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Hundeforum Der Hund
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Wieviel Hundekontakt braucht ein Hund?

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Ich finde es sehr interessant, wie die Einzelhundhalter und Mehrhundehalter die Frage unterschiedlich beantworten. Ich als Mehrhundehalter hab ähnliche Erfahrungen gemacht, nämlich, dass sich meine Hunde eigentlich genug sind und von sich aus nur selten Kontakt mit fremden Hunden suchen. Andererseits sind sie aufgeschlossen, wenn wir öfter dieselben Hunde treffen. Gespielt wird aber fast nur im eigenen Rudel. Fremdhundekontakte lass ich nur zu, wenn ich an meinen Hunden freundliches Interesse erkennen kann. Ansonsten gibt es mit Hunden von Bekannten regelmäßig problemlose Gassirunden.

Bin der Ansicht, dass es genügt, wenn Hunde ein paar gute Gassibekanntschaften haben, erst recht wenn sie zu mehreren gehalten werden. Aber auch Einzelhunde müssen nicht zwangsläufig mit jedem Hund, der entgegen kommt, Kontakt aufnehmen oder gar spielen. Man merkt ja eigentlich, was der Hund wirklich will, wenn man ihn beobachtet.

Hab ja in dem anderen Thread über "interessante Beobachtungen" schon ausführlicher geantwortet, wie ich das sehe. http://www.polar-chat.de/topic_100035.html

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Also ich bin ehrlich, ich würde nie wieder einen Hund alleine halten!

Geschweigedenn würde ich einen Hund in alleinige Haltung vermitteln, es sei denn es ist einer der seltenen Hunde die das gerne möchten!

Bei allen Tieren achtet man mittlerweile darauf dass sie nicht mehr alleine leben müssen, aber bei Hunden die ja eindeutig in ihrem Urpsprung sind??

Ich verstehe das nicht so wirklich!

Ich habe drei Hunde und die Kombi passt!

Grüße

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Meine sind ja zu zweit, bzw meistens sogar zu dritt (Pflegewuff) - mehrmals die Woche zu viert (tageshund) und gelegentlich auch mal Wochenweise zu fünft oder sechst (Urlaubshunde).

Damit haben sie mehr als genug Hundekontakt ;)

So weitere Kontakte haben sie selten - meine sind beide nicht so das sie gerne mit anderen Hunden spielen oder toben. Black noch manchmal - da muss ich allerdings immer aufpassen das er nicht anfängt zu hetzen - Kiwi findet spielen / toben mit anderen Hunden draußen generell völlig überflüssig - auch mit Black tobt sie draußen gar nicht.

Meine beiden sind so das - wenn es nach Ihnen gehen würde - sie auch einander nicht brauchen würden - andere Hundekontakte auch nicht.

Deswegen durfte Black auch damals bleiben, eben weil beide so sind das sie z.b. auch Kontaktliegen absolut überflüssig finden.

Sie verstehen sich super, fressen aus einem Napf - spielen in der Wohnung auch immer mal wieder - würden aber beide auch wunderbar ohne den anderen auskommen ;)

Black ignoriert Gasthunde meistens einfach, oder macht auch mal klar das er bitte keinen allzu engen Kontakt mag - Kiwi hat unter einem flachen Tisch ein Körbchen stehen was ihre absolute Ruhezone ist - das "erklärt" sie Gästen genau einmal - dann haben sie es begriffen ;)

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Mein Hund braucht keinen anderen Hund neben sich.

Ob sie Kontakt zu einem Hund haben möchte, darf sie selber entscheiden. Ich würde sie nie dazu zwingen mit einem anderen Hund nun unbedingt "spielen" zu müssen.

Meist geht sie aber den Hunden aus dem Weg. Den Tochterhund mag sie mittlerweile ganz gern. Aber sie zeigt ihm auch ganz deutlich, wenn sie ihn mal nicht mag ;)

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Ich denke auch dass das ganz auf den Hund ankommt! ;)

Jule braucht auch nicht unbedingt so viele Hundekontakte, sie kann sie aber haben, wenn sie möchte auf Gassigängen. Dann entscheidet so dort selber, ob sie spielen möchte oder lieber nicht! Wenn ich merke, dass BEIDE gerne spielen möchten, dann mache ich Jule von der Leine frei und dann kommt sie wieder dran anschließend. Denke, für Jule ist es so okay. Mal sehen, ob wir uns mit der Zeit noch einen Zweithund holen werden oder lieber nicht. Das wird die Zeit und die Zukunft zeígen!!! ;)

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Soweit ich weiß, wird in einem Wolfs- oder Wildhunderudel auch nur, wenn überhaupt mit den Rudelmitgliedern gespielt.

Hihi :)

das halte ich für ein Gerücht. Mein Tscheche spielt gern und ausgiebig mit anderen, teils vollkommen fremden Hunden. Gestern hat er mit zwei Windhunden Wettrennen und Jagten geliefert.

Er ist aber auch noch nicht erwachsen (1,5 Jahre) und (noch) Einzelhund.

Momentan würde er wahnsinnig werden, wenn er keinen regelmäßigen Hundekontakt bekäme.

Ob sich das später legt weiß ich nicht, es zeichnet sich nicht ab. :kaffee:

Ich persönlich finde, dass der Hund entscheiden sollte, ob er Kontakt nötig hat oder nicht. Es gibt halt solche und andere. Im Zweifel ausprobieren.

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Also ich bin ehrlich, ich würde nie wieder einen Hund alleine halten!

Geschweigedenn würde ich einen Hund in alleinige Haltung vermitteln, es sei denn es ist einer der seltenen Hunde die das gerne möchten!

Bei allen Tieren achtet man mittlerweile darauf dass sie nicht mehr alleine leben müssen, aber bei Hunden die ja eindeutig in ihrem Urpsprung sind??

Ich verstehe das nicht so wirklich!

Ich habe drei Hunde und die Kombi passt!

Grüße

Also da muss ich mich mal aufregen.

Du sagst, das kein Hund alleine gehalten werden sollte.

Meine lebt ganz glücklich alleine.

Sie hat regelmäßig (jeden Tag) Kontakt zu anderen Hunden.

Zuhause tobt sie selten, auch wenn mal ein Pflegling länger da ist.

Die will das nicht. Kuscheln auch nicht, nur mit mir.

Wir hatten gerade Hundebesuch über eine Weile.

Die beiden sind sehr niedlich zusammen, draußen.

Da wird getobt, gerannt, nebeneinander gelegen und gemeinsam gesucht, gespielt, was auch immer.

Zuhause nichts davon.

Und wenn wir mit Freunden unterwegs sind, zusammen mit deren Hunden, ist mein Hund diejenige, die Zuhause einen Freudentanz macht.

Die ist froh, wenn sie zuhause ihre Ruhe hat.

Und solange ich dafür sorge, das sie jeden Tag Hunde trifft, ist doch auch gut.

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Meiner ist ein Einzelhund und er zeigt mir ganz deutlich das er den Kontakt zu anderen Hunden nicht wünscht, in dem er einen großen Bogen schlägt und sich schnell vom Acker macht. Ich erzwinge es nicht.

Ist der deswegen unglücklich?? Ich denke mal nein.

Es gibt ganz wenig ausgewählte Hunde die er in den 3,5 Jahren seit dem er bei mir ist ausgesucht hat, denen er nicht aus dem Weg geht.

Ich kann es mir nicht so richtig erklären woran es liegt. Er spielt auch mit seiner besten Freundin nicht.

Finde es schön wenn Hunde spielen und gemeinsam laufen usw. aber meiner ist dafür nicht geschaffen und ich akzeptiere es so wie es ist. Er ist ein Einzelgänger. Das konnte ich auch gut in der Hundekita sehen wo er mal war. Habe gemerkt, das es ihm unter den vielen Hunden nicht gut ging und musste mir eine alternative suchen.

Er dankt es mir, das er dem Stress nicht mehr ausgesetzt ist.

So wie bei Menschen ist es bei den Hunden auch. Es gibt Einzelgänger und viele die sich nur in Gruppen wohlfühlen.

LG Katy und Tommy

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Zurzeit habe ich nur meine Hündin und von daher lebt sie zuhause mit meinen beiden Katern zusammen (ist ja auch tierlicher Kontakt ;) )

und ansonsten treffen wir ab und an beim Spazierengehen andere Fellnasen.

Und sie ist immer nett zu anderen Hunden und zeigt keine Sozialisierungsprobleme.

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Musste die Tage an den Fred hier denken.

Ich hatte gerade 2 Wochen bei jemanden genächtigt, die selber 3 Hunde hat.

Und was soll ich sagen, Jule fühlte sich alles andere als wohl.

Die gesamte Zeit stand sie unter Spannung und fand das alles gar nicht so toll.

Sie konnte zwar entspannen und schlief im erhöhten Körbchen.

Aber ständig war sie auf der Hut, bloß keinen der anderen Hunde zu nahe zu kommen.

Draußen wurde dann wieder herum gealbert, gerannt und co.

Als wir nach Hause kamen, machte sie erst einmal einen Freudentanz.

Hüpfte durch die Wohnung und freute sich wie Bolle.

Damit ist für mich klar, das sie andere Hunde draußen mag.

Aber mit denen zusammenleben, braucht sie nicht.

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