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Hundeforum Der Hund
Diaz

Wir wissen langsam nicht mehr weiter... :(

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Hallo ihr Lieben,

ich melde mich mal wieder zu Wort.

Momentan läuft bei uns wirklich alles drunter und drüber und wir verzweifeln ein wenig.

Diaz war so super bis vor gut einer Woche. Er lief frei, mit jedem von uns, hat zu 99% gehört, es war wirklich klasse und wir waren so stolz, unser Verhältnis war so super und alles machte nur noch Spaß. Ganz plötzlich dann letzten Mittwoch schoss er im Wald auf einmal los und näherte sich uns nicht mehr, er war immer gut 20m weit entfernt von uns, nicht ansprechbar. Total gestresst, er hat gehechelt wie verrückt, sich alle paar Meter fallen lassen weil er einfach nicht mehr konnte und gesabbert wie verrückt, der halbe Hund war nass als meine Mama, die extra von der Arbeit kam, ihn nach 2 Stunden endlich in ihr Auto gelotst hatte...

Seit dem war er natürlich nicht mehr frei, entweder Schleppleine von 10m oder 8m Flexi ist dran.

doch bei beiden ist er total neben sich. Lässt man die Schlepp los verzieht er sich wieder in den Wald und guckt nur um sich, er entwickelt wieder Angst vor Menschen (das Thema hatten wir eigentlich vor gut 1,5 Jahren durch) sprich: wenn sie 200m hinter uns laufen zieht Diaz schon nur noch vorwärts, er ist kaum ansprechbar. Ich verstehe das nicht :(

Es ist nichts vorgefallen was dies auslösen hätte können, auch an dem Tag im Wald war so gut wie nichts los.

Wir trainieren immer noch wie vorher mit ihm, nichts, wirklich garnichts hat sich geändert.

Momentan bin ich wirklich am überlegen mal Blut abnehmen zu lassen und alles durchchecken zu lassen. Er ist momentan wirklich unberechenbar. Keiner hat mehr wirklich Lust mit ihm raus zu gehen weil er einfach sowas von gestresst ist (machen es natürlich trotzdem, danach sind wir aber alle am Ende, Hundi pennt auch direkt).

Meint ihr eine Blutuntersuchung bringt etwas? Problem ist halt das Geld, muss das selber bezahlen und habe keine Ahnung was da auf mich zu kommt.

Bachblüten sind auch schon auf dem Weg zu uns, die hatten wir vor gut 6-7 Monaten abgesetzt...

Wäre super wenn mir einer vielleicht irgendeinen Tipp geben könnte was wir tun sollen, denn so geht es momentan wirklich nicht weiter, mir tut der Dicke einfach nur noch leid :(

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Ich würde wirklich auch ein großes Blutbild machen lassen und auch gleich mal die Schulddrüsen checken lassen.

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Schilddrüse wurde vor paar Wochen untersucht, ist alles ok... Was kann das denn noch sein? :(

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(bearbeitet)

Wurde die Schilddruese getestet bei diesem Hund? Das wäre meine erste Aktion: Schilddruesenwerte. Kostet etwa 50 -60 Euro.

Edit: ok, hat sich überschnitten.

Was heißt denn "alles ok"? Wie sind denn die Werte? Manche Hunde zeigen Symptome einer SDU, obwohl die Werte noch im Referenzbereich liegen (subklinische SDU). Von den meisten TIeraerzten bekommt man dann ein "alles ok", obwohl eben nicht alles ok ist.

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nicht ansprechbar. Total gestresst, er hat gehechelt wie verrückt, sich alle paar Meter fallen lassen weil er einfach nicht mehr konnte und gesabbert wie verrückt, der halbe Hund war nass als meine Mama, die extra von der Arbeit kam, ihn nach 2 Stunden endlich in ihr Auto gelotst hatte...

(

Kann es sein, daß er irgend ein Gift oder ähnliches aufgenommen hat?

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Nein, er hat nix gefressen, ganz sicher nicht. Er nimmt auch nix vom Boden oder sonst wo auf auf ohne sein Wort...

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(bearbeitet)

Wie siehts aus mit läufigen Hündinnen bei euch?

Wäre vll noch ne Möglichkeit

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Er hat den Chip, sollte sich für Hündinnen also wenig interessieren, Nachbarshündin war läufig, ist es aber seit gut 2 Wochen nicht mehr... Chip ist seit Anfang des Jahres drinne...

Schaue ich mir mal an, danke.

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Ich würde dennoch unbedingt zum Tierarzt gehen, wenn mein Hund sich urplötzlich total anders verhält als vorher.

Auch wenn vor ein paar Wochen alles in Ordnung war, ist es das doch jetzt offensichtlich nicht mehr.

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    • Mein Hund lahmt, Tierärzte wissen nicht was sie hat! Ein Albtraum!

      Hallo erstmal an Alle Ich wünsche Euch frohe Ostern !!!! Vorsicht der Text ist lang, aber ich habe so starkes Bedürfnis diesen Fall zu schildern. Ich bin erst neu zu Euch gestoßen, lese aber schon länger in dem Forum und war so begeistert das ich mich jetzt kurzerhand angemeldet habe. Irgendwie bekomme ich kein Bild in mein Profil , trotz des verkleinerns.......probiere es aber nochmal! Ich will mich kurz vorstellen. Ich bin 36 und besitze eine hübsche dreijährige Münsterländer/ Bernersennenhündin, die leider jetzt in ihren jungen Jahren schon sehr krank ist. Im August letzten Jahres fiel auf das sie gering lahmt, also kaum zu sehen. Es ging auch wieder weg . Ende September wurde es stärker. Sie belastete vorne rechts so gut wie gar nicht. Am 01.10 also zu meiner Tierärztin ..........verdacht auf Gelenkentzündung........Metacam verordnet. Leider brachte das Metacam überhaupt nix so daß ich eine Woche später in eine Klinik mit Ihr fuhr. Medikamentenänderung auf Rimadyl............keine Besserung. eine Woche später wieder in die Klinik und dort schlug der Fachtierarzt für Neurologie eine Muskel und Nervenbiopsie vor, welche wir nach zwei Tagen dann also machten. Zu meinem entsetzen stellte ich bei Abholung meiner Shana fest das er die falsche Seite biopsierte. EIN ALPTRAUM!! Am nächsten Tag also wieder hin und die richtige Seite biopsiert. Ergebnis gleich null. Der Facharzt meinte es wäre ein Muskel und Nerventzündung und verschrieb hochdosiert Cortison .Das Cortison schlug an, so daß Shana zumindest wieder laufen wollte und teilweise sogar gespielt hat , aber das humpeln blieb. Shana hat keine Muskulatur vorne rechts , alles weg, also sollte ich Physiotherapie mit ihr machen zum Muskelaufbau. Also begannen wir Unterwasserlaufband in der selben Klinik. Nach zwei Monaten bekam sie blutigen Durchfall und Erbrechen. Ich habe besorgt in der Klinik angerufen und fuhr anschliessend sofort hin . Arzt sagt Magen Darm Infekt und nach der spritze ging es Shana auch wieder besser. Nach einer Woche das selbe wieder. Shana lag nur noch so da , wollte nix mehr machen . Ein häufchen Elend ! Ich rief also wieder in der Klinik an ......Ich hatte den Verdacht das sie das Cortison nicht mehr verträgt, jeden Tag über drei Tage lang hat man mir das selbe erzählt. Ich solle Schonkost füttern und das würde nicht vom Cortison kommen . Zu allem kam noch dazu das ich den behandelnden Arzt überhaupt nicht ans Telefon bekommen habe sondern er es nur über die Helferinnen ausrichten ließ. Inzwischen sollte wir das Cortison wieder runterdosieren. Ich habe meine Tierärztin angerufen und ihr den Fall geschildert. Sie war geschockt und ich holte von ihr sofort etwas gegen den Durchfall ......das Mittel schlug sofort an und wir dosierten das Cortison noch ein wenig runter. Zwischendurch ist doch so viel Zeit vergangen das wir vom Cortison langsam runtergingen um es dann ganz wegzulassen. Shana bekam dann eine ganze Zeit Previcox , die leider auch keine Wirkung zeigten oder sehr wenig. Shana ging es wieder deutlich schlechter vom Laufen. Wir sind nur zum Geschäft machen raus und dann hat sie sich wieder hingelegt. Ich bin dann anschliessend auf Rat meiner Tierärztin zu einem anderen Facharzt gefahren. Leider ist Shana schon so stark Tierarztgeschädigt das eine Untersuchung unmöglich war. Er riet zu diagnostischen Bildern wie : Szintigraphie und einem CT oder MRT ! Diesmal habe ich mir sämtliche Kliniken im Netz angeschaut und die Erfahrungen dort! Das CT hab ich in Braunschweig gemacht , leider kam auch dabei nichts raus. Alles wäre in Ordnung. Ich bin in Tränen ausgebrochen! Ich möchte doch nix weiter als zu wissen was sie hat und das mein Hund wieder am Leben teilhaben kann und das ohne Schmerzen. Der Arzt riet noch zu einem Szintigramm . Dazu bin ich bis Berlin gefahren , fast dreihundert Kilometer. ENDLICH EIN BEFUND: Das Szintigramm zeigte Befunde im Carpal und Ellenbogengelenk und in der Schulter. Wieder daheim habe ich die Bilder sofort wieder zum Facharzt in Braunschweig geschickt der mich am nächsten Tag sofort anrief und mir mitteilte das der Verdacht auf Polyarthritis oder auch Borreliose liegt. Hochdosiert Cortison und Doxicyclin zuzügl. Magentabletten. SCHOCK!!! Noch am selben Tag bin ich zu meiner Tierärztin um Blut abzunehmen und auf Borreliose zu testen. Nach der Blutentnahme fing ich abends sofort mit der Medikamentengabe an. Ich bekomme das Ergebnis erst jetzt nach Ostern. Aber ich kann sagen das Shana wieder läuft seitdem sie das Cortison und das Antibiotika bekommt. Ich bin mit den Nerven völlig runter, total enttäuscht über die erste Klinik in der ich war und muss doch noch Kraft aufbringen um meine Shana psychisch zu unterstützen. Ich habe einiges nicht dazu geschrieben aber ich habe mich mit den Ärzten und der Klinikleitung meiner ersten Klinik heftig auseinandergesetzt. Nächte habe ich wach gelegen und mir das schlimmste ausgemalt .............. Angst vor dem was sie hat und aus Angst sie zu verlieren.Shana ist doch erst drei Jahre. Sie war immer ein sportlicher aufgeweckter Hund, der für sein Leben gern Künstsückchen lernt und das Wasser liebt. Vielleicht hat jemand so etwas ähnliches gehabt oder durchmachen müssen und kann mir sagen ob meine Shana ..........wenn nicht ganz geheilt.........aber vielleicht wieder lahm und schmerzfrei laufen kann! LG Eure Shana

      in Hundekrankheiten


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