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Hundeforum Der Hund
Babygirl RKO

Mögliche Ursachen für "Panikattacken" beim Hund

Empfohlene Beiträge

Hallo,

Candy (7 Jahre alte Elo-Hündin) benimmt sich oft sehr seltsam. Mich erinnert das Verhalten immer an eine Panikattacke. Sie wird plötzlich nervös, fängt an zu hecheln und zu zittern und wirkt gestresst (Ohren angelegt) und ist kaum ansprechbar. Meistens will sie dann in den Garten nach vorne (sodass sie an der Straße ist) und legt sich dann dahin und/oder kläfft. Egal ob es regnet oder ob Schnee liegt sie will da partout nicht weg. Wenn ich sie dann reinholen will versucht sie auszuweichen sodass ich oft eine Leine brauche um sie überhaupt reinholen zu können.

Das geht jetzt bestimmt schon seit einem guten Jahr so.

Und ich sehe da einfach keinen zusammenhängenden Auslöser.

Zuerst hab ich vermutet dass es hormonell bedingt ist, da sie schon immer Probleme während der Läufigkeit hatte (von extrem lustlos bis kaum ruhig zu kriegen war alles möglich) und die Tierärztin empfahl mir eine Kastration. Hab ihr dann vertraut und zugestimmt aber an den "Anfällen" hat sich überhaupt nichts verändert.

Dann hab ich gedacht, dass es vielleicht mit Stress zusammenhängt, also dass diese Anfälle auftreten wenn sie im Alltag zu gestresst war (Stadtbesuche, sehr lange Spaziergänge etc.) Sie ist sowieso kein sehr nervenstarker Hund und immer leicht gestresst. Dann hab ich ausprobiert an ein paar Tagen gar nicht spazieren zu gehen. Ich hab alles mögliche variiert viel/wenig Beschäftigung, viel/wenig Auslauf, Fahrrad fahren (sodass sie rennen kann). Aber egal was ich mache sie hat trotzdem ihre "Anfälle".

Ich hab die "Züchterin" angerufen und sie darauf angesprochen aber die streitet natürlich ab dass solche Probleme jemals bei ihren Hunden vorgekommen seien und das sie keine Ahnung hat wieso Candy solche Probleme hat (Dass sie von nicht viel eine Ahnung hat ist mir inzwischen sowieso klar...)

Die Tierärztin weiß auch keinen Rat... Sie sagte dass man das dann halt nicht ändern könnte. Kennt jemand in Essen einen empfehlenswerten Tierarzt? Der andere bei dem ich war ist auch nicht so das Wahre...

Ich bin absolut ratlos und am verzweifeln.

Hat jemand von euch vielleicht eine Idee woran es liegen könnte? Mögliche Krankheiten? Oder dass ich im Alltag irgendwas verändern kann?

Schonmal Danke für mögliche Antworten.

Liebe Grüße

Alissa

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(bearbeitet)

Wie oft kommt das denn vor? Wurde die Schilddrüse mal untersucht?

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Epilepsie ist ausgeschlossen?

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Auch das variiert sehr stark.

Manchmal hat sie das fast jeden Tag und dann wieder zwei Wochen gar nicht.

Nein, die Schilddrüse wurde noch nicht untersucht. Wären das denn typische Symptome?

Ich schreib mir das auf jeden Fall mal auf und sag dem Tierarzt dass er darauf untersuchen soll.

Danke :)

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Originalbeitrag

Epilepsie ist ausgeschlossen?

Danach hatte ich die Tierärztin gefragt aber sie meinte dass das nicht sein kann weil Candy bei den "Anfällen" nicht krampft. Sie kann sich ganz normal bewegen.

Ich hab mal in einer Doku einen epileptischen Anfall bei einem Hund gesehen mit verkrampfen, umfallen und schreien. Also so sieht das bei Candy auf keinen Fall aus.

Kann sich Epilepsie auch anders äußern?

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(bearbeitet)

Klingt für mich nach einem Kandidaten für eine Schilddrüsengeschichte ( bitte einen darauf spez. Tierarzt suchen!, auch Hunde im "Normbereich" können Symptome einer subklinischen SDU haben..)

unbehandelt kann das Epilepsie "begünstigen"..

Hier ist das recht detailliert beschrieben :

http://www.dghunde.de/subklisdu.pdf

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Also bei Epilepsie gibts glaub ich unterschiedliche Ausprägungen. Unsere alte Hündin hatte das und hat bei manchen Anfällen gekrampft und manchmal war sie ansprechbar und hat nur gehechelt, angelegte Ohren usw.

Meine jetzige Hündin zeigte solch ein Verhalten einmal nach einer Impfung, extrem unruhig, hecheln usw. Mein Vater - der zufällig dabei war - sah sich da auch an die leichte Form der Epilepsie erinnert.

Ich würde auch eher an etwas organisches denken. Ich glaube Schilddrüsenprobleme können sich sehr vielseitig zeigen

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Ich musste auch sofort an die Schilddrüse denken, eine Blutuntersuchung bringt Klarheit :yes: Welche Werte da genau untersucht werden müssen, weiß der Tierarzt bestimmt.

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Aber schon eigenartig dass die Tierärztin da keine Ideen zu hat.

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Danke für die Antworten und den Link :)

Ich werde dann auf jeden Fall Freitag anrufen und einen Termin zur Blutabnahme machen und die Schilddrüsenwerte untersuchen lassen. Die Symptome die ich in den Links gelesen habe treffen einigermaßen zu.

Was dabei rauskommt sag ich euch dann. :)

@ Arachne

Danke für die PN. Ich bin auch richtig enttäuscht und auch sauer. Candy wurde also theoretisch völlig umsonst operiert und in Narkose gelegt. Die Verhaltensänderungen während der Läufigkeit waren zwar nervig und anstrengend aber händelbar. Wenn beispielsweise die Schilddrüse/Epilepsie für das Verhalten verantwortlich sein könnten, hätte sie das testen sollen bevor sie operiert. Davon abgesehen sind die Kosten ja auch nicht ohne...

Sobald ich meinen Führerschein habe und flexibler bin werde ich mir auf jeden Fall einen neuen Tierarzt suchen.

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