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Hundeforum Der Hund
Fototante

Nachbarin hört nicht auf meinen Hund hinter meinen Rücken zu füttern

Empfohlene Beiträge

nur um dann hinter ihrem Rücken wieder total abschätzig über sie zu reden

:Oo Klar.

Sorry, ich klinke mich hier aus. Es hat ja gar nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun. Die Frage war, wie kann ich verhindern, dass mein Hund über den Gartenzaun gefüttert wird. Jetzt geht es nur noch darum, wann und wo ich mich nicht eloquent genug ausgedrückt habe.

Ich dachte, ich bin hier im "Kummerkasten" und kann mir mal den Frust von der Seele reden. Und nur wenn man in der Wut mal was "Abschätziges" gesagt hat (ich habe mir keinem Wort schlecht über meine Nachbarin gesprochen, ihr scheint zu überlesen, dass mir sehr viel an ihr liegt), dann neigt man manchmal vielleicht dazu dick aufzutragen.

Dachte, ich bekomme ein paar Tipps, wie ich das Problem in den Griff bekomme, stattdessen kommen wieder Hobbypsychologen aus allen Winkeln des Forums gekrochen, die auf Fehlersuche gehen, um ja einem Bösartigkeit, Dummheit und Charakterlosigkeit zu unterstellen. Sicherlich hat das keiner in diesem Wortlaut gesagt, aber ich kann auch auf Fehlersuche gehen, Worte auslegen, Zwischen den Zeilen lesen und (miss)interprätieren.

Fazit: Ich bin unehrlich, verlogen, hinterlistig, Haue Leute übers Ohr, bin unnachgiebig, respektlos und gemein, bin unsachlich und hinterrücks und degradiere andere, weil ich auch andere um Hilfe bitte. Wenn man diese Unterstellungen so liest, sollten eigentlich mir die Tränen kommen.

Damit ist mein Problem aber nicht gelöst. Ein paar Leute sollten vielleicht lieber mit ihrem Hund gassi gehen, wenn ihnen langweilig ist.

Anfangen zu lügen werde ich wohl nicht, wie Norwich schon sagte, ich glaube nicht, dass das für unser Verhältnis gut wäre. Ich möchte von ihr ja auch nicht angelogen werden (was aber so ist, wenn sie den Hund heimlich füttert). Bisher konnten wir immer über alles reden, daher denke ich, dass das Gespräch bzw. die Gespräche gestern schon was gebracht haben. Aber ein Skepsis steht mir glaube ich schon zu.

@ Dog: Danke

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Gerne :yes:

Spätestens, nachdem Du ihr von diversen Allergien und damit verbundenen Beschwerden Deines Hundes erzählt hattest, hätte sie das Fremd-Füttern unterlassen sollen, wenn schon ein einfaches "nein" nicht genügt.. das hat ja nun auch absolut nichts mehr mit Tierliebe zu tun, das ist schon fast das Gegenteil. Auch wenn es gut gemeint ist, gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht.

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Auch wenn es gut gemeint ist, gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht.

oh!! Das ist gut! Das merke ich mir. Das ist auch ein gutes Argument!

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Hat mal eine sehr kluge alte Dame gesagt, da ging es auch um ein Hunde-Thema, nur weiß ich nicht mehr genau um was :yes:

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Mh, ich möchte noch etwas anfügen, was ich beim Überfliegen der bisherigen Kommentare noch nicht gefunden hatte... falls es doch schon irgendwo steht, tut es mir leid.

Möglicherweise macht es auch Sinn, sich zu überlegen, warum sie das macht. Sie riskiert Streit mit dir und sogar mit ihrem Mann. Offensichtlich hält sie den Hund nicht für zu dünn... Also: Was bringt sie dazu, den Hund immer wieder zu füttern? Hat sie Kinder? Sind die schon aus dem Haus? Hat sie sonst noch irgendwen? Was macht sie? Arbeitet sie? Bekommt sie irgendwo Anerkennung?

Hinter einem solchen Verhalten steckt doch meist unbewusst ein tiefes Bedürfnis nach Anerkennung, Zuneigung und Liebe. Je unreflektierter ein Mensch ist, desto weniger kann er solche Motivationen tatsächlich kontrollieren, weil das eigene Ego von so viel 'Leid' getrieben ist.

Deswegen... wäre mein Vorschlag ein ähnlicher, wie der, der hier schon geäussert wurde, nur geht er vielleicht noch etwas weiter (weil ich - wenn der Fall so gelagert ist - nicht glaube, dass sie das durchhalten kann, auch wenn sie es wollte. Der Reiz ist einfach zu präsent und zu verführerisch):

Bezieh deine Nachbarin mit ein - lass ihr sprichwörtlich einen Teil deines Hundes, so dass sie automatisch die Anerkennung bekommt, die sie vielleicht benötigt. In dem Fall könnte das sogar recht einfach sein, wenn ihr Bruder Metzger ist und sie so wohl an qualitativ hochwertiges Frischfleisch kommt. Setz dich mit ihr zusammen und trete ihr möglicherweise eine Mahlzeit am Tag ab, die ihr genau plant und mit der sie sich auch mit voller Inbrunst beschäftigen kann: barf ist doch nun wirklich etwas, was dem Hund nicht schadet und dem Menschen erlaubt, etwas zu leisten, um seinem (oder dem der Nachbarin) Hund zu zeigen, wie sehr man ihn mag - und sich dann zu freuen, wenn man diese Gefühle erwidert sieht.

So wäre alles in Bahnen gelenkt: Sie könnte hochoffiziell füttern, sie wüsste um die negativen Wirkungen einer falschen Fütterung und sie würde Verantwortung für die Gesundheit deines Hundes übernehmen. Du findest für sie sicher gute Literatur über die Fütterung und Gesundheit des Hundes - und sie hätte einen Motivator, um wieder die Anerkennung zu erhalten, an der ihr (wie so vielen, vielen tatsächlichen Hundehaltern) so viel zu liegen scheint.

Manchmal... muss man imo auch in Betracht ziehen, dass andere Menschen ein Leid empfinden, das man selbst nicht nachvollziehen kann - und dass sie nicht immer schadend handeln, weil sie respektlos oder dumm sind... sondern einfach, weil sie Menschen sind.

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Danke für deinen Beitrag. Du hast Recht. Von der Seite habe ich das noch nie betrachtet.

(Ich hab übrigens nichts gegen Barf, ich hab nur was dagegen, dass ich nicht kontrollieren kann, was der Hund bekommt.)

Ja, ich denke, einige der Schilderungen was ihre Motivation des Fütterns angeht sein könnten zutreffen. (Sie ist sehr hilfsbereit und aufopfernd und lässt sich m.E. auch viel zu oft dadurch ausnutzen). Ich werde mal mit meinem Mann darüber reden, wie der darüber denkt. Ich hab immer hinterfragt, warum sie meinen Wunsch was das nicht-Füttern angeht so ignoriert, aber ich hab noch nie hinterfragt, was der Grund fürs Ignorieren ist.

Da hast du eine Tür geöffnet, über die ich noch nie nachgedacht habe. Danke.

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Ich bin grad hin und hergerissen :kaffee:

Ich will hier nicht alles wieder durchkauen, aber ich kann deine Sichtweise sehr gut nachvollziehen. Mein Hund ist mein ein und alles und ich würde es NIIIEEEEMALS dulden das auch nur ein Mensch ihn einfach so mal füttert, weil ers gut meint :motz:

Mein Hund hat ne EPI und ich versteh da absolut gar keinen Spaß, denn alles war er falsch bekommt führt zu Durchfall und Erbrechen und eben wieder Abmagerung. mich macht es manchmal verrückt, nicht zu wissen, was er alles zugesteckt bekommt, wenn ich auf der Arbeit bin :Oo

Ich sehe nur wieder beim Gassigehen, das er Durchfalll hat und was seltsam ist, er macht abends wenn ich komme noch 2 Haufen, obohl er die letzte Mahlzeiten morgens bekommen hat und das für einen gebarften Hund seh ungeweöhnlich ist.

Er vergreift sich auch dauernd an den Pferdehaufen der Pferde.

Bei mir ist es auch die respeklosigkeit und Distanzlosigkeit, die mich innerlich rasend macht. Wieso können manche Leute das nicht akzeptieren?

Beim Gassigehen trifft man jemanden und ehe man sich versieht hat er Hund was im Maul :wall: Samir ist extrem verfressen und Futtergierig was seine EPI betrifft und ich hab immer Panik, das mal jemadn was über den Zaun wirft. Es wäre sofort in seinem Magen :kaffee::kaffee:

Zu deiner Nachbarin.

1. ich hätte sie als Freundin abgeschrieben, du bist viel zu gutmütig, und ich bin jemand, der Respekt vor meiner Person wünscht und auch erwartet, so wie ich Respekt vor anderen habe und das würde ich ganz schnell beenden.

2. Ich würde dafür sorgen, dad der Hund nichtmehr von ihr gefüttert werden kann.

Du hast das ja doch gut klären können, trotzdem wollte ich nochmal meine Sichtweise einbringen.

Ich finde nicht das du zu unverschämt warst, wenn man sauer ist, schreibt man anders... :kaffee: ABEr was ich total ein Unding finde, ist eben auch, das du dich beschwerst ohen Ende und am Schluss sind alle best friends :??? Wiegesagt ich bin da radikal, solche Leute werden gleich aussortiert und abgehakt. :kaffee:

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