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Hundeforum Der Hund
Mest

Wir kommen nicht weiter - Kommando Fuß richtig lernen

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Hallo,

nach langer Zeit komme ich mal wieder mit einer Frage um die Ecke und hoffe auf zahlreiche Tips ;) Wie schon oben beschrieben geht es um das Thema 'Fuß'

Variante 1:

Umkehren, wenn Linus an der Leine zieht: Sobald ich in die andere Richtung laufe klappt es eigentlich wunderbar, sobald ich danach wieder umkehre fängt das ziehen wieder an, egal wie oft ich das mache es ist immer das selbe (und ich habe es über mehrere Wochen geübt)

Variante 2:

Stehen bleiben wenn Linus zieht. Wenn ich stehen bleibe, dauert es eine Weile bis Linus mich anschaut, tut er dies, dann kommt er mit dem Kommando Fuß an meine rechte Seite, läuft zwei Schritte und dann geht das ganze wieder von vorne los. (auch das habe ich über mehrere Wochen durchgezogen)

Irgendwie ist der Wurm drin. Mit dem Kommando Fuß kommt Linus an meine Seite aber er läuft es eben nicht. Ich kann ihn loben wie verrückt, ihm Leckerlies geben aber anscheinend hilft alles nichts.

Hat er das Kommando falsch verknüpft? Und wenn ja, wie baue ich es neu auf?

Danke schonmal und liebe Grüße :)

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Ich bin mir bei deiner Beschreibung nicht ganz sicher, ob du das klassische "Fuß" à la Hundeplatz meinst - das habe ich so in etwa aufgebaut:

.

Das nutze ich aber nur selten und nur kurz außerhalb des Platzes, da es für den Hund sehr anstrengend ist, so zu laufen.

Leinenführigkeit ist eine andere Sache. An einer optimalen Leinenführigkeit, auch unter höchster Ablenkung arbeite ich nun nicht nur Wochen, sonder Monate. :kaffee:

Meiner Meinung nach führen da viele Wege zum Ziel, man muss den passenden für sich und seinen Hund finden.

Für uns klappt es am Besten, seit Tito eine "rote Linie" einhalten muss. Das heißt, er darf nicht mehr vorraus laufen. Will er sich vordrängeln reicht inzwischen ein Zischlaut. Am Anfang musste ich ihn körperlich abdrängen.

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Klassisches Fußlaufen würde ich auch anders aufbauen und dann auch nur selten nutzen. DAS ist nämlich richtig schwer für den Hund.

An Deiner Stelle würde ich mich für eine Variante entscheiden und das über Monate machen. Das dauert eben. Und es dauert länger, wenn der Hund immer mal wieder ziehen darf, weil man vielleicht nicht immer konsequent üben kann.

Den Richtungswechsel würde ich VOR dem Hund machen, also, wenn Du ihn links führst und er verlässt Deine Kniehöhe, nach links den Bogen laufen und den Hund so wieder mitnehmen. Während der Drehung selber MUSS er dann ja automatisch an Deiner Seite laufen und da kannst Du dann belohnen. Also nicht erst zu weit nach vorne lassen, sondern im Ansatz schon abdrehen.

Als Vereinfachung würde ich während des Lernprozesses nur kleine Einheiten machen und mit einem Erfolg abschließen und denn Hund dann bewusst wieder frei geben.

Am besten ist das in der Praxis machbar, wenn Du einen Wechsel zwischen langer und kurzer Leine machst. An der langen Leine darf er (noch) ziehen, auch mal schüffeln, Pipi machen usw.

Dann holst Du Dir den Hund an Deine linke Seite, schnallst die Leine sehr bewusst kurz und ab da wird nur noch ordentlich gegangen. Je nach Leistusngsstand des Hundes nur ganz kurz und nur so lange, wie er sich konzentrieren kann. Klappt das gut und der Hund ist aufmerksam und passt sich Deinen Bewegungen an, aufhören. Hund wieder an die Seite holen, umschnallen auf lange Leine und den Hund wieder frei geben.

Wenn Du das konsequent über einige Monate machst und die kurze Leine dann öfter benutzen kannst und die lange irgendwann wegfällt bzw. der Hund auch an langer Leine ordentlich geht, sollte das eigentlich klappen.

Praktisch an dem System ist einfach, dass man es sich auch mal erlauben kann, nicht konsequent zu sein, wenn man z.B. keine Zeit hat, der Hund nur mal eben schnell Pipi machen soll usw. Dann nutzt man halt die lange Leine.

Ich habe es bei meinem letzten Hund von Welpe an so aufgebaut und es klappt total gut.

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Bei deiner Beschreibung bin ich mir jetzt unsicher: Willst du, dass der Hund nicht zieht, oder willst du, dass er "Fuß" läuft? :think:

Wie schon von den Vorrednern angeführt, ist das bei "Fuß" laufen konzentrierte Arbeit und sehr anstrengend für Hund und Halter. Der Hund darf bei diesem Kommando nämlich gar nix machen außer nah bei seinem Menschen mit dem Kopf auf Kniehöhe, immer wieder Blickkontakt aufnehmend, laufen.

Damit muss der Hund sämtliche Umweltreize "ausblenden" - aber der Mensch eben auch ;)

Daraus läßt sich leicht ableiten, dass dieses Kommando zunächst einmal in einer reizarmen Umgebung geübt werden soll - aber auch, dass dieses Kommando nichts für einen entspannten Spaziergang ist.

Kurz eingebaut als Lektion - ja, aber als immer wieder kehrende, länger andauernde Übung: Nein.

Bei meinem Kleinen, der dazu neigt zu weit Vorne zu gehen (und beim Dummytraining fast vor meinen Füßen läuft und mich dabei permanent ansieht :Oo ) führe ich die Leine HINTER dem Rücken - das geht aber nur, wenn du dir sicher bist dass der Hund nicht doch plötzlich zur Seite oder sonst wohin springt, denn bei dieser Leinenführung haut es dich sonst aus den Schuhen ... :kaffee:

"Fuß" unter großer Reizbelastung bedarf einer gewissen Reife/Selbstbeherrschung des Hundes.

Ein aufgepuschter/aufgeregter Hund, der vom Alter und von der Ausbildung her kognitiv zu dieser Selbstbeherrschung noch nicht in der Lage ist, ist von diesem Kommando dann entsprechend schnell überfordert - wenn es dennoch angewandt wird, wird es sehr schnell "falsch" belegt/aufgebaut.

Üben ist Lernen, und das sollte immer so angewandt werden, dass es den Hund da abholt, wo er gerade steht von Alter und Ausbildung her ;)

Gegen das Ziehen hilft der Einsatz der Doppelleine, aber um dem Hund die Wirkung und den Sinn zu zeigen, sollte auch der Umgang damit zunächst in reizarmer Umgebung geübt werden.

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Also da Du den Hund rechts von dir laufen lässt, nehme ich mal an, dass wir nicht von Pruefungs-Fuß reden, sondern von "neben mir laufen, nicht ziehen".

Wiederholst Du das Kommando denn auch, wenn ihr los geht? Er kommt auf deine Seite, das ist ja schon mal was, nun muss er die Position auch beibehalten. Vielleicht versuchst Du mal, schon langsam zu gehen, wenn er gerade an deine Seite kommt, so dass er nicht Energie anstaut, dabei sagst Du wieder "Fuß". Nimm Dir einen Meter (zwei Schritte) als Ziel vor. Wenn die klappen, zwei Meter. Damit er erstmal die Übung versteht. Und wenn Du zu Hause fünf Meter bei Fuß gehen kannst, dann geht es draußen los. Erstmal musst Du sicher sein, dass er das Kommando verstanden hat.

Erst dann machen Korrekturen Sinn, denn wer weiß, was Du aus seiner Sicht da gerade korrigierst.

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Hallo!

Meine rosy hat anfangs auch gezogen. Speziell an dieser laufleine. Und wenn ich auf die fuhrleine wechselte, zog sie auch da und lief vorraus.

Ich blieb dann bei jedem mal ziehen wirklich stehen und wartete bis die Leine locker wurde. Dann gab es ein Lob und wir marschierten weiter.

Sicher dauert das oft Sekunden oder bis zur einer Minute. Aber sie hat es kapiert. Und komischer Weise kennt sie jetzt den Unterschied zwischen den beiden Leinen. Bei der laufleine lauft sie zwar vorraus nutzt aber die länge nicht zur Gänze aus. Sie bleibt dann sogar stehen und dreht sich um. Aber das macht sie seit dem 1. Freilauf.

Und an der führleine geht sie brav Links von mir. Aber ich halte sie nur bei unübersichtlichen Ecken fuss. Oder wenn Passanten entgegen kommen.

Ich übe mit ihr im Garten oft kurz ohne Leine das fuss und im Freilauf läuft sie nach dem abrufen auch kurz fuss. Da schick ich sie dann schon wieder auf frei.

Und ich habe immer beide Leinen dabei.

Grossteils hat sie beim spaziergang Geschirr und laufLeine. Und wenn ich sie wohin mitnehme trägt Halsband und führleine.

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Das Richtige Fuß laufen,habe ich erstmal abgestellt,meine Dummyleiterin,sagte zu mir wies schon erklärt wurde,das,das richtige,, Fuß laufen" sehr schwer ist,ich bin jetzt dabei Ihr erstmal das ziehen abzugewöhn,wenn sie mehr bei mir laufen soll sag ich nur,,hier" und korrigiere sie .

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ja, dass es anstrengend ist, merk ich jedes mal. ich lobe sie auch immer, wenn sie von selbst brav neben mir her läuft.

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Hi,

ich würde nicht nur in die andere Richtung laufen wenn Linus zieht sondern völlig abstrus durch die Gegend gehen.

D.h. im Zick Zack über den Weg, scharfe Rechtskurven, scharfe Linkskurven und um Gegenstände im Kreis laufen. (Bäume, Laternenpfähle)

Durch das immer wiederkehrende Muster weiß Linus zur Zeit genau was als nächstes kommt. stehen bleiben, umdrehen weiter laufen. Das solltest Du ändern.

Er muß verwirrt sein und nicht wissen was Du als nächstes vor hast. Dann achtet er auch auf Dich.

Gibst Du immer Leckerchen wenn er Fuß laufen soll? Das wäre nämlich falsch. Du darfst es nur sporadisch machen. Halte den Keks in der Faust. Und die Faust hälst Du auf Kniehöhe neben dir.

Er soll dem Keks folgen und bekommt ihn erst nach ein paar Metern.

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P.S nicht ziehen und Fuß laufen sind ein großer Unterschied.

Nicht ziehen bedeutet: nutze die Länge der Leine. Aber spanne sie nicht.

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