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Hundeforum Der Hund
Lauri37

Akustisches Kommando und Handzeichen zusammen einführen?

Empfohlene Beiträge

Hallo an alle :)

Mein Freund und ich bekommen, wenn alles glatt läuft, Ende August einen Boston Terrier Welpen.

Damit ich dann auch vorbereitet bin, wenn es soweit ist, beschäftige ich mich schon seit längerem mit allen möglichen Themen wie Ernährung, Erziehung etc. Heute hab ich mich mal wieder durch Foren gewühlt um eine Antwort auf die Frage zu bekommen, ob man einem Welpen zunächst Kommandos in akustischer Form beibringt und diese dann später, wenn sie sitzen, mit einem Handzeichen verknüpft oder ob es sinnvoll ist von Anfang an gleichzeitig das akustische Signal sowie das Handzeichen zu geben.

Dazu habe ich leider nirgendwo etwas gefunden und bin auch der Meinung, dass aus lerntheoretischer Sicht eine spätere Verknüpfung des akustischen Signals mit dem Handzeichen kein Problem darstellen sollte.

Könnt ihr mir von euren Erfahrungen bezüglich dieses Themas berichten?

Wie habt ihr die Grundkommandos bei eurem Welpen eingeführt und hat es zum Erfolg geführt oder würdet ihr es jetzt anders machen?

Ich würde mich über ein paar (fundierte) Meinungen freuen :P

Liebe Grüße

Laura

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Akustische und Handzeichen kannst du direkt kombinieren ...

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Wenn du sofort beides nutzt gebe ich dir eine sehr geringe Chance,dass die akustischen Signale eine Rolle spielen.

Ich habe schon vie Hundebesitzer aufgefordert alle optischen Signale weg zu lassen und nur das verbale zu nutzen und 99% aller Hunde wussten damit alleine nix anzufangen.

Hunde reagieren mehr auf Körpersprache und konzentrieren sich dann auch darauf. Willst du also,dass beide gleich zuverlässiug funktionieren,übe zuerst die verbalen.

Andersherum geht es auch setzt aber einen exakteren Aufbau vorraus.

wenn du übers locken arbeitest musst du eh Hilfen abbauen,wenn du shapest,ist es leichter den Fokus auf die Stimmsignale zu legen.

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Es stimmt, Hunde reagieren viiiel besser auf Körpersprache und damit auch auf Handzeichen! Aber darum muss man mit Handzeichen auch sehr sorgfältig und präzise arbeiten - das ist ganz wichtig!!!! Sonst schleichen sich schnell einmal "Missverständnisse" ein und da muss auch ich mich immer wieder an der eigenen Nase nehmen :Oo

Beispiel: ich schicke Lady von rechts nach links um einen Baum und hole dazu mit meinem Arm/Hand aus, aber eben zuviel und schon umläuft Lady nicht den von mir eigentlich gewünschten Baum, sondern den Busch rechts daneben... Klar, das ist nicht tragisch und spielt im Prinzip keine Rolle, aber wenn um den Busch herum jetzt Dornengewächs oder Brennnesseln wachsen, dann ist das trotzdem schlecht und in anderen Fällen kann es dumm herauskommen! Darum muss man da wirklich sich selber ständig kontrollieren!

Ich baue Anweisungen und Tricks erst mal rein verbal auf. Hat der Hund sie verknüpft, kommt als Unterstützung das Handzeichen dazu.

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Hallo Laura,

Ich würd auch meinen das geht beides gleichzeitig. Bei der Einführung von Kommandos bin ich ein Fan vom Klickertraining, dass recht schnell eine gute Kommunikation zwischen Hund und Herrchen/Frauchen ;) herstellt.

Zum Thema Klicker-Konditionierung hab ich auf http://shaping-dog.de/die-konditionierung-1.html mal eine kleine Anleitung erstellt. Darunter ist auch ein kleiner Leitfaden für Kommandos.

Viele Grüsse

Eva

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Ich beginne immer mit der Kombination aus beidem - das hilft dem Junghund zu verstehen. Im Laufe der Zeit baue ich dann die eines von beidem ab - meist zuerst das körperliche Signal. Abhängig vom Signal verwende ich aber auch Kommandos, die ohne Worte und nur mit Körpersprache funktionieren.

Die Grundkommandos habe ich ohne Kommando eingeführt. ;) Welpen müssen noch keine Positionen beherrschen, aber wenn ich den Welpen schon unter meinem Bein mithilfe eines Spielzeugs oder Leckerchens durchlocke, dann begleite ich die richtige Position mit 'Platz', lasse ihn kurz in der Position verharren, wiederhole das Wort und weiter geht's. Das Gleiche funkioniert mit dem 'Sitz', indem ich das Objekt der Begierde über seinen Kopf halte und nach hinten bewege... Ich begleite auch von Anfang an zB das Lösen draussen mit dem Wort 'Piepen', weil sich der Hund dann später auch auf Kommando lösen kann.

Bedenke, dass der Welpe anfangs mehr als genug neue Dinge lernen muss (Umgebung, Gerüche, Menschen)... lass den einfach erstmal mitlaufen und lass ihm die Zeit, die er benötigt, um das zu verarbeiten. Es bleibt mehr als genug Zeit, ein Sitz aufzubauen...

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Ich denke der Vorteil bei Handsignalen ist der: Das der Hund sich zu dir orientieren muss. Er muss dich anschauen um deine Signale lesen zu können. Das bedeutet der Hund richtet seinen Fokus auf den Hundeführer und wird lernen sich in deiner Nähe aufzuhalten und sich an dir zu orientieren.

Gut ist es immer wenn man mit Sicht- und Hörzeichen arbeitet. Denn auch unsere Hunde werden älter und die Seh- und Hörkraft lässt nach. So kann nan im Alter im Zweifelsfall immer auf ein Kommunikationsmittel zurück greifen kann.

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Ich übe im Moment auch vermehrt Handzeichen - beginnend mit dem Hier!

Zu Anfang ist das eh meist eine Kombi aus akustischem und körperlichen Zeichen. Beim Sitz! habe ich (unbewusst) den Zeigefinger gehoben, beim Hier! die Arme ausgebreitet.

Arme ausbreiten ohne Lautsignal lernte Jacki aber schnell.

Was Riko schrieb, finde ich auch wichtig.

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Vielen Dank für eure ausführlichen und lieben Antworten.

Hatte ja insgeheim gehofft, dass die Meinung zu diesem Thema eindeutig ausfällt, aber das ist wohl wie bei fast jeden anderem Thema auch: der eine sagt dies, der andere das.

Verunsichert natürlich ein bisschen, wenn man auf dem Gebiet keine Erfahrung hat, Vorallem weil ich ja auch nicht einfach rumprobieren möchte und dann später meine Fehler vom Anfang wieder ausbügeln muss.

Mir wird erst jetzt richtig bewusst, dass man sich mit so vielen Detailfragen auseinander setzen muss und es einfach so viel gibt was man falsch machen kann.

Naja ich werde mir das ganze mal durch den Kopf gehen lassen, es ist ja noch was hin bis der Kleine denn tatsächlich kommt.

Habt ihr zufällig ein paar Büchertipps zum Thema Erziehung?

Bis jetzt hab ich nur ein ganz gutes Buch gefunden (Dog Training von Katharina Schlegl-Kofler) was auch etwas tiefer in die Materie geht und auch wirklich konkret auf lerntheoretische Aspekte eingeht und auch die Beziehung zwischen Hund und Mensch eingeht und nicht nur oberflächlich in kurz beschreibt wie man dem Hund die Grundkommandos beibringt.

Sorry, falls das hier der falsche Ort für solche Fragen ist, kenn mich hier noch nicht so aus ;-)

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Mach dir keen Kopp, du wirst sehen viele Wege führen nach Rom ;)

Also keinenStress, du wirst deinen Weg mit deinem Hund finden und so intensiv, wie du dich damit beschäftigst, kommt sicher auch ein erzogenerHund dabei heraus :)

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