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Hundeforum Der Hund
LenavonderStraße

Besondere Momente mit Hund

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Hallo Ihr Lieben

Hier mal wieder ein hoffendlich schönes Thema:

Ich habe mal die Bilder vom letzten Jahr durchgeschaut und ein paar besondere Momente gefunden, also wollte ich euch teilhaben lassen:

Da war sie ganz frsich bei uns und gleich schwer krank:

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Tja auch heute noch passt sie auf einen Stuhl :)

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Achja wenn sie jung sind sieht es ab und an so aus:

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Was ist das dahinten? ich werds schon bekommen:

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Ein glücklicher und völlig fertiger Hund im Sommer:

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Wenn es Herbst wird ist kuscheln angesagt:

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Herbst:

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So sieht die Dame von Welt im Winter aus:

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Auf die nächten mindestens 100 Jahre!!!

und habt ihr auch besondere Momente in Bildern verewigt? dann immer her damit!

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      Huhu, ich habe überlegt, euch an den besonderen Geschichten des Tierheims Gießen teilhaben zu lassen. Oftmals sind es sehr glückliche Geschichten über Tiere, die ein Zuhause gefunden haben, aber manchmal sind es auch traurige Geschichten. Nicht immer spielen Hunde die Hauptrolle, aber vielleicht lest ihr ja auch gerne die Geschichten über Katze, Maus und Co.   Beginnen möchte ich mit einer Einfangaktion von ausgesetzen Hühnern (gestern und heute) an der ich persönlich beteiligt war.     Im Wettlauf gegen den Fuchs

      Dass Hunde, Katzen und Kleintiere ausgesetzt werden und somit ihrem Schicksal überlassen werden, das erleben wir nur zu oft.
      Dass aber uns Tierheimmitarbeiter (Ehrenamtliche wie Angestellte) ausgesetzte Hühner zwei Tage in Schach halten werden, damit haben wir nicht gerechnet.
      Aber tatsächlich wurde am Montag den 12.10.15 ein Huhn mitten im Wald von einer Autofahrerin entdeckt. Als die Tierheimmitarbeiter vor Ort eintrafen, um das "entflogene" Huhn einzufangen, entdeckten sie, dass dort weitere Hühner frei liefen.
      Die Mitarbeiter zählten 13 lebende Tiere und ca. 7 tote Hühner bzw. deren Überreste.
      Weit und breit befindet sich kein Hof oder Wohnhaus von dem die Hühner stammen könnten. Die Hühner muss daher jemand absichtlich ausgesetzt haben.
      Stundenlang versuchten die Mitarbeiter am Montag die lebenden Hühner zwischen Brombeersträuchern, dichten Tannenwald und dornigem Unterholz einzufangen.
      Bei sechs Tieren gelang dieses auch. Die restlichen Tiere mussten sie schweren Herzens erst mal dort zurück lassen, denn sie verkrochen sich so tief im Unterholz, dass ein Einfangen völlig unmöglich war.
      Am Dienstagmittag fuhren sie in ihrer Mittagspause gleich wieder hin, um ihr Glück erneut zu probieren. Enttäuscht mussten sie feststellen, dass ihnen wohl der Fuchs zuvor gekommen war.
      Ein einziges lebendes Huhn konnten sie zwischen dem Geäst entdecken.
      Egal, was die Mitarbeiter auch probierten, das letzte Huhn wollte sich in seiner Panik einfach nicht fangen lassen.
      Nach drei Stunden entschieden sie, dass das Warten so keinen Sinn macht und fuhren wieder zum Tierheim, um dort die Tiere zu versorgen.
      Das Huhn ließ ihnen aber keine Ruhe und sie fuhren schon eine halbe Stunde später in neuer Besetzung wieder in den Wald.
      Sie versuchten das Huhn mit Futter, Hühnergackern vom Band und Wasser zu locken - keine Chance. Sie krochen auf allen Vieren durchs Dickicht, versteckten sich mit Köchern hinter Bäumen, um das Huhn zu überraschen und es so zu fangen - keine Chance.
      Als die Dämmerung begann, schien der Wettlauf gegen die Uhr schon fast verloren. Mit einem Handy suchten sie im dunklen die Bäume ab, ob es sich schon irgendwo niedergelassen hatte.
      Doch sie fanden nichts. Schlussendlich war der Akku leer und die Suche musste abgebrochen werden.
      Als sie gerade fahren wollten, hörten sie es gackern. Sie fuhren langsam mit dem Auto und angeschalteten Fernlicht, den Weg ab und entdeckten das Huhn sitzend auf einem Stück Zaun.
      Die Mitarbeiter stellten in einiger Entfernung das Auto ab und pirschten sich langsam an das Huhn an. Als sie kurz vor dem Huhn waren, mussten sie sich ganz langsam und behutsam durch das Gebüsch zum Zaun vortasten. Das Huhn gackerte immer wieder aufgeregt, da es zwar hörte, dass sich etwas nähert, es aber die Menschen nicht sah (Hühner sehen im Dunkeln ziemlich schlecht). Aber auch die Menschen konnten das Huhn im Dunklen kaum ausmachen, denn das dichte Laub über ihren Köpfen schluckte so ziemlich das ganze Licht. Nun ging es ganz schnell. Ein Griff, ein lautes Gackern und das Huhn war gefangen.
       Nun sitzt das letzte Huhn bei seinen Freunden sicher und geschützt im Tierheim.
      Nach all den Stunden Arbeit für die Mitarbeiter ist dies für das Huhn (sowie die sechs weiteren) und die Mitarbeiter ein schönes Happy End. – Diese dürfen nun Leben.
      Eine Frage jedoch lässt uns nicht los: Wieso macht sich jemand die Mühe, zwanzig Hühner mitten im Wald auszusetzen?
      Waren es lästig gewordene Nutztiere die auf diese Weise entsorgt wurden? Wäre es nicht einfacher gewesen, sie an einen anderen Bauern weiterzugeben? Oder zumindest in einer Box zu uns ins Tierheim zu bringen? Es hätte uns so viel wertvolle Zeit geschenkt.
      Oder wurden sie aus schlechter Haltung heraus gekauft und in die „Freiheit“ entlassen? Dann wäre es eine unüberlegte Aktion gewesen und wäre für die Hühner ein sehr kurzlebiges Geschenk.
      Das Aussetzen eines Tieres ist eine Straftat, egal ob Nutz- oder Haustier.
      Ein domestiziertes Tier hat in freier Natur keine Überlebenschance! Das mussten auch die dreizehn Hühner feststellen, welchen wir leider nicht mehr helfen konnten.   Die Hühner am Montag trauten sich erst noch raus aus dem Dickicht ans Futter:  

        Das letzte Huhn:



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