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21. Wolfswinkeler Hundetage

Empfohlene Beiträge

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Veranstalter: Gesellschaft für Haustierforschung

Anschrift: Katholisches Jugendheim, Kirchweg 9, 57537 Wissen / Sieg

Kontaktinfo: Auf der Webseite der GfH, Link siehe unten

Datum: 6. bis 8. September

Beginn: 6. September 2013, 18 Uhr

Preis: 120 Euro

Anmeldeschluss:

Website: www.gfh-wolfswinkel.de

[/lh]Weitere Informationen:

21. Wolfswinkeler Hundetage vom 6. bis 8. September

Der Hund als Helfer im Mittelpunkt. Breites Programm mit Referenten aus Hochschule und Praxis. Buchung ab sofort möglich.

"Der Hund als Helfer des Menschen" ist das Thema der diesjährigen Wolfswinkeler Hundetage, die vom 6. bis zum 8. September in Wissen stattfinden. Bei der bundesweiten Veranstaltung, die von der Gesellschaft für Haustierforschung (GfH) ausgerichtet wird, treffen Experten aus Hochschule und Praxis aufeinander. Die Veranstaltung richtet sich an Trainer, Pfleger, Züchter und Halter und an alle, die Interesse an Hunden und ihrem Verhalten haben.

Kein Haustier wird so vielfältig eingesetzt und hat eine solche Fülle von Betätigungsmöglichkeiten wie der Hund. Beispiele für Hunde in Helferfunktionen sind unter anderem Blinden-Führhunde, Trümmer-Suchhunde, Spürhunde, Drogenhunde oder auch Therapiehunde für Behinderte, Senioren und Kinder. Als Sozialpartner des Menschen nimmt der Hund eine herausgehobene Stellung in der Gesellschaft ein.

Hochkarätige Besetzung

Die GfH konnte auch in diesem Jahr ihre Veranstaltung hochkarätig besetzen. So haben die bekannte Verhaltensforscherin Dr. Dorit Feddersen-Pertersen, der Zoologe Prof. Dr. Matthias Starck, die Schweizer Tierärztin Dr. Marlene Zähner, die Tiertherapeuten Mirko Tomasini und Manuela van Schewick, die Hundeberaterin Bettina Mutschler, die Buchautorin Petra Krivy sowie die Hundetrainer Gerd Leder und Thomas Kern ihr Kommen zugesagt.

Am Freitag wird es zunächst um tiergestützte Therapie mit Hunden gehen. Referentin ist Bettina Mutschler, die in ihrer Hundeschule therapeutische Begleithundeausbildung anbietet. Petra Krivy, wird sich danach dem Thema widmen, wie der Hund zum Werkzeug und so zum Helfer wurde. Krivy bildet nicht nur Hunde und Menschen aus, sondern ist auch Magister der Philosophie, Soziologie und Germanistik.

Der Samstag steht zunächst im Zeichen des Affen. Dr. Marlene Zähner wurde in den Medien durch ein Projekt zum Schutze von Gorillas im Kongo bekannt. Zur Unterstützung der Wildhüter bildete sie Suchhunde aus. Bei Prof. Matthias Starck geht es um das körperliche Training von Hunden, speziell um die Frage des Muskulaturaufbaus und des Energiestoffwechsels bei körperlichen Belastungen.

Dr. Dorit Feddersen-Petersen referiert über die kognitiven Fähigkeiten von Haushunden, die eine erstaunliche Lernfähigkeit haben. Genau an diesem Punkt setzt danach auch der Beitrag von Mirko Tomasini an, bei dem es um Lernfähigkeit der Hunde im praktischen Training geht. Bei Gerd Leder steht die spezielle Ausbildung von Hunden zur Hütung von Schafen im Mittelpunkt. Den Schlusspunkt setzt Thomas Kern, der über den Einsatz von Hunden im Strafvollzug zur Verbesserung Resozialisierungsprognose berichtet.

Eine große Hundewanderung oder alternativ die Besichtigung der Trumler-Station in Birken-Honigsessen ist für Sonntag geplant.

Buchung online möglich

Die Wolfswinkeler Hundetage sind institutions- und verbandsübergreifend und bieten nicht nur kompakte Informationen sondern auch die Möglichkeit für alle Aktiven rund um den Hund, Kontakte zu schaffen und sich zu vernetzen. Wer Interesse an der diesjährigen Veranstaltung hat, kann ab sofort seine Teilnahme buchen. Der Unkostenbeitrag für das Seminar beträgt 120 Euro, Ermäßigungen für Mitglieder sind möglich. Alle Informationen zur Veranstaltung, Ort, Zeit und Beitragshöhe auf der Webseite der Trumler-Station: www.gfh-wolfswinkel.de

Über die Gesellschaft für Haustierforschung e. V.

Die Gesellschaft für Haustierforschung (GfH) wurde 1969 gegründet. Gründungsmitglieder waren unter anderem die Biologen um den Nobelpreisträger Konrad Lorenz nämlich er selbst sowie Otto König, Irenäus Eibl-Eibesfeldt und Eberhard Trumler.

Die GfH hat sich zur Aufgabe gestellt, Gesprächs- und Kontaktforen im Bereich der Haustierforschung zu schaffen. Sie will Forschungsvorhaben und wissenschaftliche Bestrebungen, die von bestehenden Institutionen nicht aufgegriffen werden können, anregen und fördern. Weiterhin will sie wichtige Ergebnisse der Haustierforschung allgemeinverständlich allen anderen Interessierten näher bringen.

Über die Trumler-Station

Die Station wurden 1979 von Eberhard Trumler unter dem Titel "Haustierbiologische Station Wolfswinkel" aufgebaut. Sie wurde nach seinem Tod in Eberhard Trumler-Station umbenannt. Sitz der Station ist die Gemeinde Birken-Honigsessen im Landkreis Altenkirchen (Westerwald). (Wolfswinkel ist ein Flurname)

Trumler hat sich Zeit seines Lebens für ein besseres Verständnis des Hundes und seines Verhaltens eingesetzt und gilt als Nestor der Kynologie (Hundekunde) im deutschsprachigen Raum. Eine der wichtigsten Aufgaben der Station ist nach wie vor die Erforschung des Sozialverhaltens von Hunden. Zum Tierbestand der Station gehören unter anderem australische Dingos und türkisch-iranische Straßenhunde.

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