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polar-chat.de  Der Hund
Fototante

Nachbarin hört nicht auf meinen Hund hinter meinen Rücken zu füttern

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:winken:

ich bin mit meinem Latein am Ende!

Wir wohnen hier in einem recht verwinkelten Teil des Ortes, wo kaum jemand hinkommt und wo sich selbst Einheimische wundern, dass es hier noch Häuser gibt. Es sind 6 Häuser und wir sind Nr. 5. Wir haben hier ein fantastisches und freundschaftliches Verhältnis, fast schon eine kleine Gemeinde unter sich. Wir feiern zusammen, wir grillen, wir heulen, wir lachen zusammen, wir sind füreinander da, teilen uns unsere Gartenernten, kommen auf ein Bierchen vorbei... eine super Nachbarschaft.

Aber meine Nachbarin in 4 hört einfach nicht auf meinen Hund zu füttern! :motz:

Ich hab ihr mehrmals freundlich gesagt, dass sie es nicht tun soll. Sie hat meinem Hund nicht nur ein Leckerli zugesteckt, was auch schon nicht geht, sondern richtig gefüttert! Mit Rindfleisch, hartgekochten Eiern usw. Alles hinter meinem Rücken. Zwei Mal habe ich sie inflagranti dabei erwischt und dann hat's geraucht im Kessel. Ich hab sie sogar ein Mal richtig angeschrieen und gesagt, dass aus ist mit Nachbarschaftsfreundschaft, wenn sie weiterhin meinen Hund füttert oder Leckerlis zusteckt. Mein Mann hat's auch schon mal ordentlich krachen lassen und sie angeschrieen. Dann hatten wir Ruhe. Aber das Vertrauen ist weg. Ich linse immer durchs Fenster und beobachte, ob Nelli wieder über den Zaun gefüttert wird.

Ich kann doch meinen Hund nicht im Haus einsperren, nur weil die Nachbarin nicht akzeptiert, dass ich wünsche, dass mein Hund nicht gefüttert wird.

Ein Mal sagte sie bei meinem Beisein: "Nelli, ich darf dir nichts geben. Dein Frauchen wird böse. Aber du weißt ja wo ich wohne, komm an den Zaun, wenn du alleine bist."

Da hab ich dann richtig Krach mit ihr bekommen, weil ich finde, dass es eine Unverschämtheit und vor allem Respektlosigkeit ist! Nach diesem Krach war's dann ne Zeit lang ok.

Aber gestern saß ich bei ihr, haben ne Fassbrause getrunken.

Die Nachbarskläfferfußhupen in Hausnummer 3 haben wieder ununterbrochen gekläfft. Sagt meine Nachbarin "Ach, mich stört das nicht. Ich gebe denen immer ein Leckerli, dann hören die auf damit, zumindest für ein paar Minuten."

Ich hab dann versucht ihr zu erklären, dass sie die Hund zum Kläffen erzieht und dass sie gefälligst nicht fremde Hunde zu füttern hat, weder diese kläffenden Fußhupen noch meinen! :motz: Der Nachbarin mit den Fußhupen ist es aber völlig egal, wenn die Hunde Leckerlis zugesteckt bekommen (was auch immer unter einem Leckerli bei meiner Nachbarin zu verstehen ist, das kann ein halbes Rind sein!) Ich hab ihr nochmal sehr deutlich gesagt, dass ich mehr als sauer werde, wenn sie meinem Hund irgendwas zusteckt. Daraufhin hat sie einen richtigen "Mist! Ertappt-Blick" drauf gehabt.

Streicheln... von mir aus! Aber kein Futter!! :motz:

Tja, nun bin ich völlig ratlos. Ich hab wie gesagt sonst ein super Verhältnis zu den Nachbarn und ich wünsche mir keine anderen. Aber sie respektiert einfach nicht meinen Wunsch, meinen Hund nicht zu füttern! Und diesbezüglich habe ich einfach kein Vertrauen mehr!

Ich will ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis nicht kaputt machen, aber sie fordert es doch raus, oder?

Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

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Und wenn du einfach mal ein wenig lockerer wirst?

Ich finde das ja ansich echt nicht gut, aber man kann ja vielleicht nochmal normal mit ihr reden.

Vielleicht könnt ihr einen Kompromiss machen? Sie sagt dir was sie ihm füttert, dann kannst du es vom eigentlichen Futter abziehen. Oder ihr macht ab das sie ihn 2 mal pro Woche füttern darf.

Ich habe meinen Hunden jetzt beigebracht das sie von fremden nichts annehmen, vielleicht auch eine Lösung...

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Auf dem Foto was ist das für einer ,Labby ?

Ich kann Dich in dem Punkt sehr gut verstehn,den was kann pasieren?

Hund nimmt dann auch von fremden was an und das kann auch mal böse sein,Giftköder und co., ich wäre da auch sehr bekiert drüber,Futter bekommt meine auch nur von mir ( Familie ) punkt .

Aber was tun, bei einer Dame die,diese Endscheidung nicht papiert,vieleicht darüber,was daraus werden kann,Hund nimmt dann von jeden was ?

Versuch ihr deutlich klar zu machen,was so ein Verhalten für gefahren für den Hund bedeuten könn.

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Meine Nachbarin (um die 80) und deren Tochter geben meinen Hunden auch immer Leckerlie.

Die Ältere hat es bis vor Kurzem über den Zaun von ihrem obigen Fenster aus geschmissen - leider in ein eigentlich abgesperrtes Beet, dessen Zaun deshalb immer ramponiert wurde, und das Beet auch.

Jetzt haben wir einen Holzzaun gesetzt (hoffen, der ist stabil genug :Oo ) ... und ich habe der Nachbarin gesagt: Wenn sie Leckerlies geben möchte, komme ich entweder mit den Hunden zu ihr unters Fenster (sie kann nämlich nicht mehr weit genug werfen :) ), oder sie soll schauen, wenn mein Wagen da steht, bin ich zu Hause, dann kann sie gerne bei ner Tasse Kaffee den Hunden Leckerlies geben :)

Allerdings scheint bei ihnen - obwohl sie nie einen Hund hatten - regelmäßig auf der Einkaufsliste "Leckerlies für Vasco und Amigo" zu stehen, sodass meine Hunde wenigstens keine Küchenabfälle oder so bekommen.

Ich bin froh, dass meine Nachbarn meine Hunde lieben, was ich nicht alles schon gehört habe über Nachbarn, denen Hunde ein Dorn im Auge sind - also dann lieber so ;)

Durch diese Regelung kann ich das Ganze auch gut kontrollieren, Gewichtsprobleme haben meine nicht - und außer in unserem recht gut abgeschotteten Garten sind meine Hunde auch nie ohne Aufsicht, selbst im Garten habe ich immer wieder ein Auge auf sie.

Heutzutage kann man die Vergiftungsgefahr leider niemals 100% ausschließen, Fremde kommen an meine Hunde nur in meinem Beisein ran - mehr kann ich nicht tun.

Ich würde auch einen Kompromiss suchen, der eine Kontrolle ermöglicht - oder aber, du siehst wirklich eine Möglichkeit, deinen Hund so zu erziehen, dass er von niemandem außer dir etwas Fressbares annimmt - aber da die Nachbarin keine Fremde für deinen Hund ist, sehe ich die Chancen dafür eher sehr gering :Oo

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Hi,

würde mich auch nerven.

Ich bin aber sehr pragmatisch. Also hier scheint die Wahl zu sein: hundeliebende beratungsrenitente aber sonst nette Nachbarin mit ihrer Liebe zum Hundeverwöhnen so zu akzeptieren, wie sie ist - oder über kurz oder lang richtig Stress in der Nachbarschaft zu haben.

Ich stehe auf gute Nachbarschaft und bin bereit, mich das auch was kosten zu lassen. Gerade im Hinblick darauf, dass es so viele Sch..... Nachbarn gibt.

Und ganz echt; sei froh, dass du in einer so hundeliebenden Nachbarschaft lebst. Ich beneide dich darum!!!!!!!

Man kann Hunden auch Rattengift füttern.

Gruß

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(bearbeitet)

Sicher, ich bin froh darüber, dass alle meinen Hund mögen.

Und wenn du einfach mal ein wenig lockerer wirst?

Ich kann das nicht akzeptieren, da kann ich nicht locker werden. Die Frau "meint es immer gut" und kennt keine Grenzen. Bei ihr muss man es verbieten. Ich bitte sie doch nicht um etwas Unmögliches, ich bitte sie darum, meinem Hund nichts mehr zu geben und mehr nicht.

Wenn sie meinen Wunsch nicht respektiert, dann respektiert sie mich auch nicht.

Ich möchte nicht von ihrem Futter "abziehen", während meine Nachbarin ihr irgend einen Lidl-Fraß zusteckt, soll ich das gute Hundefutter weglassen?

Ich käme doch auch nicht auf die Idee ihren Nichten und Neffen Schokolade zu geben und sag ihr dann, dann lass halt abends etwas vom Essen weg.

Auf jeden Fall wird mein nächster Schritt sein, mit ihrem Mann zu sprechen.

Wenn meine Nachbarin bei mir zu Besuch ist, gebe ich ihr immer Leckerlis, sie darf meinem Hund ja was geben, aber doch nicht über den Gartenzaun und ohne, dass ich was davon mitbekomme.

Ich bin aber sehr pragmatisch. Also hier scheint die Wahl zu sein: hundeliebende beratungsrenitente aber sonst nette Nachbarin mit ihrer Liebe zum Hundeverwöhnen so zu akzeptieren, wie sie ist - oder über kurz oder lang richtig Stress in der Nachbarschaft zu haben.

So hundelieb kann sie nicht sein, wenn sie meinen Hund vollstopft, während ich mir beim Tierarzt anhören muss, dass mein Hund zu dick ist. Die soll sich doch einen eigenen Hund anschaffen, den kann sie gerne vollstopfen.

Ich finde ihr Verhalten wirklich unmöglich, zumal sie die Vorgeschichte von Nelli kennt, dass sie ein Straßenhund ist, der zu Allergien neigt und eine schlimme Hautkrankeit über Monate hinweg auskurieren musste.

Sie kann auch lieb zu meinem Hund sein, ohne ihn vollzustopfen. Ich hab überhaupt nichts dagegen, wenn sie mit ihm spielt oder ihn streichelt, aber zu füttern ist das allerletzte, vor allem, wenn man weiß, dass es nicht erwünscht ist.

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Eben war es noch Rind welches sie bekommt. Dann gib ihr halt Leckerchen die dein Hund darf und zieh das was sie gibt (also das von dir ausgesuchte) vom Futter ab. Macht eine Regelung das sie pro Tag 1 Leckerchen geben darf.

Oder du arbeitest mit deinem Hund daran am Zaun nichts mehr zu nehmen.

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Hallo!

Ich kann Dich gut verstehen - versuch doch mal ernsthaft an ihre Vernunft zu appelieren und schildere ihr die Konsequenzen für Deinen Hund z. B. wenn der Hund unter Übergewicht leidet, dass er eine kürzere Lebenszeit hat.

Eine Bekannte von mir hat ihren Hund während sie arbeitet bei ihrer Mama. Die Mama hat dem Hund Knochen gefüttert ohne ihr Wissen, am selben Abend hat der Hund daheim auch noch Knochen bekommen.

Die Folge war eine komplette Verstopfung mit Knochenkot. Der Hund mußte in die Tierklinik und bekam mehrere Einläufe bis die Verdauung wieder machbar war. :(

Außerdem kannst Du damit argumentieren, dass der Hund, wenn er von Fremden Futter annimmt auch Gefahr läuft, vergiftetes Futter aufzunehmen.

Manchmal muss man den Leuten einfach genau erklären, was passieren kann und dass man deshalb Angst um den Hund hat und dass man dieses Verbot nicht ausspricht, weil man ihr

das Vergnügen "Hunde füttern" nehmen will.

Liebe Grüße

Cony

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Wir haben auch eine sehr "verbotsresistente" Schrebergartennachbarin. Zusätzlich ist Nelli ja noch Allergikerin.

Ich habe das ganz einfach gelöst indem ich ihr(der Nachbarin) Leckerchen gegeben habe und eine strikte Mengenangabe.

Sollte sie sich nicht daran halten habe ich ihr "gedroht" das sie die nächste Tierarzt Rechnung zahlen "dürfte" weil sie Nelli dann wissentlich geschadet hat.

Seid dem habe ich keinerlei Probleme mehr. Alle sind glücklich. :D

Wie wäre es wenn Du ein paar Minitütchen fertig machst mit Leckerlis die Du immer nimmst und sie darf dem Hund diese dann geben. 1 Tütchen pro Tag + die selbe Ansage die ich gemacht habe.

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Würde mich auch nerven...

... und ich würde meinen Hund nicht mehr alleine rauslassen (würde ich sowieso nicht tun! Auch nicht auf mein eigenes eingezäuntes Grundstück)

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