Jump to content
Hundeforum Der Hund
HappySledgedog

Unkastrierten Rüden in ein 4er Rudel integrieren (1x Weibchen dabei)

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Mehrhunde Halter;

habe seit letzter Woche Mittwoch 29.5. mein Huskyteam auf das gewünschte 4er Gespann ergänzt. Ich habe einen knapp 3jährigen, unkastrierten Rüden aus dem Tierheim dazu geholt.

Trotz 2maliger erfolgreicher Testphase in Form von gemeinsamen Gassi gehens im benachbarten Wald, keinerlei Agression usw., haben sich mein Rudelführer und der neue ständig in den Haaren in der Wohnung.

Das alt, eingesessene Rudel besteht momentan aus:

3x Siberian Husky´s, davon sind zwei kastriert (der 3,5jährige Yuma und Damon 2J.) ... der kleine Ahyoka ist erst 10 Monate alt und unkastriert.

Dazu gesellt sich meine 5jährige Labradorhündin (unkastriert)

In der Wohnung brüstet sich der neue "Jerry" (3J. alt, unkastriert) und geht keiner Konfrontation mit dem Rudelführer Yuma aus dem Wege, er hat sich auch schon mit dem kleinen 10 Monate alten Rüden gezofft... der sich nun aus Angst kaum noch traut sich zu bewegen oder an Ihm vorbei zu gehen. Mit der Labbidame und Damon gibt es keinen Streß.

Genauso wenn ich mit dem neuen und Yuma (Rudelführer) gemeinsam spazieren gehe oder habe Sie sogar schon zusammen am Fahrrad eingespannt, gibt es keinen Zoff :wall: . -> nur in der Whg. !!

Habe den beiden Streithähnen jetzt erstmal nen Maulkorb verpasst, was aber keine Dauerlösung werden soll, um schwereren Verletzungen vorzubeugen.

:??? Hilft hier als schnelle Maßnahme, vorerst bis zur entgültigen Kastration, eine Hormonspritze? :???

Oder wird das nichts mit dem gesamten Rudel und ich sollte den neuen lieber wieder zurück bringen um wieder Ruhe ins Rudel zu bekommen??

Sie sollen nämlich innerhalb der nächsten 14 Tage zusammen in den Außenbereich einziehen -> 40qm Zwinger für die Zeit wenn ich auf Arbeit bin; ansonsten Familienanbindung im Haus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eine chemische Kastration kann helfen, muß aber nicht.

Klären werden die das eh irgendwann mal.

Was heißt zoffen? Typisches Rüdengehabe, sprich viel Lärm aber keine Verletzungen?

Im Haus solltest Du der Rudelführer sein. Augenscheinlich meinen die beiden Hunde, dass einer von ihnen diese Position ausfüllen muß. Wäre das möglich?

Wie ist die Wohnung den, haben sie Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen oder ist es so eng, dass es "knallen" muß?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ein Kastrations-Chip ist keine sofortige Lösung, weil es eine ganze Zeit dauert bis der Chip wirkt. Erst dann bauen sich die Hormone ab, um bei Unwirksam werden des Chips wieder anzusteigen. Die andauernde Wirkung lässt sich nicht im Voraus festlegen; ist vom jeweiligen Stoffwechsel des Hundes abhängig.

Auch eine endgültige Kastration wirkt nicht sofort, verhindert auf jedem Fall den Wiederanstieg der Hormone.

Schnelle Lösung wäre den Hund wieder abzugeben.

Schade, dass in das bestehende - gut funktionierende Rudel - Unruhe herein gekommen ist. Ich fürchte, da der unkastrierte Rüde auch den kastrierten Rüden angreift, er nicht wirklich in Dein Rudel passt.

Auf keinem Fall alle Hunde gemeinsam in den Zwinger setzen. Den Stressator seperat setzen - mit Blickkontakt und vorerst nur in Deinem Beisein in das Rudel lassen. Und Du musst ganz klar und deutlich Hundeführer sein und für die Einhaltung der Regeln sorgen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mehrere Hunde in einem Zwinger finde ich sehr riskant, denn wenn es mal knallt, kann der Verlierer nicht (weit genug) ausweichen. Da habe ich schon böse Sachen gesehen.

Ich würde mal noch eine Zeit abwarten, dass es am Anfang etwas rund geht, ist ja durchaus nicht unverständlich. Vielleicht wird der neue ja der Chef werden. Aber wenn du sie alleine lassen musst, wuerde ich den neuen separieren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Was heißt zoffen? Typisches Rüdengehabe, sprich viel Lärm aber keine Verletzungen?

Wie ist die Wohnung den, haben sie Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen oder ist es so eng, dass es "knallen" muß?

Also zoffen sieht so aus, dass die beiden auf die Hinterpfoten gehen... sich also aufgebähren und Zähne fletschen sowie sich anfallen. Der neue hat in der Vorderpfote schon nen kl. Beißloch vom Eckzahn.

Die untere Etage hat 65qm und Sie können sich aus dem Weg gehen, nur wenn es heißt wir gehen raus, dann begegnen sie sich autom. im kleinen Flur. Es geht auch nur los, sobald der neue in einen gewissen Dunstkreis vom Yuma kommt oder Sie sich einfach zu dichte sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

die Frage ist halt, kannst Du den Rüden wieder zurückbringen? Dass er „Unruhe“ in Dein Rudel bringt und dass er und Deine jetzigen Hunde darunter leiden ist ersichtlich.

Die einfachste Lösung wäre wohl den Rüden wieder abzugeben - wenn man es noch kann...

Wenn das wieder Zurückgeben keine Lösung ist, dann heißt es wohl vorerst, dass nur Du alle Ressourcen verwaltest und einteilst. Damit aus dieser Geschichte keine wirkliche Feindschaft entsteht und das Problem unlösbar wird. Ganz klare Regeln und ganz klare Ansprachen von Dir, damit ein Zusammenleben weiterhin machbar ist.

Z. B. wenn es immer beim Losgehen kracht (vielleicht weil es zu eng ist, oder die Stimmung aufgeheizt ist…was immer der Auslöser ist), dann würde ich das Losgehen absolut und ganz klar strukturieren. Alle Hunde haben z. B. zu liegen, bis ich sie einzeln rufe und dann anbinde. Ich würde versuchen den Auslöser der Streiterei so weit zu minimieren, wie es geht.

Wir hatten damals zwei Hündinnen, die wirklich böse aneinander geraten sind. Alle haben mir gesagt, dass ich die niemals wieder zusammen bringen werde. Aber eine Trennung kam für mich nicht in Frage! Ich habe wirklich alles strukturiert und organisiert, was ging. Damit sie nicht mehr aneinandergeraten.

Und wenn sie mal aneinander geraten sind, dann habe ich beide nur kurz getrennt, bis sie runter gefahren sind. Danach habe ich beide wieder zusammen gelassen, aber unter absoluten Gehorsam. Beide im Platz und keine von Beiden durften böse Blicke zeigen. Ich war ganz eindeutig und habe einen weiteren Streit nicht zugelassen. Wenn sie alleine waren, habe ich am Anfang zur Sicherheit die Maulschlaufe draufgetan. Aber Streit hatten sie wohl nie, wenn wir nicht da waren.

Es ging immer um Ressourcen oder um Individualdistanz etc.

Und jaaaa, wir haben sie wieder zusammen bekommen! Es geht, aber es war nicht einfach, auch mental gesehen und auch ich habe teilweise gezweifelt, ob ich es richtig mache und ob ich es schaffe....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Die einfachste Lösung wäre wohl den Rüden wieder abzugeben - wenn man es noch kann...

Genau heute könnte ich Ihn noch zurück geben, da läuft die Probezeit ab. Danach geht es zwar auch noch, aber dann sind die 200,-€ pfutsch!

So ist er ja ein ganz lieber und Super erzogen für einen Husky. Streß gibt es wie gesagt nur zwischen ihm und dem Rudelführer und dem jüngsten, der jetzt Angst hat und anfängt zu fiepen sobald der Neue in seine Nähe nur kommt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

...und könnte man die Zeit vielleicht verlängern, wenn Du mit denen darüber sprichst?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Du läufst Gefahr, dass das bisher gut funktionierende Rudel auseinander bricht. Das der jüngste darunter leidet, der Große mit ihm Streß hat, wäre für mich einen Grund - wenn auch schweren Herzens - den Neuen abzugeben.

Du kannst unmöglich das gesamte Rudel therapieren. 2 einzeln unverträgliche Hunde wären sicherlich machbar; aber nicht auch noch der Rest des Rudels.

Das nächste Problem wird dann die läufig werdende Hündin werden und so reiht sich ein Problem auf das andere. Du bist nicht glücklich und die Hunde auch nicht!

Wenn er gut erzogen ist,wird er leicht ein neues und gutes Zuhause finden. Dort kann er glücklich werden und Du und Dein 3er Rudel kehrt wieder zum Alltag zurück.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

...und könnte man die Zeit vielleicht verlängern, wenn Du mit denen darüber sprichst?

Genau die Idee hatte Ich auch schon, da ein integrieren bisher immer 2-3 Wochen gedauert hat. Selbst bei meinen beiden Junghunden, die jeweils mit 9 Monaten dazu kamen, hat der Yuma (Rudelführer, der ja als erster da war und der älteste ist) mit dem anknurren erst nach der angemessenen Zeit aufgehört. Anfangs durfte Ahyoka z.Bsp. auch nicht in die Nähe der Couch kommen, jetzt ist er mit drauf [sMILIE][/sMILIE] ... nach 2 Monaten Eingewöhnung!

Ich Frage mich nur ob das kastrieren oder erstmal die Hormonspritze wenigstens etwas helfen... Kastrieren ist ehh irgendwann fällig wg. meiner Labbihündin.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.