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Hundeforum Der Hund
Chephe

Schnapsidee - zwei Welpen gleichzeitig wirklich total unmöglich?

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Hallo liebes Forum,

ich habe mal eine ganz blöde Frage. Wir haben jetzt gerade einen Welpen (3,5 Monate). Sie sollte eigentlich unser Zweithund werden, aber leider ist unsere alte Hündin kurz zuvor an einem Unfall gestorben. Ich hätte aber so gerne zwei Hunde und das am besten sofort (Ich will, ich will, ich will ;) ). Dazu kommt noch, dass ich mich dummerweise in einen jetzt 6 Wochen alten, noch nicht vergebenen Welpen verguckt habe und da ich die Züchterin kenne auch schon mal vorsichtig nachgefragt habe.

Das ist schon total hirnrissig oder?

Andererseits versuche ich mir gerade einzureden, dass Hunde in einem "natürlichen" Rudel ja auch zu mehreren als Welpen sind. Und dann hätte ich halt jetzt die doppelte Ladung an Aufwand, aber dafür in einem Jahr nicht nochmal den Welpenstress. Zeit hätte ich auch gerade.

Kann mir vielleicht jemand was dazu sagen?

Liebe Grüße,

Chephe

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Hm, warum unmöglich!?

Wenn du die Zeit hast, warum nicht.

Ich hatte vor Jahren auch zwei Welpen gleichzeitig, waren Brüder und es hat geklappt.

Muss aber sagen, dass ich den ganzen Tag zu Hause sein konnte und so viel Zeit für die zwei hatte.

Also wenn die Zeit (und Nerven :D ) vorhanden sind und so oder so ein Zweithund einziehen soll, warum nicht...

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Bei uns ist das gut gegangen, war aber manchmal schon eine "Belastungsprobe"! :D

Allerdings waren unsere beiden keine Welpen mehr, sondern 5 Monate alte Geschwister, auf der Strasse geboren und gelebt, bis sie zu uns kamen!

Da glaube ich, es wäre manches leichter gewesen, wenn sie noch Welpen gewesen wären! :D

Du musst halt wirklich die Zeit haben, mit jedem auch ganz viel einzeln zu machen, es ist natürlich aufwendiger, aber trotzdem auch schön.

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Möglich ja, aber mit erheblichem Zeit und Nervenaufwand verbunden.

Im schlimmsten Fall schauen sie sich gegenseitige Macken ab und wollen auch zu unterschiedlichen Zeiten raus und entwickeln eine unschöne Gruppendynamik...

Im besten fall geht alles gut und man hat von Anfang an ein sehr harmonisches Bild und der Tagesrythmus ist ca gleich.

Ich habe zb grad ein Gruppendynamik Problem in Form von Leinenpöbelei beim Spaziergang mit meinen drei Chaoten, beim einzeln raus gehen sind die beiden kleinen zwar nicht die sozialsten,aber leicht zu führen.

Gehe ich mit allen dreien raus ist sogar meine sehr verträglich und "tutnix" Hündin ein Pöbler.

Die kleine Aska fängt an und Asko steigt ein und zwar richtig dann macht Lisa mit....

Ich übe aber fleissig an dieser Baustelle.

Bei zwei Welpen ist vor allem zu beachten,das jeder Hund auch für sich alleine mit Dir produktive wertvolle Zeit hat und genug Zu und Aufwendung bekommt.

Auf der positiven Seite sehe ich angenehmes Gruppenkuscheln schöne gemeinsame Interaktionen im Spiel und jeden Tag neue schöne Highlights die einen bestätigen das sich die Arbeit und manche Träne echt gelohnt haben.

Ich würds wieder tun allerdings hoffe ich das bis dahin noch gaaaaaanz viele wunderbare Jahre vergehen werden!

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Wenn Du die Zeit hast,warum denn nicht,so muss man den alt Hund nicht an einem Welpen gewöhnen und ein Spielgefährte iss immer Parat .

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Wenn Du die Zeit hast,warum denn nicht,so muss man den alt Hund nicht an einem Welpen gewöhnen und ein Spielgefährte iss immer Parat .

Das mit dem Spielpartner kann auch arg in die hose gehen...nicht selbst bei meinen erlebt aber bei Vereinskollegen...ab der Entwicklung vom Jung zum Erwachsenen Hund und dann so schlimm das einer gehen musste....

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Wenn Du die Zeit hast,warum denn nicht,so muss man den alt Hund nicht an einem Welpen gewöhnen und ein Spielgefährte iss immer Parat .

Kann dann aber dahin ausarten, dass die Hunde einen großen Bezug zueinander aufbauen und eine verhältnismäßig "lockerere Beziehung" zum Menschen.

Kann, muß nicht.......

Ich habe 1 Geschwister-Pärchen großgezogen, und so sehr ich meine Punks liebe und so wenig ich sie missen möchte: Nochmal würde ich mir das nicht antun.

Und bei dem geringen Altersunterschied wachsen sie ja wie Geschwister auf.

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Also, jemand der noch keine Hunde gehalten hat, oder jemandem, der nicht den ganzen Tag zu Hause ist, würde ich davon wirklich dringend abraten, da muss man schon ein Naturtalent sein, damit das in vernünftigen Bahnen läuft. Erst recht von Geschwisterwelpen würde ich einem Anfänger abraten. Es gibt zwar Geschwister, die prima miteinander können, aber sehr oft hat man Konkurrenten (auch weil die falschen Kritierien bei der Auswahl angesetzt werden) und spätestens in der Pubertät erlebt man dann sein blaues Wunder.

Wenn man bereits Hunde gehalten hat und mit der Erziehung und im Alltag keine Probleme hatte, also die Führung sicherstellen konnte, und zudem zu Hause ist, sind zwei Welpen machbar, aber es ist insbesondere, wenn die Hunde in die Pubertät kommen, sehr anstrengend und braucht viel Zeit und evtl. auch Geld für Hundeschulde, es macht nicht immer nur Spaß. Natürlich ist es schön, die Welpen zusammen spielen zu sehen. Sie werden allerdings auch wenig kontaktfreudig mit Fremdhunden. Ich hab schon drei mal Geschwister zusammen aufgezogen, aus heutiger Sicht würde ich es so nicht mehr machen, man hat mehr vom Welpen, wenn man einen nach dem anderen holt. Die ersten Schwestern kamen mit 3 Monaten Abstand, sie waren aber Wurfgeschwister (die sich letztlich aber nicht sonderlich grün waren), die zweiten hatte ich zusammen bis 6 Monate (das ging einigermaßen, aber die größere hat jeglichen Kontakt zu Fremdhunden versucht zu verhindern, also Beschützerrolle eingenommen, was auch nervig war), danach hab ich eine Hündin abgegeben, und das letzte Mal sind die beiden bis heute bei mir geblieben. Es war aber klar, dass ich auf alle Fälle eine Hundeschule besuchen muss, damit ich das auch in den Griff bekomme, das hab ich bei allen dreien jeweils so gemacht.

Ich würde aber kein Pärchen nehmen, ich finde es jedesmal sehr traurig und auch ärgerlich, dass man sozusagen von Haus aus in Kauf nimmt, einen der beiden dann kastrieren lassen zu müssen, meist auch noch viel zu jung, da meistens keinerlei Möglichkeiten einer sicheren Trennung vorhanden sind.

Wenn schon zwei Welpen, dann würde ich definitiv die zwei nehmen, die sich am harmonischsten miteinander verhalten, also auf gar keinen Fall die, die ständig zusammen durch die Gegend rasen und energiestarke Raufspiele machen und keine Minute Ruhe geben können. Da der eine ja schon da ist, würde ich den ersten also mitnehmen und bei der Auswahl des 2. auf das Verhalten der Hunde achten.

Aus meinem letzten Wurf hatte ich vier Hündinnen, zwei davon waren ständig am Toben, das war am Anfang noch lustig, aber je älter sie wurden, je rabiater war das, und es nervte ohne Ende, weil sie wirklich fast pausenlos rambazamba machten, und es oft in wildes Gefletche überging, das war also kein Spiel mehr. Wenn ich mir vorstelle, jemand hätte sich diese beiden ausgesucht, weil sie so schön miteinander spielen, die hätten ihr blaues Wunder erlebt, dasselbe hatte ich bei einem Vorwurf mit Rüde und Hündin, da hat die Hündin ständig den Rüden klein gemacht. Ich hab die beiden Schwestern aus dem letzten Wurf behalten, die recht harmonisch zusammen waren, das klappte recht gut, aber was die Erziehung angeht, man muss die Augen wirklich ständig überall haben, denn die merken sehr schnell, dass man nur in einer Richtung aufmerksam sein kann und nutzen das schamlos aus. Einer lenkt vorne ab, der andere stibitz sich hinten die Wurst, wenn man es mal übertrieben ausdrücken will. Jedenfalls wird das für die Welpen ein lustiges Spiel einen ständig zu beschäftigen :D.

Ich würde es mir heute zwar auf alle Fälle zu trauen, aber ich hätte heute keinen Bock mehr auf den unnötigen Stress und würde lieber einen Einzelwelpen genießen, wobei ich nicht mal mehr einen Welpen holen würde. Wenn irgendwann ein neuer Hund einzieht, dann sicherlich ein alter Hund aus der Nothilfe.

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meine 2 Hunde sid 4 Wochen auseinander..und ic abe beide gleichzeitig grossgezogen.. für michdie beste Entscheidung.. sie lieben sich innig und sind ein Traumteam und haben trotzedem zum Menschen eine super tolle Bindung ..wenn man aus dem Haus get ist keiner allein gewesen und hat sich eindam gefühlt als sie klein waren .es sollten aber immer gegengeschlechtliche sein.. sonst kanns in der Pupertät in die Hose gehen

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Es ist zeitweise sehr stressig und gerade auch bei groß werdenden Hunden sehr anstrengend.

Was hier zu Gruppendynamik beschrieben wurde, kann ich auch bestätigen...

Elmo und Knut sind jetzt etwa 10,5 Monate alt und einzeln ein Traum. Immer abrufbar, freundlich, leinenführig, aufmerksam...

Gemeinsam sind sie zwar ebenfalls freundlich, abrufbar etc. aber gewisse Situationen arten dann in Stress aus. Es ist anstrengend, beide an der Leine an anderen Hunden vorbeizuführen, da sie gemeinsam schonmal Rambazamba machen.

Sie beschäftigen sich mehr miteinander als mit anderen Hunden.

Sie müssen häufiger zur Raison gerufen werden, da sie sich gegenseitig "hochschaukeln" und auch meinen, einander ab und an zurechtweisen zu müssen.

Mit Hundeerfahrung, einer guten Kombination aus sich vertragenden Charakteren und gaaaaaaanz viel Zeit und Geduld geht es auf jeden Fall. Ich habe auch großen Respekt vor meinen Eltern, dass sie das durchziehen.

Ich persönlich würde es immer bei einem belassen, bis dieser "fertig" ist... Zu einem 3 - 4 Jahre alten Hund würde ich mir dann auch einen zweiten nehmen.

Wir möchten die beiden nicht missen, aber es ist schon mit viel Aufwand verbunden...

Wobei man auf der anderen Seite auch den Vorteil hat, sie auch einfach mal gemeinsam für ein, zwei Stunden in den Garten jagen zu können. Da stellen sie dann alles auf den Kopf und kommen im Anschluss müde und zufrieden zur Tür herein :D

Liebe Grüße :)

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