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Hundeforum Der Hund

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Rocky (4) hat es getroffen, am 23.04.13 ging der ganze Spuk los, aus dem Nichts heraus hat Rocky seine Frisbee nicht mehr gefangen und als diese zu Boden fiel auch nicht mehr gefunden, ein Blick in die Augen und das was ich das sah war nicht mein Border Collie, wir sind direkt zum Tierarzt es gab ein Verdacht auf Gehirnerschütterung oder vielleicht ein Tumor der langsam herangewachsen ist.

Er bekam verscheidenste Medikamente, am Tag drauf war es noch eine Spur schlimmer, und ab zum TA, der gab ihm noch mehr Medis mit den Worten nun sollte es aber werden, einen weiteren Tag später war es richtig schlimm, Rocky stackste, sein Gesicht war irgendwie "hart" und er sabberte aus dem Maul und ebenfalls lief Flüssigkeit aus der Nase, ich rief direkt beim Tierarzt an und der meinte, wenn es so schnell abwärts geht sollte ich ans erlösen denken.

Ohne eine Diagnose erlösen? Nein, mein Partner rief in zig Kliniken und andere Ärzte an, niemand wollte oder konnte uns helfen, bis wir dann in Bremen bei der TK einen Termin bekamen, dort wurde Rocky neurologisch untersucht und es war alles in Ordnung, 1 1/2 - 2 Stunden später hatte man eine Verdachtsdiagnose Tetanus.

Ich habe eine Webseite für Rocky erstellt, dort schreibe ich jeden Tag den Verlauf auf, vielleicht ist es ja für den einen oder anderen interessant zu erfahren?

Man sagt ja Tetanus ist sehr selten bei Hunden und bei Katzen, sodass eine Regelimpfung nicht vorgesehen ist, meine Erfahrung aus den letzten Wochen ist es, das es einige Hunde mit Tetanus gegeben hat und gibt, einige haben die Infektion nicht überlebt weil es zu spät erkannt wurde.

Rocky ist noch nicht gesund, aber seit einer guten Woche außer Lebensgefahr.

Wenn Ihr Fragen habt immer raus damit, ich versuche alle zu beantworten.

Vorab hier einmal die Webseiten www.kaltnase.de und www.facebook.com/SpendenaktionRocky

Wenn Ihr uns vielleicht unterstützen könnten, wäre das toll, ganz einfach und kostenlos, einfach auf "gefällt mir" bei Facebook, mein Ziel ist es so vielen Hundehaltern von der Tetanusinfektion und ihrem Verlauf zu berichten.

LG

Sandra

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versucht zu verhandeln?

Die Gebührensätze können unterschiedlich sein, von einfach bis mehrfach

Schildere einfach dein Problem, ich hoffe das er dier dann entgegenkommt.

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Versucht zu verhandeln haben wir, ich habe jetzt noch eine offene Rechnung von ca. 600 Euro und die werde ich in Raten abklappern dürfen, ich muss ja auch sehen das ich den Tierarzt bei Laune halte :?

Ich weiß nicht inwiefern Euch Tetanus beim Hund interessiert, falls Ihr keine Lust habt auf Rockys Seiten zu lesen, könnte ich es bei Bedarf auch hierher kopieren.

LG

Sandra

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hab mich auch mal schlau gemacht!

Tetanus bei Hunden ist absolut selten, Impfen lohnt sich nicht.

Tetanus hat in der Regel einen leichten bis mittelschweren Verlauf der sich behandeln lässt, wenn die ; oft betrifft er nur ein Körperteil, z.B. ein Bein. Die Heilungsschangsen sind gut wenn mit der Behandlung sofort begonnen wird (antibiotika bzw Tetanusantitoxin). Bis zu einer vollständigen Heilung kann es allerdings mehrere Monate dauern - ich drück also die Daumen Rockys_Sandra!, deine Hund hats wohl schwer erwischt

Quelle: Monika Peichel Hunde Impfen mit Verstand

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Rocky hat es wohl wirklich sehr schlimm erwischt, ich habe einige Erfahrungsberichte gelesen, und nichts darüber gefunden das ein Hund so steif lag wie Rocky es getan hat, insgesamt sind 2 1/2 Tage vergangen bis die Diagnose stand, und wie gesagt, bei Rocky war nicht nur ein Bein o.Ä. betroffen, sondern ALLES, bis hin zu der Atemmuskulatur, wir hatten Glück das das Antitoxin angeschlagen ist und nicht intubiert werden musste.

Du sagst impfen lohnt sich nicht, ich sehe das mittlerweile anders, ich habe 2 weitere Hunde die ich bereits hab impfen lassen, und Rocky wird auch geimpft (denn auch wenn er es irgendwann durch hat, wird er nicht immun dagegen sein). Bei uns kostet eine Tetanusimpfung ca. 25 Euro wird nach 6 Wochen aufgefrischt und ab dann jährlich.

Es muss im Grunde jeder für sich entscheiden, ich habe bis zur Rockys Erkrankung gar nicht gewusst das es Tetanus auch bei Hunden gibt, reinreden werde ich bestimmt niemanden :).

Für mich ist jedoch klar, das ich das was ich erlebt habe und erlebe nicht mehr will, und vorallem will ich es meinen Hunden auch nicht antun.

Zum Thema selten, ich beschäftige mich seit Ende April nun mit den Thema, habe einige Kleinanzeigen gesetzt und mir haben einige geschrieben, das sie auch Tetanusfälle hatte, und viele davon haben nicht überlebt, u.a. auch weil es zu Spät erkannt wird.

Ich habe mit 2 Tierärzten gesprochen die mir empfohlen wurden (von den Tetanushundebesitzern) eine Ärztin betreute Anfang Mai ebenfalls 2x Tetanus beim Hund, in der TK Bremen wo Rocky war, gab es in der näheren Vergangenheit auch 3 Fälle, in der Tierklinik die Fälle waren nicht so gravierend wie Rockys Fall sagte man mir, dennoch ist ein Hund davon verstorben.

ich denke leichter Verläufe beim Tetanus gibt es sehr selten, weil man nur anhand eines klinischen Bildes Tetanus erkennen kann, im Blut kaum nachweisbar. Da muss man echt einen Tierarzt an der Hand haben der sehr firm ist.

Mein Tierarzt hat in 45 Jahren vor Rocky 2 Tetanusfälle gesehen.

Danke fürs Daumen drücken

Sandra

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Ich weis nicht ob jährliche Impfungen nötig sind, ist ja beim Menschen au nicht. Ist der selbe Erreger und der Impfstoff ist ein Lebendimpstoff

Bisher liegen keine Berichte über Nebenwirkungen vor.

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Weitere Bezeichnungen: Wundkrampf, Wundstarrkrampf

Tetanus ist eine Erkrankung, die durch das Bakterium Clostridium tetani hervorgerufen wird. Diese Bakterien bilden ein Gift, auch Toxin genannt, das die Krankheit auslöst. Menschen und Pferde sind sehr empfindlich gegenüber diesem Gift und sollten daher unbedingt gegen Tetanus geimpft werden. Im Gegensatz dazu haben Hunde nur eine geringe Empfindlichkeit gegenüber dem Tetanus-Toxin und brauchen nicht geimpft zu werden. Clostridium tetanikommt weltweit vor. Die Bakterien besiedeln den Darm vieler Wirbeltiere. Im Darm führt Clostridium tetani normalerweise zu keinerlei Problemen. Die Bakterien werden mit dem Kot ausgeschieden und so in der Erde angereichert. Dort liegen die Bakterien in einer besonderen Form vor, den so genannten Sporen. Man kann Sporen auch als inaktive Form der Bakterien bezeichnen. Sporen sind sehr widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse und können jahrelang infektionstüchtig bleiben. Wenn die Sporen in ein sauerstoffarmes Milieu gelangen, so wandeln sie sich in eine aktive, bewegliche und vermehrungsfähige Bakterienform um. Bei dieser Umwandlung bilden sie ihr Gift.

Ursachen

Tetanus ist eine Erkrankung, die durch das Bakterium Clostridium tetani hervorgerufen wird. Diese Bakterien bilden ein Gift, auch Toxin genannt, das die Krankheit auslöst. Clostridium tetani kommt weltweit vor. Die Bakterien besiedeln den Darm vieler Wirbeltiere. Im Darm führt Clostridium tetaninormalerweise zu keinerlei Problemen. Die Bakterien werden mit dem Kot ausgeschieden und so in der Erde angereichert. Dort liegen die Bakterien in einer besondern Form vor, den so genannten Sporen. Man kann Sporen auch als inaktive Form der Bakterien bezeichnen. Sporen sind sehr widerstandfähig gegen äußere Einflüsse und können jahrelang infektionstüchtig bleiben. Wenn die Sporen in ein sauerstoffarmes Milieu gelangen, so wandeln sie sich in eine aktive, bewegliche und vermehrungsfähige Bakterienform um. Bei dieser Umwandlung bilden sie ihr Gift.

Die Tetanus-Erreger gelangen über Wunden und Verletzungen in den Körper. Theoretisch kann jede Wunde oder Verletzung mit dem Erreger infiziert werden, da dieser ja eigentlich überall vorkommt. Bei Hunden im Zahnwechsel bieten beispielsweise ausfallende Milchzähne eine ideale Eintrittspforte. Besonders in tiefen oder eitrig verkrusteten Wunden, in denen wenig Sauerstoff vorhanden ist, entstehen aus den in die Wunde eingedrungenen Sporen bewegliche, vermehrungsfähige Bakterienformen. Diese Formen bilden ein Nervengift, das Tetanus-Toxin. Das Nervengift überschwemmt über die Blut- und Lymphbahn den Körper und bleibt an den Nervenzellen haften. Dort verhindert es die Freisetzung entspannender Impulse an die Muskulatur, d.h. ein angespannter Muskel kann sich nicht mehr entspannen.

Leitsymptom

Muskelstarre

Symptome

Die Inkubationszeit kann zwischen 5 und 21 Tagen liegen. Sie hängt stark vom Infektionsort und der Ausbreitungsgeschwindigkeit ab. Im Verlauf der Erkrankung können mit zunehmender Schwere folgende Symptome auftreten:

erstarrte Gesichtsmuskulatur: Die Hunde weisen einen typischen Gesichtsausdruck auf, der an hämisches Lachen erinnert. Hunde mit Hängeohren haben häufig plötzlich Stehohren.

"Sägebockstellung": Solange das Stehen noch möglich ist, werden die Gliedmaßen nach außen gestellt.

Kiefersperre: Eine Nahrungsaufnahme ist nicht möglich.

Speichelfluss: Die Hunde können nicht schlucken, daher läuft Speichel aus dem Maul.

Nickhautvorfall

extreme Schreckhaftigkeit

extreme Lichtempfindlichkeit

Atemlähmung

Diagnose

Die Diagnose kann anhand des typischen Erscheinungsbilds gestellt werden.

Behandlung

Hunde mit Verdacht auf Tetanus bedürfen einer schnellen und intensiven Behandlung. Folgende Maßnahmen kommen zur Anwendung:

Immunserum/Antitoxin: Immunseren haben die Aufgabe, das Gift zu binden und damit unschädlich zu machen. Allerdings kann nur das noch frei im Körper vorhandene Gift neutralisiert werden, das sich noch nicht an eine Nervenzelle gebunden hat. Bereits gebundenes Toxin lässt sich nicht mehr ablösen. Daher müssen Immunseren frühzeitig gegeben werden.

Antibiotiker: Antibiotika töten die Gift bildenden Bakterien ab.

Beruhigungsmittel: Diese nehmen dem Hund die Angst und vermindern die Schreckhaftigkeit.

Infusionen: Infusionen tragen zur Stabilisierung der Herz-Kreislauf-Systems bei und versorgen den Hund mit Flüssigkeit.

Zwangsernährung: Da keine Nahrung aufgenommen werden kann, muss der Hund eventuell über eine Magensonde ernährt werden.

Kontrolle und ggf. Unterstützung bei Harn- und Kotabsatz

Die Hunde müssen in einer ruhigen, abgedunkelten Umgebung auf weicher Unterlage intensiv betreut werden!

Prognose

In leichten oder sehr langsam verlaufenden Fällen ist die Prognose bei intensiver Behandlung gut. Der Heilungsverlauf ist allerdings langwierig: Es können 3 – 4 Wochen bis zur Besserung vergehen. In schweren Fällen ist die Todesrate hoch.

Vorbeugung

Es gibt zwar eine Impfung gegen Tetanus, diese wird bei Hunden jedoch nicht routinemäßig empfohlen. Hunde weisen nämlich grundsätzlich eine sehr geringe Empfänglichkeit gegenüber den auslösenden Bakterien auf, obwohl diese überall in der Umgebung vorkommen. Anders bei Mensch und Pferd: Sie erkranken sehr schnell an Tetanus und werden deshalb geimpft.

Quelle: www.enpevet.de

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Die Ärzte in der Klinik meinten das man den Hund und die Katz nicht mit dem Menschen vergleichen darf, und das jährlich geimpft werden muss steht in den Richtlinien:???

Ich denke das Problem ist einfach, das es selten Auftritt und das einige einfach nicht bescheid wissen, mein Tierarzt meinte z.B. Rocky sei nun Immun 2 andere Ärzte und auch die Klinik sagt das Gegenteil, ich lass ihn impfen und gut ist, er scheint ja anfällig zu sein :(

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Originalbeitrag

Ich weis nicht ob jährliche Impfungen nötig sind, ist ja beim Menschen au nicht. Ist der selbe Erreger und der Impfstoff ist ein Lebendimpstoff

Falsch, der Impfstoff enthält nicht mal Clostridien (weder tot noch lebendig), sondern das Toxoid. Denn das verantwortliche Bakterium (Clostridium tetani) macht niemanden direkt krank, wohl aber das von ihnen produzierte Gift (Tetanospasmin)

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vielleicht wäre ne Titerbestimmung sinnvoller als jährliche Impfung?

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