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Hundeforum Der Hund
Micky2012

Reiseübelkeit beim Hund

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Ich habe mal wieder eine Frage und würde mich über hilfreiche Tipps freuen.

Micky ist als Welpe super Auto gefahren und hat auch nicht erbrochen. Irgendwann wollte er nicht mehr "einsteigen". Wir haben uns gewundert, keine Ursache feststellen können und mit ihm trainiert.

Mit ca. einem halben Jahr, hat er sich auch ab und zu mal beim Autofahren erbrochen. Damit war auch das Rätsel gelöst, warum er nicht mehr Auto fahren wollte. :(

Damals dachten wir, dass diese Übelkeit bei so jungen Hunden nicht ungewöhnlich ist und sich vermutlich noch "auswächst". Wir haben das Training dann eingestellt. Bringt ja nichts, ihm das Autofahren "schmackhaft" zu machen, wenn er dann doch wieder die Erfahrung macht, dass ihm wieder übel wird.

Nun ist Micky 15 Monate alt und anstatt besser, wird es immer schlimmer. Wir nehmen ihn nur noch im Auto mit, wenn es unbedingt sein muss und füttern ihn dann 12 Stunden vor der Fahrt nicht mehr. Das Ergebnis: Er erbricht Galle und zwar recht viel.

Nun würden wir gern ein homöopathisches Mittel ausprobieren, was die Übelkeit ein wenig mildert. Kennt jemand von Euch ein Mittel, das wir relativ bedenkenlos geben könnten?

Vielen Dank schon mal,

Grüße

Kerstin

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Cocculus soll helfen, hat aber bei unserer Kleinen nichts genützt. Wir haben ihr dann X-Stress von Anibio gegeben, das hat gewirkt. Mittlerweile fährt sie mit, ohne zu erbrechen und das extreme Speicheln hat auch aufgehört. Dafür jodelt sie jetzt andauernd.... ist aber sicher bei jedem Hund anders.

Viel Glück!

Gruß Gaby

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Vielleicht hat er irgendwas völlig nebensächliches mit dem Autofahren verknüpft.

Ist er als Welpe anders im Auto transportiert worden als jetzt (z. B. in einer Box)?

Wir haben auch so einen Auto-Angst-Hund. Ich habe eine Hundedecke gekauft, die man an den vorderen Kopfstützen festmachen kann, so dass der Fussraum überbrückt ist. Das hat etwas geholfen. Vielleicht kannst du auch probieren, mit D.A.P. Spray eine "Wohlfühlatmosphäre" zu schaffen bzw. etwas zu unterstützen.

Weniger mitfahren lassen, hilft aus meiner Erfahrung betrachtet nix. Je seltener es wird und wenn dann immer ein Anlass da ist und immer was Aufregendes passiert, putscht sich das eher noch hoch.

Ich würde vielleicht nochmal ganz von vorn anfangen. Im Auto füttern und wieder raus - also ohne das der Motor läuft oder man losfährt. Dann einfach mal ins Auto setzen und Buch lesen - wenn der Hund ruhiger wird, belohnen, nicht beachten, solange er gestresst ist. Dann nur eine kurze Fahrt, ohne Aussteigen - einfach nur einmal um den Block. Dann evtl. mal mit auf "kleine Besorgungs-Tour" mit mehreren Zwischenstopps und direkt wieder nach Hause.

Ich habe bei Sally festgestellt, dass sie immer sehr viel ruhiger nach einem Zwischenstopp ist. Und im Urlaub - wenn sie mit uns jeden Tag unterwegs ist - ist sie nach ein paar Tagen auch entspannter.

Viel Glück!

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@Gabyg

Vielen Dank für die Tipps, dass werden wir beides mal ausprobieren (in der genannten Reihenfolge) ;)

@susarong

Auch Dir vielen Dank. Ich befürchte aber, dass Mickys Problem tatsächlich die Übelkeit beim Fahren ist. Sobald es nur geradeaus geht, legt er sich sogar relativ entspannt ab und pennt. Aber sobald die kleinste Kurve kommt, oder auch eine kleine "Berg- und Talfahrt" übergibt er sich. Um ein "freiwillig ins Auto einsteig-Training" werden wir nicht herum kommen, aber dazu möchte ich erst die vermutliche Ursache für ihn beenden.

liebe Grüße

Kerstin

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