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Hundeforum Der Hund
Mara1988

Erfahrungen mit der "Schäferhundkeratitis"

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

wir haben für unseren Dusty am 29.04.13 die Diagnose "Schäferhundkeratitis" erhalten. Er bekommt nun 2 mal täglich die Optimmune Augensalbe, leider bleibt der gewünschte Erfolg aus. Aus dem Anfangs grauen Schleier werden immer mehr dunkle Pigmentansammlungen.

Hat hier jemand Erfahrung mit dieser Krankheit und eventuell einen Tip ob eine andere Salbe eventuell besser hilft? Den nächsten Termin zur Kontrolle haben wir nächste Woche, vielleicht hat hier jemand eine Idee die wir dann beim Doc ansprechen können?

Lieben Dank schon mal für Eure Antworten

Die ersten 2 Bilder sind vom 29.04.13

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Diese beiden von heute

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hab das noch nie gehört obwohl ich schon immer nur Schäferhunde hatte. Aber die Tante Google macht ja schlau.

Schäferhundkeratitis

Die Schäferhundkeratitis (Keratitis superficialis chronica) ist eine chronische, oberflächliche Entzündung der Hornhaut, die mit Rötung, Graufärbung und Pigmentation der Hornhaut einhergeht. Am häufigsten betroffen ist der Deutsche Schäferhund (daher der Name). Aber auch andere Rassen können erkranken.

Verlauf:

Die Krankheit beginnt meist an beiden Augen gleichzeitig. Am äußeren Augenwinkel am Übergang zwischen weißer Sklera und Hornhaut kommt es zum Einwachsen von Blutgefässen, dadurch entsteht eine undurchsichtige rote oder graurosa Erhebung auf der Hornhaut. Beim Fortschreiten der Krankheit dehnt sich diese Veränderung in Richtung Hornhautzentrum aus. In den Randbereichen kommt es zum Einwandern pigmentbildender Zellen und verleiht der Hornhaut ein braunschwarzes, stumpfes Aussehen. Ohne Behandlung schreitet der Entzündungsprozess fort. Bis schließlich die gesamte Hornhaut braunschwarz pigmentiert ist. Da die Keratitis chronica beide Augen betrifft führt sie langfristig zur vollständigen Erblindung des Hundes, wenn nicht behandelt wird.

Ursache:

Die Ursachen der Schäferhundkeratits sind bis heute noch nicht genau geklärt. Man geht von einem autoimmunen Krankheitsgeschehen aus. Beim Deutschen Schäferhund scheint auch eine erbliche Veranlagung vorzuliegen. Sicher ist, dass der ultraviolette Strahlenanteil des Sonnenlichtes als auslösender Faktor für den Ausbruch der Krankheit und für neue Krankheitsschübe verantwortlich ist.

Therapie:

Eine Heilung der Schäferhundkeratitis ist nach heutigem Stand der Wissenschaft leider noch nicht möglich.

Mit einer lebenlangen, konsequenten Behandlung kann diese Erkrankung in vielen Fällen sehr gut unter Kontrolle gebracht werden. Besonders bei frühzeitigem Erkennen und Behandeln kann wieder eine durchsichtige Hornhaut erreicht werden.

Zur Behandlung wird Cortison eingesetzt. Entweder als Injektion in den Bindehautsack oder als Augentropfen und –salben. In letzter Zeit bevorzugt man den Wirkstoff Ciclosporin (Augensalbe 1-2 mal täglich anwenden), der mit weniger Nebenwirkungen behaftet ist und sehr gute Therapieergebnisse bringt.

Besonders wichtig ist auch die Vermeidung von übermäßiger UV-Strahlung (große Höhen, Sonnenschein in Gewässernähe, bei Schnee und wolkenlosem Himmel). Lässt sich der Aufenthalt im Freien nicht vermeiden, hat sich das Tragen von Sonnenbrillen bewährt. Die Hunde gewöhnen sich in der Regel schnell an die Brille.

In verschleppten oder therapieresistenten Fällen besteht die Möglichkeit durch eine Operation die betroffene obere Hornhautschicht zu entfernen. Die langzeitigen Erfolgsaussichten dieser Methode sind allerdings wenig zufriedenstellend.

Neuerdings kann in speziellen Kliniken eine Radiotherapie durchgeführt werden, deren Erfolgsaussichten günstiger beurteilt werden.

Also danach kann der Hund gut damit leben mit Vorsichtsmaßnahmen. Ich wünsche euch beiden viel Glück.

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Vielen dank.

Die Salbe die wir im Moment haben ist mit dem Wirkstoff Ciclosporin. Eine Sonnenbrille haben wir bereits auch bestellt, mal sehen ob er dann beim nächsten Arzttermin die Augentropfen mit Cortison bekommt.

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