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Lipom entfernen mit örtlicher Betäubung?

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Ich überlege, Ellys Lipom nun doch entfernen zu lassen. Uns fällt es nicht auf, aber von anderen haben wir schon gehört das es größer geworden ist. Es ist aber noch klar abgegrenzt und verschiebbar.

Vor einer Vollnarkose habe ich aber Bammel und würde es lieber mit örtlicher Betäubung machen lassen. Hat damit schon jemand Erfahrung? Ich weiß auch nicht sicher ob es ein Fettgeschwulst ist, die Tierarzt sagte das es auch Flüssigkeit sein könnte.

Werde nächste Woche mal mit der Tierarzt drüber reden. Lipome sind ja nicht selten. Werden die denn immer mit Vollnarkose operiert? Und wenn es doch Flüssigkeit ist könnte man sie doch auch unter örtlicher Betäubung ablassen oder nicht?

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Wenn die Flüssigkeit abgelassen wird, ist das Ding in ein paar Wochen/Monaten wieder voll. ;)

Mein Setter bekam ein Lipom an der Wirbelsäule per Kurznarkose entfernt. Dauerte ca. 30 min, da war der Hund schon wieder wach und lief allein aus der Praxis.

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Na aber ein Lipom besteht doch normalerweise aus Fett. Wie sonst soll man die Flüssigkeit entfernen?

Habe gerade was aus der Humanmedizin gefunden, da werden Lipome die direkt unter der Haut liegen auch einfach mit örtlicher Betäubung entfernt. Kleiner Schnitt und das Fettgeschwulst wird dann rausgedrückt.

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Ollies erster Mastzellentumor (am Vorderlauf) wurde in örtlicher Betäubung entfernt. Es war in dem mörderischen Sommer bei 36° , ich war extra 300km zu einer befreundeten Tierärztin gefahren um das machen zu lassen und wir wollten dem Hund bei der Hitze keine Vollnarkose zumuten.

Es ging soweit gut, allerdings musste ich auch pausenlos mit Engelszungen auf Ollie einreden.

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Wenn das "Ding" mit Flüssigkeit gefüllt ist, ist es kein Lipom sondern eine Zyste, die füllen sich allerdings tatsächlich meistens ganz schnell wieder nach dem Leeren.

Ob man das mit örtlicher Betäubung machen kann, hängt unter anderem natürlich von der Grösse ab, außerdem vom Hund und nicht zuletzt davon, ob es wirklich "nur" ein Lipom ist.

Mit 100 % Sicherheit kann das auch ein Tierarzt von außen nicht beurteilen.

Wenn der Hund nicht weiß der Himmel was für ein Risikopatient ist, was die Narkose angeht, würde ich das aber sowieso nicht mit einer Lokalanästhesie machen lassen, für die allermeisten Hunde wäre mir da der Stress zu groß.

(Mit nur "Fett rausdrücken" ist es da nicht getan, die Kapsel, die dieses Lipom umgibt, sollte dann schon mit entfernt werden, sonst ist das Teil bald wieder da!)

Was ich eigentlich sagen wollte:

Ich kenne keinen TA, der das ohne Narkose macht!

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Elly ist gar kein Hibbel, bei Spritzen zuckt sie nicht mal mit der Wimper.

Und wie kann man verhindern das sich da wieder Flüssigkeit ansammelt (wenn es kein Fett ist)?

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(bearbeitet)

Meine Hündin hatte eine Zyste an der Rute, die haben wir bestimmt 10 x angeritzt und "abgelassen" , die kam immer wieder.

Um Ruhe zu haben, hätte das ganze Ding auch rausgeschnitten werden müssen.

Irgendwann war das dann vernarbt und hat sich nicht mehr gefüllt, ein paar Jahre lang.

Jetzt ist sie 15 und....es ist wieder da.

Um Zysten so zu verkleben, dass sie sich nicht mehr füllen, kann wohl auch etwas eingespritzt werden, aber immer funktioniert das auch nicht.

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Bei Zysten muss das Gewebe von unten heilen.

Bei meiner wuerde ich auch ueber eine Behandlung ohne Vollnarkose nachdenken.

Die laesst sich alles gefallen, bleibt ruhig und leidet sehr nach einer Narkose.

Dei letzte hat 3 Tage gedauert, bis sie wieder richtig wach war.

Wenn es ein Lipom ist sollte das machbar sein.

Aber nur, wenn der Hund richtig still bleibt.

Dann wird ein Lokalanaesthetikum gespritzt und die Stelle ausgeschabt.

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Ok, na mal schauen was die Tierarzt dazu sagt.

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Das Lipom war keins und auch keine Zyste, sondern ein Tumor. Er konnte komplett entfernt werden, mit Vollnarkose. Hat sie aber gut weggesteckt, nur an dem Tag der OP war sie noch ziemlich neben der Spur. Jetzt warten wir noch auf die Ergebnisse der Gewebeuntersuchung und am Freitag werden die Fäden gezogen.

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