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Hundeforum Der Hund
STORM2

Hund knurrt meinen Mann an

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Hallo.

Folgende Probleme

Da meine Mutter im Januar verstorben ist, haben wir Ihren Hund aufgenommen (Wir haben noch einen).

Sie heißt Fee, ist 10 Jahre alt, kam mit ca. 3 Monaten aus Spanien aus ner Tötungsstation. Sie ist im Prinzip null erzogen, kann grade mal Sitz (mehr oder weniger), an der Leine laufen ist ganz ok. Sie hat vor allem Angst, was sich bewegt oder Krach macht, ganz arg aber vor Männern, teilweise auch vor Frauen. Draussen, wenn sie Angst hat, zieht sie den Schwanz etwas ein und gibt Gas, geht alle Hunde an.

Wenn jemand kommt, wird gekläfft und geknurrt und sie versteckt sich bei mir. Knurrt und kläfft aber weiter.

Sie kläfft und knurrt prinzipiell wenn jemand kommt, auch bei meinem Mann oder meinen Kindern. Mich kennt sie gleich.

War bei meiner Mutter sehr anhänglich und auf sie fixiert. Hier bin ich ihre Fixperson, aber ich nehme mir mehr Freiheiten, bzw. sie läuft mir nicht ständig nach.

Meinen Mann kennt sie von Anfang an, hat sich aber erst nach ein paar Jahren zu ihm getraut. Kommt er nach Hause, wird erst gekläfft und geknurrt, bis sie merkt, das er es ist- kann aber durchaus dauern. Dann ist alles gut. Sie lässt sich von ihm streicheln, liegt neben ihm auf der Couch...

Abend schläft sie seelenruhig. Sobald mein Mann aber sich zurechtsetzt, um mir gute Nacht zu sagen springt sie auf, drängt meistens zu mir auf die Couch, sieht dabei aber weg und knurrt. Sie ist sehr angespannt. Sie kaut. Wenn man sie wegschickt, knurrt sie halt auf dem Boden weiter. Vermeidet den Blickkontakt, bis er geht. Dann beruhigt sie sich langsam wieder und legt sich meistens auf den freigewordenen Platz. Wenn mein Mann sie dann böse anschaut und nein sagt, verzieht sie sich meistens neben die Couch und macht eben weiter. Wenn ich das sage, ganz kurz ruhig und wieder geknurrt.

Wie sollen wir uns verhalten???

Mein Mann ist sowieso nicht glücklich über die Situation 2.Hund. Wenn es nach ihm ginge, wäre ihm gar keiner am liebsten. Deshalb wäre es mir schon sehr wichtig, wenigstens diese Situation zu meistern.

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(bearbeitet)

Hallo ,

mein Rüde war bei meinem Männe am Anfang auch etwas unsicher...auch knurren usw..

er hat sich dann einfach mit ihm beschäftigt , alleine gassi gehen, Bindungsaufbau gemacht, Dinge bneigebracht .. viel über Futter gemacht..

wenn das dein Man nicht möchte, würde ich den Hund an seiner Stelle einfach ignorieren.. knurren heisst ja nicht aggressiv, sondern in eurem Fall unsicher.. er hat Angst und traut deinem Mann nicht.. in eurem Fall wird das knurren sicher nicht in einer Beissattake gegen deinen Mann enden... somit würde ich sagen ölass sie doch brummeln ( sonst wird die unsicherheit duch anreden oder andere Art von aufmerksamkeit nur bestätigt )

denn was genau stört dich jetzt daran? das sie brummelt oder das sie nicht zutraulich ist ?.. beim letzteren hilft nur das er sich mit ihr beschäftigt

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na ja, zum einen ich hätte schon gerne, das sie meinem mann vertraut. er tut ihr ja nix. es ist für ihn ja auch ein blödes gefühl, wenn sie ihn anknurrt, vor allem, da er ja mit der gesamtsituation unzufrieden ist. das belastet im endeffekt ja auch irgendwo die beziehung zwischen ihm und mir. mit ihr trainieren wird er sicher nicht. er geht mit ihr gassi und ich hab unseren anderen hund. wir gehen gemeinsam. das war es aber auch schon.

es ist aber allgemein so, das ich nicht genau weiß, wie wir nun mir ihrem verhalten umgehen sollen. also auch mit dem gekläffe und geknurre wenn jemand kommt. wenn sie sich dann bei mir verstecken will, versuche ich das nicht zuzulassen, da sie ja hinter mir auch knurrt und kläfft.

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und was mir noch einfällt. ich selber finde es ja auch nicht so gut, wenn sie dann zu mir kommt, wenn mein mann gute nacht sagt, weil sie sich mir ja auch "aufdrängt" sie steht ja dann auf mir drauf, wenn ich sie nicht dran hindere. das heißt ja im prinzip, das sie mir auch nicht vertraut, das die situation zwischen mir und meinem mann in ordnung ist. (ist übrigens ein kleiner dackel-schäfer mix- nur am rande)

und das sie nicht zuschnappt, dafür leg ich die hand nicht ins feuer. sie hat schon des öfteren nach meinem anderen hund geschnappt, weil ihr was grad nicht in den Kram gepasst hat, nach meiner Tochter hat sie auch schon geschnappt, als sie sie hochheben wollte-zum wiegen und nach mir beim bürsten.

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also wenn dein Mann nichts mit ihr machen will ( kann man auch im Haus.. )

dann weiss ich nicht wie die Bindung aufgebaut werden soll, bzw. sie ihm vertrauen soll.. er muss sich schon einbringen - er füttert sie ab sofort usw. sie muss ja lernen das er auch TOLL ist..

er muss ihr vertrauen gewinnen und das geht nun mal nur so

mit dem kläffen wenn jemand kommt. lerne ihr , das wenns klingelt sie auf ihren latz geht und nicht zu tür rennt..

hat sie eine Box.. also eine Höhle? das hilft unsicheren Hunden ungemein, ein Rückzugsort wo sie sich sicher fühlt

mein Rüde macht das auch.. aber ich lass ihn links liegen..so örte das von sleber auf.. weil keiner mehr auf sein gemotze reagiert hat..

ausserdem bringen Besucher immer!! was mit (oder kommen mit was leckerem herein.. - Wurst, Käse ) so verbindet der Hund da mit was gutem wenn jemand kommt

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Ich würde mir an Deiner Stelle eine Hundeschule suchen, die auf Beziehungsebene arbeitet.

Also so Dressur wie Sitz!Platz!Fuß! ist für Euch blanker Unsinn. Ihr müßt lernen mit diesem speziellen Hund umzugehen.

Zuerst einmal müßt ihr die "Tierschutz" - Vergangenheit aus Eurem Kopf werfen.

Die kann vielleicht noch als Entschuldigung für irgendeine gravierende Angst nach einem Trauma herhalten, aber nach der Zeit ist selbst das unwahrscheinlich (gemessen an dem damaligen Alter).

Bindungsaufbau über Ressourcen ist gut, so lange es kein *schönfüttern* ist.

(Meine Meinung, gibt da sicher auch andere).

Never-ever würd ich mich von der kleinen Kröte anknurren lassen. Da ist ein ordentliches *Mitarbeitergespräch* fällig.

Dabei gehe ich übrigens recht wenig auf die gerne mal geschauspielerten "Ängste" des Hundes ein.

Die raffen sehr schnell, dass man damit den (menschlichen) Chef gut manipulieren kann ;)

Mitarbeitergespräch: je nach Intensität von Verwarnumg (verbal) bis hin zu touchieren und *festtackern* auf einem Platz (auf Decke ablegen und nicht erlauben aufzustehen) - bis totale Entspannung herrscht. Das kann dauern. Nimm Dir die Zeit.

Dass er Schutz bei Dir sucht ist wunderbar. Wie gehst Du weiter damit um?

Ich würde weiteres Bellen und Knurren definitiv nicht tolerieren. Er legt die Verantwortung in Deine Hände, übernimm sie und regle das mit dem anderen Hund - und natürlich auch Deinem Hund. Jegliches Fixieren des *Gegners* unterbinden. Dein Hund soll Dich anschauen - Du aber ihn nicht (direkt) dabei!

Geh nicht auf Ängstlichkeiten ein. Nimm den Weg, den Du willst und *kümmere* Dich nur um Deinem Hund, um ihm Verantwortung zu nehmen. Er muß lernen, Dir so weit zu vertrauen, dass Du alles für ihn regelst. Kein Bedauern, kein Streicheln, keine Ansprache, nur Beobachten aus den Augenwinkeln und Eingreifen, wenn er Bockmist macht - schon frühzeitig, wenn er sich aufbaut. Sofa ist kein Problem, so lange er sich benimmt. Macht er Bockmist, fliegt er runter. Wenigstens ein paar Minuten lang. Was Bockmist ist definierst Du. Jeden Tag neu - manchmal auch mehrmals ;)

Dein Mann KANN, aber muß nicht den gleichen Weg gehen. Er kann seinen eigenen Umgang mit dem Hund pflegen und ihn ignorieren, wenn er möchte. Der Hund lernt damit umzugehen.

Dementsprechend kann er auch seine eigenen Mitarbeitergespräche führen... Natürlich, so lange er den Hund nicht mißhandelt.

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und was mir noch einfällt. ich selber finde es ja auch nicht so gut, wenn sie dann zu mir kommt, wenn mein mann gute nacht sagt, weil sie sich mir ja auch "aufdrängt" sie steht ja dann auf mir drauf, wenn ich sie nicht dran hindere. das heißt ja im prinzip, das sie mir auch nicht vertraut, das die situation zwischen mir und meinem mann in ordnung ist. (ist übrigens ein kleiner dackel-schäfer mix- nur am rande)

Falsch. das heisst SIE kontrolliert was du machst, bzw . sie vereinnahmt sich für sich.. sie ist eifersüchtig und sagt hey mein Frauchen, hau ab - das ist frech und musst man im ansatz unterbinden .. also sofort weg schicken

und das sie nicht zuschnappt, dafür leg ich die hand nicht ins feuer. sie hat schon des öfteren nach meinem anderen hund geschnappt, weil ihr was grad nicht in den Kram gepasst hat, nach meiner Tochter hat sie auch schon geschnappt, als sie sie hochheben wollte-zum wiegen und nach mir beim bürsten.

das ist ein zeichen von unsicherheit - wiegen , hochheben .. würde ich vorerst bleiben lassen

allerdings klingt sie nicht nur unsicher sondern auch frech.. also ihr passt was nicht wie das bürsten schnappt sie halt

vertrauen aufbauen, und erziehen

dwegen den Hunde - kommt auf die situation drauf an..

hab drunter geantwortet

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also auch mit dem gekläffe und geknurre wenn jemand kommt. wenn sie sich dann bei mir verstecken will, versuche ich das nicht zuzulassen, da sie ja hinter mir auch knurrt und kläfft.

HALT, STOPP!!

Dein Hund hat Angst und versteckt sich hinter Dir und Du läßt es nicht zu???

Damit verbaust Du Dir Vertrauen.

Laß es zu und bestehe auf Ruhe. So lange muß der Besuch eben warten.

Dein Hund soll lernen, dass das Haus DEINE Resource ist und DU regelst, wer hier rein darf und wer nicht.

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und was mir noch einfällt. ich selber finde es ja auch nicht so gut, wenn sie dann zu mir kommt, wenn mein mann gute nacht sagt, weil sie sich mir ja auch "aufdrängt" sie steht ja dann auf mir drauf, wenn ich sie nicht dran hindere. das heißt ja im prinzip, das sie mir auch nicht vertraut, das die situation zwischen mir und meinem mann in ordnung ist. (ist übrigens ein kleiner dackel-schäfer mix- nur am rande)

Falsch. das heisst SIE kontrolliert was du machst, bzw . sie vereinnahmt sich für sich.. sie ist eifersüchtig und sagt hey mein Frauchen, hau ab - das ist frech und musst man im ansatz unterbinden .. also sofort weg schicken

und das sie nicht zuschnappt, dafür leg ich die hand nicht ins feuer. sie hat schon des öfteren nach meinem anderen hund geschnappt, weil ihr was grad nicht in den Kram gepasst hat, nach meiner Tochter hat sie auch schon geschnappt, als sie sie hochheben wollte-zum wiegen und nach mir beim bürsten.

das ist ein zeichen von unsicherheit - wiegen , hochheben .. würde ich vorerst bleiben lassen

allerdings klingt sie nicht nur unsicher sondern auch frech.. also ihr passt was nicht wie das bürsten schnappt sie halt

vertrauen aufbauen, und erziehen

dwegen den Hunde - kommt auf die situation drauf an..

Ich stimme Dir in fast allem zu. Nur bei der Unsicherheit nicht. ICH würde es deswegen nicht unterlassen, den Hund hochzuheben, zu wiegen etc.

Er (sie) ist immer durchgekommen und hat sich angewöhnt, dass sie notfalls schnappt.

Never-ever findet das bei uns so statt. Ich entscheide, was notwendig ist.

Gerade bei so einem Schauspieler...

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Mir fällt noch ein,das die Haltung deines Mannes dem Hund gegenüber( er ist eigendlich nicht damit einverstanden ) von dem Hund gespürt wird,dein Mann müsste schon selber an sich erstmal arbeiten um dann zu dem Hund eine Bindung auf bauen zu könn,so wird das nichts.

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