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polar-chat.de  Der Hund
Canim

Hochwertiges Futter für Trekkingtouren

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Hallo,

die meisten kennen mich wahrscheinlich schon gar nicht mehr, habe hier lange nicht geschrieben. Aber ich hab eine Frage und da sich hier sehr viele HH tummeln kann mir hoffentlich jemand weiterhelfen.

Und zwar unternehmen wir gerne Trekkingtouren, sprich mehrtägige anspruchsvolle Wandertouren mit unserem Hund (und seit einigen Monaten wieder Mehrzahl, sprich die nächste Tour wird mit 2 Hunden sein :D ).

Letztes Jahr sind wir einen Teil vom GR20 auf Korsika gelaufen. Bepackt waren wir mit Zelt, Schlafsäcken, Isomatten, Essen für die Menschen und ein Minianteil an Klamotten. Unser Hund Arco war mit seinem Futter bepackt und hat zusätzlich noch unseren Müsliriegelvorrat getragen. Trotz dass wir wirklich nur dass allerwichtigste mitgeschleppt haben und eine sehr teure und deswegen gewichtsoptimierte Ausrüstung hatten, hatte ich 17kg zu tragen, mein Freund 21 kg und unser Arco hat 6 kg getragen (dafür wurde monatelang trainiert, einfach so kann ein Hund so etwas nicht tragen, wichtig für Nachmacher!!!).

Als Futter hatten wir für Arco Properdog gekauft. Trockenfleisch mit Gemüse und Ölkapseln vermengt. http://www.properdog.de/Trockenfleisch/Trockenfleisch-Rind/

An für sich war das Futter echt klasse. Es erfüllte unsere wichtigsten Kriterien und zwar hochwertig und nahrhaft zu sein und zu dem musste es leicht sein!

Allerdings war es dennoch etwas unpraktikabel. Man muss das Futter in kochend heißem Wasser quellen lassen und dann muss es natürlich so weit wieder abkühlen damit der Hund es essen kann.

Das nahm schon mal über eine halbe Stunde Zeit ein.

Klingt jetzt nicht problematisch, aber man muss sich vorstellen wir wachen um 7 Uhr morgens auf (um unsere Tagesetappe zu schaffen bevor es dunkel wird), packen die Schlafsäcke ein, rollen die Isomatten zusammen, ziehen uns an, kriechen raus und kochen Wasser auf. Währenddessen machen wir unsere Morgentoilette und Arco drehte seine morgendliche Runde um sein Geschäft zu erledigen (hatte er sich angewöhnt, da es sich mit Packtaschen nicht so gut k***t, machte er sein Geschäft immer vorm Start und dann wieder am Ende).

Danach ist auch das Wasser fertig und wir übergießen Arcos Futter damit, während wir uns einen Kaffee machen und Müsli frühstücken, danach packen wir unser Zelt flugs zusammen.

Nach ner halben Stunde kann dann auch endlich mal der Hund sein Essen fressen, dass er davor die ganze Zeit flehentlich angestarrt hat. Und danach saßen wir dann noch mind. eine halbe Stunde rum damit er es wenigstens leicht verdauen konnte, mit vollem Magen sollte er nicht gleich mit Packtaschen bepackt los starten.

Abends war das ganze noch doofer für den Hund, total hungrig von der Tagestour und sichtlich erschöpft musste er immer ausharren bis sein Futter endlich abgekühlt war.

Dieses Jahr planen wir wieder eine Tour, diesmal vielleicht eine Alpenüberquerung, ist aber noch nicht sicher.

Jedenfalls überlegen wir jetzt schon ob es nicht vielleicht eine besser Futterlösung für unsere Hunde gibt? Kennt ihr irgend ein sehr hochwertiges Trockenfutter, dass unsere Kriterien erfüllen kann? Umso hochwertiger ein Futter ja ist um so weniger muss man schließlich füttern heißt es.

Irgendjemand vielleicht ne Idee?

Ach ja wenn Interesse besteht kann ich gerne den Bericht vom letzten Jahr auf dem GR20 hier einstellen. :)

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Also, wir machen zwar keine Trekkingtouren, aber interessieren würde mich der GR-20 Bericht schon. Ich liebe Korsika, aber mit drei Schäferhunden suchen wir uns derzeit lieber näher gelegene Ziele.

Da ich generell frisch füttere, habe ich für unsere Campingurlaube zwar meist etwas Fleisch dabei, für den Notfall aber auch immer einen Sack Platinum. Dieses Futter bekommen sie auch als Belohnung während der Arbeit, so dass die Umstellung nicht allzu groß ist, sollte es mal kein Fleisch zu kaufen geben. Und Platinum wirbt eigentlich damit, dass der Hund nicht lang verdauen muss und nach dem Füttern arbeiten kann. Außerdem hat es laut Hersteller 70% Fleischanteil. Allerdings - das als Einschränkung - werden die Hunde sehr durstig davon. Man sollte also ausreichenden Wasservorrat dabeihaben.

Gruß Gaby

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Ich würde für solche Touren auf ein gutes High Energie Futter zurückgreifen und es evtl (und nach Möglichkeit) mit Schmalz etc aufwerten.

Ich muss mal bei meiner Bekannten nachfragen was sie in der Rennsaison füttert

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Vielleicht Pure Power & Nature Hochleistungsfutter, damit hat ein Freund von uns gute Erfahrungen gemacht....er wandert allerdings nicht, sondern fährt mit seinen Hunden Touren.

Ich weiß nicht ob das mit dem Gewicht hinkommt, dafür braucht man aber weniger in der Gesamtmenge.

Du bekommst bestimmt noch ein paar Hilfreiche Antworten :)

Der Bericht würde mich interessieren :)

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Verständnisfrage :

Muss das Futter so lange quellen oder dauert es so lange bis das Wasser abgekühlt ist ?

Ansonsten könnte man es ja seine Zeit quellen lassen und dann etwas kaltes Wasser dazutun....

Leider kenn ich sonst kein geeignetes Futter für solche Touren, Trockenfleisch bieten aber mehrere Anbieter an (google ;) ) , vll findest du da ja eins was nicht mit heissen Wasser quellen muss...

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Hui danke für die schnellen Antworten :)

Wir barfen daheim ja auch, aber auf so Touren ist das ja echt nicht möglich :D deswegen hatten wir das Trockenfleisch ausprobiert.

Platinum klingt gut, aber dass der Hund durstig davon wird ist ein Nachteil. Auf Korsika waren wir auf die Quellen in den Bergen angewiesen um unsere Wasservorräte aufzufüllen und die gab es nicht in Massen. Wäre doof wenn die Hunde in den Bergen dann ständig durst haben.

bucalino wäre toll wenn du rausbekommen könntest was dein Bekannter in der Rennsaison füttert. :)

Nach Pure Power & Nature guck ich mal gleich. :) Wie ist das von der Verdauung?

Gut dann stell ich heute mal den Bericht ein :)

@ Piper 1981:

Das Futter muss ca. 15 min quellen und bis es dann abgekühlt is dauert es dann noch.

Hmm wenn ich kaltes Wasser dazugieße würde aus dem Brei ja Suppe werden, ein bisschen "fest" sollte es schon noch irgendwie sein.

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Ich selbst habs nicht gefüttert (meine 2 würden vermutlich platzen :D ) , aber die Hunde von unserem Freund ( 5 insgesamt) sind schon etwas problematisch was Trockenfutter angeht (er barft sonst auch).

Laut ihm gibts je nach gefütterter Menge 1-2 kleine Häufchen am Tag, es wird gut vertragen und er passt die Futtermenge der geforderten Leistung an.

Bevor er fährt gibt er eine Woche das Pure, damit sie sich in Ruhe umstellen können.

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Ich habe auch schon den Holiday Mix von Properdog gefüttert. Wir haben es nie mit heißem Wasser aufgegossen. Wir haben es in kaltem Wasser aus der Leitung aufgeweicht (mehrere h) und dann hat es eine wunderbare Konsistenz, ihr könntet es also schon am Abend vorher in eine verschlossene Dose einweichen und in der Früh füttern.

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Chrystal das Problem dabei ist, dass wir zusätzlichen Balast wie Dosen auf keinen Fall mitnehmen können. Es ist vielleicht schwer vorstellbar, aber wir mussten aufs Gramm genau berechnen was wir mitnehmen und was wir schweren Herzens daheim lassen. Wir hatten sogar unsere Klamotten abgewogen und geschaut was man weglässt :D

Ich hätte das Futter auch nicht über Nacht mit ins Zelt nehmen können, denn es stinkt, außerdem würde der Geruch Füchse und Schweine anlocken vor denen man auf dem GR20 nicht gefeit ist. Die hätten uns dann zwar nicht belästigt, aber dafür unser bellender Hund. :Oo

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Ganz blöde Frage von einer, die keine Ahnung hat:

Nur 1x abends füttern wär nix? Und morgens vielleicht ein bisschen uneingeweichtes Trockenfleisch als Snack?

Ansonsten würd ich nach nem guten Trockenfutter gucken.

Ich find ja Orijen gut, ist nicht soviel Scheiß drin, manchen hat es aber zuviel Protein, und ist halt getreidefrei, da weiß ich auch nicht, ob das für dich in Frage kommt. Mehr Fett wär für den Zweck sicher auch nicht schlecht. Kommt halt drauf an, auf was du Wert legst.

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