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Hundeforum Der Hund
Flamelll

Frage an die Pferdeprofis wg. Pferdekauf :)

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo ihr Lieben,

nachdem ihr mir schon so oft geholfen habt, hätte ich da mal wieder ein "Problem" ;)

Meine Schwester würde sich gerne den Traum vom eigenen Pferd erfüllen. Also sind wir momentan ein bisschen am rumgucken. Jetzt hat sie eine nette Stute gefunden, die wir uns Ende nächster Woche anschauen können. Vorher geht es leider nicht, weil die Entfernung fast 600km beträgt...

Die Frage ist jetzt, würdet ihr so weit fahren nur um ein Pferd anzuschauen? Ich finde das insofern problematisch, weil ich immer gerne ein paar Tage das Pferd testen würde, bevor man weiß, ob das wirklich zusammen passt. Immerhin ist das eine Entscheidung für die nächsten 25-30 Jahre! Das geht bei so einer Entfernung ja leider nicht :(

Dann kennen wir dort natürlich auch keine Tierärzte und sind auf die Aussagen der Vorbesitzer bzw. die AKU durch deren Tierarzt angewiesen. Man hört immer so viel schlechtes vom Pferdekauf, deshalb weiß ich nicht ob ich ihr davon abraten soll?

Wer hat Lust uns ein paar Tipps zu geben, gerne auch per PN?

Liebe Grüße

Jessy

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Ich kann dir nicht helfen. ber schreib doch ma in welcher ecke das Pferd steht, vielleicht wohnt da ja jemand von uns oder kennt jemanden der sich mit pferden usw gut auskennt und kann euch an dem Tag begleiten

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Das Pferd steht in der Nähe von Lübeck :winken:

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Ich seh die Fahrtstrecke jetzt nicht als Problem. Wenn ich einen Hund vom Züchter hole, fahre ich ja auch durchaus mal gerne weitere Strecken.

Manchmal fällt das Pferd ja schon beim ersten Blick durch.

Wenn nicht, dann würde ich vertraglich vereinbaren, dass das Pferd erst mal 7 oder 14 Tage zu euch auf Probe kommt. Dann könnt ihr es auch vom Tierarzt eures Vertrauens durchchecken lassen. Und erst dann siehr man ja wirklich, ob das Pferd zu einem passt oder nicht.

Wieviel Wissen von Pferde(rasse)n habt ihr denn? Der Freiberger ist ja eigentlich eine leichte Kaltblutrasse und für manche Dinge (z.B. Springen) nicht wirklich geeignet. Wenn euch das Bewußt ist und deine Schwester nur ein Pferd zum gemütlich in der Gegend Zockeln will, dann wäre das sicher eine gute Wahl.

Denkt aber auch daran, bei Gefallen euch den Equidenpass zeigen zu lassen!

So, und da gleich meine Schülerin kommt und andere sicher auch noch super Tipps haben, belasse ich es mal hierbei. ;)

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Ich bin für meine Pferde damals auch sehr weite Strecken gefahren.

Auch mehrmals, und das obwohl es "nur" Fohlen waren. Es musste halt dennoch passen.

Klar wusste ich dies schon beim ersten Besuch :D , aber du hast sehr recht es muss schließlich 25 - hoffentlich über 40 Jahre ;) passen .

Mir wäre das also nicht zu weit.

Vielleicht kann deine Schwester ein Hotel nehmen und gleich ein paar Tage bleiben. So würde ich das machen.

Edit: Lasst unbedingt eine AKU von einer neutralen Person (Am besten eben in die Klinik fahren) machen. Niemals nicht vom eigenen Tierarzt der Verkäuferin!

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Das mit der AKU würde ich auch selber machen wollen durch den Tierarzt meines Vertrauens.

Freiberger sind für leichte Springen und Dressuren (auch Turniere) durchaus geeignet - wir haben 3 auf dem Hof stehen, wovon 2 etwas schwerer sind als die dritte Stute. Die gehen auch vor der Kutsche und sind sehr, sehr trittsicher.

Die sind also sehr vielseitig - nur eben für Turniere auf hohem Niveau weniger gut geeignet.

Klar, 600 KM würde ich dann auch fahren um mein Traumpferd anzusehen. Allerdings würde ich in jedem Fall jemanden mitnehmen, der sich richtig gut auskennt und auch das Pferd mal mit mir vor Ort probereitet.

Edit: Im Vorfeld bietet sich auch ein Video an, da erkennt man zumindest schon mal etwas von den Gangarten.

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ich finde die Strecke auch noch ok :)

Allerdings wuerde ich einen wirklichen Realisten mitnehmen! Weil... wenn man schon so ne Strecke gefahren ist "nur" um sich ein Pferd anzuschauen, dann verzeiht man vielleicht auch eher mal Fehler, die man bei einem Pferd aus der Nachbarschaft nicht ganz so rosa sehen wuerde...

Ich darf das sagen, ich hab so ein "Krueppelchen" geerbt... :Oo das geht bei Pferden halt ganz, ganz schnell echt ins Geld... und auch wesenstechnisch wuerde ich so streng wie moeglich sein... auch wenns schwer faellt... man muss schon sehr genau schauen, was einem so vorschwebt und dementsprechend aussuchen...

Mal ein an den Haaren herbei gezogenes Beispiel: schweben einem gemuetliche Ausritte und ein bisschen Dressur vor, dann sollte man von einem typischen Blueter vielleicht doch die Finger lassen... ich kenne inzwischen echt einige Menschen, die sich zum Beispiel mit ihrem Pferd gar nicht ins Gelaende trauen, obwohl das das eigentliche Ziel war... urspruenglich... und das ist ja auch nicht Sinn der Sache, oder?

Helena

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Ach Mensch, meine Tante war lange Pferdehalterin, und ihr Pferd stand auch in der Nähe von Lübeck.

Leider ist meine Tante letztes Jahr gestorben, und ich kenne sonst keinen Pferdekenner aus der Ecke :(

Hoffe, es findet sich jemand - aber Lübeck ist auf jeden Fall eine Reise Wert! Da kann man vielleicht auch mal zwei drei Tage verbringen :)

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Ich kann das bestätigen, Helena. Man sollte genau wissen was man mit dem Pferd machen möchte. Das falsche Pferd unter'm Sattel ist nicht schön.

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Ich würde auf jeden Fall eine große Ankaufsuntersuchung mit Röntgenbildern , von einen unabhängigen Tierarzt, machen lassen, wenn das Pferd schon ausgewachsen ist.

Außerdem würde ich das Pferd in allen Situationen testen, für die es gedacht ist. Auch alleine ins Gelände gehen und so, wenn das später geplant ist.

Und ich würde darauf bestehen das Pferd beim Angucken selber von der Weide zu holen und zu Putzen.

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