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Hundeforum Der Hund
Julia und Arno

Steueramt fordert für 1 Jahr rückwirkend Hundesteuer

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Hallo Ihr lieben,

ich habe eine Frage an euch die mich seit heute Mittag nicht mehr loslässt. Es geht da um folgendes.

Habe letztes Jahr um diese Zeit, einen meiner drei Hunde, bei der Stadt im Bürgerbüro angemeldet. Mit dem Vermerk es bitte alle 3 Monate im Quartal abzubuchen.

Jetzt ist es so, das ich heute bei der Stadt war um mich zu erkundigen was den nun mit den Steuern für oben genannten Hund ist. Ich habe weder einen Bescheid darüber bekommen das es abgebucht wird noch sonstiges. Habe letztendlich das Jahr gewartet, denn es hätte durchaus sein können das sie es doch einmal im Jahr abbuchen. Das wäre nun im April fällig gewesen.

Bin also mit dem Anmeldebogen den ich bei der Anmeldung erhalten habe, zum Steueramt gegangen. Die Dame dort war sehr verwundert das die Anmeldung bei Ihr nicht eingegangen ist. Sie machte sich eine Kopie dieser und wies mich darauf hin, das sie hofft, das ich mir das Geld zurück gelegt hätte, denn ich müsste nun für die Steuern fürs ganze letzte Jahr, sowie für die 5 Monate des jetzigen Jahres aufkommen,in einer Zahlung :o das sind mal eben überschlagen 130 Euro + , + das Geld was nun für die nächsten 3 Monate fällig wäre?!

Ich bin ziemlich geschockt und angfressen. Die Stadt hat Bockmist gebaut und lässt mich dafür nun bluten. Ich bin ziemlich punktgenau nach Ablauf des Jahres und ohne erhofftes schreiben der Stadt hin um das zu klären. In dem Fall wird Ehrlichkeit bestraft.

Wollte mich nun bei euch erkundigen ob Ihr wisst ob das so rechtens ist?

Liebe Grüße Julia

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So aus dem Bauch raus würde ich sagen:

Du hast ja den "Beweis" der Anmeldung sowie Zahlungsmodalität, und wenn Du das Geld nicht ad hoc hast (od. das aus anderen Gründen nicht auf einen Schwupp bezahlen willst), würde ich dem Amt das in Ruhe und Frieden erklären und eine Ratenzahlung vereinbaren. Der Fehler liegt ja offensichtlich beim Amt und wenn die Angestellten dort nicht ganz mies drauf sind, dann sollten sie diesen Kompromiss schon akzeptieren.

Notfalls beim Amtsdirektor vorsprechen.

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Na klar ist das rechtens. Du hättest das Geld doch auch bezahlen müssen, wenn es abgebucht worden wäre?

Edit: Denke aber, dass man da evtl was mit Ratenzahlung aufgrund der Sachlage drehen kann.

Aber ein Recht auf das Geld haben die natürlich.

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Ja natürlich hätte ich es bazahlen müssen, dann aber im Quartal, was die Summe kleiner macht. Nicht ohne Grund habe ich das so angegeben. Nun fordern die aber eine Summe, von lassem wir es mal 160 Euro sein, mit einmal von mir ein. Die Stadt hat den Fehler gemacht, nicht ich.

Woher auch 160 Euro nehmen?!

Der Hund war nur auf dem Papier angemeldet, aber nirgends beim Steueramt, Ordnungsamt oder sonst wo wirklich gemeldet. Was zu lasten der Mitarbeiterin der Stadt geht.

Edit. Ein kurzes Beispiel. Eine Beiläufige Bekannte hatte 4 Hunde nicht bei der Stadt gemeldet, hatte aber eine öffentlich zugängliche Homepage, war bei FB usw. Sie wurde angeschissen, es konnte Bildlich nachgewiesen werden, seitwann der erste Hund bei Ihr einzog. Die Stadt hätte Steuern Rückwirkend von weit über 1500 Euro eintreiben können. Es ist nix passiert. Sie musste lediglich Ihre Hunde im Zeitraum x anmelden.

Und nun ich? Die als ehrlicher Bürger zur Stadt geht wird nun bestraft, aber jemand der bewusst Steuern in so hoher Summe unterschlägt, kommt mit nix davon. Wo ist die Gerechtigkeit?

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Du schreibst doch aber selbst:

Originalbeitrag

Habe letztendlich das Jahr gewartet, denn es hätte durchaus sein können das sie es doch einmal im Jahr abbuchen. Das wäre nun im April fällig gewesen.

Was hättest du denn gemacht, wenn sie das wirklich so gemacht hätten?

Ich versteh ja das Problem, so isses ja nicht. Und na klar hat die Stadt da nen Fehler gemacht. Aber DU hättest auch einfach vorher nachfragen können und nicht erst ein Jahr warten. Vor allem wenn du weißt, dass du den Betrag nicht zur Verfügung hast.

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Ich habe hier leider nichts genaues zu dem Fall gefunden:

http://www.marl.de/fileadmin/dokumente/Ortsrecht_Satzungen/Ortsrecht_Satungen_2013/Hundesteuersatzung_ab_2013.pdf

Jedoch würden die das sicherlich wie folgt auslegen:

Du hast eine Quartalszahlung eingewilligt und hast WISSENTLICH ein Jahr gewartet bis du die Gemeinde auf ihren Fehler aufmerksam machst, klar ist das deren fehler - keine Frage. Aber DU hättest schon viel eher hingehen können und fragen können ob es Probleme gibt, bekannt war es dir ja. Von daher würden die sicher sagen: selber Schuld. KLingt böse ich weiß aber ist nunmal so :/

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Hast du auch keine Steuerplakette bekommen`?

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Das wären dann aber 79 Euro gewesen für das gesamte Jahr und keine 160 Euro. Das ist ein Himmelweiter unterschied.

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Ja aber das ganze ist ein Jahr her. Du musst für das vergangene jahr und das kommende zahlen, ist doch logisch.

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Meinst du mit "ehrlichem Bürger" Dich? da enthalt ich mich jetzt eines Kommentares.

Generell finde ich den Mist den man macht kann man nicht mit Mist den andere machen rechtfertigen!!

lg Bj

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