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polar-chat.de  Der Hund
Carolina M.

Hund hat Angst vor allem :(

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Hallo ihr, wir haben seid 8 Monaten einen king Charles cavalier spaniel er ist mit 3 Monaten zu uns gekommen und hat zuvor mit 9 geschwistern gelebt.geboren wurde er in einer Hunde Pension. unser Problem ist das er vor Mülltonnen, grasbüschel die sich vom Wind bewegen, Hunden, Katzen und sogar vor Insekten Angst hat. er zieht dann immer den Schwanz ein und läuft rückwärts bis seine Leine zu Ende ist.komisch ist bei Menschen dreht er völlig durch und möchte von jedem angefasst werden.ich bin mit meinem Latein am Ende er hat nie schlechte Erfahrung mit diesen Dingen gemacht und ist auch sonst ein sehr sozialer und liebevoller hund. er spielt oft mit dem nachbarshund der ist sehr dominant für seine 6 Monate ich weiß nicht ob die Angst vor Hunden daher rührt vielleicht meint er jeder hund unterdrückt ihn so.aber woher kommt seine Angst vor den anderen Sachen, oder besser wie kann ich ihm helfen seine Angst zu bewältigen? ich möchte auch nichts falsch machen, um es nicht noch schlimmer zu machen.ich hoffe hier kann mir wer helfen habe schon viele hundesendungen und Bücher gelesen, aber bisher habe ich nichts brauchbares entdeckt.

danke schonmal im voraus und hoffe um Hilfe damit der kleine sich nicht mehr so stressen muss.er ist wie ein Kind für mich und ich leide immer mit ihm.

LG

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was hast du alles schon probiert?

hat er die Angst schon immer, oder ist diese langsam gekommen?

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Sehr oft basiert diese Angst nicht auf schlechten Erfahrungen, sondern auf gar keinen Erfahrungen während der Prägephase (im Stall oder Zwinger groß geworden, nicht viel von der Welt gesehen) oder es kann auch genetisch sein, unsicheres Wesen vererbt sich und dazu lernt der Hund dann ja auch noch von der unsicheren Mutter.

Mein erster Hund war so ein Panik-Haken, der hatte auch Angst vor absolut allem und jedem. Ich habe es weitestgehend ignoriert und bin einfach an allem vorbei gegangen, wenn möglich auch in einem Bogen (um überhaupt vorwärts zu kommen), aber oft auch einfach drauf los. Ich hatte den Hund so viel wie irgend möglich im Freilauf (wo keine Straßen waren) und sonst mit sehr langer Leine, damit er selbst lernte, an Dingen vorbei zu gehen ... Allerdings hatte er von Beginn an einen starken Trieb, mir zu folgen, bei einem, der eher zum weglaufen neigt, geht das natürlich nicht.

Letztlich waere es auch gar nicht anders gegangen, man muss ja auch mal von A nach B, mein Hund war immer dabei und wir mussten nun mal Dinge erledigen. Je weniger ich ihn beachtet habe (nicht im Sinne von den Hund ignorieren, aber im Sinne von nicht beruhigen, nicht auf ihn einquatschen, sondern ein kurzes: das ist ok! und weiter). Auch Agility hat ihm viel geholfen, nachdem er seinen Spass daran entdeckt hatte, das hat seinem Selbstbewusstsein echt gut getan.

Er ist ein Mega toller Hund geworden, aber tief in ihm drin steckte immer Unsicherheit (die er meisterhaft verborgen hat).

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...er ist wie ein Kind für mich und ich leide immer mit ihm.

LG

Ändere deine Einstellung ;)

Leide nicht mit ihm, da hat er NIX von. Er spürt nur, dass du auch nicht stark bist, dass du weich und ggf. zurückhaltend bist durch deine innere Haltung.

Du bist selbstbewußt, du bist sicher, du bist dir selbst sicher.

Du weißt, dass diese Dinge nicht zum fürchten sind.

DAS solltest du emotional transportieren!

Laß ihm in Ruhe Zeit, die Dinge kennenzulernen.

Kannst ih in kleinen Schritten heranführen, so dass er nicht in Panik gerät.

Aber du strahlst jederzeit!!! Sicherheit, Ruhe und Souveränität aus.

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Ha interessant zu lesen das es nicht nur uns so geht... Mona hat nicht angst vor allem und jedem aber auch immer wieder mal so angst weg lauf tendenzen. Es wurde bei uns besser als ich selbstbewusster aufgetreten bin und ohne sie zu ignorieren den Angstgegnern begegnet bin.

Heute war bei uns ums eck eine Getränke lieferung großer LKW mit vielen Sprudelkisten... Mit einem kleinen Gabelstapler wurden PPaletten aus dem LKW geholt und das war ziehmlich laut. Beim ersten mal hab ich ihren *angstsprung* erstmal einfach gehalten. Nach dem Spaziergang mussten wir wieder am LKW vorbei da durfte/sollte/musste sie dann schnuppern.. sie war an der Leine und ich bin ganz dicht an den LKW. Als das soweit ok war sind wir richtung hebe Bühne und sind kurz stehen geblieben. Dann wurde es wieder Laut und sie hat wieder einen satz gemacht da hab ich sie zur Ruhe ermahnt und erwähnt das alles Gut ist (bitte nicht kuscheln-loben). Sie hat sich mit blick zum LKW hinsetzen müssen ca. 2meter entfehrnt. und als sie sich beruhigt hat sind wir wieder weiter gegangen.

So machen wir das in fast jeder angst situation solange ich ruhig und entspannt bin. Wenn ich merke das ich selber Angst hab oder unsicherbin und mich das Verhalten des Hundes in meiner Angst bestärkt dreh ich um und geh. Dann funktioniert die Angstbekämpfung nicht.

Es gibt auch eine Situation un der mein Hund so Panik hat das ich es nicht mehr schaffe sie zu Beruhigen aber das ist nur eine Situation der wir uns auch nicht zwangsläufig aussetzen müssen.

Und immer drann bleiben Mona ist inzwischen eine entspannte Hündin geworden (mit ausnamen) mit der es sehr viel Spass macht die Welt zu entdecken.

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...er ist wie ein Kind für mich und ich leide immer mit ihm.

LG

Laß ihm in Ruhe Zeit, die Dinge kennenzulernen.

Kannst ih in kleinen Schritten heranführen, so dass er nicht in Panik gerät.

Aber du strahlst jederzeit!!! Sicherheit, Ruhe und Souveränität aus.

:klatsch: Sehr schön gesagt!!! Und genau das ist auch nach meiner Erfahrung nach der beste weg!!!

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danke erstmal für eure vielen antworten, ja um die Angst vor Mülltonnen zu besiegen habe ich ihn immer so nah wie möglich dran vorbei geführt so das er gesehen hat das die nichts tut das geht mittlerweile auch ein bisschen zumindest müssen wir nicht mehr die Straßenseite wechseln.wir gehen viel auf Feldwege spazieren das er frei laufen kann und sich selbst davon überzeugen kann das der grasbüschel nicht's tut.die Neigung wegzulaufen hat er gar nicht er ist sehr auf mich bezogen und schaut immer was ich mache und wo ich bin.meint ihr dass das besuchen von welpenstunden ihm helfen kann nicht mehr ganz so viel Angst zu haben vor Hunden die ihm friedlich gestimmt sind?

ein bisschen habt ihr Recht er spiegelt meine Persönlichkeit wieder ich hab zwar nicht vor allem Angst aber ich bin auch ein Recht vorsichtiger Menschen. :) ich werde versuchen meine Haltung zu ändern. lieben dank :)

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Sozialkontakte sind immer gut somit auch ne Welpengruppe... Ja sie könnte deinem Hund helfen um Hundeverhalten zu erlernen bzw. um die Körpersprache der Hunde deuten zu lernen. Und vieleicht haben die da auch gute Tipps bezüglich seiner Angst... Habe schon sehr oft erlebt das Hunde ihre Ängste schneller und besser überwinden wenn sie ein Hundisches Vorbild haben...

Liebe Grüße

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Ich kann mich anschliessen, eigene Selbstsicherheit oder auch das "so tun als ob" man total sicher ist, stärkt auch den Hund in seiner Sicherheit. Mein Hund war 4 Monate, second hand und auch total unsicher zu Beginn. Alles und jeden hat er noch dazu ausgebellt, Insb. Männer mit Hut oder Riesenpappmaschee Eistüten, er hat sich total leicht erschrocken usw....

Ich hab alles bestätigt mit Klicker, was er quasi nicht ausgebellt hat ;) und das hat super schnell funktioniert. Agility haben wir auch gemacht, dass ist auch super fürs selbstbewusstsein, kann ich nur bestätigen.

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Achja, und natürlich TellingtonTouch mal ausprobieren. Einfach mal zu hause nen Verband in Geschirrform um den Hund wickeln, dann bekommt er ein besseres Eigengefühl für seinen Körper und das hilft auch wiederum fürs Selbstbewusstsein.

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