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Hundeforum Der Hund
bunterhund

Eingeklemmter Nerv?

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Hallo,

Finja wurde am Abend in der Küche auf einmal ganz panisch. Sie lief nicht richtig, ihre Hinterbeine schienen zu krampfen, sie zitterte, rannte in der Panik einen Stuhl und ein paar Wasserflaschen um. Sie stand irgendwie neben sich. Sie konnte scheinbar nur gekrümmt stehen, kippte beim Sitzen/Stehen zur Seite. Alle Beine und Pfoten schienen total verkrampft - vergleichbar mit einer Spastik beim Menschen. :(

Ich war zuerst vorsichtig, sie anzufassen, denn ein Hund der starke Schmerzen zu empfinden scheint, könnte auch mal aggressiv reagieren. Meine Große nahm die Nähe jedoch gut an.

Wir legten ihr eine Matte hin, da in der Küche halt glatte Fliesen sind. Ich telefonierte eilig mit der Tierärztin und malte mir alle möglichen Horrorszenarien aus... Gift? Infarkt? Finja lies sich dann beruhigen - sie lag, hechelte und hielt den Kopf die ganze Zeit oben (war also nicht bewusstlos oder so). :???

Sie entspannte sich, ihr Blick wurde wieder normal, das Zittern verschwand. Die Pfoten normalisierten sich auch wieder. Sie war wieder ansprechbar, stand koordiniert auf und ging mit uns in den Garten. Sie wedelte, lief die Stufen in den Garten ganz normal, löste sich und bekundete hunger. Seitdem ist wieder alles in Ordnung. :)

Die Tierärztin vermutete am Telefon einen eingeklemmten Nerv. Das würde sich wohl anfühlen wie ein eingeschlafenes Bein.

Unsere Hündin ist schnell panisch, etwas impulsiv und unkoordininiert. Auch im gesunden Zustand eine Mischung aus Riesenbaby, Elefant im Porzellanladen und einem jungen Reh beim Laufen lernen :D Gerade an den Hinterläufen ist sie manchmal etwas sensibel. Es ist also gut vorstellbar, dass sie bei bestimmten Schmerzen entsprechend überreagiert.

Eben hab ich jedoch gelesen, dass ein eingeklemmter Nerv ein länger andauerndes "Vergnügen" ist... Ist das trotzdem stimmig?

Kann man dem vorbeugen? Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn wir mal nicht da sind. Allerdings kann man das wohl nie vorhersehen und daher auch nicht vermeiden. Wir denken allerdings darüber nach, die Fliesen zumindest teilweise mit Läufern zu versehen.

Viele Grüße

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Gibt es vielleicht auch so etwas wie einen epileptischem Anfall?

ich würd das auf jeden Fall bei zwei unterschiedlichen TIerärzten untersuchen lassen. Mein Alterchen bekommt Glukosaminol, dass ist gut für den Gelenkstoffwechsel und Reparationsmechanismen. Er schleift manchmal die Füsse nach, ist wohl auch ein Nerv am Rücken, der bissle geknautscht wird.

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Epilepsie gibt es auch bei Hunden. Daran dachte ich zunächst auch... Allerdings krampften nur ihre Beine und sie wirkte danach nicht orientierungslos. Vielleicht eine leichte Form? Bei Youtube sehen die Anfälle aber anders aus... Wir werden das auf alle Fälle beobachten. Alt ist sie mit ihren 4 Jahren noch nicht.

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Hallo,

gemäß meines Tierarztes ( und auch unseres Neurologen ) verläuft jeder epileptische Anfall anders.

Bei meinem Hund sahen die Anfälle aus wie Herzanfälle, bei denen Hund auch krampfen. Dann hatte ich das Glück, das meine Tochter den letzten Anfall gefilmt hat. Und aufgrund des Filmes erklärte er mir, das dies womöglich ein epileptischer Anfall sei.

Kurz zum Verlauf: Mein Hund läuft plötzlich unkoordiniert zu mir. Dann fängt er am ganzen Körper an zu zittern und er kann sich nicht mehr bewegen. Ich nehme ihn dann so lange auf den Schoß und bis der Anfall vorbei ist. Hinstellen ist nicht möglich - er kippt dann um. Die Beine versagen regelrecht ihren Dienst.

Ich dachte auch immer das so ein Anfall so wie auf den Videos auf YouTube dargestellt verläuft. Aber bei jedem Hund ist es anders.

Nach dem Anfall sind die Hunde als wenn nichts gewesen wäre.

Mein Hund hat übrigens den ersten Anfall mit 3 Jahren bekommen.

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Marlies, wurde die Epilepsie nur anhand des Videos diagnostiziert oder wurden noch andere Untersuchungen durchgeführt?

Bekommt dein Hund Medikamente?

Seit dem Moment ist sie irgendwie gelassener geworden - das ist uns aufgefallen. Sie läuft aber normal und schont nix. Da sie eh sehr sensibel ist, würde sie Schmerzen anzeigen. Wir werden es weiter beobachten und bei Wiederholung mal filmen. Wir hoffen aber wirklich, dass es eine einmalige Sache war.

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Die Epilepsie wurde anhand des Videos diagnostiziert, da alle anderen Symptome (Herz-Kreislauf-Untersuchung) negativ waren.

Chicco bekommt seine Anfälle ca. 2 - 3 x im Jahr. Deswegen benötigt er keine Medikamente. Die Tierkliniken sind jedoch schnell damit Medikamente zu verordnen.

Sollten sich jedoch die Anfälle häufen ( ca. 1 x im Monat ) würde er medikamentös eingestellt werden.

Da ich mir auch die Videos angeschaut hatte, habe ich auch nicht darauf getippt. Aber da es viele verschiedene Arten der Anfälle gibt muss ich meinem Tierarzt leider recht geben :-( .

Eine weitere Möglichkeit wäre auch ein EEG gewesen. Aber dem Tierarzt reichte das Video völlig. Es würde mehr aussagen als ein EEG.

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@bunterhund

Mein Tierarzt hatte für Chicco's Epilepsie einen Begriff genannt, mit dem ich nichts anfangen konnte. Er nannte es "Ideopathische Epilepsie".

Habe heute mal gegoogelt und das hier gefunden.

Diese Form der Epilepsie entsteht durch ein traumatisches Erlebnis. Bei meinem Hund ist es der hinterhältige Angriff eines Kampfhundes. Er wurde damals schwer verletzt und hat seid dem körperliche und seelische Narben hinterlassen.

Diese Hunde benötigen - im Gegensatz zur normalen Epilepsie - besondere Fürsorge bei einem Anfall. Auch ist die Verletzungsgefahr gering.

Die Videos auf YouTube zeigen den Verlauf einer normalen Epilepsie, wobei sich der Hund während eines Anfalles aufgrund der unkontrollierten Bewegungen Verletzen kann.

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Also, das was Du da beschreibst klingt nicht nach einem eingeklemmten Nerv. Das dauert in der Regel 3 - 5 Tage beim Hund, bis es wieder normal läuft!!!!!

Auf alle Fälle zum Tierarzt und untersuchen lassen. Du kannst erst einmal selber einige Test machen, die die Funktionalität der einzelnen Vordre- oder Hinterläufe anzeigen. Aber wie gesagt, such den Tierarzt auf! Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

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Heute - 11 Tage später - erneut ein Anfall. Inzwischen glaube ich an Epilepsie. Heute waren wir bereits deutlich gelassener, da wir wussten, dass der Anfall bald vorbei ist. Nach 10 Minuten war es überstanden und sie lief wieder umher, als wäre nix gewesen.

Leider ist Epilepsie bei Hunden anscheinend eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet - viele stressige und z.T. fragwürdige (in Hinblick auf die Aussagekraft) Untersuchungen und Narkose - die alleine ja nicht helfen. :(

Sie ist vermutlich eine Mischung aus Rassen, die eine gewisse rassebedinge Häufung bezügl. Epilepsie haben. Entwurmung, Impfungen und Spot-on sind schon Monate her... Es liegt lediglich eine SDU vor.

Ich überlege jetzt, inwieweit sie jetzt noch alleine bleinen sollte. Es kommt zwar nicht regelmäßig vor, aber ab und zu schon (Einkaufen, Besuch...). Mitkommen kann sie nicht - das stresst sie zu sehr.

Sollte irgendwann einmal die Atmung aussetzen, wäre ein Erste-Hilfe-Kurs auch nicht schlecht bzw. Notfallmedis.

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Ach krass, das ist ja echt ein schwieriges Thema. Den Hund muss man ja dann doch immer mal wieder daheim allein lassen. Ich drück euch die Daumen, dass ihr eine gute Lösung findet und vielleicht mit Medikamenten oder anderer Therapie schafft, dass die Anfälle wenigstens nicht zu häufig kommen.

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