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Hundeforum Der Hund
Minnie75

Yorki-Rüde - typisches verhalten oder Macke?

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Hallo liebe Forengmeinde,

ich weiß nicht genau, ob ich mit meinem Problem hier richtig bin. Wenn nicht, möge es man mir als Neuling hier bei euch bitte verzeihen ;-)

Erstmal etwas grundsätzliches zu unserem Hund:

Felix ist ein Yorki-Mix (wahrscheinlich noch Dackel o.ä. lt. Tierarzt) und mittlerweile ein ganz lieber. Er kam vor ca. einem Jahr in unseren Haushalt (mein Mann, 2 Kinder und ich). Da war er 3 Jahre alt.

In seinen § Lebensjahren hat er lt. Ausweis schon mind. 3 Besitzer gehabt. Beim letzten (ca. 75 Jahre alt) lebte er als Schoßhund. Was bei seiner Größe ja auch mal schnell passiert. Was dort oder bei den Vorbesitzern so alles passiert ist, weiß ich leider (oder vielleicht auch zum Glück?) nicht.

Seine Angst vor Männern, die hat er anfangs generell angeknurrt, hat sich komplett gelegt. Allerdings ist er noch immer sehr, sehr schreckhaft.

In der Zeit bei uns (Felix ist unser Ersthund) hat er meiner Meinung nach schon einiges gelernt. Die Grundkommandos sitzen, er läuft super an der Leine und wir können mit ihm auch ohne Leine spazieren gehen.

Nun ist er mittlerweile ein 4 Jahre alter Rüde. Er schnüffelt an allem und jedem, vom anpinkeln von diversen Dingen ganz zu schweigen ;-)

Aber damit kann ich gut leben.

Was aber momentan überhaupt nicht (mehr) klappt, ist das Freilaufen im Garten. Unser Garten liegt in einer Gartenanlage und in vielen Gärten sind Hunde. Wahrscheinlich auch ganz viele Weibchen *lach*

Nun haut er uns bei jeder erstbesten Gelegenheit aus dem Garten ab und läuft zu diversen Hunden. Das hat er im letzten Jahr überhaupt nicht gemacht. Rufen hilft leider nicht immer.

Vor kurzem beim Tierarzt kamen wir auf das Thema und der meinte, da hilft nur eine Kastration bzw. ein Stäbchen (?) unter die Haut, was ähnlich der Pille funktioniert.

Eigentlich möchte ich ihn keiner OP unterziehen, wenn es nicht zwingend notwendig ist. Andererseits möchte ich ihn auch genauso wenig im Garten den ganzen Tag anleinen. Zumal ich gar nicht so viele Leinen kaufen könnte, wie er ständig durchknabbert.^^

Meint ihr, sein Verhalten könnte sich durch eine Kastration legen? Oder gibt es vielleicht Möglichkeiten ihm das abzugewöhnen? Der Abruf, wenn wir ohne Leine gehen, klappt super. Auch wenn wir auf Katzen, Vögel o.ä. treffen. Aber bei läufigen Hündinnen schaltet er ab. Oder sehe ich das alles zu eng?

ratlose und hilflose Grüße

Kathrin

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(bearbeitet)

Kannst du den Garten nicht einfach ausbruchsicher machen?

Und woher weisst du, dass er läufigen Hündinnen nachsteigt? Sammelst du ihn bei denen wieder ein oder wird er dir von den Hündinnenbesitzern zurückgebracht?

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Das haben wir auch schon überlegt. Auf der einen Seite müssten wir dann komplett neuen Zaun ziehen, da zu dem Garten nur eine Begrenzung mit eine Hecke besteht.

Auf der anderen Seite des Gartens besteht Maschendraht und dort haben wir schon alles versucht. Aber er kraucht unter allem durch, was auch nur im entferntesten nach Durchkommen für ihn aussieht. Da müssten wir dann wahrscheinlich den Maschendraht ein ordentliches Ende in die Erde eingraben. Da er gerne nach allem möglichen buddelt, könnte ich mir bei seiner Energie auch einen Tunnelbau vorstellen *lach*

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Ist er unbeaufsichtigt im Garten? Das Buddeln kannst du ja schnell abbrechen, wenn du dabei bist.

Meine Erfahrung mit Ausbrechern ist die: wenn sie einmal gelernt haben, dass es raus geht, probieren sie es immer wieder und werden immer geschickter dabei. Was ganz schlecht ist, ist immer so punktuell nachbessern nach dem Motto - "an der Stelle hat er es eh noch nie probiert".

Irgendwann muss es dann keine Hündin mehr sein, sondern er hat einfach Lust auf einen Ausflug und geht wie ihm lustig ist aus und ein.

Am gescheitesten ist also gleich ein wirklich dichter Zaun zu machen, mit Fundamentmauer und hoch genug und auch beim Tor dicht.

Unser Garten ist groß und (noch) nicht überall hundedicht, darum haben wir einen "Zwinger" also einen wirklich sicheren Bereich, wo sie sicher verwahrt werden können, wenn sie unbeaufsichtigt sind. Auch eine Alternative. Abhauen wenn wir dabei sind tun sie nicht.

SG

Viktoria

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Das mit dem Buddeln würde ich auch unterbinden.

Ist ihm vielleicht langweilig?

Kann es sein, dass er nicht genug ausgelastet ist?

Meine Hündin lass ich auch nicht unbeaufsichtigt im Garten.

Da wir Füchse haben die quer durch unseren Garten latschen,

wär sie bei einer frischen Spur auf und davon.

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Unbeaufsichtigt ist er nicht direkt. Aber ich bin schon mal im Gartenhaus auf Toilette oder dreh ihm mal den Rücken beim Unkraut zupfen zu oder so.

Ich glaube ja auch eher, dass es an den anderen Hunden liegt. Wenn wir mal relativ allein in der Gartenanlage sind, ist er der liebste Hund. Auch ohne Leine. Die beiden Mädels toben mit ihm auch viel. Allerdings hatte er, als er zu uns kam, keinen wirklichen Spieltrieb. Oder wusste vielleicht auch nicht wie das geht. Er fing erst Anfang diesen Jahres so richtig an zu Spielen und zu Toben. Aber vielleicht brauchte er auch solange, um bei uns richtig anzukommen. Ich weiß nicht, wie lange Hunde da Heimweh haben bzw. Zeit brauchen sich an das neue Zuhause zu gewöhnen.

Buddeln wird bei uns generell unterbunden. Er liebt auch die Wühlmauslöcher bei uns. Mein Mann bekommt ansonsten regelmäßig nen Anfall, wenn sein Rasen in Mitleidenschaft gezogen wird. ;-)

Dann muss ich meinen Mann wohl mal in sein zweites Zuhause (Baumarkt) schicken, damit er mal guckt, was bei uns so machbar wäre.

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Maschendrahtzaun kann man auch mit Heringen befestigen, hab ich hier irgendwo schon mal gelesen. :think:

Meine springt eben drüber, von daher kenne ich mich mit unten durch nicht aus. ;)

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      Quelle: https://www.polar-chat.de/hunde/topic/108908-sprache-der-hunde-auf-h%C3%BCndisch-kommunizieren/?page=4   Dann wurde es interessant: Auf einem schmalen Gehweg, links parkende Autos und rechts ein hoher Zaun, sahen wir etwa 80m vor uns drei Personen und einen kleinen Hund stehen und den Weg blockieren. Als wir 5m davor waren, fing diese Französische Bulldogge extrem an zu kläffen und röcheln. Mein Hund stand ganz cool und erstaunt da, was das für ein komisches Etwas war. Die haben dann doch beschämt den Gehweg verlassen...   Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Richard und sein Frauchen waren: die Dame vom Bürgeramt, die uns beim Veterinäramt wegen des Stachelhalsbandes denunziert hat und dass sie wieder stalken wollte, welches Halsband mein Hund nun trägt! Ich habe mich auf die Zunge gebissen. (Von einem der Profis habe ich ganz nebenbei gesagt bekommen: Gehen sie doch einfach weiter draußen, wo sie niemand kennt... ;)   )   Wie würdet Ihr Euch verhalten?   Einige Schritte weiter steht ein großer Müllcontainer einer öffentlichen Einrichtung und daneben eine bunte Plastiktasche mit einem plüschigen Hundebettchen. Mein Hund war rasend vor Freude...   Seit der Halsbandgeschichte trägt er ein buntes Halstuch über seinem Stoffhalsband, und wenn er aus der Huschu zurück ist, bekommt er ein glänzendes, breites, silbernes Metallhalsband, damit die Tierschutzclique möglichst viel zu glotzen hat. ;) Ein Spezialist sagte mir, dass zu keiner Zeit so viel wie heute angezeigt wurde. Vielleicht waren die Blockwartinnen bei den Nazis dagegen ein "Fliegenschiss"...   "Radler greifen zum Smartphone: Falschparker per App anzeigen?" https://www.n-tv.de/ratgeber/Falschparker-per-App-anzeigen-article17458111.html Dann brauchen wir auch eine App für Radler auf dem Gehweg. Aber mit den Grünen wird das wohl nichts...   Übrigens, die Sache losgetreten hat ein (neidischer?) Psycho mit seinem Smartphone, der die Dame vom Bürgeramt kennt...   (Ich habe in meinen Hinterkopf eine kleine Liste. Würde jemand, wenn er erfährt dass er Krebs hat, hinter solche offenen Rechnungen Häkchen setzen? Ich bin nicht nachtragend, aber...)        

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