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Hundeforum Der Hund
Yue

Lange überlegt und endlich entschieden!

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Hallo Leute :)

ich bin neu hier und habe gleich einmal Fragen!

Erstmal ein wenig über mich und mein Vorhaben mir einen Hund anzuschaffen:

Ich bin 24 und lebe gemeinsam mit meinem Freund auf dem Land. In diesem Jahr wollen wir in eine größere Wohnung im EG mit Terasse und Garten umziehen, Haustiere werden hier erlaubt sein. Wald und Felder sind in 10min zu Fuß erreichbar. Einen kleinen See (hier dürfen Hunde baden ohne dass die Leute doof gucken)haben wir auch in Laufreichweite. Ich bin recht sportlich und jogge jeden zweiten Tag für etwa eine halbe Stunde. Als Hobby betreibe ich LARP (falls es euch nichts sagt -> google). Hunde sind dort nicht immer erlaubt aber da kann ich mich schon einschränken.

Mein Freund arbeitet in festen Schichten in einem Baumarkt (Mitarbeiterrabatt auf Hundefutter!!) und ich arbeite in der Forschung auf Gleitzeit und kann mir meinen Tag flexibel gestalten solange ich meine Arbeit schaffe.

Erfahrung mit Hunden habe ich direkt nicht aber in meiner Kindheit hatten wir einen Rottweilermischling als Wachhund auf unserem Bauernhof. Dieser Hund galt als aggressiv und wurde vom Vorbesitzer an uns abgegeben. Herausstellte sich aber dass es der liebste Hund der Welt war und der Vorbesitzer ihn nur falsch behandelt hat. Ich hatte als Kind viel Spaß mit Maxim.

Seit meinem 13 Lebensjahr halte ich Katzen und habe einen guten Draht zu allen meinen Tieren. Meine letzte Katze wohnt derzeit bei meinen Eltern die sie nicht mehr hergeben wollen.

Seit fast 2 Jahren denke ich nun schon über einen Hund nach und dachte mir dass genau jetzt ein guter Zeitpunkt dafür währe. Meint ihr ich liege damit richtig?

Nach langer Recherche bin ich auf die Hunderasse Shiba oder Shiba-Inu gekommen. Das eingenwillige und katzenhafte Wesen dieser Rasse sagt mit zu und ich bin mir der Großen Herausforderung die die Erziehung eines solch "schwierigen" Hundes mit sich bringt bewusst. Dennoch kann ich das nur annehmen und nicht aus Erfahrung sprechen. Überfordere ich mich vielleicht doch am Ende und bringe einem kleinen Hund Leid?

Ich bin mir sehr sehr sicher dass ich auf jeden Fall einen Shiba-Inu will! Es muss aber noch nicht jetzt sein. Das Leben ist noch lang und ein Hund kann einen Menschen leider nur ein kurzes Stück dabei begleiten.

Vielleicht ist es zu Anfang besser mit einer umgänglicheren Rasse Erfahrung zu sammeln. Eine Freundin konnte mich bereits für Chihuahua begeistern aber die sind mir zu klein.

Könnt ihr mir vielleicht helfen mit meinem Problem hier? Ich weiß nicht was das beste Vorgehen ist, um erfolgreich einen Shiba-Inu zu halten und ihn nicht zu quälen, denn davor habe ich am meisten Angst.

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Hallo Yue

erstmal Willkommen hier :)

Das is ja cool, dass du auf LARP fährst! Werde im Sommer zusammen mit Freunden und meinem Hund auch auf das Mythodea fahren.

Auf manche Cons kannst du ja einen Hund mitnehmen und wenn dein zukünftiger Hund etwas Wesensfest ist, dann ist das sicher einfacher für dich, wenn du ihn mitnehmen willst.

Samy ist ein Schäfermix und bei ihm habe ich das Glück, dass er Menschen mag und ihm der Trubel auf Mittelaltermärkten und so nix ausmacht.

Du hast dir schon einige Gedanken gemacht, finde ich gut. Und ein Shiba-Inu ist glaube ich schon eine ziemliche Herausforderung, doch wenn du dir dessen bewusst bist und das so willst, musst du nur noch an einen guten Züchter geraten.

Leider kann ich dir in dem Punkt nicht allzuviel helfen.

Ansonsten wünsche ich dir hier viel Spaß :)

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Danke schön! Deine Bestätigung hilft mir wirklich! :)

Auf das Mythodea fahre ich diesjahr nicht denn genau in der Woche ziehen wir um in die neue Wohnung. Aber ich würde meinen neuen Liebling natürlich auf den Trubel auf LARP verbereiten und vielleicht schon in 2 Jahren mitnehmen.

Einen guten Züchter finden ist die nächste Herausforderung. Aber ich bin sicher dass es hier Leute gibt die mir damit weiterhelfen können.

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Cool!

Ich bin auch LARPin und habe einen jetzt 1,5 jährigen tschechoslowakischen Wolfhund. Also auch keine einfache Rasse. Mittelaltermärkte funktionieren schon gut. Ich habe ihn von Anfang an mitgenommen und ihn erst auf kleinen Märkten an die ganzen wehenden Umhänge und Fahnen, das Feuer und die Menschen gewöhnt. Mittlerweile war er auch schon auf dem MPS in Dortmund. Zum LARP hab ich ihn (noch) nicht mitgenommen, da macht er bisher Urlaub bei meinem Vater :D

Aber vielleicht kommt das noch.

Zur Erziehung von schwierigen Hunden kann ich nur sagen, dass es einem nicht schwierig vorkommt, wenn man keinen Vergleich hat ;). Estel ist mein erster Hund.

Ich hab 1 Jahr Hundeschule gemacht und arbeite, wenn ich Probleme hab mit einer Hundetrainerin zusammen.

Ich habe 6 Jahre vor seiner Geburt damit angefangen mich mit Hunden und speziell tschechoslowakischen Wolfhunden auseinander zu setzen und habe viel gelesen, Hundemessen besucht und so weiter.

Heute sag ich, dass er (noch) nicht perfekt ist, aber wir hart an uns arbeiten und jedes Mal wenn ich einen kleinen Fortschritt sehe, freu ich mich furchtbar.

Er bringt mir viel bei, zeigt mir meine Fehler auf und begleitet mich jeden Tag überall hin.

Ich stand auch vor der Entscheidung, ob ich mit einem "einfachen" Hund anfangen soll oder gleich meine Wunschrasse nehme. Ich bin froh, dass ich mich meine Wunschrasse entschieden habe.

Besonders wichtig ist jedoch ein Züchter, der dir viel über die Rasse erzählen kann und dich auch später bei rassenspezifischen Problemen unterstützt.

Mal abgesehen von den üblichen Vorraussetzungen an einen guten Züchter. ;)

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Hi und herzlich willkommen :winken:

Schreibe doch mal Nasefux an, sie hat 2 Shibas und auch ganz tolle Bilder hier von den beiden :)

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Hallo Yue,

mir ging es ähnlich wie Dir, mir war auch seit meiner Jugend klar, dass wenn einen Hund, dann einen Shiba Inu. Unsere Shiba-Hündin ist nun schon 12 Jahre alt und hat uns bisher nur Freude gemacht. Ich war 2 Jahre regelmäßig mit ihr in der Hundeschule. Agility hat ihr auch sehr viel Spaß gemacht - Turniere sind wir allerdings keine gelaufen, bei uns war der Spaß an erster Stelle. Sie läuft sehr gut am Fahrrad, was es uns sehr erleichtert hat, ihren Bewegungsdrang zu befriedigen (wir waren, als sie noch jünger war, täglich insgesamt mindestens 8-10 km unterwegs, was für so einen "kleinen" Hund doch relativ viel ist).

Shibas sind sehr gelehrig, neue Kommandos oder Tricks lernt sie heute noch sehr schnell. Ausgeführt werden die Kommandos allerdings nur, wenn sie meint, dass es sich für sie lohnt (mit Leckerlies geht da einiges :) ).

Uns hat die Züchterin damals gesagt, dass man einen Shiba kaum freilaufen lassen kann, wegen dem Jagdtrieb u. eben der Eigenständigkeit. Inzwischen läuft unsere auf Feld- u. Waldwegen eigentlich nur noch frei u. ist sehr gut abrufbar.

Vorteil der Eigenständigkeit ist, dass sie von Anfang an sehr gut allein bleiben konnte, sie hat nie etwas kaputt gemacht oder zerkaut. Sie war auch von Anfang an stubenrein, sie hat, seit wir sie haben, kein einziges Mal in die Wohnung gemacht.

Shibas sind schon ganz eigene, aber tolle Hunde. Wir haben ja jetzt seit fast einem 3/4 Jahr noch einen Bordercollie, das ist ein Unterschied wie Tag u. Nacht. Die Bindung zu dem Bordercollie ist in dem 3/4 Jahr schon sehr viel intensiver, er ist im Alltag einfach präsenter. Unsere Shiba-Hündin merkt man im Haus so gut wie nicht, sie liegt irgendwo und döst vor sich hin, ähnlich wie unsere Katzen (aber das sagt ja auch die Rassebeschreibung). Der Border ist einfach menschenbezogener.

Sollte es bei Dir dann wirklich ein Shiba werden, dann wünsch ich Dir sehr viel Freude mit dieser tollen Rasse - aber natürlich auch mit jedem anderen Hund.

LG

Petra

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Super Danke euch allen :)

@Natrix: Danke schön :) Ich denke ich werde mich so wie du für meine Wunschrasse entscheiden!

@ Lilai: Cool! und hübsch ist sie auch wenn ich das richtig sehe da auf dem Foto. :) Mir ist es wichtig dass mein Hund sich im Zweifel mal einige Stunden beschäftigen kann ohne das Haus zu zerlegen. http://www.gagdonkey.com/pets/so-i-panicked/

Die Entfernungen die ihr Gassi geht sind wirklich lang für so einen Hund. Ich laufe/fahre zwar regelmässig solche Distanzen aber ich war mir nicht sicher ob ich mit einem Begleiterchen nicht langsamer machen sollte. Aber wenn es bei dir klappt werd ich es einfach ausprobieren wenn es soweit ist :)

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Die Entfernungen die ihr Gassi geht sind wirklich lang für so einen Hund. Ich laufe/fahre zwar regelmässig solche Distanzen aber ich war mir nicht sicher ob ich mit einem Begleiterchen nicht langsamer machen sollte. Aber wenn es bei dir klappt werd ich es einfach ausprobieren wenn es soweit ist :)

Das war damals die Voraussetzung für uns. Unser idealer Hund sollte nicht zu groß sein, man sollte ihn leicht überall mitnehmen können, er sollte aber auch sportlich sein, da wir sehr gern Bergwandern, Radfahren etc.. Da ist der Shiba ideal. Wenn Sie bei längeren Radtouren nicht mehr konnte, dann haben wir sie einfach in den Rucksack gepackt oder in den Hundekorb auf dem Gepäckträger, je nachdem mit welchem Rad wir unterwegs waren. Rucksack war aber auch nie ein Problem, Kopf oben raus und sie fand es toll so auf dem Rücken von Herrchen zu liegen und alles zu überblicken. Bei Wanderungen gab es nie ein Problem, da waren wir meist weit vor ihr ko.

Jetzt merkt man ihr das Alter so langsam allerdings schon an und sie möchte nicht mehr täglich so lange Gassirunden gehen - vor allem, wenn es draußen wärmer ist -, deshalb geht sie meist auch nur jeden zweiten Tag mit auf die große Runde, ansonsten geh ich halt eine halbe Stunde extra mit ihr.

Da sie unser erster Hund ist, hatten wir auch keinen Vergleich wie sich andere Rassen erziehen lassen. In der Hundeschule musste ich allerdings öfter hören "wie kann man sich nur einen Shiba anschaffen - so stur und eigenwillig". Für uns war und ist es jedenfalls genau der richtige Hund.

Was Du allerdings bedenken solltest, ist, dass Du unterwegs ständig angesprochen wirst was das denn für ein Hund wäre, der sieht ja fast aus wie ein Fuchs - und "Ach ist der süß" etc.. Es vergeht auch heute noch kaum ein Spaziergang, ohne dass einen jemand auf den Hund anspricht.

LG

Petra

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Zur Rassewahl kann ich nichts sagen, ich kenne mich mit den Shibas null aus :) Bin auch mehr ein Freund des guten, alten Mischlings ;) , auch wenn ich die kleinen Kerle wirklich hübsch finde!

Was du beschreibst klingt eigentlich ideal für einen Hund - was will man mehr? Also, auf auf die Suche :D

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(bearbeitet)

Hi

deine Wohnsituation und der Job ist wirklich super für einen Hund.

Ich habe früher echt viel geLARPT, bin noch von der alten Generation. Ich hatte damals schon Hunde und habe sie auch mitgenommen.

Aber je mehr ich mich mit den Hunden beschäftigt habe, desto weniger habe ich sie mitgenommen. Ich habe sie zu meinen Eltern gebracht.

Meine Hunde sind hart im nehmen gewesen, Mittelaltermarkt fest.

Jetzt mal aber unter LARPer. Du bekommst mit Hund nicht viel vom Plot mit, wenn du nicht gerade auf Ambientecons fährst, sind Hunde nur mäßig sinnvoll.

Abenteuercons wo in jedem Moment ein Angriff stattfinden kann ist nicht ideal.

Entweder du hälst dich aus dem geschehen raus und gehst kostümiert Zelten oder der Hund wird die meiste Zeit im Zelt/ Zimmer/ angebunden verbringen.

Ideal war ist nicht. Habe da auch Hunde durchdrehen sehen.

Ich habe mich eh meist aus dem Kampfgeschehen rausgehalten, trotzdem bin ich inzwischen ein Freund davon geworden Hunde daheim zu lassen.

Ich würde dir empfehlen, frag mal deine Eltern, ob sie bereit sind ab und an mal für ein Wochenende auf den Hund in spe acht zu geben.

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