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Hundeforum Der Hund
Minnie75

Von fremdem freilaufenden Hund verfolgt - kein Herrchen in Sicht

Empfohlene Beiträge

Huhu ihr Lieben,

gestern ist mir etwas passiert, was ich unbedingt mal loswerden möchte.

Ich war gestern mit meiner Tochter unterwegs. Sie hatte unseren Yorki-Mix Felix an der Leine und ich schob mein Fahrrad (sollte in die Reparatur).

Unterwegs kam uns ein recht großer Hund entgegen. Freilaufend und weit und breit kein Herrchen in Sicht. Ich konnte nicht genau einschätzen, wie er uns gesinnt war, als er zielstrebig auf Felix und uns zugerannt kam. Meine Tochter schaute sich erst nach einem Herrchen um. Nichts zu sehen. Dann wurde der fremde Hund ziemlich zudringlich. Meine Tochter bekam Angst um Felix und nahm ihn vor Schreck auf den Arm.

Wir wollten dann einfach weitergehen. Aber der Hund verfolgte uns wirklich bis zur Fahrradwerkstatt (1,5km). Er sprang mehrmals an meiner Tochter hoch, die zunehmend auch Angst bekam. Ich versuchte ständig den Hund mit dem Fahrrad von ihr zu trennen. Keine Chance. Wir tauschten dann. Ich nahm Felix und wir gingen strammen Schrittes einfach weiter. Der fremde Hund versuchte noch mehrmals an Felix heranzukommen und sprang an mir hoch.

Erst in der Fahrradwerkstatt wurden wir ihn mit hängen und würgen los.

Nun hab ich auf Grund Erlebnisse aus meiner Kindheit evtl. mehr Angst hm, nein eigentlich besser gesagt mehr Respekt als manch andere Leute vor fremden Hunden.

Felix ist unser Ersthund und ich habe mal gelesen, dass man Hund nicht einfach durch Hochheben aus Situationen befreien soll, weil sie dann evtl. immer ängstlicher werden.

Nun wussten meine Große und ich gestern aber nicht weiter und haben das halt so gemacht.

Meine Fragen ist jetzt:

Was hättet ihr gemacht?

Hätte man irgendwen anrufen können, der sich um ihn kümmert/ uns befreit?

Uns sind schon des öfteren freilaufende Hunde entgegengekommen. Auch auf Felix zu. Allerdings war dann immer ein Herrchen in Reichweite. Gestern fühlte ich mich irgendwie hilflos.

Dankeschön für euer offenes Ohr

LG Kathrin

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Hm ,

es soll Hunde geben , welche sich erschrecken und flüchten wenn ihnen plötzlich

ein Fahrrad vor die Schnauze fällt...

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Ich selber hätten den Fremdling sehr sehr wehement abgewehrt, je nach dem wie aufdringlich.

Da du aber nicht ich bist und auch respekt vor großen Hunden hast hätte ich genaus so wie du reagiert.

Vielleicht noch etwas meh mit dem fahrrad geblockt aber ich weiß ja auch nicht wie der andere Hund drauf war.

Vielleicht wäre er abgehauen, wenn er an eurem hätte schnuppern können, vielleicht aber auch nciht.

Ihr habt instinktiv gehandelt und dann wars auch richtig so. Ob was anderes besser gewesen wäre kann man von hier aus nicht sagen.

Es ist alles gut ausgegangen...

Und das ist die Hauptsache ....

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Das stimmt. Es ist alles gut ausgegangen.

Mich lässt nur diese ganze Sache nicht los. Vielleicht darf ich aber auch gar nicht mehr so über "hätte" und "wäre" nachdenken, sondern das einfach abhaken.

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Wenn Dir das nochmal passiert und Du ein Handy dabei hast,ruf einfach Die Polizei an,die Komm und kümmern sich drum, oder jemanden den Du auf die schnelle anrufen kannst,ist nicht ganz einfach,hab die Situation auch schon gehabt,nur das ich den HH kenn und der sich nen schei... kümmert.

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Leine dran und irgendwo anbinden (und dann der Polizei Bescheid geben), wenn du dich traust, lieber mitnehmen und bei der Polizei abgeben, die bringen ihn ob's Tierheim.

So verlierst Du deine Leine, aber hast deine Ruhe. Und der Besitzer passt vielleicht naechstes Mal besser auf.

(Ich habe oft eine Zweitleine dabei, die wuerde ich dann wohl opfern)

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Schlechter witz oder :D :D

Ich hab wegen so was schon 3 mal die Polizei gerufen und ich war damals noch minderjährig als mich große Hunde verfolgt haben, als Sunny läufig war... Die Polizei ist noch nie gekommen... Die meinten nur... und das ist kein witz... ich solle ihn einfangen und ins TH bringen... Na klar .. womit einfangen ? Mit nem Lasso ? Ich hab ja immer 5 ersatzhalsbänder in allen größen bei mir und die passende leine und fange mit 15 jahren große fremde Hunde ein und bringe sie mit dem Bus in das 15km entfernte TH

@ Minnie... nein handel so wie du es für richtig hälst...

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Originalbeitrag

Wenn Dir das nochmal passiert und Du ein Handy dabei hast,ruf einfach Die Polizei an,die Komm und kümmern sich drum, oder jemanden den Du auf die schnelle anrufen kannst,ist nicht ganz einfach,hab die Situation auch schon gehabt,nur das ich den HH kenn und der sich nen schei... kümmert.

Ich hatte das einmal und die sind NICHT gekommen. :wall:

Die haben den Tierschutzverein im Ort informiert und der hat sich nach einer gefühlten Ewigkeit bei mir am Mobiltelefon gemeldet und gefragt, ob ich WIRKLICH Hilfe brauche. Gleichzeitig hab ich meine Familie verständigt und die waren früher da um mich zu "retten". Meine Hündin und ich, schön in den Stehtagen, also die Hündin, noch ganz jung und das erste Mal läufig wurden von einem Schäferhund verfolgt und ich wusste mir echt nicht anders zu helfen. Wir waren Kilometer weit weg von der nächsten Zivilisation.

Die Polizei, Dein Freund und Helfer.

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Also Leine ranmachen wäre mir nicht in den Sinn gekommen. Vielleicht irgendwann, wenn ich mehr Hundeerfahrung habe und das gegenüber besser einschätzen kann. Aber gestern - da konnte ich nicht abschätzen, ob der beissen würde.

Mein erster Gedanke gestern, war auch erst die Polizei. Aber mit unserer hiesigen hab ich nicht so gute Erfahrung und es kann schon mal 30 Minuten dauern bis die da sind.

Für mich, in der Situation gestern, war es einfach nur der Gedanke "raus aus der Situation". Stehenbleiben und telefonieren ging nicht, der sprang ja ständig um uns rum und an mir hoch. Selbst beim zügigen Gehen. Da fiel das dann auch flach. Deshalb blieb mir nur die Flucht in den Laden des Fahrradhändlers. :(

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Das ist so und so schwer einen fremden Hund einzuschätzen.

Ich finde, Du hast alles richtig gemacht. Hättest Du Felix laufen lassen und er hättes sich vor dem Hund erschrocken, wäre er möglicherweise weggelaufen. Deinen Hund da auf den Arm zu nehmen in solchen Situationen (natürlich nicht immer - aber das hast Du ja selbst schon geschrieben) war das Beste, das Du tun konntest.

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