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Hundeforum Der Hund
SabineG

Hat jemand einen Hund mit MDR1 Gendefekt?

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr,

hat jemand von euch einen Hund mit dem Gendefekt? Ich suche nach Erfahrungsberichten...

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Ich selber nicht, aber eine Freundin hat einen Kurzhaarcollie mit MDR1 Defekt.

Was möchtest du denn wissen?

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Vor allem würde mich interessieren wie kompliziert eine Behandlung werden könnte falls der Hund mal erkrankt, bzw. ob es Erkrankungen gibt, die durch den Gendefekt nicht adäquat behandelt werden können.

Einiges habe ich schon nachgelesen, deshalb würden mir vor allem persönliche Erfahrungsberichte interessieren.

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(bearbeitet)

Darüber haben wir gerade vor einiger Zeit gesprochen, weil sie mir erzählte, dass ihre Züchterin wohl dagegen ist, MDR1 Hunde aus der Zucht zu nehmen, weil sich dadurch der Genpol dieser Rasse so verkleinern würde! :Oo

Soviel sie mir also gesagt hat, gibt es für so gut wie alle Medikamente, die ein MDR1 Hund nicht bekommen darf, andere, die man geben kann, bzw. muss man manche dann dosisreduziert geben.

Sie hat immer einen Zettel mit den NO Go Medis dabei, falls sie mal im Notfall oder im Urlaub an einen Tierarzt gerät, der sich nicht auskennt.

Wenn wir hier bei uns spazierengehen, ist sie immer auf Hab Acht, hier gibt es viele Pferde und genauso viele Pferdeäpfel, die für ihren Hund in dem Moment gefährlich würden, in dem er einen Happen nehmen würde.

Kennst Du die Seite von der Uni Gießen?

http://www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox/mdr1_defekt/arzneistoffe.php

An Deiner Stelle würde ich mal mit denen Kontakt aufnehmen und Deine Fragen stellen, die sind sehr kompetent bei MDR1 Fragen und können Fragen zu Möglichkeiten der adäquaten Alternativbehandlungen bestimmt beantworten.

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Ja, die Seite habe ich gesehen. Ich hatte mich vor einiger Zeit schon mal damit beschäftigt, aber natürlich vieles wieder vergessen weil es für mich nicht relevant war.

Nun meine ich bei meiner flüchtigen erneuten Recherche gelesen zu haben dass auch Cortisonpräparate zu den Medis gehören die nicht gegeben werden dürfen? Gibt es denn für Cortison Ersatz?

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Diese Frage können dir wirklich am besten die Gießener beantworten.

Einfach morgen mal da anrufen und nachfragen.

:winken:

Rosi

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Meine beiden sind nicht getestet, ich gehe aber von MDR-Defekt aus. Cortisongabe würde ich immer versuchen zu vermeiden, es gibt für alles eine Alternative. Wenn du einen guten Tierarzt hast, der kennt sich damit aus und kann immer etwas anderes empfehlen. So jedenfalls unsere Erfahrungen, da wir Luna und Stjerne wie Betroffene Collies behandeln lassen. Ist manchmal etwas teurer, aber ich habe auch schon von falschen MDR Untersuchungserbebnissen gehört. Deren Hund ist dann verstorben. War übrigens kein britischer Hütehund.

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Danke euch!

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Das ist die erste Folge des Defektes - er führt zu einer weitreichenden Medikamentenempfindlichkeit. Von Labormäusen, denen für die Krebsforschung dieses Gen künstlich entfernt wurde, sind über 100 Wirkstoffe bekannt, die normalerweise mit dem vom MDR1-Gen codierten Eiweiß interagieren. Diese 100 Wirkstoffe sind in einer wesentlich größeren Anzahl von Medikamenten enthalten. Von den meisten ist absolut nichts darüber bekannt, zu welchen Nebenwirkungen sie beim defekten Hund führen können. Seit langem ist besonders für den Collie eine Ivermectinempfindlichkeit bekannt. Doch der Wirkstoff Ivermectin ist nur die Spitze des Eisberges. Vom Defekt betroffene Hunde können an einer Ivermectindosis sterben, die Hunden mit intaktem MDR1-System helfen. Lediglich bei der Herzwurmprophylaxe ist die verabreichte Dosis so niedrig, dass auch vom Defekt betroffene Hunde in der Regel ohne Probleme Ivermectinhaltige und richtig dosierte Medikamente gut vertragen. Probleme mit Ivermectin sind bereits lange bekannt und gut erforscht. Trotzdem werden immer wieder Hunde damit vergiftet - entweder, weil der Tierarzt nicht über die Risiken informiert ist oder sich "vertut". Einen Erfahrungsbericht über eine solche Vergiftung könnt ihr hier lesen - für schwache Nerven ist er trotz gutem Ausgang (Sammy hat überlebt) nichts: http://www.mdr1-defekt.de/texte.php?lang=DE&ID=016 Weitere Berichte sollen folgen. Neben dieser weitreichenden Medikamentenempfindlichkeit ist eine weitere Folge des Defektes bekannt: Betroffene Hunde haben generell einen geringeren Cortisolspiegel als nicht betroffene Hunde. Dies hat Auswirkungen auf die Stressverträglichkeit und sollte auch bei OPs dringend beachtet werden. Vielleicht steht dieser geringere Cortisolspiegel auch im Zusammenhang mit den vielen Hunden, die in oder nach einer Narkose verstorben sind. 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Die Testergebnisse sind wie folgt zu lesen: MDR1 -/- = es gibt kein funktionierendes MDR1-System, das Gen ist defekt MDR1 +/- = ein Allel ist defekt, das andere nicht - der Hund ist Träger des Defektes, produziert aber wahrscheinlich etwas weniger Poly-Glykoprotein als Hunde ohne defektes Allel - in einer Studie aus den USA werden diese Hunde deshalb als "sensibel" beschrieben MDR1 +/+ - beide Allele sind in Ordnung, der Hund ist nicht betroffen und besitzt dieses zusätzliche Risiko nicht Wenn ihr einen Hund der betroffenen Rassen oder einen Mix daraus besitzt, lasst ihn bitte testen! Informiert euren Tierarzt! Vermeidet die Medikamente, die bereits als tödlich bekannt sind. Sind andere Medikamente nötig, achtet bitte auf Nebenwirkungen! Lasst notfalls das Blutbild engmaschig kontrollieren, dann können Vergiftungen von Leber und Nieren rechtzeitig erkannt werden! Möglicherweise kann dann niedriger dosiert werden (aber NICHT bei Antibiotika!)! Haltet bei Auffälligkeiten oder anstehende OPs Rücksprache mit den Experten der Universität Gießen (http://www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox/mdr1_defekt.html). Das Nottelefon ist rund um die Uhr besetzt! Wenn ihr noch auf der Suche nach einem neuen Kumpel seid, achtet darauf, dass er auf den MDR1-Defekt getestet UND nicht davon betroffen ist! Lasst euch das Testergebnis zeigen - es sollte MDR1 +/+ oder MDR1 +/- sein! Lasst euch nicht von Züchtern erzählen, dass es gar kein Defekt sei oder dass es für alle denkbaren Medikamente Alternativen gäbe! Mit unserer Homepage unterstützen wir auch seriöse Züchter, die bereits jetzt den Defekt bekämpfen. Unter "Welpen" weisen wir auf Würfe hin, in denen kein Welpe MDR1 -/- ist. Und unter "Abgabehunde" habe wir ab und an einen getesteten Hund, der ein neues Zuhause sucht. Und wenn ihr einen getesteten Rassehund euer eigen nennt, bitte meldet ihn für unsere Datenbank. Wir zeigen Hunde der am stärksten betroffenen Rassen. Damit wollen wir andere zum Testen motivieren, Züchtern Infos geben und Züchter darauf aufmerksam machen, dass sich Besitzer sehr wohl Gedanken um diesen Defekt machen! Bisher haben wir über 900 Hunde aus aller Welt online. Vielleicht wird ja euer Hund unsere Nr. 1000? Danke für´s Durchlesen! Kris P.S. 1 Noch Fragen? Ich antworte gerne! P.S. 2 Kann zufällig jemand unsere Eingangsseite und die mit den rechtlichen Hinweisen ins Polnische, Dänische, Schwedische, Griechische... übersetzen?

      in Hundezucht - Prägung - Sozialisierung


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