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Hundeforum Der Hund
Julia und Arno

Immer wieder stark stinkende und eiternde Wunde

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Hallo Ihr lieben!

Ich habe ein Problem und brächte mal ein paar Anregungen. Frodo, Aussie hat seitlich der Rute eine ca 1 € große Wunde. Anfangs sah sie merkwürdig aus, ein bisschen dick und erhaben und in der Mitte ein Loch, aus dem Eiter kam. Aufgefallen ist es mir nur dadurch weil das Fell so verfilzt war. Also rund herum das Fell abgeschnitten, gesäubert und verbunden. Das ganze machte ich täglich. Die Wunde wurde trocken und es sah gut aus. 2 Tage später eiterte es wieder.

Also nun täglich gesäubert, aber nicht mehr verbunden damit Luft dran kam. Es wurde aber nicht besser. Also zum TA. Der vermutete einen infizierten Zeckenbiss und behandelte mit AB, was vorsorglich schon gegen Borrelien helfen sollte. Es sollte laut Doc nach 7 Tagen viel besser aussehen. Tat es auch. Nun, keine 5 Tage später eiterte es wieder und wieder stank der Eiter und die Wunde echt ekelhaft.

Wieder zum Doc, nun haben wir viel stärkeres AB bekommen, es wurde ein Bluttest gemacht um zu schauen ob Borrelien zu finden sind, der war negativ.

So mit AB sah es wieder gut aus. Jetzt musste ich 2 Tage mit dem AB pausieren, aufgrundessen das sie nix bzw zu wenig zu fressen bekommen haben. Mir war das AB zu stark als das ich es ohne Futter im Bauch geben wollte.

Habe jetzt grade nach der Wunde geschaut und es ist Katastrophe. Voller Blut und Eiter. Ich bin nur leicht daran gekommen und die Wunde war so gefüllt das sie direkt geplatzt ist und das Blut mit Eiter durch ganze Wohnzimmer gespritzt ist ( ziemlich ekelhaft ) also gereinigt und nach Anweisungen vom Doc offen gelassen. Er geht da so auch nie dran.

Nächster Schritt wäre eine Tupferprobe mit anlegen einer Kultur um zu schauen welches AB überhaupt anschlägt.

Ich bin ratlos und weiß nicht weiter. Ich will ihm nicht ewig AB geben, das bekommt er nun schon innerhalb der kurzen Zeit 2 mal. Das ganze geht jetzt schon von einem Zeitraum von 4 Wochen.

Habt Ihr noch Ideen ?

LG Julia

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Ja, den Tierarzt wechseln.

Die Wunde gehört ausgespült und eine antiseptische oder antibiotische Lösung eingebracht.

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Würde mir auch eine zweite Meinung einholen.....

Und falls AB wirklich von nöten sein sollten, gibt's die doch auch in Salben (dann bliebe wenigstens die Einnahme erspart und der Magen geschont).

edit: wurde ja schon geraten, hatte nur das "antiseptisch" gelesen ;)

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Ist jetzt nicht das selbe,aber Als mein Jüngster einen eitriegen Ausschlag im Gesicht hatte,wurde auch erst wochenlang rumgedoktort,bis es mir gereicht hat.

ich bin ins HH und habe auf eine gründliche Untersuchung bestanden,die so aussah das ein abstrich direckt vom Eiter im Gesicht genomm wurde,davon wurde ein schnelltest gemacht,Ergebniss Streptokokken und eine im Labor,Endergebniss 2 verschieden Arten Streptokokken,erst darauf,hat mein Sohn eine Salbe bekomm mit der ich es dann wegbekam.

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Ich würde Röntgen. evt ist da ein Fremdkörper (Holzsplitter, den worde man zumindest auf einem analogen Bild allerdings nicht sehen) oder ein abgesplittertes Knochenstückchen drin, das "raus will" und deswegen immer wieder fistelt.

Edit: Die Antibiotika wirken ja, sonst würde es unter ihnen nicht (vorläufig) zu Ruhe kommen und abheilen. Wenn es aber immer wieder von innen her aufgeht, ist da was drinnen, das stört.

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Könnte ein Hot-Spot sein, vielleicht gibst du das mal bei Google ein oder auch hier in der forumsinternen Suche. Glaub die sind zum Teil ziemlich hartnäckig. Gute Besserung für deinen Wuffel!

LG Elke :)

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Ja, den Tierarzt wechseln.

Die Wunde gehört ausgespült und eine antiseptische oder antibiotische Lösung eingebracht.

Dem schließe ich mich an. Vorher einen Abstrich, dann Spülungen.

In der Humanmedizin haben wir bei solchen Wunden gute Erfolge mit Wasserstoffpersoxid erzielt (anschließend muss dringend mit NaCl ausgespült werden).

Je nach Ausmaß der Wunde können Hydrocoloidverbände hilfreich für die Wundheilung sein.

Aber irgendwas scheint da ja noch im argen zu liegen, sonst würde das Problem nicht immer wieder auftreten.

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Ich würde tendenziell auch in Richtung Skita und Shari denken. Wobei viell. gegen den Hotspot der fehlende Juckreiz spricht (hat er sich vor Deiner "Entdeckung" öfter mal dort gekratzt od. rumgeknabbert?).

Wenn die Ursache geklärt ist, können wie schon erwähnt, Wasserstoffperoxidspülungen eine gute Wundheilung von innen heraus begünstigen. Das frisst soz. das schadhafte Gewebe auf.

Ich hoffe, Ihr findet durch Röntgen bald raus, was da Sache ist...und ich hoffe auch, dass man auf dem Röntgen überhaupt was sieht - ist wohl manchmal schwierig.

Gute Besserung Deinem Wauzi,

Gundi

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Ich hätte auch an einen Fredkörper gedacht. Sprich deinen Tierarzt mal auf einen möglichen Holzsplitter ode vielleicht auch eine Granne an. Es wirkt wirklich so, als wolle da was raus eitern.

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