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Hundeforum Der Hund
MÖNCHEN

Hund weigert sich mich an zu schauen

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Hallo Fangmich, ja das war auch mein Trainigsversuch (6 Monate lang...) allerdings klappt das bei uns leider nicht ich kann die distanz nicht auf weniger als 10 Meter reduzieren... Zeitweise hat es super geklapt das sie sich hinlegte und die anderen Hundehalter passierten. Aber seit kurzem (letzte Läufigkeit) geht auch das nicht mehr...

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Ich würde es auch lassen und mir einen anderen Weg suchen, die Aufmerksamkeit des Hundes bei Leinenbegegnungen mir gegenüber aufrecht erhalten zu können.

Ein rein ankonditioniertes Angucken heißt ja nicht automatisch, dass der Hund auch mit mir kommuniziert, auf mich achtet und mit mir "im Gespräch" ist. Es ist lediglich ein antrainiertes Kunststück, das man abrufen kann, aber sehr wahrscheinlich auch nur, wenn der Hund sonst nichts anderes zu tun hat oder sich gerade bereit erklärt, sich ein Leckerchen zu verdienen.

Die Entscheidung liegt beim Hund.

Um Begegnungen mit anderen Hunden optimaler zu gestalten, würde ich genauer hinschauen wollen, um das Problem langfristig lösen zu können.

Wie verläuft genau so eine Begegnung? Welche Signale sendet der Hund? Ab wann ist er mit der Konzentration nicht mehr bei mir? Ab welcher Distanz ist der Hund noch ansprech- und umlenkbar?

Ich würde solche Situationen zunächst im kontrollierten Rahmen und unter gestellten Bedingungen üben. Also Hunde bestellen, die wenig Reiz ausüben, eine weite Distanz einhalten und dann sich dem Hund nähern. Ist er vom Kopf her nicht mehr bei mir, umdrehen, Aufmerksamkeit in meine Richtung bestätigen, wieder umdrehen Richtung Hund und sich so langsam annähern. Dann die Distanz zum anderen Hund verringern, den anderen Hund sich bewegen lassen, erst langsam, dann schneller, verschiedene Hunde nehmen usw.

Ist ein langer Weg, der sich aber lohnt, weil sich dann grundlegend etwas am Verhalten Deines Hundes ändern kann und ihr beiden entspannter in solche Begegnungen rein geht.

Auf ein Clicker-Kunststück würde ich mich da nicht verlassen und ich glaube auch nicht, dass das unter Ablenkung funktionieren wird, da der Hund entscheiden kann. Du hast nämlich keine Chance, das Dich-Anschauen auch durchzusetzen.

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Hmmm - mir würde einfallen, dass ja das hinlegen auch wieder etwas "besonderes" aus der Situation macht...

Wie sieht das bei Euch beiden aus, wenn Du Hundekontakt erlaubst? Leinst Du sie vorher ab und sie kann dann zu den/dem anderen hin? Hat sie "freien" Kontakt immer mit den gleichen Hunden? Findet das an unterschiedlichen oder eher immer an den gleichen Orten statt?

edit: sorry, jetzt ist mir Vreni mit ein paar gleichen Fragen zuvor gekommen... :) - ich bin ganz ihrer Meinung, dass man durch ein Kunststück das Problem nicht im Grund angehen kann.

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Hey ihr ok thema weg vom Clickern und hin zu Hundebegenungen.

Also ja wenn wir einem Hund begegnen check ich erstmal ab ob wir den kennen und wie sich die anderen Besitzer verhalten. Mein Hund darf nur zu anderen Hunden wenn diese auch abgeleint sind. An der Leine finde ich Hundebegegnungen nicht "naturgetreu" und wenn wir begegnungen an der Leine haben dann nur mit Hunden die wir kennen des geht dann kurz schnüffeln und beide an der leine nebeneinander in eine Richtung laufen. Komisch des Funktioniert (fällt mir grad so auf)... Und wenn wir anderen Hunden begegnen (Mona nicht an der Leine anderer Hund weit weg) kugg sie interressiert den Hund an und dann mich meist macht sie erstmal sitz. Wenn ich dann sage ok aufgehts oder Hopp läuft sie dem Hund entgegen und wartet ab was dieser macht. Dies geht aber nur wenn der hund weit weg ist. Hundebegegnungen haben wir überall eigentlich haben aber einen inofiziellen Hundetreff wo wir fast immer Hunde treffen (is ne bestimmte Wiese). Platz als was besonderes? Hm hab ich so noch nie gesehen eigentlich legt sie sich aber Grundsätzlich immer und überall hin...

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Hm ja dass, das Kunststück nicht automatisch die Lösung des Problems ist, ist mir bewusst. Bzw nicht das anschauen soll letztendlich die Situationslösung werden nur der Grundstein für die Aufmerksamkeitsverlagerung...

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Dass sie bei Hunden, die sie kennt, entspannt reagiert, finde ich erklärlich.

Und dass sie bei grösserem Abstand wartet, bis Du ihr das ok gibst, ist super. Hier könnte man natürlich einwenden, dass Du sie das alleine "regeln" lässt - manche würden sagen, Du solltest den anderen Hund zuerst kontaktieren und dann darf sie...?? (Meinungen v. anderen hierzu sind erwünscht)

Vom Gefühl her würde ich sagen, sie muss das Vorbeigehen erstmal wie beschrieben langsam lernen (ich würde sogar paradoxerweise erstmal bei bekannten Hunden online vorbeigehen - wenn man dem HF erklärt, dass das zu Trainingszwecken ist, lässt er seinen Hund netterweise viell. auch angeleint, ohne zu denken, dass Du ihn nicht mehr magst ;) ).

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Jo,

Originalbeitrag

Der Hund passt sich dem Menschen auch hier gut an.

.

Es lebe die Einbahnstraße =)

jörg

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Also mal ab von der Problematik draußen.

Für das Anschauen hatte jemand hier bei mir im Umfeld eine gute Idee.

Jule war die ersten Monate extrem aufmerksam für alles um sie herum.

Alles war interessant und sie musste lernen, sich auf mich zu konzentrieren.

Damit sie lernte, mich anzusehen, nahm ich ein Leckerlie und hielt es in der Hand.

Solange, bis sie mir einen winzigen Augenblick in die Augen schaute.

Anfangs hat es ewig gedauert und sie hat alles versucht, um an dieses Leckerlie zu kommen.

Irgendwann schaute sie dann ganz kurz in meine Augen und genau dann gab es das Leckerlie.

Diese Übung haben wir 5 - 15mal gemacht, mehrmals am Tag.

Nach der 3. oder 4. Einheit wusste sie, was ich wollte und ein Kommando wurde eingeführt.

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Mein Hund darf nur zu anderen Hunden wenn diese auch abgeleint sind. An der Leine finde ich Hundebegegnungen nicht "naturgetreu"

und wenn wir begegnungen an der Leine haben dann nur mit Hunden die wir kennen des geht dann kurz schnüffeln und beide an der leine nebeneinander in eine Richtung laufen. Komisch des Funktioniert (fällt mir grad so auf)... /quote]

Genau da liegt - für mich - der Hase im Pfeffer!

Wie Fangmich schon schrieb, ist es sinnvoll, an der Leine keine Kontakte zuzulassen und auch an bekannten Hunden zunächst vorbei zu gehen. Dadurch dass sie mal darf und mal nicht, gibts du ihr schon das Signal "den nicht. Der könnte gefährlich sein."

Das habe ich bei Sally auch gründlich vergeigt und wir üben immer noch an dem Thema.

Unsere Trainerin hat uns geraten mit "Futterspur" an dem Hund vorbei zu führen. Weit genug vorher anfangen, Leckerchen auf den Boden zu werfen. Wundere dich nicht, wenn sie vor Aufregung erst nicht frisst. Beim 10. oder 12. Leckerlie können die meisten es dann doch nicht liegen lassen. ;-) Direkter Blickkontakt ist gerade für unsichere Hunde nicht leicht. Evtl. würde ich schon die kleinste Kopfbewegung vom anderen Hund weg, clicken und belohnen. Evtl. auch so üben: Gestellte Situation mit fremden Hund, Abstand so, dass dein Hund nicht hinstürzt und noch sitzen bleibt. Zuerst wird sie den anderen Hund angucken. Warten und jede Richtungsänderung des Blickes clicken und belohnen. Wichtig: Der andere Hund sollte auch gut unter Kontrolle sein.

Ganz wichtig auch: Nicht denken "oh Mist ... da kommt uns ein anderer Hund entgegen. Jetzt geht's gleich wieder los ..." Versuch's mit Autosuggestion. :-) Notfalls laut sagen "oh super ... ein Trainingspartner. Guck Mal ... da kommt ein Kumpel". Hört sich blöd an, hilft aber.

Und noch ganz wichtig: Von einer missglückten Begegnung nicht runterziehen lassen. Immer positiv denken und im Ton positiv bleiben. Wenn' s einmal nicht geklappt hat, dann klappt es beim nächsten Mal bestimmt wieder.

Viel Glück!

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Wenn ich dann sage ok aufgehts oder Hopp läuft sie dem Hund entgegen und wartet ab was dieser macht.

Das könnte noch ein Hase im Pfeffer sein.

Auf geht`s Hund, hopp, geh da mal alleine hin und mach du mal was du für richtig hälst.

Verstehst wie ich meine?

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