht haben, wenn auch nur irgendeiner meiner Hunde weint oder was auch immer.

Fly ist dann natürlich auch ohne Minos und mich behandelt worden, weil wir dann rausgegangen sind.

Also, man merkt, das ist überhaupt nicht mein Ding und ich oute mich hier als Weichei Nummer 1.

Wem geht es ähnlich wie mir und wer kann dann auch nicht den Kopf ein, weil verstandesmäßig ist es ja schon sehr unlogisch, was da abgeht, und das "Mutterherz" ausschalten? :)

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Bei den ersten Behandlungen von Jacki im September habe ich geheult statt die Flucht (oder Ohnmacht) zu ergreifen. Während der Behandlung bin ich ziemlich cool (also immer relativ gesehen), danach bin ich eine von den ganz Harten... :D

Wenn die Tierchen allerdings in der Wohnung jaulen oder so, bin ich ganz Hunde- oder Katzenmama, je nachdem. Je nachdem sitze ich die Blessur dann auch aus, kommt immer drauf an.

Ich habe ja (leider) schon einiges an Tierarzt Besuchen hinter mir - das härtet ab, glaube ich.

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Na ja, Hilde, Lucky war ja auch über 1 1/2 Jahre Dauerpatient mit seiner Niereninsuffizienz.

Witzigerweise stehe ich Notsituationen auch durch und reagiere auch richtig, aber danach bin ich ein Häufchen Elend. ;)

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In einer Situation hab ich geheult was Zeug gehalten hat! Das war als wir beim meinem Tierarzt Ultraschall gemacht hatten wo er uns danach nach Cemnitz in die Klinik überwiesen hat. Dort war ich dann erstaunlich ruhig. Nur danach im Auto..... (Hab in dem Moment ja gedacht ich seh meinen Hund nie wieder :( )

Ansonsten bin ich bei Standartbesuchen zwar etwas zittrig weil aufgeregt aber relativ ruhig.

Nur wenn er eine Narkose kriegt und sei es auch nur wegen einer Kleinigzeit.... dann krieg ich schon nasse Augen wenn der Tierarzt die Spritze setzt. Wenn mein Spatzl dann langsam zusammensinkt ists normalerweise aus und die Tränen rennen schon.

Ich bekenne mich ich bin auch ein Weichei!

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Das kommt ganz darauf an, warum ich dort bin :) Wenn es nur Routine oder impfen ist, hab ich keine Schwierigkeiten. Ist es etwas schlimmes, kann es schon passieren das mir die Nerven flattern, das ich leicht zittrig und unruhig bin und das ich rede wie ein Wasserfall.

Einmal musste mich der Arzt sogar um einen Moment Ruhe bitten, damit er abhören konnte. In solchen Situationen, wenn es wirklich ernst ist, beruhige ich mich damit, dass ich ja nun beim Tierarzt bin und meinem Hund jetzt geholfen wird, es kann nur besser werden :yes:

Wie das funktioniert, mit dem Beruhigen? Versuche mal, Dich nur für einen Augenblick aus der Situation zu entziehen, nur in Gedanken. Als jemand, der auch Harry Potter gelesen hat, stelle Dir vor Du musst einen Patronuszauber hinbekommen ;) Denk an etwas glückliches, lass es so richtig aufleben. Dann verändert sich, zumindest bei mir, auch mein Gemütszustand :yes:

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Zum Glück hatte ich bisher noch nichts "schlimmes" weswegen ich mit meinem Stinker zum Tierarzt musste.. nur eben die allgemeinen Untersuchungen bzw.. Impfungen und einmal Fieber.

Ich bin da aber recht gelassen bei.. vll auch wegen meinem Beruf als Krankenschwester.. da steckt man bestenfalls ja von vorneherein einiges besser weg was Behandlungen angeht :Oo

Da ich vom ersten Tierarzt Besuch an immer sehr ruhig und unbeeindruckt war, ist Balou bei solchen besuchen auch immer sehr gelassen.

Während die anderen alle im Wartezimmer sich verkriechen oder wimmern, liegt er gemütlich da und döst vor sich hin. :Oo

Im Sprechzimmer selbst dann fühlt er sich zwar immer sichtbar unwohl, aber er lässt alles über sich ergehen.. in versteinerter Form quasi.. dies aber auch nur, solange ich dabei bin.. ich glaube meine Ruhe und Anwesenheit hilft ihm bei solchen Dingen unwahrscheinlich, da er sich ungern von Fremden anfassen lässt. :)

Allerdings waren wie erwähnt auch noch nie schlimme Dinge bei.. sollte es wirklich mal ernsthafter zugehen, würde ich selbstverständlich auch mitleiden.. aber nicht von seiner Seite weichen, egal was gemacht würde.

Genauso verstehe ich aber auch die andere Seite die bei gewissen Dingen nicht dabei sein kann, wie bei meiner Mam z.B.

Da gehe ich auch immer wenn etwas mit ihrer Katze sein sollte zum Ta, einfach weil sie sie nicht leiden sehen kann.. und das Leiden fängt bei ihr schon an sobald ich die Transportbox auspacke :Oo

:winken:

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Ich wohl auf jeden fall ne Meme,hab ja schon mitgelitten wie die maus ihre inpfung bekam.

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Bis vor ein paar Wochen hatten wir ja bis aufs Impfen nicht viel mit dem Tierarzt am Hut und das habe ich immer gut überstanden.

Als dann jetzt die Diagnose chronische Niereninsuffizienz kam und wir zum Ultraschall mußten (was ja nun gar nicht weh tut ), bin ich auch zum Weichei geworden und wäre am Liebsten raus gegangen. Habe es aber irgendwie durchgestanden.

Und jedes Mal, wenn er jetzt Blut abgenommen bekommt, bekomm ich die Krise.

Und wenn der Hund dann noch anfängt zu jammern, oh Mann.....

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Ich bin da sehr cool.

Mali wurde ja nun schon einige Male in Narkose gelegt und auch da reiß ich mich am Riehmen und bleibe entspannt.

Mein Mann allerdings, der ja eigentlich gar keinen Hund wollte und auch sonst immer sehr beherrscht ist, hat größte Probleme zuzusehen, wenn unser Hund schlafen gelegt wird. Bei ihm glitzern da regelmäßig die Tränchen in den Augen. Einerseits finde ich das ja rührend, andererseits ein bischen peinlich. ;)

Bei der Narkose vor der OP im letzten Jahr hat er richtig geheult und den Arzt gebeten, gut auf Mali aufzupassen.

So würde er wegen mir nieeee reagieren :motz::D:D *räusper*

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Mein Sohn ist die Memme die dann gern mal umkippt, mein Mann hat bei der Kastra richtig mitgelitten und ich bin böse und seh das alles eher nüchtern.

Beim Zusammenflicken letztes Jahr musste ich assistieren weil die Helferinnen schon im wohlverdienten Feierabend waren und auch das ist kein Thema.

Wenigstens kann ich dann sehen, ob ordentlich gearbeitet wird. Muss ja sowieso gemacht werden. Davor und danach kann das dann wieder anders aussehen. Da bin ich schon nervös und mache mir einen Kopf.

Ich glaub das ist einfach eine berufsbedingte Abhärtung :Oo

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