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Hundeforum Der Hund
dani-andi

Auch hier: beginnende Demenz :o(

Empfohlene Beiträge

Hallo,

nachdem mir hier beim letzten Mal zum Thema Arthrose schon so gut geholfen wurde, möchte ich mich heute mal wieder melden. Sandy ist inzwischen fast 13,5 Jahre alt und wird langsam ein bisschen "seltsam".

Zum einen scheint sie seit ein paar Wochen eine unerklärliche Unruhe zu haben. Wann immer jemand den Raum betritt oder verlässt, steht sie auf und kommt mit. Sie braucht dann ewig, um wieder zur Ruhe zu kommen. Dazu muss man schon über Stunden z.B. auf dem Sofa sitzen oder sich ins Bett legen - dann legt sie sich auch hin. Die Tierärztin meinte, das hätte man häufig bei älteren Hunden. Da würde sich wohl ein verstärkter Wunsch nach Schutz und Nähe bemerkbar machen. Es könnte sich durchaus auch so steigern, dass sie irgendwann nicht mehr alleine sein kann (was bei uns vermutlich sowieso nicht der Fall ist).

Das andere, weitaus größere Problem: Sie bellt und bellt und bellt. Ohne (für uns) ersichtlichen Grund, gerne auch mitten in der Nacht und langanhaltend. Sicher, sie hat schon immer gemeldet, wenn es geklingelt hat oder draußen ein Hund am Grundstück vorbeiging. Aber das sprengt nun echt den Rahmen des Erträglichen. Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus, die umstehenden Häuser stehen recht eng, d.h. man hört sie einfach. Morgens ist spätestens um 5 Uhr die Nacht zu Ende, dann bellt sie ausdauernd, manchmal bis um 7 Uhr, bis es Futter gibt (auch so ein Thema: Ich fürchte, sie vergisst, dass sie gerade gefressen hat und (zumindest ansatzweise (sie ist ein Labrador-Mix, das sagt alles) satt ist). Sie bellt nachts um 2, morgens um 10, nachmittags, abends, immer. Über Nacht trägt sie jetzt schon so einen Softmaulkorb, mit dem sie zwar trinken kann, aber richtig lautes Bellen nicht möglich ist. Aber das ist ein Tropfen auf den heißen Stein und stresst sie vermutlich noch zusätzlich. Hören & Sehen ist lt. Tierärztin noch voll in Ordnung, d.h. es kann nicht daran liegen, dass sie z.B. erschrickt und deswegen bellt.

Die Tierärztin rät jetzt zu folgendem Vorgehen: Laborwerte checken, um auszuschließen, dass ihr irgendwas körperliches zu schaffen macht. Wenn das alles ok ist, soll sie ein Demenz-Medikament bekommen. Aufgrund der nächtlichen Bellerei vermutet sie einen gestörten Tag-/Nachtrhythmus, auch ein Anzeichen von Demenz.

Jetzt meine Frage: Wer kennt ähnliches von seinem alten Hund? Wer weiß, was wir akut tun könnten, bis die Untersuchungen beim Tierarzt durch sind? Ach so: Sie bekommt seit gestern Zylkene, das hat zu Silvester unterstützend ganz gut gewirkt, mal sehen, wie es jetzt so anschlägt...

Danke für Eure Tipps!

LG

Dani-andi

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Ich kenne das auch von meiner sehr alten Hündin, dass sie stundenlang unruhig ist, allerdings bellt sie nicht.

Ein Blutbild (geriatrisches Profil) würde ich auch machen lassen.

Wenn sich da nichts findet, kann ich noch Kräutermischungen empfehlen, die wesentlich besser wirken, als das gängige Karsivan.

Weißdorn: Unterstützt den Kreislauf und die Herztätigkeit, verbessert beim Hund die Leistungsfähigkeit von Herz und Muskulatur durch bessere Durchblutung

Brennesselkraut: Wirkt stoffwechselanregend, durchblutungsfördernd und gefäßerweiternd

Birkenblatt: durchspült Nieren und Harnwege und wirkt blutreinigend

Mariendistel: schützt die Leber des Hundes vor Toxineinwirkung ( Toxin ) und fördert ihre Regeneration

Löwenzahn: wirkt blutreinigend und blutbildend durch Unterstützung des Gallenflusses und Spülung der Niere.

Ginkgo: wirkt durchblutungsfördernd und somit positiv auf den Muskelstoffwechsel

Ingwer: wirkt verdauungsfördernd und appetitanregend.

Bierhefe: ist reich an natürlichem B-Vitamin, Spurenelementen und essentielle Aminosäuren, probiotisch, die Nährstoffaufnahme und die Vitalstoffaufnahme im Darm des Hundes wird unterstützt.

Leinsamen: sorgt für verbesserte Nährstoff- und Vitalstoff-Aufnahme durch Verdauungsförderung bei deinem Hund.

http://www.dogs4friends.de/product_info.php?info=p117_Senior-Dog-fuer-aeltere-Hunde-und-zum-Aufpaeppeln-aller-Hunde.html

Dann gibt es noch chinesische Kräuter, die alte Hunde wieder fit machen.

Siehe Link Naturheilkunde bei Tieren.

Du musst links in den Themenbereichen auf "Ältere Hunde Behandlung" klicken

Zu den Kräutern gibt es auch immer Erfahrungsberichte von Kunden.

http://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/

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Hallo Bubuka,

vielen Dank für Deine Antwort. Ja, sie bekommt u.a. auch Karsivan. Wenn wir aber mit etwas Natürlichem genauso gut oder sogar besser behandeln können, ist mir das schon lieber. Denn sie bekommt ja zusätzlich auch noch ihre Cimalgex sowie Propalin. Wir werden es ausprobieren!

Viele Grüße

Dani-andi

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vielen Dank für Deine Antwort. Ja, sie bekommt u.a. auch Karsivan. Wenn wir aber mit etwas Natürlichem genauso gut oder sogar besser behandeln können, ist mir das schon lieber. Denn sie bekommt ja zusätzlich auch noch ihre Cimalgex sowie Propalin. Wir werden es ausprobieren!

Viele Grüße

Dani-andi

Das Medikament Cimalgex ist häufig die Ursache nächtlicher Unruhe. Das berichten sehr viele Hundehalter, obwohl die Unruhe nicht als Nebenwirkung im Beipackzettel aufgeführt ist.

Deine Hündin hat Arthrose? Da kann ich andere Sachen empfehlen.

Auch das Propalin hat viele mögliche Nebenwirkungen.

Ich würde mal eine gute Tierheilpraktikerin aufsuchen.

Ich habe immer viele alte Tierschutzhunde mit Arthrosen und Inkontinenz. Die werden komplett homöopathisch behandelt. Bei Arthrose gibt es noch Physiotherapie für die Hunde.

Selbst in Fällen von schwerer Arthrose sind wir bis jetzt ohne Schmerzmittel ausgekommen.

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      Daheim ist nämlich ein ähnliches Phänomen zu beobachten. Das Körbchen wird nur in der Nacht zum Schlafen genutzt (steht dann im Laufstall im Schlafzimmer).
      Im Wohnzimmer hat er noch ein kuscheliges, großes Kissen liegen. Anfangs hat Marlo ab und zu mal darauf gelegen. Aber seit er dort einen Kauknochen gefressen hat, geht er nicht mehr drauf. Außer, wir üben darauf zu liegen und zu bleiben; klappt aber nur mit Leckerli. 

      Zur Ruhe kommt er zuhause nur auf dem Sofa, wenn wir uns dazu liegen oder halt abends dann im Laufstall (aber auch nur, wenn wir in Sichtnähe sind).

      Ich versuche, ihn schon vor der Arbeit auszulasten. Das scheitern leider schon daran, dass er morgens keine Lust hat zu laufen. Kurz die Geschäfte erledigen und dann winseln, weil er wieder nach Hause will. Also versuche ich es mit kurzen Spieleinheiten oder Schnüffelaufgaben. Auch das klappt nur bedingt. Am aktivsten ist er (leider) ab ca. 10:00 Uhr, also voll während der Arbeitszeit. Auch ist es schwierig, mit den Fütterungszeiten eine gewisse Routine zu finden. Manchmal schläft er (ausnahmsweise) zu den üblichen Fütterungszeiten und ich will ihn dann ungern wecken, weil er dann wieder unruhig ist.

      Ich merke, dass mein Text immer länger wird. Ich versuche mal kurz meine Fragen zusammen zu fassen:

      - Tipps für die Arbeit
      - Ruhezeit mit ca. 20 Stunden richtig, auch bei einem Alter von ca. 4 oder 5 Monaten? (Welpenschule sagt ja)
      - Kann er lernen, dass "Halligalli" erst nach der Arbeit dran ist? Wie?
      - Wie lange sollten die Spaziergänge in seinem Alter sein?
      - Warum akzeptiert er keine Decken/Körbchen etc., insbesondere nachdem er einen Knochen darauf zerkaut hat?
      - Wie lernt er zu Ruhen ohne uns? - Wann Fütterung von 3x täglich auf 2x täglich umstellen?

      Ich kann gerne einzelne Punkte noch näher erläutern, nach der Arbeit 😉 (bitte verzeiht Rechtschreibfehler, habe am Handy getippt).

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      in Gesundheit


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