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Hundeforum Der Hund
Marlies27

Mein kleiner Spätzünder

Empfohlene Beiträge

Hallo,

melde mich nach langer Abwesenheit wieder zurück.

Chicco ist heute 6 1/2 Jahre jung. Und wie die Überschrift aussagt - ein Spätzünder. Denn er hat erst jetzt bemerkt, das er ein Rüde ist :D .

Bisher konnte ich mit ihm entspannt spazieren gehen. Beim Training in der Hundeschule war er immer konzentriert und arbeitete fleissig mit. Anderen Rüden gegenüber war er tollerant, egal ob sie kastriert oder unkastriert waren. Wenn er sich unsicher war hat er halt einen Bogen um sie gemacht. Und Hündinnen konnten ihn erfolgreich abwehren. Selbst bei läufigen Hündinnen konnte ich ihn jederzeit abrufen. Er hat auch bisher nicht darunter gelitten, wenn er von läufigen Hündinnen umgeben war ( wir haben hier 4 Damen im Hause ).

Das hat sich seiddem geändert. Er geht teilweise - besonders an der Leine - auf andere unkastrierte Rüden los. Und der Damenwelt klebt er regelrecht am Hintern. Und abrufen lässt er sich auch nicht mehr. Er leidet regelrecht in der Nähe von läufigen Hündinnen.

Also habe ich lange überlegt und mich erst einmal über den Kastrationschip informiert. Und ich fand ihn als gute Alternative zur Kastration. Besonders um festzustellen ob er weiterhin das momentane Verhalten beibehält, oder ob es sich bessert. Und auch um weiteren gesundheitlichen Problemen vorzubeugen.

Der Tierarzt riet mir auch zu diesem Schritt, da Chicco zusätzlich noch Probleme mit seinem Herzen hat. Und ich fand es toll, das er mich über die Wirkungsweise aufgeklärt hat =) . OK - diese Zeit stehen wir dann auch noch durch.

Hat von Euch noch jemand so einen "Spätzünder"?

Sollte ich meinen Threat in der falschen Rubrik eingestellt haben, so bitte ich die Mods ihn in die richtige Rubrik zu stellen.

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Bei plötzlichem hormonell bedingtem Verhaltem im höheren Alter würde ich erst mal den Hund checken lassen, Blutbild, Hormonstatus etc, und nicht über Chips nachdenken.

Es gibt nämlich Erkrankungen, die ins Hormongefüge eingreifen, das sollte vorher abgeklärt werden.

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Da hat Dir Dein Tierarzt aber einen Bären aufgebunden.

Das Testosteron ist ein Hormon, dessen Bedeutung für die gesunde Funktion von Knochen, Muskeln, Herz, Blutbildung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Es ist nicht alleine nur für die Sexualität zuständig.

Man kann nicht einfach sagen, die Geschlechtshormone braucht mein Hund nicht, weil er sich nicht vermehren soll. Hormone sind Botenstoffe im Körper, die in einem sehr komplexen Zusammenspiel für viele Vorgänge im Körper zuständig sind. Nimmt man einen Teil dieser Hormone einfach weg, dann gerät das ganze Gefüge durcheinander.

Dadurch bekommen viele Hunde nach der Kastration z. B. Probleme mit der Schilddrüse oder anderen hormonbildenden Organen. Die Hunde altern nach der Kastration schlagartig.

Ob Hormon-Chip oder Kastration, beides wirkt sich gleich aus.

Schau Dir mal die Bielefelder Kastrationsstudie an.

Die scheint an vielen Tierärzten vorbei gegangen zu sein.

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Originalbeitrag

Da hat Dir Dein Tierarzt aber einen Bären aufgebunden.

Das Testosteron ist ein Hormon, dessen Bedeutung für die gesunde Funktion von Knochen, Muskeln, Herz, Blutbildung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Es ist nicht alleine nur für die Sexualität zuständig.

Man kann nicht einfach sagen, die Geschlechtshormone braucht mein Hund nicht, weil er sich nicht vermehren soll. Hormone sind Botenstoffe im Körper, die in einem sehr komplexen Zusammenspiel für viele Vorgänge im Körper zuständig sind. Nimmt man einen Teil dieser Hormone einfach weg, dann gerät das ganze Gefüge durcheinander.

Ich glaube, Du hast meinen Text nicht richtig durchgelesen. Dort steht nichts von Testosteron oder sonstigem.

Dadurch bekommen viele Hunde nach der Kastration z. B. Probleme mit der Schilddrüse oder anderen hormonbildenden Organen. Die Hunde altern nach der Kastration schlagartig.

Was ist mit den anderen Hunden, die auch ohne Kastration schlagartig altern? Oder die, die Probleme mit der Schilddrüse oder der Prostata haben? Und das, obwohl sie unkastriert sind.

Ob Hormon-Chip oder Kastration, beides wirkt sich gleich aus.

Schau Dir mal die Bielefelder Kastrationsstudie an.

Die scheint an vielen Tierärzten vorbei gegangen zu sein.

Solche Antworten sind auch ein Grund gewesen, das ich längere Zeit aus dem Forum fern geblieben bin.

Damals wurde ich im vorhinein verurteilt, weil mein Hund hinterrücks von einem Stafford Terrier angegriffen und schwer verletzt wurde. Ich habe meinen Hund wieder mühevoll gesund gepflegt. Trotzdem hat er immer noch körperliche wie seelische Schäden zurückbehalten.

Bezüglich des Kastrations-Chips habe ich mich hier im Forum sowie auf einigen anderen Seiten gründlich informiert. Und auch hier im Forum hat so gut wie kein User gepostet, das sein Hund nach dem Einsetzen des Chips oder nach einer Kastration um Jahre gealtert ist.

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Wir haben Barney den Chip auch setzen lassen. Wie er sich in der Zeit verändert hatte haben wir erst bemerkt als der Chip seine Wirkung verloren hat.

Ich fand den Chip eine super Möglichkeit um zu schauen wie Barney sich nach einer Kastration verhalten würde.

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Ich glaube, Du hast meinen Text nicht richtig durchgelesen. Dort steht nichts von Testosteron oder sonstigem.

Nein, in Deinem Text steht nichts von Testosteron.

Aber genau dieses Hormon wird ihm durch den Chip genommen.

(Hast Du das nicht gewusst?)

Und auch um weiteren gesundheitlichen Problemen vorzubeugen.

Der Tierarzt riet mir auch zu diesem Schritt, da Chicco zusätzlich noch Probleme mit seinem Herzen hat. Und ich fand es toll, das er mich über die Wirkungsweise aufgeklärt hat

Du hast über gesundheitliche Probleme geschrieben und ich wollte Dich darauf hinweisen, dass eine Kastration durch den Chip, gesundheitliche Probleme erst auslösen kann.

Gerade für das Herz sind seine Hormone sehr wichtig.

Da musst Du Dich nicht angegriffen fühlen.

Es berichten nicht alle Hundehalter nur Gutes über den Chip/die Kastration.

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@Bubuka

Klar, mein Hund hat Herzprobleme. Gerade deswegen wäre eine Kastration mit Narkose nicht gerade förderlich. Er könnte aus der Narkose nicht mehr aufwachen.

Und wenn der Chip die Wirkung verloren hat, habe ich ja weiterhin einen unkastrierten Rüden. Das war er die letzten 6 1/2 Jahre ja auch.

Ich habe mich nicht angegriffen gefühlt. Nur aufgrund Deiner Antwort habe ich gedacht Du hättest ihn mit einem Welpen verwechselt, bei dem sich erst alle Organe bilden müssen. Und in seinem Alter dürfte er eigentlich kein Welpe mehr sein.

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Hallo,

habe mich jetzt länger nicht gemeldet. Möchte hier aber ein kleine Update bzgl. des Kastrationschip machen.

Bevor ich ihm den Chip eingesetzt hatte, hat Chicco zum einen wegen der läufigen Hündinnen gejammert - zum anderen hatte er traumatisch bedingte epileptische Anfalle.

Verhaltensmäßig hat er sich wenig verändert ( GsD ), jedoch hatte der Chip einen sehr positiven Effekt: Chicco hat seiddem keine Anfälle mehr :moehre

Auch wenn ich jetzt hier wieder angegriffen werden, sobald der Chip seine Wirkung verliert und er wieder epileptische Anfälle bekommt, werde ich den Chip erneuern.

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Das ist doch mal eine positive Nebenwirkung :-).

Bitte informier dich auch bzgl. eines zweiten Chips. Hier in der Region geben die Tierärzte nur sehr, sehr selten einen 2.ten Chip und einen 3.ten gar nicht.

Unser Rüde hat auch einen Chip, jedoch werden wir es uns reiflich überlegen ob er kastriert wird. Vom Verhalten her viel ruhiger (Thema läufige Hündinnnen), VIEL weniger Markieren. Jedoch extrem anhänglicher anscheinend geworden, was zuvor nicht so gewesen ist.

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Das habe ich schon mit meinem Tierarzt abgesprochen. Eine Wiederholung des Chips ist bei ihm kein Problem. Da es ja aus medizinischen Gründen gemacht wird.

Anhänglich und verschmusst war mein Hund schon immer. Und auch für einen Jack Russel ein sehr ruhiger Vertreter. Es muss ja auch sportlich bei mir viel mitmachen. :D

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