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polar-chat.de  Der Hund
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Mein Rüde heult wie ein Wolf

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Guten Abend

und nun wieder das leidige Thema: Kastrieren oder nicht ?

Nach unserem täglichen Spaziergang heult mein 17 monatiger un kastrierter Rüde wie ein Wolf,

rattert das Kissen und kann sich kaum beruhigen.

Gibt sich das mit dem Alter?

Kann ich homöopathisch unterstützen?

Ein Chip ist ja eine Kastration auf Zeit und da das ganze Jahr hier immer mal eine Hündin läufig ist, wäre eine endgültige Kastration wohl sinnvoller.

Meine Nachbarin hat ihren Ridgeback mit 4 Jahren kastrieren lassen und er hat danach seinen Lebensmut verloren - er wurde unheimlich lahm und verfressen.

Da ich aber gerade das Temperament an meinem Hund liebe, habe ich da so meine Befürchtungen

Soll ich sein Verhalten korrigieren oder ignorieren?

Vielen Dank :winken:

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Wieso vermutest du, dass sein Verhalten sexuell motiviert ist?

Klingt für mich nicht danach sondern eher nach Streßabbau.

Wenn du das Verhalten nicht möchtest, dann brich es ab und biete ihm ein Alternativverhalten (zB könntest du ihm auf seiner Decke einen gefüllten Kong oä zum Kauen anbieten - das beruhigt).

Ignorieren wird nichts bringen, da er es ja nicht macht, um Aufmerksamkeit zu erregen, oder?

SG

Viktoria

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Mit ignorieren sagst Du dem Hund nur, dass Du sein Verhalten billigst.

Eine Kastration wird aber nur bedingt das Problem lösen, weil (so lese ich es heraus) das Problem ja nicht an läufigen Hündinnen sonder ist eher eine erlernte Verhaltensweie.

Eine Kastration würde zwar die Hormone heraus nehmen, aber ohne Training nicht viel ändern.

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Hallo

Also 17 Monate, da ist dein Hund natürlich in der "Hochbrunst" :D

Quasi 16 Jahre, männlich, und immer scharf...

Versprechen kann dir keiner, dass es besser wird, aber nach meiner Erfahrung wird es ein wenig besser, wenn der junge Mann ein wenig älter wird. Nicht, dass ihn dann die Damen nicht mehr interessieren, aber oft ist es so, dass die Rüden dann "gezielter" reagieren, und nicht schon bei den ersten Anzeichen von Läufigkeit, sondern nur in den Stehtagen.

Was das Verhalten der Kastration angeht, gibt es auch immer mehr als eine Meinung. Mein Rüde wurde mit 6 kastriert, und obwohl ich ihn nicht kannte vorher hat er definitv noch massig an Lebensmut.

Higgins wurde mit 3 kastriert, auch der ist eigentlich nicht depressiv - allerdings etwas ruhiger im Haus (was ja auch ein Ziel war, von daher gut für uns)

Butch ist, und Marlowe war immer unkastriert - tja, Butch leidet immer ein wenig wenn es hier gut duftet, aber nicht dramatisch, und Marlowe war eh immer die Ruhe selbst. Beim Gassi ist das Schnüffeln intensiver, und wenn die Dame getroffen wird, sind natürlich Herzchen in den Augen zu sehen :D

Verfressen ist Lemmy (kastriert) schon - aber ob das von den abben Eiern kommt, oder weil er ein Teil-Labrador ist, weiß ich nicht. Higgins frisst wie immer (gerne :D ) und man muss natürlich ein wenig auf die Linie achten, da ja ein großer Energieverbrenner (Geschlechtshormone) fehlt.

ICH würde immer warten, bis der Hund drei Jahre alt ist (oder noch länger), sofern ich nicht den Eindruck habe, der Rüde wird richtig krank durch den Liebestaumel. Sicherlich ein wenig vermenschlicht, aber meiner Meinung nach gibt man bei einer Kastration mitten in der Jugend dem Hund nicht die Chance, zu zeigen wie er WIRKLICH auf Hündinnen reagieren würde als Erwachsener.

Wie gesagt, menschlich gedacht: beim Menschen ist es völlig normal, dass die Jungs in der Pubertät ständig nur an das eine denken. Da will doch dann auch keiner was abschneiden!

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also, er ist definitiv sexuell motiviert

Seine Spielfreundin ist läufig und ein paar andere Nachbarinnen.

Wenn ich woanders spazieren gehe, dann hat er nicht so extrem ein Problem mit der sorry..Geilheit

Wenn ich hier ums Haus unterwegs bin sabbert er den Urinspuren nach.

Nun habe ich den Salat und er kommt kaum zur Ruhe.

Aber klar, Friederike mein Sohn ist gerade 17 Jahre alt und hat auch manchmal ein sonderbares Verhalten und wie Du schon richtig sagst,....abgeschnitten wird da nichts !!!!!!!!

Ich werde ihn aber Grenzen setzen, wenn es zu schlimm wird, dann muss er halt mal auf die Decke.

Wenn ich die Hoffnung habe, dass es besser werden könnte, dann müssen wir halt da durch...

:boxing

Falls er richtig leidet, können wir ja mal einen Chip zum Übergang setzen

Hat außerdem denn jemand Erfahrung mit einer homöopathischen Unterstützung???

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Hat außerdem denn jemand Erfahrung mit einer homöopathischen Unterstützung???

Das ist leicht, da musst was nehmen, was Geilheit auslöst, dann musst du es verdünnen, schütteln, verdünnen, schütteln, verdünnen, schütteln bis zur gewünschten Unkenntlichkeit der Ausgangssubstanz - fertig! :zunge:

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Originalbeitrag
Hat außerdem denn jemand Erfahrung mit einer homöopathischen Unterstützung???

Das ist leicht, da musst was nehmen, was Geilheit auslöst, dann musst du es verdünnen, schütteln, verdünnen, schütteln, verdünnen, schütteln bis zur gewünschten Unkenntlichkeit der Ausgangssubstanz - fertig! :zunge:

:danke ......begeb`mich gleich mal auf die Suche ;)

Oder zapf morgen was von seiner Spielfreundin ab

Werd dann berichten, wenns gewirkt hat und denke an einen weltweite Vermarktung

....Hurraaaaa ich bin aus meinen finanziellen Nöten raus`mit dieser Idee...:winken:

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Meinen Mischling habe ich mit 4 Jahren kastrieren lassen - da waren wir auf'a Land gezogen und ich vermute stark, dass er bei einer Nachbarshuendin mal zum Zuge gekommen ist ("Nachbarn" ist gut gesagt, die waren ne Ecke weg und im Wald verborgen, anfangs wusste ich nichtmal, dass es die gibt). Die Hündin stromerte jedenfalls immer durch die Gegend, wenn sie läufig war, wie ich später feststellen musste, daher mein Verdacht. Vorher hatte er gar keine "Probleme" mit läufigen Hündinnen.

Mein Hund war vorher extrem aktiv und sehr schlank und er ist genauso geblieben, bis an's Ende seiner Tage. Er war auch weiterhin an Hündinnen sehr interessiert, aber wenigstens wurde nicht mehr tagelang durch geheult, gewinselt und gejault. Das war nicht zu ertragen. Ich bin eigentlich nicht für Kastration, aber in diesem Fall habe ich's machen lassen und war wirklich froh drum.

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vielen Dank für Eure Antworten :klatsch:

nun sind bereits 4 Tage vergangen und er heult 12 Stund bis auf die Spaziergänge und wenn ich Glück habe, schläft er in der Nacht.

Fressen ist auch nicht mehr, ich denke, dass mittlerweile 2kg runter sind

Wie lange soll ich und meine Familie das noch aushalten und wie lange hält mein Hund das noch aus ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen?

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Bei einigen Rüden hilft auch wohl Agnus Castus, auch bekannt als Mönchspfeffer. Ich selber habe es noch nicht ausprobiert, aber hier in diesem Thema wohl schon User: http://www.polar-chat.de/topic.php?id=15562&goto=243941&

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