Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Juline

Fokale Epilepsie des Hundes

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo Foris :)

Da diese Form der Epilepsie wohl recht selten vorkommt (und vielleicht auch oft nicht als solche erkannt wird), möchte ich in diesem Thread mal alles zusammenfassen, was ich bei Jule bisher beobachten konnte.

Vielleicht hat der eine oder andere Ähnliches bei seinem Hund erlebt? Über Erfahrungsberichte würde ich mich natürlich freuen!

Man findet im Netz nicht wirklich viel darüber.

Ich mache es stichwortartig, wegen der besseren Übersicht.

Jule, Wäller (Briard x Australian Shepherd)

1. Anfall am 01.01.12 (da war sie 3,5 Jahre alt) --- am 17.Tag der Läufigkeit

-vorher hatte sie tagelang Stress wegen Sylvesterknallerei + Läufigkeit

-Dauer etwa 6 Stunden

-TA fand keinerlei Auffälligkeiten, konnte sich die Symptome nicht erklären

Symptome:

  • wirkt orientierungslos
  • guckt verwirrt im Raum herum (Sehstörungen?)
  • stolpert beim Treppenlaufen
  • hechelt
  • Einknicken, Zusammenzucken beim Laufen
  • wirkt ängstlich, nervös, anhänglich, ruhelos
  • Dauer etwa 6 Stunden
  • danach Durst

6 Monate später: 2. Anfall am 10.06.12 --- am 11.Tag der Läufigkeit

-vorher hatte sie Stress wegen dem Tod ihrer Hundefreundin zwei Wochen zuvor + Läufigkeit

-Dauer 1-2 Stunden

-Symptome wie beim ersten Anfall, diesmal habe ich gefilmt:

Stolpern:

Und hier der "gehemmte" Gang, als habe sie Sehstörungen:

Anhand der Schilderungen und vor allem der Videos diagnostizierte meine TÄ fokale Epilepsie, auch die anderen Symptome passen dazu.

10 Monate später: 3. Anfall am 12.05.13 --- 7 Tage vor der Läufigkeit

...da ich ja nun wusste, was los ist, habe ich mich nur ruhig neben sie gesetzt und leise mit ihr gesprochen –Stressfaktoren waren vorher keine vorhanden, zumindest nicht für mich ersichtlich, das einzige „Außergewöhnliche“ war, dass ihre Kumpeline Gretel am Tag zuvor zum ersten Mal heiß geworden war. Und dass sie zum 1. Mal in ihrem Leben Erdnussflips gefressen hatte, 3 Tage vorher.

Morgens hatte sie eine kurze Klopperei mit einer Catteline, was ich aber nicht als "außergewöhnlichen" Stress betrachte.

-Dauer etwa 30 Minuten

Symptome:

  • Stunden vorher war sie ungewöhnlich anhänglich (Schafschurfest, Aufbau)
  • wirkt orientierungslos
  • guckt verwirrt im Raum herum (Sehstörungen?)
  • hechelt
  • zittert

-3 Tage vorher hat sie etwa 5 Erdnussflips gefressen (Erdnüsse sind als Epilepsie auslösend bekannt!)

-am Abend vorher und zum Frühstück vorher gab es normales Futter: Hasenfleisch, Reis

Das war erstmal das Wichtigste.

Wie gesagt, wer Erfahrungswerte oder auch Fragen hat, bitte her damit :)

LG Antonia

Edit

hier noch ein interessanter Link zu Epilepsie

http://edoc.ub.uni-muenchen.de/11170/1/Zimmermann_Romina.pdf

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huch sehe ja jetzt erst, dass du etwas geschrieben hast Jumanji.

Einen Zusammenhang zwischen Epilepsie und Hormonen, gibt`s den, ist da etwas bekannt?

Es könnte auch schlicht der Sress sein, dem Geist und Körper in der Zeit der Läufigkeit ausgesetzt sind.

Jule regt sich gern mal auf und wenn sie läufig ist, umso mehr. Hier sehe ich am ehesten einen Zusammenhang mit den Anfällen.

Und dazu noch die nervliche Belastung durch den Tod der Freundin und im zweiten Fall die tagelange Knallerei in den Tagen um Sylvester herum.

Ich werde aber mal googeln gehen nach Epilepsie und Hormonen, oder hast du Quellen?

LG Antonia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Danke :)

Ich habe auch etliches darüber gefunden und überflogen; Östrogen scheint die Anfallsschwelle zu erniedrigen, während Progesteron sie erhöht.

Wäre es aber dann nicht logischer, wenn die Anfälle immer einige Tage VOR dem Eisprung kämen, also zur Zeit hoher Östrogen-Konzentration?

Ihr Eisprung scheint mir recht zuverlässig um den 10.Tag der Läufigkeit zu liegen.

Edit

...im 2. Link sagen sie dasselbe, dass Östrogene epileptische Entladung fördert und Progesteron die epileptische Entladung vermindert. Somit sei Östrogen ein anfallsförderndes, Progesteron ein anfallshemmendes Hormon.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich denke es ist tatsächlich die Änderung des Hormonstatus-in welche Richtung auch immer. Epilepsie hat so viele Varianten die sehr individuell sein können. Mir ist es eben nur aufgefallen und wollte dich darauf hinweisen. Du könntest es dann genauer beobachten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hab ja im Oktober ganz vergessen, hier nachzutragen.

5 Monate später: 4. und 5. Anfall, beide am 17.10.2013

12 Tage vor Beginn der Läufigkeit

Symptome beim 4. und 5. Anfall

4. Anfall morgens kurz nach dem Aufstehen ca. 6.30 Uhr

• wirkt orientierungslos

• guckt verwirrt im Raum herum (Sehstörungen)

• hechelt, speichelt

• Dauer etwa 30 Minuten

• am Abend und zum Frühstück vorher gab es normales Futter: Kopffleisch, Reis, Karotten

5. Anfall nach der Arbeit so um 18.00 Uhr

Symptome wie heute morgen, um halb 9 Pipi-Runde zum Bach: wirkt orientierungslos, läuft vom Gehweg runter, guckt verwirrt, weicht aber Hindernissen (Mülltonnen) aus

• Dauer etwa 3 (?) Stunden (mit Schlaf-Phasen zwischendurch) –ab 21.00 geschlafen

Ich habe mir daraufhin nach Absprache mit der TÄ Benzos geben lassen (Diazepam-ratiopharm), Tabletten und Zäpfchen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Schei* Epilepsie... :(

Jacki ist seit Mitte Juli anfallfrei (mit Medikation). Ich drücke die Daumen, daß es bei euch auch besser wird. :kuss:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mal ganz doof gefragt: Wäre eine Kastration nicht sinnvoll? Bzw könnte es sein das sich dadurch die Anfälle verringern/ausbleiben?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Unser Doc meinte seinerzeit, daß es gut wäre, daß Jacki kastriert sei, weil sie eben nicht mehr diesen Hormonschwankungen unterliegt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Zugkraft eines Hundes

      In einem anderen Thread entstand eine Diskussion darüber: Die ersten paar Posts dazu kopier ich mal hier rein:     Es gibt übrigens keine wirklich passende Kategorie für dieses Thema @Mark, sowas wie "Hunde allgemein" oder so, in die Plauderecke reinstellen wollt ich's nämlich nicht. Hier noch eine ganz interessante Diskussion zum Thema, da ist u.a. die Rede von einem 25kg-Hund der beim weight-pulling 1400kg gezogen hat:https://forum.hundund.de/hundesport-allgemein/zugkraft-t43451.html Zur Kraftformel, der Weg ist ja in der Beschleunigung mit beinhaltet.

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Epilepsie macht uns fertig :( Benötigen dringend Hilfe!

      Guten Abend,  ich bin neu hier und finde es toll, dass es diese Seite gibt! Mein Name ist Michaela und wir haben 2 Aussis, eine kastrierte Hündin und einen nicht kastrierten Rüden. Unser Rüde leidet seit fast 1 Jahr an Epilepsie und bekommt Luminal, das er leider überhaupt nicht verträgt. Ständig offene Hautstellen und Juckreiz quälen ihn. Was jedoch viel schlimmer ist, ist die Tatsache dass Jack trotz des Medikamentes weiterhin im Abstand von etwa 5 Wochen Anfälle hat. Und davon nicht nur 1 sondern inzwischen 4 bis 7 innerhalb von 2 Tagen. Das aktuelle Blutbild hat gezeigt dass der Spiegel im grünen Bereich liegt, trotzdem waren von Sonntag bis Montag 5 Anfälle, von denen er sich meiner Meinung nach nicht erholt hat. Jack ist unruhig, miefert nur noch, kann kaum noch Kommandos befolgen und an Stubenreinheit ist scheinbar auch nicht mehr zu denken. Es scheint als ob er überhaupt nicht mehr weiß was wir von ihm erwarten. Und er macht grundsätzlich das Gegenteil von dem was er tun soll. Bei "Sitz" kuckt er nur verwirrt, bei "Platz" geht er in seinen Korb, bei "Korb" geht er in den Flur. Er legt sich kaum noch ab und wenn, dann ist er nach ein paar Minuten wieder auf den Beinen und wackelt unruhig durch die Wohnung. Heute Morgen kamen wir vom Spaziergang zurück und er pieselte kaum zur Tür rein im Flur auf den Teppich. Wenn er in den Garten geht steht er da und weiß nicht was er tun soll. Er frisst wie bescheuert und seit neuestem klaut er aus dem Müll, reißt die gelben Säcke auf und schlabbert alles auf was ihm vor die Nase kommt. Er ist seit gestern nur noch neben sich, kann sich kaum auf den Beinen halten und läuft seit Wochen von morgens bis nachts unruhig durch's Haus. Seine Pupillen sind weit und er ist unglaublich schreckhaft geworden. Aber er kann sehen, das haben wir getestet. Die Art der Anfälle hat sich drastisch verschlimmert. Beim 4. Anfall am Sonntag ist er schreiend in einem Affenzahn davongelaufen bevor er krampfte, das war noch nie zuvor der Fall. Man hat es ihm angemerkt wenn er kurz vor einem Anfall stand da der Blick sich veränderte aber dieses in die Luft starren, Schreien und weglaufen war ein neues Symptom. Mir zerreißt es bei jedem Anfall erneut das Herz und meine Hilflosigkeit nimmt immer weiter zu. Wir versuchen alle möglichen Stressfaktoren auszumerzen, bekommen kaum noch Besuch, unternehmen nur ganz selten was und lassen die Hunde so gut wie nie alleine. Da ich im Januar wieder arbeiten muss (ich war fast ein halbes Jahr krank zuhause) muss ich aber etwas tun.  Kennt das jemand von euch und was habt ihr unternommen damit eure Hunde wieder "fast die alten" wurden? Von Jack ist leider nicht mehr viel übrig, was definitiv an den weiterhin auftretenden Anfällen und nicht am Luminal liegt.  Ich hoffe ihr könnt mir helfen denn so kann es nicht weitergehen. Ich möchte Jack ein schönes Leben bieten und ihn nicht aus Egoismus weil ich nicht loslassen will, unnötig quälen... Allein bei diesen Worten bin ich völlig aufgelöst :(( Ich danke euch im Voraus für eure Hilfe!! 

      in Hundekrankheiten

    • Epilepsie bei junger deutscher Dogge

      Hallo zusammen,   ich bin mittlerweile relativ verzweifelt und hoffe hier Erfahrungen zu finden.   Hier die Fakten:   Jaro, Deutsche Dogge (geb. 30.01.2018), vom Züchter, männlich, getreidefreies Trockenfutter (Wolfsblut), ganz lieber ausgeglichener Hund der mit jedem zurecht kommt.   01.10. hatte er seinen ersten Anfall - also im Alter von grade mal 8 Monaten - er hat sehr stark gekrampft, gekotet und uriniert, war nach dem Anfall kompett unorientiert, ist umgefallen und hat leider auch nach mir geschnappt als ich ihm das Maul abwischen wollte (vermutlich war er noch blind/taub und einfach überfordert mit der Situation) Es hat relativ lange gedauert bis ich mich ihm wieder nähern durfte und er wieder halbwegs der Alte war (ca 30-50min). Nach Abspracher mit dem Tierarzt sollten wir erstmal abwarten.   14.10. zweiter Anfall (13 Tage Abstand) Wieder starker Anfall mit unkontrolliertem koten/urinieren. Leider war er auch nach diesem Anfall sehr aggressiv. Hat meinen Mann angenurrt und angebellt als er sich nähern wollte. Hat wieder ca 40 min gedauert bis er wieder normal war.   Am nächsten Tag (der Anfall war an einem Sonntag) war ich beim Tierarzt. Wir haben zwei kleine Kinder 7 und 5 und besonders natürlich der Punkt, dass er nach den Anfällen aggressiv war hat mich sehr beunruhigt. Seit dem bekommt er Luminal 100mg 2x täglich. Entsprach bei seinem Gewicht damal 2,22mg /kg KG   01.11. dritter Anfall (16 Tage Abstand, 15 Tage seit Luminal) Erste Besserungen: er hat nicht gekotet oder uriniert und war schneller wieder er selber (ca 10 min) er war auch nicht mehr aggressiv sondern hat mich nur noch skeptisch angebafft (ich habe mich ihm nicht genähert, sondern aus einigen Metern Entfernung beobachtet)   5. 11 vierter Anfall (24 Tage Abstand) Es wird besser!!! leichter Anfall, konnte danach direkt koordiniert aufstehen und wir konnten sofort zu ihm! gaaanz viele Hoffnung das es besser wird   03.12. fünfter Anfall (8 Tage Abstand!!!) Wieder ein schlimmerer Anfall, Aussondern von stinkender Flüssigkeit (vermutlich Analdrüsen), unkoordiniert...   04.12. Wieder Tierarzt. Erhöhung auf 150mg Luminal 2x Täglich (3mg/kg KG) 14 Tage später soll Blutentnahme erfolgen um den Phenobarbitalspiegel zu überprüfen   13.12. sechster Anfall (10 Tage Abstand, 8 Tage nach Dosiserhöhung) wieder ein schlimmer Anfall, unkoordiniert   18.12. Blutentnahme, zwei Tage später Ergebnis: Hund völlig gesund, Phenobarbitalspiegel bei 22,5. Tierärztin empfielt zusätzlich zu dem Luminal nun Pexion jeweils 1,5 Tabletten morgens und abends (müssten 600mg 2 x täglich sein - Gewicht Hund aktuell 50kg)  Allerdings sind diese auch wieder recht teuer (allein die Kosten für die Epilepsie lägen dann bei ca. 200€/ Monat zusätzlich 100€ Futter und noch der andere Kram der halt normal anfällt sowie normale Tierarztkosten und evt Operationen...) wenn es ihm an Ende hilft und auch der richtige Weg ist sind wir natürlich bereit dies zu zahlen. Nur habe ich um etwas Bedenkzeit gebeten um es mit meinem Mann zu besprechen, sich über das neue Medikament schlau zu machen und evt über eine zweite Tierarztmeinung nachzudenken.   23.12. siebter Anfall ( 10 Tage Abstand) wieder ein recht doller Anfall bei dem er sehr stark gekrampft hat. Zudem war er nach diesem Anfall blind. Es hat zwei drei Minuten gedauert bis er wieder sehen konnte und nicht frontal gegen die Türen gelaufen ist.   30.12. achter Anfall ( 7 Tage Abstand!!! ) nun hatte er grade seinen achten Anfall... dieser hat mich sehr erschreckt, da dieser nicht wie sonst die anderen ca. 40-60 Sekunden gedauert hat sondern auf einmal 2:20min gedauert hat. Ich hatte wahnsinnige Angst, dass es sich um einen Grand Male (oder wie es sich schimpft) handelt. Er hat sehr starkt gekrampft - ich hatte wirklich Angst er bekommt keine Luft - aber wir konnten direkt nach dem Anfall Kontakt zu ihm aufnehmen und ihn beruhigen und dazu bewegen nicht direkt aufzustehen - da er dann vermutlich wieder umgefallen wäre.     Die Anfälle hat er immer wenn er ruhig in seinem Körbchen liegt, dauern idR 40-60 Sekunden (Außer heute) und bisher habe ich leider keine besonderen Auslöser finden können trotz Tagebuch.     Nun hoffe ich hier Erfahrungen, Tipps und gute Ratschläge zu bekommen....   Ich habe bisher im Internet nur davon lesen können, dass ENTWEDER Luminal ODER Pexion gegeben wird - aber zusammen???? Außerdem hatte ich an Bromid gedacht. Die Tierärztin meinte mit Pexion wäre besser... und bei dem Luminaspiegel ist doch auch noch Luft oder?   Nun wollen wir vermutlich eine zweite Meinung einholen. Wir haben hier eine große Tierklinik, allerdings müsste man da auf einen Termin warten, außerdem haben wir im Nachbarort noch eine andere ganz tolle Tierarztpraxis - aber ob sie sich wirklich mit Epilepsie auskennen? Einen Tierneurologen habe ich im Umkreis nicht finden können... oder sollen wir doch auf unsere bisherige Tierärztin hören und zusätzlich Pexion geben?   Ich weiß momentan einfach nicht so recht wie wir jetzt weitermachen sollen, da es finanziell gesehen auch nicht einfach wäre jetzt mal eben nochmal ein paar Hundert oder tausend Euro für den Hund auszugeben, da wir in den letzten Wochen einige andere unvorhergesehene Zwischenfälle hatten die ein großes Loch in die Kasse gerissen haben - wie das dann immer so ist - wenn es kommt dann richtig...   Entschuldigt bitte diesen ellenlangen Text... ich bin mittlerweile echt verzweifelt und mich verlässt langsam die Hoffnung... schließlich ist er doch auch erst 11 Monate alt... würde ja eigentlich auch gegen eine primäre Epilepsie sprechend, aber es gibt keinen Hinweis was es sont sein kann...   allerdings habe ich beim Durchsuchen des Forums noch einen anderen Hinweis bekommen... unser Jaro hat als er ca 4 Monate alt war simparica (Tablette zum einnehmen) bekommen. Da wir einen Fall von Boreliose in unserer Familie haben - durch Zeckenbiss in der Kindheit -  bin ich da etwas vorsichtig und habe dann auf anraten der Tierärztin zu diesem Mittel gegriffen... habe ihr da komplett vertraut. später in der Hundeschule habe ich herausgefunden war für ein schreckliches Mittel das ist- seitdem hat er nichts chemisches mehr bekommen.   soooo ich danke euch schon mal vorab ganz lieb und hoffe nun hier erfahrene Hundehalter zu finden die mit weiterhelfen können...   ganz liebe Grüße Kim  

      in Hundekrankheiten

    • Epilepsie? Simparica? Welpe!!!

      Hallo ihr lieben!  Ich bin neu hier, ich habe einen Labrador border collie mischling der 18 Wochen alt ist.  Er ist eigentlich ein sehr aufgeweckter, extrem intelligenter hund, der durch denn collie und sehr forderr und oft seine grenzen austestet aber wir lieben ihn überalles so wie er ist.  Leider hat er zum einen keine Hoden bekommen, also sie sind nicht abgestiegen und zum zweiten hatte er nun schon 3 epileptische anfälle. Den ersten mit 15 wochen und die letzten beiden am Samstag und am Sonntag. Wir waren auch schon in der Tierklinik, haben sein blut und alles was man testen kann testen lassen. „Leider“ war alles ohne Befund, man konnte lediglich sehen dass er definitiv gekrampft hatte. Die behandelnde Ärztin dort ist eine Neurologin, also wir haben alles bestmögliche versucht. Nun sie meinte es könnte sich „auswachsen“ da er noch so jung ist und vorerst möchte sie keine Medikamente verschreiben, nur notfalls Medikamente haben wir bekommen. Alle anderen 9 Welpen haben nichts. Mutter ebenso nicht und deren stammbaum auch nicht. Vom Vater haben wir leider keine Informationen, ausser dass er keine epilepsie hat, die vorfahren wissen wir leider nicht. Unser kleiner ist geimpft und bekam mit 13 wochen simparica gegen zecken. Nun habt ihr Erfahrungen mit simparica und anfällen? Oder mit welpen bei denen sich die epilepsie ausgewachsen hat? Sollte er epilepsie haben, dann ist es nun mal so und dann werden wir das beste daraus machen, was ich nur momentan nicht ganz verstehen kann, da er doch so extrem jung ist und keiner der anderen etwas hat. Und vorallem weil es ja bei menschen auch Reaktionen auf arzneimittel gibt, is doch logisch dass hunde auch welche haben können. Ich bitte euch um Erfahrungen, gut gemeinte Ratschläge und nicht um eventuelle Vorwürfe warum wir denn so einen „modehund“ (wie wir es leider schon öfter gehört haben) haben oder warum wir ihm so ein gift verabreicht haben. Da mein Stiefvater letztes Jahr FSME hatte, haben wir sem Tierarzt vertraut und gehofft dass er das mittel gut verträgt.  Schönen Abend noch und ich würd mich über Erfahrungen freuen!   

      in Hundekrankheiten


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.