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Hundeforum Der Hund
K9-Sam

Finn sabbert im Auto

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Sooo, nach langer Abwesenheit muss ich doch mal wieder um Rat fragen.

Finn wird diese Woche sieben Monate alt. Er macht wich wirklich super und macht überhaupt keine Probleme. Mittlerweile nagt er auch nichts mehr an, ist natürlich stubenrein und das an der Leine laufen wird immer besser. Nur vom Spiel abrufen klappt noch nicht immer, aber wir arbeiten dran ;) Im Haus verhält er sich ruhig, ist total entspannt und zu jedem lieb. Er bellt nichtmal, wenn es klingelt, was bei mir bis jetzt noch jeder Hund gemacht hat!

Egal, er ist also ein richtiger kleiner Schatz :)

Am Wochenende ist uns dann aber doch ein kleines Problem aufgefallen: Er sabberst total beim Autofahren, hechelt und wirkt gestresst. Er sitzt die ganz Zeit, legt sich nicht entspannt hin und die ersten 20-30 Minuten hat er auch "geweint". Er ist dann einfach total unglücklich. Übergeben muss er sich nicht, aber er ist eben sehr angespannt..

Er sitzt auf der Rückbank. Wenn jemand bei ihm sitzt, ist es ein wenig besser, aber richtig gut findet er es dann immer noch nicht.

Ich muss zugeben, dass wir das Autofahren leider auch nicht soo sehr geübt haben. Im Welpenalter sind wir mehrmals längere Strecken gefahren (also so ca 2 Stunden), da war er aber noch so klein, dass er auf meinem Schoß saß. Er hat dann ganz entspannt geschlafen.

Als er etwas größer wurde, saß er hinten, hat dann auch etwas geweint, aber es gab sich irgendwann wieder und die Strecken waren auch kurz. Da wir in der Stadt wohnen, fahren wir nicht sooo viel mit dem Auto, Aber diese Woche liegen noch vier Fahrten an, die je so 1,5 Stunden dauern...

Da habe ich mich gefragt, wie ich ihn nun am besten daran gewöhnen und ihm die Angst nehmen kann?

Bei meinen bisherigen Hunden war Autofahren nie ein Problem und sie haben immer geschlafen..

ich muss nachher eh noch mal zum Tierarzt und frag da dann auch noch mal nach...

Liebe Grüße,

Anne

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Wenn er sabbert, denke ich, dass es ihm schlecht ist!

Wahrscheinlich kommt auch nocht Stress/Angst dazu!

Das kann man m. E. nur langsam abbauen - mit Gewalttouren geht da

nichts!

Ein moderates Training wäre hier sinnvoll!

Alles Gute!

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Zeigt er dieses Verhalten auch wenn Das Auto steht?

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Ja, dass ihm schlecht ist, glaube ich auch. Aber er musste sich noch nicht übergeben, auch nicht, wenn er vorher gefressen hat.

Ob er das Verhalten auch im stehenden Auto zeigt, kann ich jetzt gar nicht so sagen, da muss ich mal drauf achten. Aber er mag auch nicht einsteigen, findet das Auto also allgemein blöd.

Vielleicht gibt es beim Tierarzt irgendwelche Mittel zur Beruhigung/gegen Übelkeit, denn diese Woche müssen wir leider unbedingt fahren (zu einer Beerdigung), da kommen wir nicht drum herum. Ansonsten wäre langsames Trainieren natürlich sinnvoller.

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Ja, dass ihm schlecht ist, glaube ich auch. Aber er musste sich noch nicht übergeben, auch nicht, wenn er vorher gefressen hat.

Ob er das Verhalten auch im stehenden Auto zeigt, kann ich jetzt gar nicht so sagen, da muss ich mal drauf achten. Aber er mag auch nicht einsteigen, findet das Auto also allgemein blöd.

Vielleicht gibt es beim Tierarzt irgendwelche Mittel zur Beruhigung/gegen Übelkeit, denn diese Woche müssen wir leider unbedingt fahren (zu einer Beerdigung), da kommen wir nicht drum herum. Ansonsten wäre langsames Trainieren natürlich sinnvoller.

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Hast Du die Möglichkeit, ihn in eine Box zu packen? (Gewöhnung nicht vergessen.)

Viele Hunde sehen einfach zu viel auf der Rückbank- und sicherer und sauberer finde ich es auch...

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(bearbeitet)

Ich glaube, für so junge Hunde ist die Autofahrt mit ganz vielen visuellen Reizen außerhalb einfach zu aufregend, um sich zu entspannen.

Nero hat, bis er etwa 1 Jahr alt war, im Auto auch gesabbert. Auf Autobahnfahrten legt er sich inzwischen hin, ist ihm wohl zu langweilig, sonst hat er seine Schnauze halt auf der Rückbank. Alles ohne gestresst zu wirken.

Vielleicht musst du da jetzt einfach mit ihm durch und es legt sich mit der Zeit. :)

Edit: Kennst du Rescue-Tropfen oder evtl. Bachblüten? Die sollen Stress hemmen.

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An Rescue Tropfen habe ich auch schon gedacht. Das sind dann doch die gleiche, wie für Menschen, oder?

Eine Box habe ich nicht und die wäre für unser kleines Auto (Corsa) auch zu groß, Finn ist ja nun kein Winzhund (Golden Retriever).

Wir waren heute eh noch mal beim Tierarzt und sie meinte auch, dass er da jetzt "durch" muss und sich dran gewöhnen wird. Da er sich auch nicht übergibt, ist ihm wahrscheinlich gar nicht SO schlecht, sondern es ist hauptsächlich der Stress und das Ungewohnte. Sie meinte, sie würde es erstmal weiterhin so versuchen und ihm Leckerlies und so im Auto geben und erst, wenn es gar nicht mehr geht, mit Mitteln gegen die Übelkeit und so vorgehen. Vielleicht ist es bei so kleinen Hunden doch recht normal.

Was komisch ist, ist, dass er im Alter von 3 Monaten auch schon mit mir Bus und Bahn gefahren ist, das ist ihm jetzt auch unheimlich und er weint dabei. Aber nicht so angespannt wie im Auto.

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Das Problem habe ich mit meiner "Neu"hündin auch. Sie legt sich zwar hin, sabbert und hechelt aber auch und übergibt sich auch manchmal.

Anfangs hat sie sich jede Autofahrt übergeben, und wollte immer weniger ins Auto rein.

Dann habe ich die Box rausgetan, und seitdem steigt sie allein ins Auto ein.

Merkwürdigerweise hat sie sich bei der Vorbesitzerin scheinbar nicht übergeben :??? Die weiß aber auch keinen Rat.

Ich fahre immer kleine Strecken (zur Hundeschule 15 min), aber warscheinlich nicht oft genug (meist 1x die Woche). Warscheinlich sollte ich jeden Tag 1-2 Minuten mit ihr fahren. Außerdem fahre ich wirklich vorsichtig und langsam. Fahre ich einmal etwas schneller, übergibt sie sich sofort wieder. Also wirklich besser ist es bisher nicht geworden. Ich hoffe einfach das uns die Zeit hilft.

Aber lässt sich Übelkeit beim Autofahren denn überhaupt abtrainieren?

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Laut meiner Tierärztin ist die "Übelkeit" oftmals auch Angst, Unsicherheit und Stress. Durch Gewöhnung wird das ganze weniger stressig und dadurch ist ihnen dann auch nicht mehr übel.

Es gibt aber, wie bei Menschen, auch Kandidaten, denen immer schlecht wird, egal, wie lange man übt. Das muss man ausprobieren. Ich kenn zum Glück keinen Hund, der sich dauerhaft bei jeder Autofahrt übergeben muss, aber das gibt es auch.

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