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Hundeforum Der Hund
Jumanji

Was bitte ist eine Entgiftung und...

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was genau wird da gemacht oder soll veranstaltet werden und warum?

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Die erste Frage ist für mich das "Warum".

Warum haben so viele Hunde immer wieder gesundheitliche Probleme oder auch schwerwiegende Erkrankungen, z. B. des Immunsystems (Allergien und Autoimmunerkrankungen)?

In der ganzheitlichen Medizin geht man davon aus, dass ein gesundes Immunsystem nahezu alle Erkrankungen selbstständig heilen kann. Selbst wenn es mit Bakterien, Pilzen, Würmern oder Giardien in Kontakt kommt, ist es in der Lage, diese unschädlich zu machen. Auch Krebszellen im Körper kann das Immunsystem erkennen und kann die Selbstzerstörung der Krebszelle auslösen.

Wenn also ein Hund erkrankt, hat man zwei Möglichkeiten:

Man kann auf die Selbstheilungskräfte vertrauen und den Hund gegebenenfalls dabei unterstützen.

Man kann aber auch jedes gesundheitliche Problem mit Antibiotika und Cortison unterdrücken. Diese Medikamente werden fast routinemässig bei Arztbesuchen gegeben. Sie können in manchen Fällen lebensrettend sein, aber in vielen Fällen auch das Immunsystem in seiner Arbeit stören.

Weiterhin geht die ganzheitliche Medizin davon aus, dass Giftstoffe (z. B. Giftstoffe in Impfungen, Wurm- oder Flohmitteln) das Immunsystem stark fordern. Das Immunsystem erkennt diese Stoffe als körperfremd und versucht auf verstärktem Wege, diese auszuscheiden. Dies geschieht über den Darm, die Blase, die Haut, die Ohren usw.

Lässt man die Probleme, wie Durchfall, Juckreiz, Ohrentzündungen usw. schulmedizinisch behandeln, werden die Symptome zurück gedrängt und die Ausscheidung wird unterbrochen.

Der Körper wird aber immer wieder versuchen, diese Gifte loszuwerden. So sind viele Hunde über Monate (und Jahre) immer wieder krank, wenn man den Körper nicht in der Giftausscheidung unterstützt, sondern diese Ausscheidungsreaktion als Krankheit behandeln lässt.

Darum wird ein ganzheitlich denkender Therapeut immer erst eine Entgiftung durchführen, um dann das Immunsystem zu stärken.

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Ok, das habe ich verstanden...das Warum. Und habe eine Frage dazu:

Hildegard von Bingen lebte 1098 -1179, unter anderem wird sich bei dem Thema Entgiftung auf die Schriften dieser Frau berufen.Zu dieser Zeit gabe es keine Imfungen oder Flohhalsbänder und auch sonstige Giftstoffe der heutigen Zeit kamen da nicht in Frage.

Welchen Giften sollen seinerzeit die Menschen ausgesetzt gewesen sein?

Obwohl man sich gerade heute sehr auf Hildegard beruft, war das eigentlich Erstaunliche, dass sie das griechisch-lateinische Wissen mit dem Volkswissen zusammenbrachte. Da die Frau zu Zeiten der Kreuzzüge lebte, die eine Welle der Christianisierung mit sich brachte,

... kann es da nicht einfach so gewesen sein, dass sich der Volksglauben heidnischer Natur auf diese Weise mit dem griechisch-lateinischem Wissen vermengte? Damals waren Menschen oft vergiftet: Vergiftet durch einen bösen Blick oder Sonstiges? Schliesslich gibt es auch immer noch den Osterhasen und das Osterei, die tatsächlich dem Heidentum entspringen...

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Hildegard von Bingen ist davon ausgegangen, dass der Körper übersäuert ist, was zu Beschwerden führt. Deswegen empfahl sie basische Nahrungsmittel in Form von Suppen, Tees und Wermut zur Engiftung von Galle, Magendruck etc.

Die Wissenschaft weiß heute, dass übersäuerte Körper öfter unter Magenbeschwerden (saurer Magen), Gallenproblemen, Knochenprobleme leiden, öfter auch Entzündungen haben.

Bringt man den Körper wieder ins Gleichgewicht, so verlieren sich bei den meisten Leuten die Symptome. Das hat nix mit Hexerei zu tun sondern ist einfach eine logische Folgerung dessen, dass man weniger Schadstoffe durch die Nahrung zu sich nimmt.

Früher aß man mehr Kräuter und Getreide - Fleisch konnten sich nur die Reichen leisten. Heute ist Fleisch die Nummer eins. Was darin alles enthalten ist, will mancher gar nicht wissen.

Der Überfluss an Nahrung hat die Menschen damals und heute krank gemacht.

Hildegards Philosophie beruht auch auf dem "weniger ist mehr" Prinzip. Komischerweise funktioniert das bis heute immer noch.

Kannst Du gerne hier nachlesen.

Hildegard von Bingen

Der Volksglauben kann sich nicht vermischt haben, denn die wenigsten konnten lesen. Nonnen war das lesen zu der Zeit auch noch verboten - eigentlich durften nur die Priester lesen lernen. Der Großteil der Bevölkerung war, bis auf die wenigen, alles beherrschende Adeligen, strohdumm.

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Ich stelle dazu noch mal diesen Link ein Humoraltherapie

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Die Hildegard konnte nicht nur Lesen, sie hat auch verfasst und geschrieben. Das ist erwiesen, z.B.

Liber compositae medicinae oder Causae et curae

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_von_Bingen

Die erste wirklich systematische Betrachtung von Säuren und Basen stammt von Robert Boyle(1627 - 1691)....also schlappe 500 Jahre später.

Wie konnte sie basische Lebensmittel identifizieren?

Das mittelalterliche Verständnis über Ernährung basierte weitgehend auf der antiken Humoralpathologie. Nahrungsmittel wurden als „warm“ oder „kalt“ und „feucht“ oder „trocken“ klassifiziert. Von geübten Köchen wurde erwartet, dass sie die Lebensmittel so kombinierten, dass sie sich gegenseitig ausglichen und ergänzten.[37] Auf diese Weise sollten die Körpersäfte in Einklang gehalten werden.

Als ideale Nahrungsmittel galten jene, die als warm und feucht eingestuft wurden – dies sollte der menschlichen Natur am ehesten entsprechen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Humoralpathologie

Die stammt übrigens aus den griechisch-lateinischen Lehren

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Humoralpathologie.html

und dann noch diesen Link

http://psiram.com/ge/index.php/Humoralpathologie

Zur Zeit der Hildegard gab es kein Essen im Überfluss, Völlerei war auch von der Kirche nicht geduldet, im Gegenteil: Es gab Hungerszeiten, die weite Teile Europas trafen wie die Hungerkatastrophe zwischen den Jahren 1043 und 1045 sowie die von 1195, von 1198 und 1225/1226. Einige breiteten sich über große Gebiete Europas aus.

Interessanterweise haben wir jetzt Hildegard von Bingen mit den Erkenntnissen des Robert Boyle zusammen mit der Ganzheitlichen Medizin, die dann aber auch das geistliche, spirituelle usw. mit einbezieht.. Ist das richtig?

Bisheriges Ergebnis: Es gibt "Gifte", deren Ursprung in Flohhalsbändern und Impfungen liegen kann, damals zu Zeiten der Hungersnot aus der Ernährung im Überfluss entstammte. Richtig?

Und wo sind diese Gifte? Was und wo setzt die Entgiftung an? Ist es eine pauschale Entgiftung?

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Ich denke auch hier zählen, wie bei vielen anderen "Medizinern", die Erfahrungswerte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Steinzeitmenschen hatten Schamanen, Hildegard von Bingen bezog ihr Wissen vom Magister des Klosters Disibodenberge, der sie unterrichtete. Auch hier wurde altes Wissen weitergegeben und weiterentwickelt.

Quelle Kathpedia

Heutige Forscher tun nichts anderes.

Es stellt sich mir die Frage, was Du mit Deinen Fragen bezweckst.

Bisheriges Ergebnis: Es gibt "Gifte", deren Ursprung in Flohhalsbändern und Impfungen liegen kann, damals zu Zeiten der Hungersnot aus der Ernährung im Überfluss entstammte. Richtig?

Und wo sind diese Gifte? Was und wo setzt die Entgiftung an? Ist es eine pauschale Entgiftung?

Geht es Dir jetzt hier um generell den Begriff der Entgiftung, oder um das Gift, welches sich durch "Chemie" oder andere Dinge im Körper eines Tieres ablagern können und wie man diese beseitigt/beseitigen kann - wenn überhaupt?

Zur Ernährung kann ich noch diesen Link anbieten: http://www.hildegardvonbingen.info/ernaehrung/index.php wobei augenscheinlich ist, dass auch bei den Japanern die warme Speise in Form von Suppe an erster Stelle steht, da sie den Körper auf den Tag vorbereitet.

Und das ist nun ein ganz anderer Kulturkreis und die kommen bei den alten Gesundheitsfragen auf den gleichen Konsens.

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Ich möchte einfach nur alles ganz genau wissen und darum frage ich.

Irgendwie stoße ich immer wieder auf "Universal- Auskünfte" und jetzt möchte ich es genau hinterfragen.

Bislang habe ich jetzt nur Quellen benannt bekommen, auf die man sich beruft, bzw. die Entgiftung begründet. Zufriedenstellend finde ich das noch nicht. Nun gut....

Vielleicht hilft dann die Frage nach dem Gift weiter, wo es sich befindet, wie es ausgeleitet werden soll...Zum Beispiel Quecksilber, was sich im Fettgewebe anreichert. Soll das mit entwässernden Kräutern ausgeschwemmt werden?

Bei dem Beispiel Quecksilber setze ich das mal dazu:

Die toxischen Wirkungen von Hg sind sehr komplex. Die Studenten haben immer wieder gefragt,

warum Hg0 in großen Mengen getrunken, intravenös oder in Fettgewebe injiziert praktisch

ungiftig (auch eigener Fall), aber eingeatmet, intramuskulär injiziert oder als wasserlösliches

Salz eingenommen hochtoxisch sei. Einfach zu erklären ist die Giftigkeit z.B. von

HgCl2-Lösungen, sowohl getrunken als auch injiziert. Hg++-Ionen (D 0,23 nm) können die

„tight junctions“ (D ca. 0,8 nm) des Dünndarmepithels leicht passieren, aber auch in hoher

Konzentration die Schleimhaut zerstören (Kolliquationsnekrose, siehe auch Werte Winternitz)

und so schnell in den Organismus gelangen. Die Angaben dazu in den Lehr- und Handbüchern

sind – auch in Bezug auf eine tödliche Dosis – konsistent (siehe auch Winternitz-

Quelle http://www.gtfch.org/cms/images/stories/media/tk/tk79_2/kijewski1.pdf

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Die Frage nach der Entgiftung ist entstanden, weil ich oft eine Entgiftung empfehle, wenn Hunde nicht gesund werden oder die Tierärzte keine Ursache der Erkrankung finden.

Jeder kennt die zahlreichen Fälle in Hundeforen, in denen die verzweifelten Hundehalter einen wahren Tierarztmarathon hinter sich bringen, um tausend Euro ärmer sind und am Ende immer noch nicht wissen, was ihr Hund hat.

Oder die Fälle von Welpen und Junghunden, die im ersten Lebensjahr ständig irgendwelche Infekte haben: Durchfall, Giardien,

Blaseninfektion, Ohrentzündung, Bindehautentzündung, z. T. mit Follikeln auf der Nickhaut, Scheidenentzündung, Vorhautkatarrh, Juckreiz der Haut usw.

Es stellt sich die Frage, warum es so viele kranke Hunde gibt, obwohl die tierärztlichen Möglichkeiten, in Bezug auf Diagnostik und Behandlung, das Niveau der Humanmedizin fast erreicht haben.

Auch die Ernährung der Hunde ist heutzutage meist sehr hochwertig.

In den 40 Jahren meiner Mehrhundehaltung kenne ich nur junge Hunde, die vor Gesundheit strotzen. Tierarztbesuche sind nur als Training nötig, damit sie mal einen Tierarzt kennengelernt haben.

Obwohl heutzutage jeder Hund von Welpenbeinen an tierärztlich betreut wird, haben die Hunde mehr Krankheiten, als je zuvor.

Es stellt sich die Frage, ob die Hunde mehr Krankheiten haben, weil sie tierärztlich betreut werden.

Kaum ein Hund verlässt eine Tierarztpraxis ohne ein Medikament, eine Spritze, eine Impfung, ein Wurmmittel bekommen zu haben.

Wenn man sich dafür interessiert, was in den Spritzen und Medikamenten enthalten ist, wird man feststellen, dass eigentlich jedes Mittel auch Nebenwirkungen hat, die durch schädliche Substanzen entstehen.

In Impfstoffen sind viele giftige Zusatzstoffe (Quecksilber, Aluminium, Formaldehyd), Wurm- und Flohmittel enthalten Nervengifte, Schmerzmittel sind schädlich für Leber und Niere, Antibiotika und Cortison haben bei häufigem Einsatz auch fatale Auswirkungen auf den Körper.

Es ist - selbst beim Menschen - noch wenig erforscht, wie sich diese Giftstoffe im Körper auswirken.

Man kann sich natürlich damit beruhigen, dass diese Mittel ja allen Menschen und Tieren gegeben werden und somit wahrscheinlich nicht schaden. Oder mit dem Argument, dass die Dosis das Gift macht und eine niedrige Dosis nicht schade.

Dr. med. Jaumann, Umweltmediziner, schreibt dazu:

Untersuchungen über die additiven und synergistischen Kombinationswirkungen von Xenobiotika in subtoxischen Konzentrationen auf menschliche Fibroblasten belegten bei vielen Chemikalien nicht nur additive Schädigungen, sondern auch vielfache synergistische Effekte. Und dies bei subtoxischen Konzentrationen!

http://www.medizinfo.de/umweltmedizin/bereiche/beitrag1.htm#neurotoxisch

Xenobiotika sind chemische Verbindungen, die dem biologischen Stoffwechsel des Organismus fremd sind.

Übersetzt bedeutet dies, dass die Giftigkeit einer Substanz im Körper, die alleine nicht in vollem Umfang giftig sein muss, sich beim Zusammentreffen mit anderen giftigen Substanzen, potenziert. Die Giftigkeit jeder einzelnen Substanz wird beim Zusammentreffen mit anderen Substanzen um ein Vielfaches verstärkt.

Schäden des Organismus durch Toxine sind ein bisher wenig erforschtes Problem in der Medizin.

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:kaffee:

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