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Hundeforum Der Hund
Kleinerteufel

Viele Baustellen, Problemhund.

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Guten Tag!

Ich habe mich in diesem Forum angemeldet, da ich Hilfe suche!

Ich habe vor 2 Monaten einen Mops aus schlechter Haltung aufgenommen!

Es handelt sich um eine Hündin im alter von momentan 9 Monaten.

Sie wurde vorher nur im Garten gehalten und wurde immer von einem anderen Hund gemobbt und sogar gebissen!

Ich fasse mal ihre Probleme zusammen :

Hat an der Straße angst vor Autos, duckt sich besonders bei vorbeifahrenden LKW.

Bellt alle Hunde an, lässt man sie jedoch dran dann spielt sie oft sogar...nur viele wollen verständlicherweise nicht das ein laut Bellender Hund bei ihren mal schnuppert...

Springt an allen hoch zur Begrüßung und schubst so kleine Kinder um.

Macht immer mal wieder in die Wohnung, klein und groß trotz ausgiebiger Gassi runden.

Hält die Hand für einen Spielgefährten und zwickt beim spielen immer richtig rein, das mag aber wohl am alter liegen?

Rennt ohne Leine einfach weg, sobald sie etwas interessanteres sieht und hört dann nicht mehr, wobei sie sonst sehr gut hört und immer zurück kommt...

Ich gerate mit diesen Hund an meine Grenzen, hatte schon viele Hunde aber diesmal habe ich wirklich viele Baustellen...Abgeben kommt für mich nicht in frage, nur weil sie nicht perfekt ist...ich will um sie kämpfen und ihr helfen ein toller Hund zu werden!

Sie wirkt auf mich sehr intelligent und aufmerksam. Vielleicht ist sie auch ein wenig unterfordert. Da kein anderer Hund mit ihr spielt, weil sie ja von weitem alle ankläfft...Teufelskreis.

Ich spiele auch viel mit ihr, habe aber das gefühl das reicht nicht.

Sie ist kein bequemer Vertreter ihrer Rasse...ich sage immer ein Jack Russel im Mopskörper!

Vielleicht hat jemand ein paar Tips.

Eine Schleppleine habe ich beispielsweise schon gekauft!

Lieben Gruß

Manu

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Hallo Manu,

erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum.

Es ist schön, dass du der Maus ein neues zu Hause bieten möchtest. Verständlicherweise hat sie viele Ängste, wenn sie aus schlechter Haltung kommt. Sie ist aber noch jung und es lässt sich mit Sicherheit noch so einiges bereinigen. Aber es kostet Mühe und Zeit.

Zunächst muss sie ankommen und Vertrauen in dich aufbauen. Das dauert eine Weile. Wie verhält sie sich denn zu Hause? Kann sie zur Ruhe kommen? Ruhe ist auf jeden Fall wichtig. Nicht immer ist Auslastung und Forderung der richtige Weg, um einen Hund zu bändigen. Das haben wir bei unserer Powermaus sehr deutlich gemerkt. Sie hat uns im Anfang fast den Arm ausgerissen an der Leine, weil sie immer alles erkunden musste. Inzwischen ist sie viel ruhiger geworden.

Zwicken in Hände ist bei Welpen normal - aber da sollten auch die schon lernen, dass das nicht gewünscht ist. Jedenfalls nicht heftig. Sobald gezwickt wird, laut AUA sagen und jede Interaktion abbrechen. Wenn Ruhe eingekehrt ist, kann ein neuer Versuch gestartet werden. Bei Zwicken - siehe oben. Sie wird verstehen lernen, dass sie das nicht tun soll.

Unsere Jule hat anfangs ALLES angebellt, was sich draußen bewegte, egal ob 2, 4 oder 6 Beine. Wir sind Kreise gelaufen, haben sie sitzen lassen, haben uns erst bewegt, wenn sie Ruhe hielt. Sobald sie wieder in die Leine stieg - siehe oben. Inzwischen lässt sie sich ablenken und geht meistens ruhig dran vorbei. Wenn es zu doll wurde, hat unsere Trainerin mir geraten, mich auf die Leine zu stellen, damit nicht meine Aufregung über die Leine auf sie überging. Ganz wichtig ist, dass du die Ruhe behälst und ihr zeigst, dass du die Situation im Griff hast.

Wenn sie wegläuft und nicht abrufbar ist, hilft erst einmal nur Schleppleine dran und nicht mehr freilaufen lassen. Und üben, üben, üben.

Vielleicht ist es für dich gut, dir professionelle Hilfe zu suchen, um da erst einmal "Grund reinzukriegen".

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß mit der Lütten.

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Originalbeitrag

Ich fasse mal ihre Probleme zusammen :

Hat an der Straße angst vor Autos, duckt sich besonders bei vorbeifahrenden LKW.

da hilft nur üben üben üben- und vorallem nicht drauf eingehen

Bellt alle Hunde an, lässt man sie jedoch dran dann spielt sie oft sogar...nur viele wollen verständlicherweise nicht das ein laut Bellender Hund bei ihren mal schnuppert...

was machst du wenn sie bellT da muss man auch üben und das unterbinden ,kennt sie schon das NEIN ??

Springt an allen hoch zur Begrüßung und schubst so kleine Kinder um.

bis sie das nicht mehr macht , nicht hinlassen- draussen schon garnicht - was wenn mal einer nach dem Hund tritt?

Macht immer mal wieder in die Wohnung, klein und groß trotz ausgiebiger Gassi runden.

nicht nur ausgibig sndern lle 2 Std. bis das sitzt

Hält die Hand für einen Spielgefährten und zwickt beim spielen immer richtig rein, das mag aber wohl am alter liegen?

wie spielt ihr denn ? ebenfalls nicht zulassen, wird nach der hand geschnappt, wird das spiel sofort unterbrochen

Rennt ohne Leine einfach weg, sobald sie etwas interessanteres sieht und hört dann nicht mehr, wobei sie sonst sehr gut hört und immer zurück kommt...

nicht von der Leine lassen bis sie zuverlässig zurück kommt - also auch üben.. am besten mit einer Pfeife

Hallo erstmal und willkommen - ich hab oben in grün geantwortet

im übrigen finde ich das keine schlimmen Baustellen

der HUnd ist noch jung .. und muss erst alles lernen

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Wenn der Hund erst 9 Monate alt ist, ist er ggf. in der Pubertät. Also perse unsicher.

UND: wenn er nur im Garten gehalten wurde, kennt er nix.

Keine Autos. Keine LKW's. Kaum andere Hunde.

Da er von einem anderen Hund "gemobt" wurde (woher weißt du das so genau?), kennt er möglicherweise auch keine anderen Hunde und hat nicht gelernt, wie man unter Hunden höflich miteinander umgeht.

Das alles verstärkt die Unsicherheit, und deshalb löst er sich auch nicht zuverlässig draußen - ist dem Hund nicht sicher genug.

Du hast keinen Problemhund - und hast einen Hund, der unverschuldet nichts gelernt hat und nicht gut oder garnicht sozialisiert wurde.

Such dir doch eine Hundeschule oder nimm ein paar Einzelstunden, wenn du dich trozt deiner Erfahrung überfordert fühlst.

Bei euch hängt so viel schief (das ist keine Schuldzuweisung, nur eine Feststellung), dass es nicht leicht sein dürfte, alles über ein Forum zu klären.

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Danke! Das ich so schnell so viele Antworten erhalte, hätte ich nicht gedacht!

Also ich weiß das sie gemobbt wurde, da der Vorbesitzer mir das so gesagt hat und sie auch eine kahle stelle hat wo sie angeblich gebissen wurde. Das ist inzwischen schon fast zugewachsen.

Mit der Hundeschule habe ich auch schon überlegt, aber da ist die Auswahl groß und ich möchte natürlich an die richtige geraten...Ich mache mich im Internet schlau und im Bekanntenkreis.

Wir spielen mit einem Tau, das werfe ich immer und sie bringt es zurück. Manchmal wenn ich es halte springt sie dann hoch und kratzt und schnappt danach, also ganz übermütig. Ich habe mühe und not ruhe in sie hinein zu bringen. Ignoriere ich sie kommt sie immer wieder und erkennt die grenze nicht.

Sie knabbert auch alles an was sie findet, obwohl sie jede menge Kau Material zur Verfügung hat.

In der Wohnung läuft sie mir auch immer hinterher und guckt was ich mache, ich brauch mich nur bewegen dann springt sie auf, auch wenn sie vorher ruhig geschlafen hat!

Ein sehr unsicheres Tier!

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In der Wohnung läuft sie mir auch immer hinterher und guckt was ich mache, ich brauch mich nur bewegen dann springt sie auf, auch wenn sie vorher ruhig geschlafen hat!

das unterbinden

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Hallo und willkommen im Forum :)

Die Idee mit der Schleppleine finde ich schonmal sehr gut. Damit bzw. generell mit der Leine kannst du doch schon eine ganze Menge deiner Probleme in den Griff kriegen. Anspringen, nicht wiederkommen usw. kannst du damit gut trainieren.

Zwinge fremden Hunden keinen Kontakt mit deinem kläffenden Hund auf. Suche dir eine Hundeschule, einen Freund mit nettem Hund etc. und übe das Ganze. Sie darf nur hin wenn Ruhe ist.

Die Angst vor LKW halte ich für relativ normal für ihre Geschichte. Ich würde da möglichst wenig drauf eingehen. Je mehr Theater du um diese Geschichte machst, desto aufregender werden die Fahrzeuge für den Hund.

Was die Auslastung angeht kannst du dir z. B. überlegen, sie nur aus der Hand zu füttern, Suchspiele zu machen etc. Eben Dinge, bei denen das Köpfchen der Maus gefordert ist.

Und Stubenreinheit würde ich üben wie beim Welpen (was dein Hund mit 9 Monaten in meinen Augen eigentlich nicht mehr ist): Alle zwei Stunde raus und immer nach dem Schlafen, Spielen und Fressen. Ich habe seit Kurzem einen Hund, der 14 Monate nur im Zwinger gelebt hat, auch er hat das so ganz schnell verstanden. Und wenns daneben geht, kommentarlos wegmachen.

Zuhause würde ich auch versuchen ihr mehr Ruhe zu geben, sie muss erst lernen, abzuschalten.

Die Tipps sind bewusst nur stichpunktartig, am besten wäre es natürlich immer, solch umfangreiche Baustellen mit einem guten Trainer anzugehen. Da würde ich auch vor allem nicht nur auf die Meinungen anderer Leute hören. Hinfahren, zugucken, Löcher in den Bauch fragen. :)

Viel Spaß und Erfolg mit der kleinen Maus. :)

PS: Wooo sind die Fotos? :D

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Ja klar, hier ein Bild der kleinen! Auf den rest gehe ich nachher in ruhe ein! Aber vielen dank schon mal!!! :)

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      in Rettungshunde, Assistenz- & Blindenführhunde

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      in Hundeerziehung & Probleme


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